Nicht zu vergessen die Orientierungslosigkeit der Protagonisten, schön in Szene gesetzt durch die in verschiedene Richtungen weisenden Wurzeln, sowie den grandiosen Bildaufbau mit den nahe der Bildmitte sich treffenden dezenten Linien...bewundernswert!
In diesem Bild wurden eindeutig Teile zu scharf und deutlich abgleichtet, auch stoert die ausgewogene Belichtung.
Und ich will jetzt nicht die faule Ausrede hoeren, die haettest hier Schaerfe bewusst als Stilmittel eingesetzt.
So nicht, lerne bitte erstmal unscharf fotografieren bevor Du uns mit sowas kommst.
Eines Tages würde DER Künstler kommen, der es zeigt: Die Geworfenheit des Individuums in das Panoptikum der erahnbaren Dimensionen. Erst hier erfährt der Rezipient die Entgrenzung des Seins in der Vergangenheit der Zukunft.
Wenn ich an dieser Stelle mal an die Worte Lyotards erinnern darf: "Was schreckt ist, dass das <Es geschieht> - nicht geschieht, dass es zu geschehen aufhört".
Das kann kein Kunstwerk sein, man kann ja noch etwas erkennen, vergleiche auch Hans-Magnus Enzensbergers Bemerkungen über das Verhältnis von Dadaismus zu Bild-Zeitung und Fernsehen.
Upss – so'n Pech aber auch, ist die Kamera ins Fett gefallen. Wäre sicher ein großes Kunstwerk geworden über das noch Jahrzehnte geredet wird. :applause: Schade…
Jo