Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

23. Mai 2025

Tethern mit USB-Kabel – eine gute Verbindung!​




Um eine Kamera mit einem Computer/Tablet zu verbinden, kann man heutzutage mehrere Möglichkeiten nutzen: Zum einen mittels eines Kabels - da hat man (je nach Kamera) die Wahl zwischen USB- oder Netzwerk-Kabel (RJ45, FTP-Anschluss). Zum anderen über Funk (W-Lan) oder Bluetooth. Für beide Anwendungsfälle gibt es entsprechende Apps von den Kameraherstellern, allgemein als „Tether-Software“ bezeichnet. Daneben besteht auch die Möglichkeit, die Kamera direkt in Fotosoftware einzubinden, z.B. in Lightroom. Beide Verfahren funktionieren inzwischen zuverlässig und auch schnell genug, um größere Datenmengen zu übertragen! Hier soll es aber heute einmal um die Verbindung mittels USB-Kabel gehen.

Allgemein bekannt dürfte die Tether-Methode beim Model- oder Produkt-Shooting sein (s. Titelbild). Hier hat man z.B. dann die Möglichkeit, bei der Aufnahme LUTs oder Presets direkt einzubinden und auf dem Bildschirm das dann schon (fertig) bearbeitete Bild zu sehen.


Tether-Aufnahmen mit LR und LR-Profil (künstlerisch 01).

Ein anderes Anwendungsbeispiel sind auch Langzeit-Beobachtungen mit Timer oder direkt. Da sich auf meinem Balkon vor einigen Wochen ein Rotkehlchen-Paar ein Nest gebaut hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt, um ein paar Bilder zum Thema Brutpflege zu machen.


Benutzt habe ich für die Aufnahmen die nikoneigene Thetersoftware auf meinem Laptop, meine Z6 mit 85mm Objektiv, und ein Tether-Tools USB-C Kabel (4,65m) das mir von der Fa. enjoyyourcamera zur Verfügung gestellt wurde.


Z6 mit 1,8/85mm. f/4.5; 1/30s; ISO 1000; Stativ. Da ich an meinem Laptop bei geschlossener Balkontür in Küche saß, fühlten sich die Vögel ungestört.



Wenn man z.B. beim Shooting beweglich sein muss, sollte man das USB-Kabel sichern. Hier bietet sich eine spezielle Stativplatte an, die das Kabel zwischen Platte und Kamera „einklemmt“. Diese ist ebenfalls bei enjoyyourcamera erhältlich.

Mehr Infos hier:


Google-Partnerschaft: Skylums Luminar Photo Editor ab sofort auf Android und ChromeOS verfügbar​



Skylum, führender Entwickler von KI-gestützter Fotobearbeitungssoftware, kooperiert mit Google und bietet den Luminar Photo Editor nun auch für Android und ChromeOS an.

Damit sind die leistungsstarken und intelligenten Bearbeitungsfunktionen von Luminar jetzt auch auf Android-Mobilgeräten und Chromebooks verfügbar. Sie bieten ein innovatives, intuitives und spielerisches Bearbeitungserlebnis, das speziell für kreative Fotograf:innen aller Erfahrungsstufen entwickelt wurde. Die Benutzeroberfläche wurde gezielt an eine Vielzahl von Geräten angepasst, darunter Smartphones, Tablets, Chromebooks und faltbare Mobilgeräte. Das bedeutet: Luminar passt sich dynamisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen und Seitenverhältnisse an und bietet so einen konsistenten und komfortablen Workflow. Durch diese gezielte Verbesserung der Benutzer:innenerfahrung lassen sich Fotoprojekte nahtlos auf jedem Gerät bearbeiten.

Die KI-gestützten Tools von Luminar ermöglichen es, mit nur wenigen Fingertipps professionelle Resultate zu erzielen, ohne dass eine umfangreiche Bildbearbeitungs- oder Desktop-Erfahrung erforderlich ist. Ob beim Retuschieren eines Porträts, Austauschen des Himmels oder um Bilder für Instagram aufzuhübschen – Luminar hilft Nutzer:innen, ihre Fotos sicher, einfach und schnell zu bearbeiten.

