Leider kein Gerücht - Nikon cancelled DL Kameras

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Nikon hat ja nicht nur die Kamerasparte, sondern auch gesunde. Ein kurzfristiges Ende ist eher unwahrscheinlich, die Frage ist, wo es auf Dauer hingeht.

Derzeit scheint es mir auf einen eher kleinen Nischenanbieter spezialisiert auf D-SLR und damit einen schrumpfenden Markt herauszulaufen.
 
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Sorry Frustration!

Ich hab mich seinerzeit für Nikon entschieden:

Weil diese Fa. so lange auf dem Markt ist.!
Weil ich Nikon (sry) für eine Edelmarke gehalten habe.
Weil auch Profis Nikon Kameras benutzen!
Nikon das Bajonett seit 40 Jahren nicht verändert hat! Für mich ein PLUS
Die Zuverlässigkeit. Man hört von Fotografen, die eine halbe Million Auslösungen hatten!
Die Qualität schien mir halt für sich selbst zu sprechen.

Ich glaube auch immer noch das die Ingenieure bei Nikon, zu den Besten Ihrer Zunft gehören.
Aber was sind da für Manager, die es haben so weit kommen lassen und Konkurrenten den Markt überlassen?

Nu versuche ich mich zu beruhigen!
Alles wird GUT !!!!!
:fahne::D
 
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Meine Meinung zur DL-Abkündigung:

- Nikon hat das nicht hinbekommen, ist immer schlecht
- Mit der DL18-50 eine nette Kamera weniger am Markt

+ Offensichtlich benötigt Nikon die Resourcen für etwas Wichtigeres, ist immer gut!
+ Die DL-Serie war nur eine späte Kopie der RX100-Linie, und keine gute.
+ Ein Me-Too Produkt von schon zu vielen davon weniger.

MuMn geht es von 2019-2022 für Nikon um die Wurst. Bis dahin war/ist die DSLR mit ihrem dedizierten AF-Modul und dem OVF für viele kommerzielle Spezialanwendungen überlegen.

Das Mirrorless-Format gewann/gewinnt an Boden im etwas weniger anspruchsvollen Enthusiast/Amateurbereich. Und verliert diesen Boden gleich wieder durch die Konkurrenz immer besserer Smartphones (inzwischen Zoom-fähig) und Enthusiast-Compacts mit 3x Zooms, die inzwischen die APSC Kit-Zooms schlagen (RX100 etc.).

Aber diese Grace Period wird enden, durch den technischen Fortschritt bedingt. Die Leica SL setzt jetzt schon auf einen mirrorless Profimarkt. Und hier sehe ich Nikon in Gefahr, denn sie haben nicht in einen leistungsfähigen On-Sensor AF wie Dual Pixel AF investiert. Der als Quad-Pixel AF durchaus D5-Niveau erreichen könnte.

Die DL ist mir also egal. Ich habe meinen Fokus auf dem LiveView AF von Nachfolgern der D5 oder D810. Das sagt mir, wo Nikon in 5 Jahren stehen wird.

Ganz im Ernst:
AF ist DIE Kernkompetenz einer Firma wie Nikon (neben Optik). Wie kann man denn dieses Terrain einfach aufgeben? Das macht ja nicht einmal Canon mit ihren beschränkteren Chipfähigkeiten. Ich kann nur hoffen, dass die DL-Abkündigung ein Signal ist, dass Nikon endlich aufwacht.
 
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(Anteil Kameras für Wechselobjektive)



Das ist durch, die EOS M-Serie hat Canon bereits auf den zweiten
Platz bei Spiegellosen befördert, mit Verdacht auf Siegertreppchen.

Du beziehst dich vermutlich auf hier?
http://www.canonwatch.com/the-canon-eos-m5-drops-sonys-mirrorless-sales-figures-by-7-in-japan/

Also die Marktanteile in Japan. Da müsste man jetzt allerdings auch den Niedergang von Sony beschwören mit Blick auf den dramatischen Einbruch im Heimatmarkt:

Von 34% Marktanteil in 2014 auf 18% in 2016 :eek:
 
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Richtig, aber das sind Stückzahlen.

Da müsste man jetzt allerdings auch den Niedergang von Sony
beschwören mit Blick auf den dramatischen Einbruch im Heimatmarkt:

Von 34% Marktanteil in 2014 auf 18% in 2016 :eek:

Nee, weil es von denen kaum noch billige Kameras gibt und
die pro Stück mehr Rohertrag erwirtschaften.

Wie gesagt: Das sind Stückzahlen.

Das Problem sehe ich bei denen eher im Umstand daß sehr viele
Leute zwar einen Sony Body kaufen, dann aber andere Objektive
adaptieren. Einen Knallerbody von Nikon oder Canon und das ist
reversibel.
 
