6.Tag
Die ersten 26 km folgte ich dem Fluss L Orne. Dann wurde es zum ersten Mal auf der Tour etwas bergiger. Im ständigen rauf und runter ging es auf fantastischen Rad-, Forst- und Feldwegen mit vielen kleinen und kleinsten Ortschaften im Zickzack quer durch die Normandie. Nach 120 km war ich wieder an der Atlantikküste. Schon wenig später erblickte ich die Silhouette des nächsten Highlights. Auch wenn ich schon vor 3 Jahren mit Jenny das Monument besuchte, Mont-Saint-Michel ist immer eine Reise wert. In der Bucht des Mont Saint-Michel herrschen die stärksten Gezeiten Europas. Alle 18 Jahre, wenn Sonne und Mond in einer Linie stehen, kommt es zu einem besonders hohen Tidenhub (um 15 Meter). Aber auch an manch anderen Tagen ist die Flut so hoch das man für ca. 1 Stunde den Weg zur Klosterinsel nicht begehen kann.
Trotzdem war ich froh nach einiger Zeit den Touristentrubel wieder zu entfliehen. Es ging wieder in südlicher Richtung ins Landesinnere. Nach 173 km fand ich am See Etang de Boulet einen erstklassigen Platz zum Zelten.
6. Tag 173 km, 1492 Höhenmeter, 36,65 km bergauf, 10:31 Std Fahrzeit
21: Schon viele km vorher sieht man die Silhouette vom Weltkulturerbe Mont-Saint-Michel
22: Die alte Deichstraße wurde durch einen 2 km langen Holzsteck ersetzt, so dass der Berg nun wieder komplett umspült werden kann und die Versandung sich allmählich selber wieder Abbaut.
23: Die Zugbrücke zur Klosterinsel.
24: Heute leben auf der Insel nur noch ca. 30 Einwohner.
25: Natürlich gibt es hier auch einen Friedhof.
26: Innenhof eines Restaurants.
27: Leider konnte ich die Klosterkirche nicht von innen besichtigen da schon geschlossen.
28: Die gesamte Insel ist wie eine Festungsanlage aufgebaut.
29: Blick durch eine Schießscharte.
30: Am See Etang de Boulet habe ich das Zelte aufgeschlagen.
Gruß
Haryboo