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digital_eye

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Hi zusammen,

auf photographylife.com bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der eine D750 und eine Sony 7MKii unter dem Gesichtspunkt vergleicht, welches Gewicht man einspart.
Dabei wurden auch die Werte für gängige Objektive und das Gewicht der Akkus (inkl. Berücksichtung der Auslösungen pro Akku) mit berücksichtigt.

Das Ergebnis für Sony Vollformat war zumindest, dass man bei ähnlichen Optiken kein/kaum Gewicht spart.

https://photographylife.com/the-mirrorless-hype#more-114513

Sofern mein Englisch halbwegs sitzt, verstehe ich den Autor so, dass er den Eindruck hat, dass die Gewichtvorteile von Mirrorless-Systemen (und um nur die geht es in dem Artikel) eher bei den APS-C basierten Systemen oder gar bei Systemen mit noch kleineren Sensoren liegen (bezogen auf Nikon gibt es zum Beispiel wenig Objektive, die konsequent die möglichen Vorteile des DX Sensors ausnutzen, zumindest wenig Festbrennweiten).

Ich fand den Artikel interessant. Meine Überlegungen hat er zumindest in Sachen Gewicht bestätigt. Das ändert natürlich nichts daran, dass ein spiegelloses System auch andere Vorteile haben kann (weniger mechanisch bewegliche Teile, die evtl. anfällig für Dejustierungen sind ...).
 
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Wenn ich über die Fuji X-en und deren Klopperobjektive nachdenke, dann hat er vollkommen Recht. Ich hab die Fuji nebst dem riesigen 18-55er wieder verkauft, weil sie mir zu groß war und ich ständig vergas, den/die Ersatzakkus mitzuschleppen.
 
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Wenn ich über die Fuji X-en und deren Klopperobjektive nachdenke, dann hat er vollkommen Recht.

Na und Fuji hat zumindest kleine Alternativen im Programm. Aber ich war auf der letzten Fotokina echt überrascht, als ich das Sony 4/70-200mm, das 90er Makro und das 24-240mm gesehen habe. Zum Teil größer (im Falle des Makro) oder zumindest nicht kleiner als Nikon, Canon, Tamron, Sigma ... Pendants.

So wirklich ausspielen scheint sich Objektiv seitig der Gewichtsvorteil eher bei Brennweiten unter 90mm.
 
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Das sollte einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen :)

Da gebe ich Dir vollkommen recht. Ich habe mich vor einiger Zeit, als ich mir genau das sowie die Zahl der Bilder pro Akku mal in Ruhe durchgerechnet haben, dazu entschieden, bei Nikon zu bleiben und mir für Reisen leichte und gute Nikkore zu kaufen wie das 18-35mm oder das 4/70-200mm. Zu einer Kamera wie der Sony würden dennoch kleine Telebrennweiten (vielleicht lichtschwächer) gut passen. Wenn ich an die Größe eines 2,5/105mm AIS oder eines 4/200mm AIS oder gar dem Serie E 2,8/100mm denke, dann wäre es das, was einem solchen System gut stehen würde.

Außerdem finde ich es angenehm, mit einer Akkuladung bei der Nikon um die 1000 Bild schießen zu können. Die letzten Wochen auf dem Rad war ich da froh, nicht permanent nachladen zu müssen.

Für mich bleiben bei den Spiegellosen derzeit zwei Vorteile. Der fehlende Spiegel und damit verbunden die Möglichkeit, ein kürzeres Auflagemaß zu wählen bzw. Weitwinkeloptiken anders konstruieren zu können.
 
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Das sollte einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand sagen :)
Mir sagt mein gesunder Menschenverstand zunächst mal, dass die Objektive zur Leica M bei gleichen Daten wesentlicher kleiner bauen als SLR-Objektive. Dabei hat er dann aber vergesssen, dass Leica nur mit Tricks und Aufwand um telezentrische Objektivkonstruktionen herum kommt. ;)
 
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Jedes Jahr im Sommer besucht mich ein Profifotograf aus dem Ruhrgebiet mit seiner Familie, die hier im bayerischen Oberland Urlaub machen.

