So ein Problem ist vermutlich nicht ohne Schaden für Kunden und Hersteller bewältigbar. Wenn das Ausmaß erkannt wird und sich herausstellt, dass man das nicht mehr zur Gänze bezahlen kann und dazu außerdem nicht einmal verpflichtet ist, dann muss halt eine Lösung her, die beiden Seiten möglichst wenig schadet. Wirklich teuer wird die Reparatur eigentlich erst dann, sobald der Zeitwert einer funktionstüchtigen Kamera spürbar geringer ist als die Reparaturkosten. Wir reden immerhin von Elektronikgeräten, die nach wenigen Jahren nichts mehr wert sind, egal ob mit oder ohne roten Punkt.
Wenn sich herausstellt, dass eine empfohlene Vorgehensweise schadet, dann kann man sie nicht mehr empfehlen. Dass die Empfehlung entfernt wird, ist daher eine Notwendigkeit. Ein Abwälzen der Verantwortung an den Kunden kann ich aus dem Statement im Forum außerdem auch nicht ableiten.
Wer mit Eclipse gereinigt hat und die Kaufquittung verwahrt hat, ist fein raus, da Eclipse eine Garantie gegen Folgeschäden anbietet…… ;-)
Um das Thema abzuschliessen
Das mit der Nassreinigung ist in meinen Augen der Versuch, die Teilverantwortung an der sog. Korrosion auf den Kunden abzuwälzen.
Leica wird erst im letzten Moment, wenn der Druck zunimmt, ganz offiziell werden, da ja noch Unmengen von neuen und gebrauchten M9 - ME/MM bei den Händlern rumfliegen und Weihnachten vor der Türe steht.
..Eine digitale Leica MUSS ihren Neu-Wert wesentlich schneller und wesentlich nachhaltiger verlieren, WEIL große Teile der Kamera elektronisch und damit nicht mehr wertbeständig sind..
..Diesen Schritt auch gedanklich nachzuvollziehen ist vielen "alten" Leica Anhängern noch nicht gelungen (ist ja auch nicht ganz so einfach bei den Neupreisen, die da aufgerufen werden…)..
ich frage mich, wie lange Leica sein heutiges Geschäftsmodell, basierend auf zahlenden Alphatestern, noch durchhalten kann.
Das ist so nicht richtig, wie z.B. der kostenlose Austausch (zeitlich unbefristet) bei vom Staubproblem betroffenen D600ern bei Nikon belegt. Hier entstehen auch bei älteren Kameras dem Nutzer keine Kosten, wie das bei älteren Leica M9 der Fall ist.
Wenn ich bedenke, dass diese Reparatur bei einer älteren Leica M9 über 1000 Euro kosten kann und den Neupreis der Leica im Auge habe, dann erscheint mir Nikon auf einmal richtig kundenorientiert.
...wenn man die benutzt, schaut sie dann halt auch irgendwann so aus!...
Grüße,
Jan
Die ist von mir, nehm ich an
aus dem franz. LeicaForum Summilux:
http://www.summilux.net/forums/viewtopic.php?f=10&t=68458
man sieht deutlich die sehr unterschiedlichen Partikel
Wer glaubt, das eine Digitalkamera 30 oder 50 Jahre lang nutzbar ist, träumt ein wenig. Die M9 ist seit sechs Jahren auf dem Markt? In diesen Zeitraum sind schon mehrere Nikons gewechselt worden. Wer ist noch mit einer sechs Jahren alten Digitalkamera unterwegs?
Ich kann mir auch nicht vorstellen das der Putzfimmel einiger Kamerabesitzer gut ist. Ich habe in 9 Jahren meine D2x drei mal reinigen lassen und ich habe nur Festbrennweiten, wechsel ständig und die Brocken fliegen ohne Deckel auch mal in Tasche.
Nichts weiter als ein typischer Forenhype.
..Als Leica vor ca. 10 Jahren öffentlich verlautbaren ließ, dass es eine digitale M nie geben würde, haben sie die Wahrheit gesagt, da man weiss, dass Leica nie lügt…...:hehe..
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