Er ist es wert probiert zu werden - hat was vom Bombay
- aber nur ganz leicht sonst finde ich den Geschmack phantastisch, Zimt ist auch dabei
- vielleicht hätte ich mir in auch nicht gekauft, aber ein Freund war gestern da und hat mir diese Flasche geschenkt
- Ich trinke Gin pur mit einen kleinen Eiswürfel - keine Cocktail
Ja so einen richtig guten Gin sollte man nicht mit Tonic verdünnen, damit man die Spices auch schmecken kann. Gin-Tonic geht auch mit günstigeren Gins, wobei es ja nicht gleich der 0815-Gordons mit Schweppes sein muß - ich bevorzuge dafür einen Bombay mit Thomas Henry .
Der Bowmore Mariner ist leider aus. Da waren nur knapp über 500 Flaschen im Faß.
Momentan schlürfe ich mich durch eine Flasche Bowmore "Dark & Intense", aber
Lagavulin, MacAllan, Laphroig, Ardbeg gehen auch gut.
Beim Stichwort „Ardbeg“ muss ich dringend vor Wegelagerern am Flughafen Edinburgh warnen!
Vor etlichen Jahren ist mir folgendes passiert: Ich wollte von Edinburgh nach Sumburgh (Shetland) fliegen. Während meiner Wartezeit spazierte ich im Flughafen herum und kam an einem Stand vorbei, an dem eine Whiskyprobe angeboten wurde, nämlich Ardbeg. Ich konnte nicht widerstehen….. nach 3 gut eingeschenkten Pröbchen und einem netten Gespräch ging ich schließlich mit einer Flasche Ardbeg bewaffnet -nicht mehr wirklich trittsicher- zum Gate. Der Flugbegleiterin ist es nicht aufgefallen. Es war 10 Uhr morgens und mein erster und bisher einziger Flug in leicht benebelten Zustand….. Zum Glück wurde ich in Sumburgh abgeholt.
Der „klassische“ 10jährige Laphroaig ist einer meiner Lieblingswhiskys, obwohl ich mich mit zunehmendem Alter eher in Richtung weniger getorft oder sogar ungetorft „entwickle“. Aber der PX Cask war für mich ein Fehlkauf. Der extrem ausgeprägte, und so eigenständige, von Torf und Meeresaromen geprägte Charakter des Laphroaig harmoniert in meinen Augen überhaupt nicht mit dem weinigen Sherry Finishing in den Pedro Ximenez Fässern. Ich bin da eher Purist. Entweder die „reinen“ stark torfigen Islands wie Lagavulin oder Ardbeg oder die genialen, weniger stark getorften Whiskies von Bruichladdich. Diese vertragen absolut ein Finishing in Sherry- oder Portfässern und werden dadurch sogar bereichert.
Oder gleich Speysider wie der herausragende Maccallan aus Sherryfässsern (obwohl kaum noch bezahlbar) oder mein Speyside Alltime Favorite, der 15jährige Glenfarclas. Klassischer Speyside Whisky pur.
...so verschieden sind die Geschmäcker: der 10er Laphroaig führt bei mir die Liste derer an, die ich gar nicht mag . Der PX cask unterscheidet sich zugegebenermaßen von den typischen Laphroaigs, aber gerade deshalb fand ich ihn interessant .
Aber beim 15er Glenfarclas kommen wir wieder zusammen .
...rechts und links sind nach meiner bescheidenen Meinung über jeden Zweifel erhaben, bei der Mitte bin ich da noch am Suchen. Beim Italiener bekommt man häufig ganz nette Grappas "auf's Haus", aber im Supermarkt habe ich noch keinen wirklich Brauchbaren gefunden.
Die Brennerei Walcher ist in Südtirol bei Bozen zu finden. Ich bin da öfter im Urlaub und dabei auf sie aufmerksam geworden. Mein Favorit aus ihren Fässern ist der „Grappagnac“, es kam mir noch kein leckerer Grappa über die Zunge
meine aktuelle Auswahl (klick rein). Welcher mein Liebling ist ?
Kann ich tatsächlich nicht sagen. Da sind einige erstklassige dabei.
Der Platz für was neues ist aktuell ziemlich begrenzt
der Woodford ist ein eher gediegener "Feierabendwhiskey". Er hat ein angenehm mildes Aroma, eine leichte Süße und im Abgang merkt man das Eichenholz. Zusammen mit gesalzenen Erdnüssen wird er zum Genuss. Ich mag ihn sehr.
Die Talisker Whiskies mag ich eigentlich gar nicht, die schmecken mir viel zu pfeffrig. Mit einer Ausnahme: Der Talisker Port Ruighe. Den trinke ich wirklich gerne. Ganz im Gegensatz zum Laphroaig PX Cask gewinnt der Port Ruighe in meinen Augen durch das Finishing absolut. Aber es ist eben alles Geschmacksache. Aber ganz hinten links habe ich etwas ganz leckeres entdeckt: Den 14jährigen Clynelish aus den Highlands. Wenn man Spaß an etwas leichteren, leicht blumigen Whiskies hat, dann ist das eine ausgezeichnete Wahl. Oder ein toller Whisky für Damen, meiner bescheidenen Meinung nach.