Im letzten Jahr hatte er noch eine kleine Fuji dabei, aber heuer hat er mir seine Sony Alpha 6000 gezeigt, die er neben seiner großen Profi-Ausrüstung als Zweitkamera benutzt. Die Fuji hat er verkauft.

Ich war darüber sehr glücklich, da ich ja unter anderem auch diese Kamera mein Eigen nenne.

Er zeigte mir seine Fotos, die er mit dem kleinen Kit-Objektiv gemacht hatte, und die sehr gut gelungen waren - z.B. Panoramaaufnahmen aus der freien Hand oder Sportaufnahmen (kein Wunder bei einem Profi!).

Und er gab mir auch viele Tipps, was das Fotografieren und auch die Bildbearbeitung anbetrifft.

Diese kleine Kamera mit einem leistungsstarken APS-C-Sensor ist nun wirklich ein Leichtgewicht und auch von daher sehr zu empfehlen - als Zweitkamera (oder Drittkamera) zu meiner Nikon Df, versteht sich.

Gruß´
Gianni
 
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Diese kleine Kamera mit einem leistungsstarken APS-C-Sensor ist nun wirklich ein Leichtgewicht und auch von daher sehr zu empfehlen - als Zweitkamera zu meiner Nikon Df, versteht sich.

Kann ich nachvollziehen. Ich habe zwischenzeitlich ja auch mit Spiegellosen (XE1 und X100s) fotografiert und auch die Sony Alpha 7r beim Händler ausgiebig ausprobiert.

Und die APS-C basierten Spiegellosen oder Micro 4/3 lassen ja auch kleinere Optiken zu. Wobei eine Sony 6000 mit zum Beispiel einem 18-200mm auch nur das kleiner ist, was die Kamera an Gewicht/Volumen einspart. Für eine Nikon D3300 bekomme ich ähnlich kleine Optiken mit vergleichbarem Brennweitenbereich.

Also ein Gewichtsvorteil von 100-200g würde ich mal schätzen.

Darum ging es ja in dem Artikel ... nämlich dass die Kamerahersteller es offenbar bei vielen schaffen, diese Systemkameras als leichte Alternative zu vermarkten, was aber in vielen Fällen so nicht ganz stimmt.

Das Kameras vom Schlage einer Alpha 6000 oder einer X100s eine andere Art und Weise öffnen, wie man fotografiert, ist eine andere Geschichte.
 
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Wenn ich an eine spiegellose Sony mittels Adapter meine Nikkore oder gar die "heavy metal" Zeiss-Objektive anschraube, dann kann von einem bemerkenswerten Gewichtsvorteil natürlich nicht mehr die Rede sein.

An der Sony Alpha 6000 "Altglas" anzubringen, ist ohnehin nicht empfehlenswert.

Aber an der Sony Alpha 7 kann man das tun - was gewichtsmäßig nicht relevant ist, aber in anderer Hinsicht:

Die manuelle Scharfstellung solcher Fremdobjektive an der Alpha 7 ist dank Focus-Peaking (farbige Kantenanhebung) und Fokuslupe sehr genau zu bewerkstelligen.

Und das halte ich für viel wichtiger als ein paar Gramm Gewicht mehr oder weniger "mitzuschleppen".

Vielleicht bringt ja auch Nikon bald einmal eine Mirrorless-Kamera im Dx oder Fx-Format heraus.

Gruß
Gianni
 
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Aber an der Sony Alpha 7 kann man das tun - was gewichtsmäßig nicht relevant ist, aber in anderer Hinsicht:

Die manuelle Scharfstellung solcher Fremdobjektive an der Alpha 7 ist dank Focus-Peaking (farbige Kantenanhebung) und Fokuslupe sehr genau zu bewerkstelligen.

Und das halte ich für viel wichtiger als ein paar Gramm Gewicht mehr oder weniger "mitzuschleppen".

