mal wieder ein bedauerliches versehen bei der jagd...


smashIt

Unterstützendes Mitglied
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/tirol/Geschuetzter-Steinadler-in-Tirol-erschossen/69411311

:mad:

Gegenüber den Beamten habe der Schütze angegeben, das Fiepen eines am Boden liegenden Rehkitzes gehört zu haben. Um das Jungtier zu schützen, habe er den Steinadler mit einem Schuss vertreiben wollen. Seiner Aussage nach sei es nicht beabsichtigt gewesen, den Greifvogel zu treffen. Vielmehr sei die Kugel am Felsen neben dem sitzenden Adler abgeprallt, weshalb dieser vom Querschläger getötet worden sei.
ja klaaaar....
 
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Frank S

Unterstützendes Mitglied
Wer nicht mal ein Loch in die Luft schießen kann, dem gehört die Knarre abgenommen.
 

Lilien

Unterstützendes Mitglied
Was ist das denn für eine lächerliche Argumentation des Jägers?

Es ist doch alleine schon keinesfalls die Aufgabe eines Jägers, ein frei lebendes Wildtier (Rehkitz) vor einem Adler zu schützen. :mad:
Wenn man hingegen den Adler als Jagdkonkurrenten betrachtet, dann macht das schon eher einen Sinn, und genau deswegen glaube ich auch nicht an ein Versehen.

Mein Respekt und Dank gilt dem Bergführer!

MfG, Jürgen
 

Bonisto

Registrierte Benutzer_B
Hoffentlich nehmen die Österreicher dem den Jagdschein weg! Hoffentlich hat er keine Beziehungen nach oben, die das verhindern.
 

smashIt

Unterstützendes Mitglied
das hoff ich zwar auch, glaub aber nicht drann

als jäger is er immerhin liebkind der övp, und damit is ihm eine milde justiz sicher
 

Heiko Men.

NF-F "proofed"
Unglaublich...
Mein Kompliment an den Bergführer, dass er der Sache so nachgegangen ist!

Gruß
Heiko
 

Roland L.

NF-F Premium Mitglied
Jagdschein und Waffen einziehen, wenn das stimmt (wovon ich ausgehe), kann meiner Meinung nach die einzige Antwort auf dieses unweidmännische Verhalten sein.

Das ist zumindest in Franken schonmal passiert, als ein Jäger einen Wanderfalken mit einer Taube "verwechselt" hat. Angezeigt wurde das übrigens von einem anderen Jäger

Grüße
Roland
 

Seeebi

Unterstützendes Mitglied
Traurig. Hoffentlich hat das entsprechende Konsequenzen. Dadurch, dass der Fall öffentlich wurde, wird er hoffentlich nicht unter den Tisch gekehrt.
Wer nicht mal ein Loch in die Luft schießen kann, dem gehört die Knarre abgenommen.
Wer absichtlich in die Luft schießt, dem gehört die Knarre abgenommen. Das Projektil käme mit tödlicher Restenergie zurück zu Erde.
 

Frank S

Unterstützendes Mitglied
........

Das Projektil käme mit tödlicher Restenergie zurück zu Erde.
Das mag sein, aber Diskussionen auf physikalischer Ebene finde ich hier fehl am Platze
und sicher besser mit masi zu führen. Vielleicht hilft es Dir, wenn ich von
einem Loch im Schnee, und wie es darein gekommen ist, spreche.
 

stephan3572

Sehr aktives Mitglied
Dem Jäger gehört die Lizenz entzogen.
Er hatte doch wissen müssen das der Schutz des
Adlers einen höheren Stellenwert hat, als der des Rehkitzes.

Nächstes Jahr erlegt er das Reh, weil es junge Triebe abbeißt.

Da kann man nur den Kopf schütteln.