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Das mit den Stückzahlen hatte ich weiter oben schon geschrieben, Sony Imaging verkauft nur etwa 1/3 so viele Kameras wie Nikon macht aber erheblich mehr Umsatz und Gewinn. Eine Sony RX100V kostet mehr als ein D7200 Kit. Eine A 7R II kostet immer noch viel mehr als eine D810. Im Billigknipsen-Segment hat Sony fast gar nichts mehr im Angebot. Selbst die uralte RX100 I (aktuell ist die 5. Version) kostet noch mehr als eine D3300 und selbst die fluppneue D3400 liegt da nur knapp drüber..

Nur so für diejenigen, die sich bei Sony nicht so auskennen, die Rx100er Reihe hat genau den 1" Sensor, den die DL hätten bekommen sollen. Mutig wäre wohl eher gewesen die D3xxx einzustampfen, um die DL zu Ende zu entwickeln, (Sony bekommt für die grösste 1" RX10Iii fast so viel, wie Nikon für eine D500, btw mehr als für eine D610)
 
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Mutig wäre wohl eher gewesen die D3xxx einzustampfen, um die DL zu Ende zu entwickeln, (Sony bekommt für die grösste 1" RX10Iii fast so viel, wie Nikon für eine D500, btw mehr als für eine D610)

Wobei nicht bekannt ist wie hoch die "damage" bei Nikon ist
weil der Sensor keine Eigenfertigung ist sondern extern zugekauft
werden muss.

Nikon wird ihn sich selbst zu einem anderen Preis verkaufen als sie
das für Nikon tun. Der Deckungsbeitrag bei Nikon ist also auch da
erheblich niedriger.

Korrektur: Das muss natürlich "Sony wird sich das...." heissen.
 
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Ach ja: Sigma hat heute (gestern?) gleich drei neue ART-Klopper vorgestellt,
darunter zwei mal "another world's first".

Alle drei gibt es in Geschmacksrichtungen Canon, Nikon und Sigma.
Für Sony geht man also erneut von Adapterlösungen aus.

Und wenn Canon oder Nikon dann eine ausgewachsene Spiegellose bringen,
kann man sich ausrechnen in welche Richtung das Geschäft bei Sony tendieren
wird. So lange Sony nur teure oder schlechte Objektive anbietet werden sie
keine Basis schaffen können um als System zu überleben.

Am Ende kann ihnen sogar der Größennachteil der Objektive mit festem
Sony-Mount auf die Füsse fallen. Die Leute merken nämlich irgendwann daß
ein kleinerer Body wenig hilft wenn dafür alle Objektive größer werden.
 
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Man muß sich nur mal anschauen was z.B ein Tom Stirr mit seinen Nikon 1 Kameras für Ergebnisse schafft
http://tomstirrphotography.com/author/admin

Dann gibt es für größere und schweren DSLR Kameras (und die Nikon 1 ist aktuell bei weitem nicht das beste am Markt)
nur noch sehr wenig Argumente um zukünftig damit Umsatz zu erzeugen oder geschweige Geld zu verdienen

Und wer keine sehr gute spiegellose Systemkamera hat - der verkauft zwangsläufig auch nicht viele Objektive

PS: Manchmal habe ich den Eindruck das Verhalten von Nikon ist ein guter Vergleich zu Nokia
 
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Danke für den Link zur Webseite von Thomas Stirr.

Dort findet sich auch der Beitrag
DL cancellation could lead to Nikon 1 enhancement
in welchem er der Hoffnung Ausdruck verleiht, dass die Absage Nikons an die DL zu weiteren Verbesserungen beim Nikon 1-System führen könnte, insbesondere zur Produktion neuer, leistungsfähiger Objektive für den CX-mount.

Wie es mit dem Nikon 1-System weitergeht, ist ja eine offene Frage.
Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...

Gruß
Hans
 
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Nikon 1 ist eine Nische mit sehr begrenzter Interoperabilität;
Cropfaktor 2,7 ist wenig sexy, wenn man nicht gerade Birder
oder Wildlifer ist.

Klar, Makro geht mit kleineren Sensoren und begrenzten
Endformaten auch recht gut, Tom Stirr besetzt da anscheinend
erfolgreich eine Nische.

Besetzt er die jedoch als Fotograf an sich, oder besetzt er die als
Werbeträger für Nikon 1?
 
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Tom Stirrs Ergebnisse mit der Nikon 1 sprechen doch eine klare Sprache

Es gibt am Markt (meines Wissens) keine so kompakte Kamera
und einem solchem kompakten Objektiv-Portfolio wie die Nikon 1

Und das Preis-Leistungsverhältnis ist auch recht gut (wenn es weiter entwickelt würde)

PS: vermutlich Beides :)
 
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Ach ja: Sigma hat heute (gestern?) gleich drei neue ART-Klopper vorgestellt,
darunter zwei mal "another world's first".