Das Argument kann ich sehr gut nachvollziehen und habe das mit meinen AIS Festbrennweiten und der Alpha 7r auch ausprobieren können.
Aber zumindest bei der Naturfotografie (wo ich Zeit habe) geht das auch über den Liveview der Nikons. Und eine D610 ist in Sachen Gewicht dann kaum noch im Nachteil gegenüber einer Sony Alpha 7 und bietet zudem den besseren RAW Output (14bit) und die bessere Akkulaufzeit.
 
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Den Artikel fand ich lesenswert, danke für den Link.

Dass es hier keinen Gewichtsvorteil für das Mirrorless System gab, liegt an mehreren Dingen:

1. Die solide und damit schwere Konstruktion der A7 (das geht auch weniger wertig, vgl. Einsteiger-SLRs, und dann leichter). Ob man das will, ist eine andere Frage, aber es ginge, natürlich auch bei SLRs. Was ich sagen will: Die Gewichtsunterschiede im Gehäuse sind eher eine Frage der Ausführung. Eine Pentax K-3II ist z.B. 50g schwerer als die D750, obwohl APSC und deutlich kompakter.

2. Kompakte Ausmaße (und Abmessungen) erhält man mit (äquivalent) lichtschwachen Optiken, etwa im Stil der Leica M Optiken. Die könnten verstärkt für Spiegellose im Angebot erscheinen und damit tatsächlich eine Ersparnis bringen.

3. Das Problem mit lichtschwachen Optiken an grossen Sensoren: dann kann man auch gleich eine 1" Kamera wie die RX100 oder LX100 nehmen, die APSC DSLRs mit 18-55 Kit-Optiken völlig gleichwertig sind. Aber tatsächlich viel kompakter und leichter.

Ich sehe daher seit geraumer Zeit eine Krise der Spiegellosen im mittleren Segment voraus, abgelöst von Enthusiast Kompakten.

Die Spiegellosen werden also direkt die Oberklasse der DSLRs herausfordern müssen. Das hat Sony als erster erkannt, das muss man ihnen lassen. Und da Nikon FX in der Oberklasse durchgesetzt hat, so jetzt auch Sony bei den Spiegellosen. Wir sehen einen Kampf A7xx vs. 5Dxx vs. D7xx.

Am Ende werden die Spiegellosen gewinnen, vielleicht auch Kameras mit einem hybriden OVF/EVF Sucher. Aber es wird deutlich länger dauern, als oft vorhergesagt und der Gewinner dieser Schlacht steht alles andere als fest ;)

Für mich am spannendsten ist die Frage, wie Nikon und Canon mit der Mount-Frage umgehen werden, nativ EF/F, Adapter bei voller AF-Performance, Adapter mit Einschränkungen ...
 
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Ich sehe das eher pragmatisch.

Mach ich eine Tageswanderung kommt die A7 nebst Kit mit, das mehr an Akkus ist praktisch nebensächlich weil sich das Gewicht im Rucksack verteilt und vermutlich mach ich da auch keine 1000 Fotos. Vielleicht kommt noch das AF-S 18-35 mit.. oder ein kleines 50er oder.. Gehe ich gezielt fotografieren nehme ich die D600, Objektive nach Bedarf. Vielleicht auch...

Schlussendlich stellt sich doch nur die Frage, was ist mein Bedarf und wie möchte ich diesen abdecken. Abgesehen davon ist es doch kein "Entweder oder.." sondern eher ein "Nebeneinander".
 
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Alles prima, Falk. Nur die Assoziation äquivalent lichtschwach wäre mir bei Leica-M spontan nicht gekommen. Was meinst Du denn damit?
 