„Mit der Einführung von Luminar für Android stellen wir unsere größten Stärken unter Beweis: professionelle Bildbearbeitungstechnologie mit einer intuitiven, überzeugenden Benutzeroberfläche. Diese einzigartige Kombination weckt die Kreativität und gibt den Fotograf:innen, unabhängig vom verwendeten Gerät, das Selbstvertrauen und die Begeisterung, Grenzen zu überschreiten und neue visuelle Geschichten zu erzählen“, kommentiert Ivan Kutanin, CEO von Skylum.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Skylum, um dessen leistungsstarke KI-gestützte Fotobearbeitungswerkzeuge in die Android- und ChromeOS-Ökosysteme zu bringen. Diese Zusammenarbeit verdeutlicht, wie Künstliche Intelligenz kreative Prozesse fördern und anspruchsvolle Aufgaben für Nutzer:innen auf unterschiedlichen Geräten erleichtern kann”, kommentiert Maria Schmidt von Google.

Wichtigste Funktionen von Luminar:​

KI-gestützte Tools:
  • Enhance AI – Mit einem einzigen Schieberegler können bis zu ein Dutzend wichtige Einstellungen wie Schatten, Lichter, Kontrast, Tonwert, Sättigung, Belichtung und Details intelligent angepasst werden, um die Bildqualität sofort zu verbessern.
  • Structure AI – Bringt Details und Klarheit zur Geltung und bewahrt dabei ein natürliches Aussehen. Verbessert nur Notwendiges, ohne das Bild übermäßig zu schärfen oder unnötiges Rauschen zu erzeugen.
  • Relight AI – Bietet volle Kontrolle über die Beleuchtung und eignet sich ideal für die kreative Anpassung der Stimmung eines Bildes oder für die Korrektur von Gegenlicht. Das Tool analysiert das Bild in drei Dimensionen, um die Beleuchtung im Vordergrund realistisch anzupassen, ohne den Rest der Komposition zu beeinflussen.
  • Atmosphere AI – Fügt realistischen Nebel oder Dunst hinzu, wobei inhaltsbezogene und tiefenbasierte Maskierung verwendet wird. Die präzise Anwendung des Effektes optimiert die Stimmung eines Bildes, ohne Motive zu verdecken, wodurch ein natürliches, realistisches Aussehen beibehalten wird.
  • Sky AI – Erkennt automatisch den Himmel im Bild und erlaubt es den User:innen, diesen anzupassen und zu ersetzen. Hierbei werden realistische Lichtverhältnisse und Reflexionen, insbesondere auf Wasser und anderen reflektierenden Oberflächen, berücksichtigt.
  • Skin AI – Glättet die Haut und entfernt Hautunreinheiten mit einem einzigen Fingertipp, sodass Porträts gepflegt aussehen, während die Haut gleichzeitig ihre natürliche Struktur und Details behält.
  • Body AI – Ermöglicht eine subtile Anpassung der Torsoform – entweder durch Verringern oder Vergrößern des Volumens – für ein ausgewogeneres Erscheinungsbild. Die Künstliche Intelligenz erfasst präzise die wichtigsten Körpermerkmale und sorgt so für natürlich wirkende Bearbeitungen, ohne den Hintergrund zu verzerren.
Kern-Entwicklungstools:
  • Entwicklung: Belichtung, Temperatur, Farbton, intelligenter Kontrast, Lichter, Schatten, Schwarz, Weiß, Sättigung, Lebendigkeit, Vignette und mehr anpassen.
  • Wichtige Tools: Zuschneiden, Details, Löschen, Landschaftsverbesserung (Laub-Verbesserung, goldene Stunde, Entnebeln) und Monochrom.
  • Filter-Sammlung: Robuste Farbkorrektur, Film-inspirierte Looks und nostalgische Farbtöne
Verfügbarkeit und Preise
Luminar Photo Editor ist jetzt bei Google Play erhältlich:
  • Monatsabo: 4,99 $ / 3,99 €
  • Jahresabo: 29,99 $ / 23,99 € (inklusive 7-tägiger kostenloser Testversion)
  • Lebenslange Lizenz: 59,99 $ / 47,99
Weitere Informationen und den Download der App gibt es hier (*Partnerlink)
https://skylum.evyy.net/c/3207746/1965581/3255

*Partnerlink: Für Käufe über Partnerlinks erhält das Netzwerk Fotografie kleine Provisionen. Am Preis für dich als Kunden ändert sich nichts.



