nach digital wieder mal analog

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MartinF schrieb:
... dann die Erkenntnis, daß es ja keine Agfa Scalas mehr gibt...
Keine Scalas mehr? Martin, wer sagt denn sowas? Nordfoto hat davon noch so viele, dass die die Scalas sogar verkaufen müssen.

No Fear!
-- Rüdiger
 
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Klar verspüre auch ich den „back to the roots“-Drang und bin dem Charme erlegen, der von einer wertigen analogen Kamera ausgeht. Viele Jahre lang fotografierte ich mit meiner F3 und FE2 nebst umfangreichem Zubehör.
Meine D200 ist zweifelsohne eine Spitzenkamera und auf der Höhe der Zeit, doch ich vermisse manchmal sehr die guten, alten Drehschalter der F3, das kernige Klacken des Verschlusses und das typische Winder-Geräusch. Apropos gute, alte Drehschalter: Diese schätzte ich übrigens sehr an meiner MINOLTA Dynax D7. Trotzdem wird sie demnächst verkauft.
Aber ich vermisse nicht mehr all die Hinfälligkeiten vom analogen Filmmaterial. Meine Fototasche mit der F3 und Zweitgehäuse FE2 nebst einer Vielzahl von AIS Festbrennweiten vermisse ich schon aufgrund des Gewichtes und der vielen Umstände auch nicht mehr wirklich. Die vielen Nächte am Scanner haben auch oftmals freiwillig um den Schlaf gebracht, aber wen hier im Forum nicht ;-)
Einzig fehlen werden mir die Dias auf meiner 2x2-Meter-Leinwand, bin ich es doch Leid ständig am PC zu sitzen. Als wären acht Stunden täglich im Büro nicht genug.
Anyway, Nostalgie hin – zeitgemässe Praxis her: Unter dem Strich ist es schon o.k. so wie es gekommen ist. Und träumen und schwärmen darf man(n) ja schliesslich… . Grüsse, DANY
 
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raf schrieb:
...der ruf der "wildnis", der ungewissheit wie ein bild werden wird...

Und gerade das ist nicht ganz richtig. "Analog" ist eben VOR dem Fotografieren bereits zu wissen, wie das Foto aussehen soll und wird ;~)

Grüße - Bernhard
 
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Ich finde, nach wie vor gibt es zu Dias keine Alternative, wenn man projizieren will. Selbst ein 5000-Euro-Beamer bringt meiner Erfahrung nach nicht die Schärfe und die feinen Farbnuancen eines Velvia. Zudem macht mir die Zusammenstellung einer Dia-Überblendschau erheblich mehr Spaß als mit irgendeinem Bilderbrowser vor dem PC zu hocken.
Vor ein paar Wochen war ich mit einer F100 14 Tage in China und habe 22 belichtete Diafilme mit nach Hause gebracht. 1/3 der Bilder ist in den Papierkorb gewandert, aber der Rest ist in jeder Hinsicht besser als alles, was ich mit meiner D70 zusammengeknipst hätte. Beim Analog-Fotografieren fühlt man eher den Zwang, sich auf Gestaltung und Belichtung zu konzentrieren. Bei Digitalfotos hat man immer im Kopf, daß man ja zur Not alles am Rechner retten kann.
Deshalb gilt bei mir: auf Reisen analog, ansonsten digital.

Jochen
 
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MartinF schrieb:
Neee, neee, wenn schon T, dann in jedem Fall die helle Variante!

Die helle Variante der F3/T verkratzt leider sehr leicht, wenn Sie tatsächlich benutzt und nicht nur in der Vitrine gehalten wird. Dies war auch der Grund, warum später eine schwarze Version herauskam.

Aber die beste F3 ist immer noch die hier:
http://www.cameraquest.com/nff3p.htm

Grüßle
Uwe
 
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denis_f5 schrieb:
aber für mich muss eine Nikon immer schwarz seinQUOTE]


Das ist wie bei den Motorrädern: Egal welche Farbe - Hauptsache: Schwarz!

Gruß vom
Kay (Nikon & Guzzi mit Stützrad)
 
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martin-f5 schrieb:
Kay schrieb:
also hör mal, 'ne Guzzi muss rot sein!

Wenn ´ne Guzzi rot ist, ist es wahrscheinlich ´ne Lehmann und gut geputzt.

Nuovo Falcone im Pflegezustand 3b mit Jupiter und früher 850 T3 in rot? - Nöh!

Aber nett, dass Du reagiert hast - scheinst Dich auszukennen.

Gruß vom
Kay
 
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Kay schrieb:
martin-f5 schrieb:
Wenn ´ne Guzzi rot ist, ist es wahrscheinlich ´ne Lehmann und gut geputzt.

Nuovo Falcone im Pflegezustand 3b mit Jupiter und früher 850 T3 in rot? - Nöh!

Aber nett, dass Du reagiert hast - scheinst Dich auszukennen.

