Nikkor 80-200 F2.8 tauschen

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duospilus

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Hi,
mein kleiner Fotoladen um die Ecke hat ein Nikkor 80-200 F2.8 gebraucht zu verkaufen.
Ich weiß jetzt nicht um welches Modell es sich genau handelt, aber es soll Af haben.
Denke daran nachher mal einige Fotos davon zu machen, oder es mir mal auszuleihen, wenn es möglich ist.
Was ich bisher gelesen habe, soll es einen kleinen Fehlfokus bei Offenblende im Nahbereich haben, was aber nicht so schlimm wäre.

Der Preis soll bei ca. 350 Euro liegen (kann man sicher noch verhandeln).
Ich war jetzt kurz davor das Sigma 70-200/2,8 EX APO HSM IF Macro zu kaufen und habe nun dieses Angebot bekommen.

Ich würde dafür nicht zahlen, sondern meine D40x mit 18-55mm zum Tausch anbieten.

Würdet ihr so einen Tausch machen?
Würde eure Wahl zum Nikkor 80-200 oder doch zum Sigma 70-200 tendieren?

Ich habe das Sigma 150mm Macro und bin hinsichtlich der Verarbeitungsqualität sehr überzeugt davon (von der Bildschärfe sowieso:D)
 
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Nein. Bei einem Schiebezoom verstellt man die Brennweite, in dem man den Einstellring verschiebt. Und um manuell zu fokusieren dreht man dann an nämlichem Ring.

D.h. dann, ich stelle mir die Brennweite ein, stelle auf MF um und fokusiere dann manuell?
Arg umständlich.

Du wirst es wissen, da du es kennst.
Im Laden hatte ich es anders verstanden, aber in meiner Signatur steht ja auch alles.:D

Technik? :nixweiss:

Auf jeden Fall hat sich das Thema erledigt.
 
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D.h. dann, ich stelle mir die Brennweite ein, stelle auf MF um und fokusiere dann manuell?

Nein, nein, nein. Du tust deine Pranke an diesen dicken fetten Schiebe- und Drehring am Objektiv und kannst dann gleichzeitig mit einer Hand zoomen (in dem du den Ring schiebst) und fokussieren (in dem du den Ring drehst). Das ist natürlich nur fürs manuelle Fokussieren interessant, wenn du mit dem AF arbeitest enfällt natürlich die Drehbewegung, dann mußt du nur Schieben fürs Zoomen.
Der AF ist ja auch der Grund warum es keine Schiebezooms mehr gibt, die Notwendigkeit gleichzeitig und mit einer Hand zoomen und fokussieren zu können ist nicht mehr so wichtig, da letzteres ja mittlerweile idR vom AF erledigt wird.

Gruß
Dirk
 
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??? du nimmst den ring in die hand. wenn du schiebst änderst du die brennweite und (im manuellen betrieb) zum fokussieren drehst du. das geht natürlich zusammen bzw. gleichzeitig. viele finden das sogar praktischer. einring-zooms waren früher auch in der überzahl, sie erlauben zudem eine schärfentiefe-skala und einen zoomeffekt während der belichtung.
 
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ich habe das 80-200 2,8 ED ohne D und war an der F100 sehr zufrieden. Jetzt an der D80 bin ich es zu 80% nicht mehr. Der D80er Motor scheint viel schwächer zu sein, ...

Seltsam. Ich habe bei einem Second Händler einmal Schiebezoom und AF-S Variante parallel vergleichen können und empfand das AF-S fast dreimal so schnell. Und die F6 hat sicher keinen schwachen Fokusmotor. Bist du sicher, dass hier nicht die Erinnerung das Zoom an der F100 verklärt, weil es damals noch nichts Schnelleres zum Vergleich gab?
 
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einring-zooms waren früher auch in der überzahl

Hier hat die Technik eine interessante Entwicklung genommen. Als in den späten 70er, frühen 80er Jahren Zooms langsam das Image der schlechten Abbildungsqualität abgelegt hatten, waren fast alle in der damals sehr populären 80-200mm f/4 Klasse Zweiringzooms. Fotografiert hat man so, dass man auf längste Brennweite gegangen ist (geringste Schärfentiefe), fokussiert hat und dann den Ausschnitt gewählt hat. Für Actionfotografie nicht gerade die Methode der Wahl. Das Schiebezoom war da mit seiner Einhandbedienung ein echter Meilenstein. Binnen kurzer Zeit hatten alle Hersteller ihre Objektive umgestellt, teilweise unter gleichzeitger Erweiterung auf den neuen Standardbereich 70-210mm, populär gemacht u. a. durch das Vivitar Series I Zoom, obwohl dieses mit seiner schwergängigen Mechanik nicht gerade ein Prototyp für die Geschwindigkeitsvorteile der neuen Technik war. Mit der Einführung des Autofokus war der Vorteil plötzlich wieder dahin, denn den Fokus übernahm die Kamera und Zoomen ging mit einer Drehbewegung deutlich feinfühliger und exakter als durch Verschieben des Entfernungringes. Nikon dürfte jener Hersteller gewesen sein, welcher am längsten am Einringzoom fest hielt. Das 80-200mm f/4.5 war in diesem Bereich sehr früh als Einringzoom auf den Markt und das AF 80-200mm f/2.8 ED hat sich in der AF Ära viele Jahre trotzig gegen den Trend gestellt.
 
