ich muss immer wieder von großen Events viele, viele Fotos für das Internet kleinrechnen und dabei die Ordnerstruktur beibehalten (durch externes Plugin). [...] Als ich dann Lightroom auf dem Mac Pro auf Version 5.2 zurücksetzte [...] stieg die Geschwindigkeit des Exports auf dem Mac Pro wieder!
Ich denke, das ist ein Feature und ich nutze das Feature häufig.
LR verarbeitet JEDE Hintergrundaktion bewusst (und anders als z.B. Aperture) sequentiell, immer ein Bild nach dem anderen. Auch den Export. Damit erreicht LR, dass man trotz Hintergrundaktionen halbwegs flüssig weiterarbeiten kann.
Wenn man tatsächlich viele Bilder auf einmal exportieren muss und sonst nichts weiter am Rechner zu tun hat, empfiehlt sich der schon genannte Tipp, den Export auf mehrere Hintergrundaktionen zu verteilen. Aber i.d.R. macht man das ja im Publish Service Plugin und wartet nicht, bis es fertig ist.
Das ist also kein Zeichen schlampiger Programmierung, im Gegenteil. Dennoch wünsche ich mir im Export-Dialog ein Häkchen für "Multi-Core Export".
Bzgl. Programmierung sehe ich allerdings ebenfalls großes Potential, duch Nutzung dreier Tricks:
- Aggressives Caching der Verarbeitungspipeline eines Bildes (Top-Prio).
- Nutzung der GPU Leistung (Prio #2)
- Nutzung aller Cores (Prio #3).
Prios nach Beschleunigung in der täglichen Arbeit. Die Parallelisierung eines Algorithmus ist übrigens i.d.R. nicht ganz so trivial und fähige Programmierer Mangelware, das muss man Adobe zugute halten.
Das aggressive Caching wäre relativ simpel und brächte am meisten, regt mich daher am meisten auf. Es ist z.B. ein Unding, dass LR-Werkzeuge langsamer werden, wenn man cloned oder entrauscht. Um mal einen Eindruck zu gewinnen, wie schnell LR "eigentlich" ist, der wandle mal ein RAW inkl. Bearbeitung in ein 16b-TIFF um und bearbeite das noch jungfräuliche TIFF mit dem gleichen Werkzeug wie das Ausgangs-RAW. ...