Frage Manueller Weissabgleich bei RAW Fotografie

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GBCologne

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Hallo zusammen,

man sieht ja immer häufiger, dass bei schwierigen Beleuchtungssituationen mittels manuellem Weissabgleich ein Wert für die Bilderserie eingestellt wird. Meine Frage ist: Ist es sinnvoll diesen auch zu machen, wenn man in RAW fotografiert und die Bilder nachher ohnehin nochmal anfasst? (Adobe LR).

Ausser dass sie auf dem Bildschirm der Kamera nicht schön aussehen fällt mir grade kein anderer Grund ein, vielleicht hat ja jemand noch eine Idee dazu.

Gruß Gunnar
 
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Hi,

anders herum: Wenn Du (a) in RAW-only fotografierst und Du (b) keinen Nikon-Konverter verwendest, dann gehen die WB-Daten aus der Kamera ohnehin verloren und erreichen die Nachbearbeitung erst gar nicht. Wozu sich dann also die Mühe machen :nixweiss:?

Ciao
HaPe
 
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Wenn Du (a) in RAW-only fotografierst und Du (b) keinen Nikon-Konverter verwendest, dann gehen die WB-Daten aus der Kamera ohnehin verloren und erreichen die Nachbearbeitung erst gar nicht. Wozu sich dann also die Mühe machen :nixweiss:?

Im Ergebnis stimme ich zu: Auto WB und fertig.

Allerdings nutzt zumindest Aperture schon die WB Voreinstellungen, wenn auch in nicht wirklich immer nachvollziehbarer Weise.
 
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Der Raw-Konverter DXO Optics Pro liest ebenfalls den im RAW gespeicherten Weissabgleich. Wenn der schon passt, macht man sich also die Nachbearbeitung einfacher.

Grüße :)
Oliver
 
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Hallo,

du musst ja zum Festlegen des manuellen Weißabgleichs eh eine Aufnahme mit Graukarte o.ä. machen. Dann kannst du statt dem manuellen Weißabgleichsfeature der Kamera einfach in LR o.ä. davon mit der Pipette den Weißabgleich nehmen und auf die anderen Bilder übertragen. Das finde ich jedenfalls einfacher und besser vom Ergebnis. Die Nikon-Konverter fand ich nie so überzeugend...
 
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Hi,

anders herum: Wenn Du (a) in RAW-only fotografierst und Du (b) keinen Nikon-Konverter verwendest, dann gehen die WB-Daten aus der Kamera ohnehin verloren und erreichen die Nachbearbeitung erst gar nicht. Wozu sich dann also die Mühe machen :nixweiss:?

Ciao
HaPe

Bei welchen Konvertern werden denn die WB-Einstellungen verworfen?

Bei der Entwicklung mit LR habe ich mit dem automatischen Weißabgleich bisher gute Erfahrungen gemacht. Wenn es ganz genau sein soll, dann reicht eine Graukarte im Bild und ein Klick mit der Pipette!
 
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Wenn Du LR verwendest, benutze mal die Pipette und klicke damit in Bereiche, die grau oder weiß sein sollen. Das geht manchmal sehr gut. Wenn nicht kann man es ja einfach zurückdrehen :)
 
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Ich verwende generell den manuellen WAB und ausschließlich den RAW-Modus. Meine Einstellung ist 5880 K.
Damit bleibt die Lichtstimmung bei, vom normalen Tageslicht abweichenden Licht, wie Morgen- oder Abendlicht erhalten. Was gerade in der Naturfotografie wichtig ist. Zudem liefert die D7100, die ich parallel zur D800 einsetze, dann exakt die gleichen Farben wie die D800. Bei RAW ist hinterher immer noch eine Anpassung möglich, also ruhig mal experimentieren.

Gruß, Karl
 
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das ist dann allerdings kein manueller weißABGLEICH, sondern einfach eine feste vorgabe. eine sehr rigorose lösung, da man ja in den meisten fällen schon eine einigermaßen neutrale abstimmung wünscht, kerzenschein und sonnenuntergang mal ausgenommen. ich komme jedenfalls mit auto-wb und gelegentlicher anpassung besser, vor allem zeitsparender klar, als eine feste vorgabe fast immer korrigieren zu müssen. man kann aber auch seine uhr anhalten, dann geht sie auch zweimal am tag richtig. ;)
 
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Manuell war es schon, da ich längere Zeit mit der Graukarte gearbeitet habe und dabei hat sich dieser Wert als praxistauglich erwiesen. Lange Jahre habe ich mit AWB gearbeitet und die Ergebnisse meist so akzeptiert. Gerade bei viel Grünanteil im Bild führt das aber immer wieder zu Magentastichen die korrigiert werden müssen. Außerdem ist von der tatsächlichen Lichtstimmung meist nichts mehr übrig. Und unser Gehirn ist auf AWB eingestellt, darum können wir uns die tatsächlichen Lichtstimmungen auch nicht merken. In vielen Fällen ist der AWB schon die bessere Wahl, manuelles Arbeiten fordert viel Erfahrung.

Gruß, Karl
 
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In vielen Fällen ist der AWB schon die bessere Wahl, manuelles Arbeiten fordert viel Erfahrung.

Gruß, Karl

Da wir uns hier im Einsteigerforum befinden, und der AWB der heutigen Generation von Kameras in mindestens 95% aller Anwendungsfälle richtig liegt, würde ich den an dieser Stelle auch empfehlen.
 
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