Alle drei gibt es in Geschmacksrichtungen Canon, Nikon und Sigma.
Für Sony geht man also erneut von Adapterlösungen aus.

Und wenn Canon oder Nikon dann eine ausgewachsene Spiegellose bringen,
kann man sich ausrechnen in welche Richtung das Geschäft bei Sony tendieren
wird. So lange Sony nur teure oder schlechte Objektive anbietet werden sie
keine Basis schaffen können um als System zu überleben.
(...)

Ganz so pessimistisch sehe ich es nicht, auch wenn Sony schon trotz guter Geräte von heute auf morgen den kompletten Notebookbereich eingestampft hat, da scheint man wenig Skrupel zu haben.

Aber um zurück zum System zu kommen, Sony schafft es halt auch zuverlässig, seine in Teilbereichen sehr guten Kameras künstlich einzuschränken.

A6300/A6500: Wären wunderbare Videokameras. Hätten sie einen Kopfhöreranschluss
A7II, A7SII, A7RII: Schielen die auf den Profimarkt? Warum dann nur ein Speicherkartenslot?
A99II: Hat deren zwei aber nur das langsame UHS 1, und das mit 12 fps 42 Megapixel-Bildern...

Manchmal habe ich das Gefühl, Sony fehlt da der Feedback von professionellen Anwendern, für ein neues Raw-Format musste da schon eine Online-Petition her. Wobei sie auch das nicht vernünftig gemacht haben. Statt 12/14bit in zwei Kompressionsstufen und unkomprimiert wie aus den gleichen Sensoren bei Nikon hat man jetzt nur das alte Format und die Monsterdateien des 14bit unkomprimiert-Formates. Da schüttelt man schon den Kopf und fühlt sich woanders besser aufgehoben.
 
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Ja bei manchem Schwachfug scheint sich Sony auch direkt an CaNikon zu orientieren. Ich denke da nur an das "Spitzenmodell" A6000 ohne künstlichen Horizont, den meine Billig-NEX 5R bereits hatte.

Allerdings hören sie schon auf ihre Kundschaft, die A7 R II hat -außer dem immer noch fehlenden Touchscreen- alles was ich mir von einer A7 Nachfolgerin erhofft hatte. Das Lossless-RAW kam nach und die A6300 und 6500 haben nun auch wieder einen künstlichen Horizont.

Sigma hat schon verlauten lassen, das sie bald mit nativen FE-Optiken kommen wollen, derweil könnte man die neuen auch mit einem MC-11 Konverter an den Sonys nutzen.

Sehe ich mir da die Kastrationen z. B. bei der D5xxx Serie (die mich letztendlich zur Abkehr von Nikon gebracht haben) an, so sind Kundenwünsche bei Nikon scheinbar nur in der Top-Liga erhörenswert.
 
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Das mit den Stückzahlen hatte ich weiter oben schon geschrieben, Sony Imaging verkauft nur etwa 1/3 so viele Kameras wie Nikon macht aber erheblich mehr Umsatz und Gewinn. Eine Sony RX100V kostet mehr als ein D7200 Kit. Eine A 7R II kostet immer noch viel mehr als eine D810. Im Billigknipsen-Segment hat Sony fast gar nichts mehr im Angebot. Selbst die uralte RX100 I (aktuell ist die 5. Version) kostet noch mehr als eine D3300 und selbst die fluppneue D3400 liegt da nur knapp drüber..

Nur so für diejenigen, die sich bei Sony nicht so auskennen, die Rx100er Reihe hat genau den 1" Sensor, den die DL hätten bekommen sollen. Mutig wäre wohl eher gewesen die D3xxx einzustampfen, um die DL zu Ende zu entwickeln, (Sony bekommt für die grösste 1" RX10Iii fast so viel, wie Nikon für eine D500, btw mehr als für eine D610)

Der Vergleich hinkt. Nach dem Kauf einer RX100 xxx ist erst mal Schluß mit Umsatz, während bei einer DSLR mit Kitobjektiv eine Chance auf weitere Objektivverkäufe besteht. Vergleichbare Kombis zu den genannten Nikon-Kombis, die genau das Gegenteil belegen könnten, gibt es zudem genügend:
z.B. Sony Alpha 68 + 18-55 für 585 € vs
A6000 mit 16-50 für 595 € vs
D5600 mit 18-55 VR. für 789 €.
 
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der Vergleich hinkt auch.
Wer eine Nikon-DSLR-Kit kauft, erwirbt danach meistens günstigere Objektive von Drittanbietern. Oft verkauft bereits der Händler Nikonbody mit Fremdobjektiv als Kit.
 
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