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Seltsam. Ich habe bei einem Second Händler einmal Schiebezoom und AF-S Variante parallel vergleichen können und empfand das AF-S fast dreimal so schnell. Und die F6 hat sicher keinen schwachen Fokusmotor. Bist du sicher, dass hier nicht die Erinnerung das Zoom an der F100 verklärt, weil es damals noch nichts Schnelleres zum Vergleich gab?

ich, hab ja auch keine ahnung. aber könnte dein phänonmen daran liegen, das das af-s nen eigenen motor hat?:hehe:
 
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Bei mir sind eigentlich alle AF-Objektive ohne S an der F100 viel schneller als an der D80. Das Ansprechverhalten und die Scharfstellung kann die F100 besser. Gerade beim Schiebezoom fällt es stark auf. Mit der F100 sind mir im Vergleich mehr "Schnappschüsse" gelungen als mit der D80. War gerade beim Umstieg echt schade... Man braucht viel Vorahnung, wohin sich das Motiv bewegt...
In meinen Augen scheint der D80 Stangenmotor schwächer als der F100 Motor zu sein!

Bis auf die Unschärfen (FF) an der D80 bin ich mit dem 80-200 2,8 ohne D ansonsten sehr zufrieden.

Sind denn die neuen Objektive (Zoom 2,8 70/80-200 Af-s, VR etc.) optisch viel besser??? Habe keine Vergleiche! Wahrscheinlich gibt es hier einiges im Forum....;) Lohnt sich der Qualitätsumstieg????

Gruß
Nils
 
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ich, hab ja auch keine ahnung.

Natürlich hat das AF-S einen eigenen Motor und ist daher logischerweise an allen Kameras gleich schnell. Das AF hat keinen eigenen Motor und ist daher von der Fokusgeschwindigkeit der Kamera abhängig. Da ein anerkannt langsames und schwergängiges Objektiv wie das 80-400 bei mir an der D70 und an der F6, also Einsteigerkamera und Profimodell, nicht auffällig unterschiedlich war, halte ich die "starken" und "schwachen" Fokusmotoren der unterschiedlichen Modelle für eine Internetlegende oder zumindest für einen überbewerteten Faktor. Wobei hier möglicherweise in der praktischen Arbeit die Reaktionsgeschwindigkeit der Kamera stärker mit ein geht. Wenn die eine erst mal lang und breit alle Messfelder durchfragt und rum rechnet, während die andere bereits den Motor ansteuert, wird sich das stärker auswirken als ein paar Prozent Drehmomentvorteil.

Lohnt sich der Qualitätsumstieg?

Das AF-S 80-200mm f/2.8 ist sehr dick und liegt für mich schlecht in der Hand. Da wäre ein Stativ, zumindest ein Einbein, von Vorteil. Das AF-S VR 70-200mm f/2.8 ist schlank und schön und liegt perfekt in der Hand. Der VR ist sehr wirksam und die Bildqualität ist in weiten Bereichen sehr hoch, beginnt aber irgendwo zwischen 150 und 180mm leicht abzufallen. Hier schneiden am langen Ende die anderen Vaianten (AF-S, AF Zweiring, Sigma) etwas besser ab, wenn man einschlägigen Tests glauben will. Auch habe ich eine Aufnahmeserie, damals noch an der D70, wo bei tiefstehender Sonne im Gegenlicht viele Aufnahmen verschleiert waren. Summa summarum sind die Objektive alle unterschiedlich und es gibt keinen Kandidaten, der alle Vorteile auf sich vereint. Wenn nicht Geschwindigkeit oder Bildstabilisator ein Killerargument sind, würde ich keinen dringenden Bedarf für einen Umstieg sehen.

Jedenfalls würde ich warten, ob wirklich - wie in diversen Kristallkugeln gelesen - ein AF-S 70-200mm VRII kommt. Wenn ja, könnte der Gebrauchtmarkt für die aktuelle Version Flügel bekommen. Allerdings könnte dann die AF Version an die Grenze der Unverkäuflichkeit abrutschen.
 
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und die Bildqualität ist in weiten Bereichen sehr hoch, beginnt aber irgendwo zwischen 150 und 180mm leicht abzufallen. Hier schneiden am langen Ende die anderen Vaianten (AF-S, AF Zweiring, Sigma) etwas besser ab, wenn man einschlägigen Tests glauben will.

das hält sich imo auch hartnäckig im Netz.

Ich hatte vor einiger Zeit das 70-200AFS günstig erwerben können und es natürlich mit dem vorhandenen 80-200AFS verglichen. Beide auf ähnlich hohem Niveau, bei 200mm war das 70-200 sogar einen Tick besser.
Vom Handling sowieso :)
 
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einen Tick besser.

Das Problem ist hier, dass Begriffe wie "besser" und "schlechter" nur eine Gesamtwertung darstellen können. Und die geht nun mal durch den Filter der individuellen Maßstäbe. Ich habe das AF-S 80-200 und das AF-S VR 70-200 unter ähnlichen Bedingungen verwendet und habe die Schwächen des 70-200 bei längster Brennweite unter bestimmten schwierigen Umständen - Vignettierung, Neigung zu weicher Überstrahlung heller Objekte, Neigung zu flächiger Verschleierung bei bestimmten, schwer vorhersehbaren Lichteinfallswinkeln - beim 80-200 nicht feststellen können. Allerdings war das 70-200 trotzdem für mich das bessere Gesamtpaket und ich habe viele Aufnahmeserien gemacht, bei welchen diese Probleme auf Grund günstigerer Verhältnisse nicht aufgetreten sind. Das alles kommt natürlich in irgendwelchen MTF Kurven nicht zum Ausdruck.
 
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