Nik Collection 8 (Teil 1 mit Affinity 2)​



DxO hat die Nik Collection 8 veröffentlicht und bringt damit ein umfangreiches Update der beliebten Plug-in-Suite für Adobe Photoshop, Lightroom Classic und DxO PhotoLab. Die neue Version bietet insbesondere eine verbesserte Integration in Photoshop, neue Maskierungsfunktionen und Erweiterungen der Tools Nik Silver Efex und Nik Color Efex.

Ein zentrales Feature des Updates ist die direkte Übernahme von Ebenenmasken aus Photoshop. Diese lassen sich nun innerhalb der Nik-Plug-ins nutzen, bearbeiten und beim Export zurück nach Photoshop als neue Ebene, Smartobjekt oder mit angehängter Maske speichern. Zusätzlich sorgt ein neues, individuell konfigurierbares Bedienfeld in Photoshop für einen schnellen Zugriff auf die Plug-ins – inklusive Favoritenfunktion.

Auch inhaltlich wurde die Suite weiterentwickelt: Nik Silver Efex bietet jetzt eine Vorschau des Farbbilds zur besseren Steuerung von Filtern und Lokalanpassungen. Neue Werkzeuge ermöglichen selektive Tonwertkorrekturen und gezielte Dunstentfernung. In Nik Color Efex wurde das Maskierungsmodul überarbeitet. Nutzer können nun Farbmasken auf bestimmte Farbbereiche anwenden und so präzisere Anpassungen vornehmen. Auch das Arbeiten mit lokalisierten Effekten wurde verbessert.

Weitere Neuerungen betreffen die Exportfunktionen: Ein aktualisiertes Exportfenster erlaubt es, Einstellungen direkt im Plug-in anzupassen und Bilder etwa als TIFF-Datei zu sichern – ohne zurück in den Host zu wechseln. Hier ein kurzes Beispiel mit Silver Efex:


Praktisch ist das jetzt farbige Vorschaubild in Silver Efex!


Die Bildbearbeitung erfolgte in Affinity 2 klassisch über die Ebenen-Funktionen!


Links Original, rechts bearbeitet mit Affinity und Silver Efex.

Im zweiten Teil des Berichts werde ich die nun mögliche direkte Ebenenbearbeitung als Plugin in Photoshop testen.

Die Nik Collection 8 ist ab sofort für Windows und macOS verfügbar. Die Vollversion kostet 159,99 Euro, ein Upgrade von Version 6 oder 7 ist für 89,99 Euro erhältlich. Eine kostenlose 30-Tage-Testversion steht auf der Herstellerseite zum Download bereit.

Beim Neukauf eines der Programme von DxO nutzt unbedingt unseren Rabattcode!
Gebt beim Abschließen eurer Bestellung einfach NF2025 als Gutscheincode ein. Dann gibt es 15% Rabatt für euch.

Weitere Informationen:


Arnold Odermatt: „Auto-Didakt“​



Im Kabinett der Kunststiftung DZ BANK wird noch bis zum bis 15.08.2025 die Einzelausstellung des Schweizer Fotografen »Arnold Odermatt: Auto-Didakt« gezeigt. Arnold Odermatt wäre am 29. Mai 2025 hundert Jahre alt geworden. Anlässlich dieses runden Geburtstags präsentiert die Kunststiftung DZ BANK eine exklusive Werkschau mit ausgewählten Arbeiten des Künstlers aus dem eigenen Sammlungsbestand.