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Man sollte hier aber nicht alle Systeme über einen Kamm scheren. Gerade im Olympus-System gibt es kleine und hochwertige Objektive. Trotz der ganzen Äquivalenzbetrachtungen, die sich in der Praxis in der Regel nur gering oder je nach Einsatzgebiet positiv (z.B. bei Makros) oder negativ (z.B. bei Portraits und gewollten Hintergründen) auswirken.
Es hängt im hohen Maß vom Einsatzgebiet und den Umständen ab. Bei meinen Naturaufnahmen von Vögeln, Tieren, etc. nehme ich keine Spiegellose, es sei denn so als Nebenbeikamera auf dem Rad. Im Urlaub oder auf Reisen ist dann eine Spiegellose dabei.
Insbesondere finde ich die Nikon 1 Serie neben der Olympus E-M5 MKII als wirklich gelungene Systeme. Hohe Bildqualität bei großer Mitnahmemöglichkeit.

Wesentliche Vorteile sind für mich:
  • im Mittel erreichbare Bildschärfe dank fehlender AF-Problematik
  • gute "Entwacklung" dank geringer Massen beim VR oder bei der Sensorstabilisierung

Nachteilig sind Probleme beim AF-C.

Was wirklich Spass macht ist das 300/4.0 PF an einer V3. Da wird es für DSLR schon schwierig.
 
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Bei meiner spiegellosen EM1 (neben D800) habe ich das eingeblendete Histogramm sehr schätzen gelernt. Das einzige was mich stört ist, daß es keine vergleichbaren Linsen zu den 2.8er Brennweiten gibt. Bei M4/3 spielen sie FX mit Ihren 2.8 er Linsen. Jedoch die Bilder sind komplett anders. Sie müssten eigentlich mit 1.4er Zoomlinsen ins Rennen gehen, dann wird es ehrlicher. Für mich auch gern in highend-Kunststoff produziert. Oder wenigsten ein 1.8er...
 
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Sofern mein Englisch halbwegs sitzt, verstehe ich den Autor so, dass er den Eindruck hat, dass die Gewichtvorteile von Mirrorless-Systemen (und um nur die geht es in dem Artikel) eher bei den APS-C basierten Systemen oder gar bei Systemen mit noch kleineren Sensoren liegen (bezogen auf Nikon gibt es zum Beispiel wenig Objektive, die konsequent die möglichen Vorteile des DX Sensors ausnutzen, zumindest wenig Festbrennweiten).

Ich habe mir inzwischen eine Menge spiegellose Kombinationen angesehen.

Man muss schon weit mehr opfern, als nur den Spiegel, um eine merkliche Gewichtsreduktion zu erhalten, sprich: Lichstaerke, Zoombereich, den EVF oder Sensorgroesse.

Gruss

Martin
 
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Wenn ich eine wirklich spürbare Gewichtsreduktion haben möchte, dann nehme ich meine mirrorless Nikon 1 J5 mit.

Selbst wenn ich dazu noch 4 CX-Objektive im Fototäschchen habe - vom Ultraweitwinkel bis zum Tele - trage ich nicht schwer.

Gruß
Gianni
 
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Alles prima, Falk. Nur die Assoziation äquivalent lichtschwach wäre mir bei Leica-M spontan nicht gekommen. Was meinst Du denn damit?
Na ja, damit meine ich nicht die lichtstarken Linsen, die Leica ja auch baut. Aber ein 24mm/1.4 z.B. wiegt mit 500g auch nicht weniger als das Nikon 24mm/1.4 mit 620g, der Unterschied ist wohl dem AF geschuldet.

Aber Leica baut eben auch äquivalent lichtschwächere Optiken (da Vf kann man äquivalent auch weglassen ...). Z.B. ein 21mm/3.4, das noch leichter und kompakter als das bereits sehr leichte Nikon 20mm/1.8 ist. Diese Art von Objektiven kenne ich sonst nur in Form der Pentax Limiteds, das DA 21mm/3.2 (APSC) wiegt sogar nur 140g! Damit machen leichtgebaute Spiegellose Sinn, haben aber eben Konkurrenz von der neuen Klasse der Enthusiast Compacts, die auch unter äquivalent F5 liegen.

... OK, von Nikon gab's auch mal ein 50mm/1.8 pancake ... und mit 140g extrem leicht und klein. Da käme dann auch eine Enthusiast Compact nicht dran.
 
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