Ich mag sie kräftiger. Meine drei Lieblinge, der Ardbeg Uigeadail hat z.B. 54,2%, der The Ileach Cask Strength gar 58% und auch der Kilchoman Machir Bay kommt noch mit 46% daher. Wiewohl ich eh heute kaum noch welche kaufe, die "nur" 40% haben. Irgendwie merke ich den geringeren Alkoholgehalt inzwischen sogar und es sagt mir nicht zu. Kommt mir auf gewisse Art dann immer "verwässert" vor. Ich hatte mal einen Aberlour A' Bunadh mit über 60%. Den hatte ich tatsächlich etwas verdünnt, was mir am Ende aber nicht so gefiel trotz nur ein paar Tropfen extra dafür gekauftem neutralem stillem Wasser. Deshalb nehme ich inzwischen davon Abstand, zumal ich eh die Power hochprozentiger Whiskys mag.
Und auch Bourbons gewinnen dadurch, wobei die meisten ausser der Discounterware (Jack Daniels und Jim Beam ) eh oftmals mehr Prozente an Alkohol haben. Elijah Craig und die besseren von Four Roses mag ich ebenfalls gerne.
Wahrscheinlich bist Du schon gesättigt, Dein Körper hat sich an die hohen Dosen/Stärken gewöhnt und braucht mehr! Meine Empfehlung: Strohrum mit 80% Aber sei vorsichtig! Oder bist Du immun gegen Alkohol? Es gibt ja auch Menschen, die spüren keinen Schmerz!
Abseits meiner vielfältigen Whisk(e)y Auswahl bin ich natürlich auch offen für anderes. Wenngleich zwei der drei gleich zu sehenden Flaschen erstmal wohl nicht geöffnet werden. Haben schließlich auch Seltenheitswert.
Die linke Flasche in edler Verpackung (innen z.B. mit Samt geschützt in der aufwändig gestalteten Box) ist ein französicher Wodka. Herausgegeben mit streng limitierter Anzahl von Till Lindemann, seines Zeichens Frontmann meiner favorisierten Band Rammstein. Von denen selber stammen auch die anderen beiden Flaschen, einmal der recht günstige Rammstein Rum (den ich auch geöffnet habe ) und, ganz rechts zu sehen, ein Tequila. Letztere Flasche ist ebenfalls aufwändig gestaltet wie auf einem weiteren Bild von der Rückseite zu sehen ist. Es handelt sich dabei um eine Lederhülle für die Flasche:
Sowas lasse ich mir alljährlich von meinen "großen" Kindern zum Geburtstag schenken. Meistens sinds etwas teurere Whiskys, welche ich mir selber aufgrund des Preises eher nicht kaufen würde. Aber manchmal ist auch sowas wie oben zu sehen dabei, selbstverständlich aus den gleichen Gründen.
Dr Dick: ich faß es nicht: Im Shop eine eigenartige Sammlung von Devotionalien: Tequila, Socken, Badelatschen und Vibratoren. Aber ich fremdel auch mit Rammstein.
Unser aktueller Whisky-Vorrat ist sehr überschaubar und bedarf dringend baldiger Wiederauffüllung. Favoriten sind die Islay-Whiskies, von denen ist aber nur der Kilchoman Machir Bay "am Lager".
Wir werden das in Kürze mit Caol Ila ( welcher genau ist noch offen) und einem Ardbeg An Oa ergänzen.
Die deutschen Whiskies Elbe 1 ( aus Eggolsheim) und Glen Els (aus Walkenried/Harz) treffen nicht so unseren Geschmack, werden aber sukzessive mit verbraucht bzw. zum flambieren benutzt...
zu meinem Geburtstag habe ich mir mal wieder einige Flaschen geleistet.
Zum Glück gab es einige wirklich gute Vatertagsangebote (auch wenn es noch einige Tage hin ist) die ich nicht auslassen konnte.
Einige davon standen schon länger auf meiner Wunschliste.
Bis auf den letzten kenne ich alle. Und ja, die sind alle recht schmackhaft (wenn man das bei Whiskys so sagen kann ). Also mir mundeten sie jedenfalls.
Schönes Genussbild!
Was da ggf. noch zum irdischen Himmel fehlt, ist dunkle, stark kakaohaltige Schokolade, von Top-Qualität. Passt sehr gut zu einem Single Malt!
Eine Partagas! Die war mir immer etwas zu heftig, da machte die bordeigene Pumpe immer Hüpfer. Wenn ich mir eine Havanna geleistet habe, war es meistens eine Montechristo. Aber letztendlich egal, welche. Havannas sind der Raucherhimmel auf Erden.
Ich habe allerdings 2014 mit Rauchen vollständig Schluss gemacht. Jetzt muss nur noch hin und wieder die Leber arbeiten.
Einer der besten für mich (auch, weil er so pervers im Mund "arbeitet"... ). Nicht jedermans Geschmack. Die meisten kulinarischen Kulturbanausen schüttelt dieser "besondere" Islay-Whisky durch und sie verziehen das Gesicht. Schon beim Nosing. Ich liebe ihn...
Der Highland Park von den Orkneys ist in meinen Augen der Single Malt mit dem grandiosesten „Abgang“ überhaupt. Da gibts beim Runterschlucken erst die richtige Geschmacksexplosion.
Du bist scchuld, wäre Dein Beitrag nicht gekommen wäre ich nicht auf die Idee gekommen jetzt, nach dem Abendessen, einen zu trinken. Ich weiß nur noch nicht welchen
Besuch der Destillerie von irischem James Jameson Whiskey in Cork, der mit mild-süßem Geschmack samtig nach frischen Früchten und den Noten von getoastetem Holz, Vanille und süßem Sherry schmeckt, nachdem der Wiskey mindestens 4 Jahre in Sherry-Eichenfässern gereift sein muss.