Durch Zufälle und glückliche Fügungen wurde Arnold Odermatt, der 1948 im idyllisch-beschaulichen Schweizer Kanton Nidwalden seine Polizeikarriere begann, zu einem Chronisten seines unmittelbaren Lebensumfeldes. Mit einer doppeläugigen Rolleiflex hielt er tagebuchartig – meist gemischt auf einem Film – Familie, Urlaub, Kolleginnen und Kollegen im Dienst und nach Feierabend sowie die Schweizer Berglandschaft und ihre Bewohnerschaft fest. Auf derselben Film- und Zeitleiste dokumentierte er zugleich Unfallorte; zunächst als Rapport für die Polizeiakte und dann, nachdem sie geräumt und von Verletzten oder Toten befreit worden waren, für sich selbst, immer auf der Lauer nach einem guten, scharf fokussierten und perfekt ausgeleuchteten ›Bauchfoto‹, wie er seine Bilder nannte.

Vermutlich wären die Bilder von Arnold Odermatt wie so viele andere private Fotoaufnahmen im häuslichen Archiv verschollen. Erst im Zuge seiner Recherchen für ein Filmprojekt durchforstete dessen Sohn, der Regisseur Urs Odermatt, das Konvolut seines Vaters und entdeckte die Qualität der Bilder. Durch thematische Gruppierungen und die Auswahl einzelner Motive und Bildausschnitte machte er 1993 mit dem Buch »Meine Welt« die Kunstszene auf den schlummernden Schatz seines Vaters aufmerksam.

1998 kuratierte Beate Kemfert die erste Ausstellung Arnold Odermatts für die SCHIRN Kunsthalle im ehemaligen Frankfurter Polizeipräsidium gegenüber des heutigen DZ BANK Campus. In dieser Ausstellung wurde Harald Szeemann – einer der bedeutendsten Ausstellungsmacher seiner Zeit – auf den Künstler aufmerksam und zeigte 2001 eine Auswahl seiner Schwarz-Weiß-Fotografien auf der 49. Biennale von Venedig. Ebenfalls aus der Ausstellung im Frankfurter Polizeipräsidium wurden Fotografien aus den Serien »Karambolage« und »Im Dienst«, die heute zu den bekanntesten Werkreihen des Fotografen gehören, für die Sammlung der DZ BANK erworben.


Arnold Odermatt, Stans, 1968, © Arnold Odermatt, VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Für die Ausstellung im Kabinett der Kunststiftung wurde nun ein Set aus sechs Bildern der Werkreihe »Rücklichter« ergänzt. Diese Serie entstand, als Arnold Odermatt im Polizeieinsatz bei einem Hausbrand in Hergiswil die geschmolzenen Rücklichter von Fahrzeugen auf dem Parkplatz eines benachbarten Autohauses entdeckte. Die Hitze des Feuers hatte die Plastikabdeckungen der Rücklichter zum Schmelzen gebracht. Am nächsten Morgen kehrte der Fotograf in Zivil mit seiner Kamera zurück, um die ungewöhnlichen Farbverläufe bei Tageslicht festzuhalten. In den Bildern verwandeln sich die geschmolzenen Rücklichter der Fahrzeuge in malerische Gebilde von bildhauerischer, organischer Qualität.

Arnold Odermatt wurde 1925 in Oberdorf, Schweiz geboren; er verstarb 2021 in Stans, Schweiz.

Öffnungszeiten des Kabinett der Kunststiftung DZ BANK
Die Ausstellung »Arnold Odermatt: Auto-Didakt« kann montags bis freitags zwischen 11 und 19 Uhr besucht werden. Der Zugang zum Kabinett erfolgt über den Haupteingang vom Cityhaus 2 (Platz der Republik, Frankfurt am Main). Bitte geben Sie kurz an der Rezeption Bescheid, dass Sie sich die Ausstellung ansehen möchten.

Weitere Informationen hier:

© Dieter Doeblin. Jedwede Art der Veröffentlichung, auch auszugsweise, bedarf der Genehmigung. Text: Dieter Doeblin, Hersteller/Veranstalter l Fotos: D. Doeblin, Hersteller/Veranstalter
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Reaktionen: Kay
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
-Anzeige-