Neues Zeiss ZF 18mm 3.5

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Das klingt ja nicht so vielversprechend! Meinst Du ein 21mm könnte eine positivere Überraschung darstellen?
 
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Das klingt ja nicht so vielversprechend! Meinst Du ein 21mm könnte eine positivere Überraschung darstellen?

Ich weiß es nicht. Mein Biogon 21/2.8 für ZM/Leica Bajonett ist ganz wunderbar. Bei einem ZF für's Nikon-Bajonett kann das wieder anders ausschauen, weil das eine andere Konstruktion erfordert.

Ansonsten möchte ich nochmal das Nikkor 18/3.5 AiS erwähnen, das ist wirklich ein feines Objektiv.
 
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Biogon und Distagon sind nun mal grundverschiedene Konstruktionen. In Sachen Auflösung, Randschärfe und Verzeichnung wird ein Biogon bei vergleichbaren Kosten immer deutlich besser sein, weil es die Hilfslinsen, die das Distagon zur Anpassung an das Auflagemaß einer SLR benötigt, nicht braucht.

Danke für den Tipp mit dem Nikkor 3.5/18 mm AIS. Ich besitze das Vorgängermodell 4/18 mm AI. Nach heutigen Maßstäben keine Spitzenoptik, aber immer noch recht brauchbar. Hast Du schon mit dem AF-Nikkor 2.8/18 mm fotografiert? Ein interessantes Objektiv wegen der Lichtstärke und weil es als AF-D-Objektiv am "kompatibelsten" zur Masse der Nikon-Gehäuse ist. Leider weiß ich nicht, welche optische Leistung es bringt.

Gruß
Uwe
 
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Moin Uwe,

das 18/3.5 AiS ist mein Landschaftobjektiv. Mit dem 18er AF habe ich noch nicht fotografiert.
 
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...es soll sehr sehr gut sein! Und deshalb sehr gesucht, und ausgezeichnet bezahlt, auch von Canon-Benutzern die ein hochwertiges WW für ihre Kamera suchen.

Gruß

Tysker


P.S.: Achtung beim Vergleich von SLR- und Sucherkameraobjektiven, hier also ZF und ZM: SLR-Objektive müssen wegen des Spiegelkastens in Retrofokusbauweise hergestellt werden, was sehr viel aufwendiger sein soll. Für Sucherkameras ist das nicht nötig. Letztere können, und sollen deshalb auch heute noch, besser sein als für SLR.
Deshalb sind, meines Wissens nach, die Leica-objektive für die M-Serie besser als die für R (also Spiegelreflex). Es hat da in derVergangenheit immer wieder verschiedene Testgegeben. Aber wie schrieb schon vor vielen jahren Alexander Borell in der ColorFoto: Wenn Ihr scharfe Fotos haben wollt wechselt am Besten nicht die Marke (weil nur geringsfügige Veränderungen) sondern greift zu einem größeren Filmformat. Und das (mußten) auch die Berufsfotografen tun!!!!! Die hätten nämlich oft auch viel lieben mit KB-Kameras fotografiert.
 
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Hallo,

ich kann mich da Volker nur anschließen und das AiS 18/3.5 empfehlen. Einen Velvia mit diesem Objektiv zu bedienen ist immer wieder eine Freude! An der D3 ist es erst ab f8 zu verwenden (wg. Vignettierung) was aber bei vielen WW Anwendung kein Hindernis darstellen sollte (bei Available light kann man es durchaus offen einsetzen, da die Vignettierung da oft nicht störend bzw. bemerkbar ist). Wegen der nicht sichtbaren Verzeichnung habe ich es damals als Ersatz für mein AiS 20/2.8 gekauft, die Schärfe an der D3 ist in den Ecken der des 14-24 überlegen, aber ich lasse den Klotz trotzdem oft in der Tasche
 
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Oh sorry, hatte irgendwie gedacht, er hätte schon etwas über das Zeiss geschrieben. Schade.
 
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Hmmm... die Einschätzung von Bjorn Rorslett fällt an der D3 aber ziemlich vernichtend aus ...

Na ja, die Vignettierungen bei f3.5 bis f5.6 sind sehr heftig! Für Tageslichtaufnahmen nicht zu gebrauchen >> 1
Ab f8 verschwindet die Vignettierung und das Objektiv kann an der D3 bis f16 bedenkenlos verwendet werden. Die Schärfe in den Ecken ist allerdings nicht so toll wie beim 14-24. Ich habe es mit einem Polfilter (Nikon 72mm circular) oft im Gebrauch, auch ein Verlaufsfilter ist einfacher zu verwenden >> 4

Das meint Bjørn mit 1-4 bei seiner Benotung.

PS: Ich habe jetzt schon bei fast allen AiS Linsen bemerkt, daß man sich auf die Schärfebereiche, die auf den Objektiv eingraviert sind, nicht verlassen sollte. Also mit der Hyperfokaldistanz vorsichtig agieren!
 
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Ich habe jetzt schon bei fast allen AiS Linsen bemerkt, daß man sich auf die Schärfebereiche, die auf den Objektiv eingraviert sind, nicht verlassen sollte. Also mit der Hyperfokaldistanz vorsichtig agieren!

Nach einer alten Faustregel sollte man immer nur die Hyperfokaldistanz für die nächstgrößere Blendenöffnung ausnutzen. Wenn man also z.B. die Blende auf "8" eingestellt hat, sollte man höchstens die Hyperfokaldistanz ausnutzen, die für Blende "5.6" graviert ist.

Das liegt nicht daran, dass Nikon oder die anderen Hersteller die Objektive falsch graviert hätten, sondern an den Normen, nach denen die Hyperfokaldistanz bzw. die Schärfetiefentabellen festgelegt werden. Es gilt immer noch der Ansatz von Oskar Barnack, dem Erfinder der Leica. Er ging davon aus, dass ein Abzug der Größe 13 x 18 cm bei Betrachtung aus 20 cm Entfernung scharf erscheinen sollte. Da wir unsere Bilder heutzutage aber nicht mehr auf 13 x 18 cm Papierbildern, sondern auf großen Flachbildschirmen betrachten, haben wir wesentlich höhere Ansprüche an die Bildschärfe.

Gestern habe ich eine D700 bestellt ... Mal sehen, was das Nikkor 4/18 mm AI an diesem Gehäuse bringt ....

Grüßle
Uwe
 
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Danke, bei meinem 24/2 dachte ich schon das gibts nicht, komplett unscharf
 
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...ich kenne das sogar mit 2 Blendenstufen für optimal scharfe Großvergrößerungen. Also Blende 8 einstellen und Blende 4 ablesen.

Ich habe aber auch gemerkt: Ich muß künftig viel exakter die Enfernung auf das Hauptmotiv einstellen. Merke die Richtigkeit dieser Regeln seitdem ich meine KB-Dias mit echten 4000 dpi einscanne.

Gruß

Tysker :up:
 
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So, jetzt muß ich diesen Beitrag nochmal nach oben bringen.

Hat denn schon jemand ein Distagon 18/3.5 verfügbar und eventuell an der D3 oder D700 Bilder gemacht?

Ich suche gerade so etwas und bin natürlich an Praxisberichten interessiert.

Danke und Gruß aus HAnnover
Steffen
 
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