Gruß vom
Kay

si senior,
als ehemaliger lemans "3" pilot weiß ich um was es geht,
hatte vergessen, dass man den stationärmotor auch in anderen rahmen lieber in schwarz gesehen hatte...
bei uns mußte ein motor einen vergaser haben, die pumpen mit 32er düsen waren unter unserer würde, 40er dellortos auf 40 krümmer mit lafranconi ergaben den sound...(natürlich 1000ccm)
ist nun aber auch schon wieder ein paar jahre her
 
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martin-f5 schrieb:
Kay schrieb:
si senior,
als ehemaliger lemans "3" pilot weiß ich um was es geht,

---erwischt

hatte vergessen, dass man den stationärmotor auch in anderen rahmen lieber in schwarz gesehen hatte...
bei uns mußte ein motor einen vergaser haben, die pumpen mit 32er düsen waren unter unserer würde, 40er dellortos auf 40 krümmer mit lafranconi ergaben den sound...(natürlich 1000ccm)

----nur ein lautes Motorrad ist ein sicheres Motorrad

ist nun aber auch schon wieder ein paar jahre her

das mit 1000ccm und Doppelzündung bei mir auch, war aber ´ne verdammt schöne Zeit - schade, dass die Autobahn so hart war!
Gruß vom
Kay
 
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Die schönen alten Gehäuse (F2SB, F2A, FE) werden ab und zu geputzt und gestreichelt, aber fotografieren tue ich damit kaum noch. Zum Fotografieren benutze ich DSLR, sehr gerne mit alten Nikkoren.

Ein Jahr nach dem Umstieg auf Digital (D100) hatte ich mal nostalgische Gefühle und bin für ein paar Filme zu analog zurückgekehrt, aber das war schnell wieder vorbei.
 
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ich hab just for fun neben der F5 eine F3 und neuerdings auch eine M6,
im Kühlschrank liegen APX 100, TriX und HP5 in einem eigenen Fach.
Die D2H brauch ich so selten, dass es eine Schande ist.

Fotografie ist Licht kontrolliert auf den Film lassen,
gestern wie heute und morgen.
 
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UweFlammer schrieb:
Aber die beste F3 ist immer noch die hier:
http://www.cameraquest.com/nff3p.htm

An der F3 Press würde ich den Draht- und Selbstauslöser vermissen.
Das hat mir bei Nachtaufnahmen (im Urlaub) immer gute Dienste geleistet:

vd04dia04.jpg
 
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Ich weiss ja nicht, F3 hier und F3P da, ob in Titan oder nicht ...

Wenn ich analog fotografiere, dann schon eher damit:

MyFavoriteThings.jpg


Da braucht man dann auch keine so starke Lupe beim Betrachten des Films.

Nur das Nikonlogo passt halt nicht so recht dazu ;)

Grüße
-- Rüdiger
 
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ist das die SL66 mit "Entzerrung nach Scheimpflug?"

Gruß
Bernd
 
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Hach, digital - analog, was ist besser? Wenn ich nicht ab und zu darauf hingewiesen würde, ich würds glatt vergessen.
Wie gut dass ich die Dias, entstanden mit meiner F2 oder EL2 oder F100 mit dem Scanner digitalisieren kann!
Nein, dieses verwerfliche DSLR Gelumpe streichelt sich nicht so schön.
Die einzige sachliche Aussage bislang war die mit der Projektion. Bingo!
 
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Na wunnebar !

Weiter so - freue mich, das hier wieder analogisiert wird, zum x-ten Male. Und immer deutlicher. Warum wohl...?

Digital:
Zuviel Gefummel, zuviel Bedienungsschritte im Hintergrund (Hinterkopf) abzuspeichern, zuviel Getippe, Geklicke und Gelerne im Nachhinein. Nix in der Hand als elektronisch steuernde Mäuse und Tasten aller Arten.
Wie an der Börse - das Kurzfristige kommt und geht. Das Schnelle Geld kostet mehr Einsatz als Musse zu ermöglichen, wenn man Dias bevorzugt und einen Projektor.

Analog:
(fast) Perfekte Technik. Handarbeit (zum großen Teil). Anfassbar. Erotisch. Lichtvoll (Dia).

Was weiter?
Da müsse mer durch. Durch's Digitale Dunkel zum Licht. Und Schauen.

Freilich geht das auch ohne Fotos. Mit Augen und Seele.

Also, was nu?
Mittelformat sollte es sein (für mich) - um zu Ruhe und Einkehr zu gelangen (was die Handarbeit betrifft).
Wenn ich mir keinen Telefonanschluss und keinen PC mehr leisten kann -, meinen Projektor und meine alte Minolta xd7 werden noch weiterhin nutzbar sein.
Und wenn der Strom alle ist und das Benzin für mein Mottorad - dann gehe ich endgültig zu Fuss, lebe von Kräutern, Mehl und Wasser.

Ergo:
Mehr Formatmittel Fotofreunde :) :D :dizzy:
 
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