Gruß

Stephan
 

Kurt Raabe

NF Team
Wer absichtlich in die Luft schießt, dem gehört die Knarre abgenommen. Das Projektil käme mit tödlicher Restenergie zurück zu Erde.
Vorab ich möchte keine Partei für die Jäger ergreifen da ich keiner bin:D

aber sorry solche Aussagen wie : "Wer absichtlich in die Luft schießt, dem gehört die Knarre abgenommen. Das Projektil käme mit tödlicher Restenergie zurück zu Erde".
ist super dummes Zeug.:D das Projektil fliegt hoch und am "Scheitelpunkt" fällt es dann einfach runter und richtet nicht mehr Schaden an als ein Nagelkorn mit gleichem Gewicht. Es ist auch kein Fall bekannt, wo einer durch einen Schuss in die Luft tötlich Verletzt wurde.
Und wer von "Knarre" redet hat zuviele Rambofilme gesehen:hehe:
Jeder in unserem Verein geht sehr verantwortungsvoll mit seinen Waffen um.
(Ja ich darf auch Leute an Lang- und Kurzwaffen ausbilden).
Muss aber sagen, wenn dann die Jäger zu ihren Übungen auf den Schießstand gekommen sind, haben wir es vorgezogen zu gehen:hehe:
 

cad_fob

Unterstützendes Mitglied
das Projektil fliegt hoch und am "Scheitelpunkt" fällt es dann einfach runter und richtet nicht mehr Schaden an als ein Nagelkorn mit gleichem Gewicht. Es ist auch kein Fall bekannt, wo einer durch einen Schuss in die Luft tötlich Verletzt wurde.
Das stimmt aber nur wenn man 100%ig lotrecht in den Himmel schiesst, bei nur minimaler Abweichung fliegt die Kugel eine ballistische Kurve und behält ihre Energie bei.
Es gibt genug Tote von Jubelschüssen in die Luft, nur weil das in Deutschland nicht passiert heisst das noch lange nicht, dass das ungefährlich ist.

Stefan
 

Kurt Raabe

NF Team
Das stimmt aber nur wenn man 100%ig lotrecht in den Himmel schiesst, bei nur minimaler Abweichung fliegt die Kugel eine ballistische Kurve und behält ihre Energie bei.
Es gibt genug Tote von Jubelschüssen in die Luft, nur weil das in Deutschland nicht passiert heisst das noch lange nicht, dass das ungefährlich ist.

Stefan
Das es ungefährlich ist, hat auch kein Mensch behauptet:)
Wenn du da zuverlässige Quellen hast, bzgl. Tote durch Jubelschüsse und wo würde mich ein Link interssieren zumal offizielle "Jubelschüsse" in aller Regel mit Platzpatronen abgegeben werden.
Natürlich ist es tragisch wenn diesbezüglich Unfälle passieren, aber deswegen eine ganze Gruppe von Menschen vorverurteilen :confused:
Die wenigsten Unfälle passieren mit registrieten Waffen ( und wenn dann wird es in den Medien aufgebauscht).
 

la familia

Auszeit
aber sorry solche Aussagen wie : "Wer absichtlich in die Luft schießt, dem gehört die Knarre abgenommen. Das Projektil käme mit tödlicher Restenergie zurück zu Erde".
ist super dummes Zeug.:D das Projektil fliegt hoch und am "Scheitelpunkt" fällt es dann einfach runter und richtet nicht mehr Schaden an als ein Nagelkorn mit gleichem Gewicht.
Das eine verformt sich oder zerplatzt beim Auftreffen auf meinen Kopf und das andere wird sich hineinbohren. Wenn es aus 2km Höhe bei mir ankommt. Wenn Schiessausbilder Waffenmunition mit Hagelkörnern vergleichen wundert mich nichts mehr.
 

Dackelfranz

Unterstützendes Mitglied
Für Jubelschüsse wird in unserer Gegend mit Platzpatronen geschossen. Schau dir mal die ganzen Kerle mit ihren Kalaschnikows an die vor Freude (zB. Naher Osten) rumballern. Die verwenden sicher auch Platzpatronen :D
wenn da unten einige Leute deshalb tot umfallen, interessiert das dort niemanden und wird sicher nicht in unserer Zeitung stehen.
Nicht nur Projektile aus Schußwaffen sind gefährlich, auch ein normaler Pfeil mit einem guten Bogen in die Luft abgeschossen kann lebensgefährliche Verletzungen und Tot verursachen.
Grudsätzlich gilt im Umgang mit Waffen:
Nur auf das schiessen, was man auch treffen will.

Eben gefunden:
http://www.chiemgau24.de/waging/eisenkugelvorfall-bedauerlicher-unfall-ch24-404445.html
 

Frank S

Unterstützendes Mitglied
......

Jeder in unserem Verein geht sehr verantwortungsvoll mit seinen Waffen um.

.........
Klingt wie ein Hundebesitzer (wir sind Hundesitzer): "Das hat er noch nie getan."

Schwarze Schafe gibt es überall. Da kann sich keine Interessengruppe ausschließen.
 

Heiko Men.

NF-F "proofed"
Dass ein runterfallendes Geschoss tödlich sein kann, hätte ich auch nicht geglaubt und irgendwie hat es mich interessiert. Habe mich vor ein paar Wochen aber mal ein bisschen erkundigt und es ist wirklich so. Ich bin auch auf die Aufzeichnung einer Wissenschaftssendung gestoßen, in der es genau diese Frage ging. Das Ergebnis in Kurzform: Eine Gewehrkugel wurde mit hochempfindlichem Radar der Bundeswehr vom Abschuss bis zum Auftreffen verwolgt und es wurde eine Geschwindigkeit von 525 km/h vor dem Auftreffen auf die Erde gemessen. Es folgten weitere Versuche mit Geschossen dieser Geschwindigkeit auf Modelle usw..

Wen es interessiert, folgendes ergoogeln: "wdr kopfball Kann man von einer herabfallenden Gewehrkugel tödlich getroffen werden?"

Jetzt gibts bestimmt was wegen OT auf den Deckel...:fahne:

Gruß
Heiko
 

Kurt Raabe

NF Team
Das eine verformt sich oder zerplatzt beim Auftreffen auf meinen Kopf und das andere wird sich hineinbohren. Wenn es aus 2km Höhe bei mir ankommt. Wenn Schiessausbilder Waffenmunition mit Hagelkörnern vergleichen wundert mich nichts mehr.
nö denn auch das Hagelkorn / gleiche Größe/Gewicht/ wie Projektil haut dir aus 2 km Fallhöhe durch die Schädeldecke .
Aber zu deiner Info ich bin nicht Schiessausbilder aber ich dürfte wenn ich wollte.
Eine Waffe ist nicht gefährlich, erst durch den Menschen hinter der Waffe wird sie gefährlich.
 

Kurt Raabe

NF Team
Schau dir mal die ganzen Kerle mit ihren Kalaschnikows an die vor Freude (zB. Naher Osten) rumballern. Die verwenden sicher auch Platzpatronen :D
wenn da unten einige Leute deshalb tot umfallen, interessiert das dort niemanden und wird sicher nicht in unserer Zeitung stehen.
Nur weil die dort wie hirnlose Ochsen rumballeren brauchen wir hier keine Leute die aus bedauerlichen Einzefällen "Staatsaktionen" machen und alle verantwortungsbewussten Waffenbesitzer verteufeln.
 

WernerC

NF-F Premium Mitglied
Ich frage mich warum ein Geschoss das senkrecht nachoben geschossen wird und wieder herunterfällt, harmlos wie ein Hagelkorn sein soll.
Erstens ist ein Hagelkorn entsprechender Größe alles andere als harmlos...
Zweitens wird das Geschoss mit einer entsprechenden Geschwindigkeit ( v0) nach oben befördert und hat damit eine recht hohe kinetische Energie. Theoretisch wird es, zurück am Ausgangspunkt die gleich Energie haben. Vermindert wird diese lediglich durch die Reibung in der Luft.

Ich möchte so ein Ding nicht abbekommen.

Werner
 
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