Kormoranhetze


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dkochina

Auszeit
..... oder weil man gleich gar nicht an die "Klimaerwärmung" glaubt......
.... oder, weil man nicht erkennen kann, dass Klimaerwärmung grundsätzlich schlecht ist. Feuchte Warmzeiten mit höherer CO2 Konzentration führen zu einer Zunahme der Biomasse auf unserem Planeten und mittelfristig zu einer beschleunigten Entwicklung neuer Arten.

Klar, es wird Gewinner und Verlierer geben, das völlig überbevölkerte Bangladesch säuft ab, dafür tauen riesige Gebiete in Russland und Kanada auf und werden "nutzbar". Die Ägypter werden wohl ihre Preise für die Suez-Durchfahrt überdenken müssen, die Nordpassage wird eisfrei, etc. Als Biologe kann ich zumindest mittelfristig keine "ökologischen Nachteile" erkennen, sollte die Durchschnittstemperatur etwas steigen.


Kormorane: Deutschland ist eine "zerhackte" Kulturlandschaft, da gibt es kaum noch natürliche Gleichgewichte, also greift der Mensch weiter regulierend ein. Wiedereingliederungen von Wölfen, Wisent, Luchs, etc. hat mit Umweltschutz, oder Ökologie reingarnix zu tun. Es ist maximal die Illusion von Wildnis für den Stadtbewohner, letztendlich ist es aber nur Freilandzoo. Wer wissenschaftlichen Naturschutz will, der sorgt für große, zusammenhängende Landschaften und greift dort so wenig, wie möglich, in das sich herausbildende Gleichgewicht ein.

Bei einer völlig überbevölkerten Welt wird dieses aber kaum noch möglich sein. Auf unserer Erde könnten geschätzte 600-800 Mio. Menschen mit hohem Lebensstandard existieren, ohne die "Natur" nachhaltig zu verändern. Wir haben aber bereits die 7000 Mio. Grenze überschritten.

Ganz dramatisch werden die nächsten 80 Jahre in Afrika. Derzeit hungern schon rund ein Drittel der 1200 Mio. Bevölkerung. Es ist aber davon auszugehen, dass in Afrika die Bevölkerung sich in den nächsten 80 Jahren auf mehr als 4000 Mio. fast vervierfachen wird. Dann wird das letzte Zebra und der letzte Berggorilla "aufgefressen" (und wie man dann die Flüchtlingsströme nach Europa mit Empathie eindämmen will, ist mir ein Rätsel) ..... Kormorane sind wirklich ein unbedeutender Nebenkriegsschauplatz.

Wer sich für eine möglichst unberührte Natur einsetzen will, sollte auch an den entscheidenden Stellschrauben drehen - Begrenzung, besser noch Rückführung der menschlichen Population.
 
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Nikmate

Unterstützendes Mitglied
Moin auch!

Als erstes will ich mich mal outen: Ich arbeite bei einer Umwelt/Naturschutzorganisation.

Gerade vor meinem beruflichen Hintergrund finde ich solche Beiträge, wie den obigen, wenig hilfreich. Ich finde die Gemengelage, was Fragen des Naturschutzes angeht, sowieso hinreichend kompliziert, so dass dem Naturschutz mit einem platten Gleichsetzen von Jagd und 'Abballern' nicht wirklich geholfen wird.

Es ist unglaublich schwierig mit Leuten zu verhandeln, denen man zuvor ins Gesicht geschlagen hat, oder um es wenig weniger bildlich auszudruecken, die man vorher ordentlich beschimpft hat. Natuerlich gibt es Jäger die Idioten sind,wie es auch ebensolche Naturschuetzer gibt.

Wenn es einem also um die Sache geht, und nicht um eine ordentliche Wirtshauskeilerei, (danke Tim!) dann wäre es vielleicht hilfreich etwas weniger polemisch zu schreiben und sich etwas mehr in die Situation des jeweils anderen hineinzudenken.

Mit freundliche Gruessen
gerT
Du scheinst die durchgängige Ironie in meinem Beitrag nicht verstanden zu haben.

Wie du richtig schreibst gibt es überall auf der Welt in jedem Bereich Idioten. Das ist auch die Quintessenz dieses Threads.
 

Furby

Nikon-Clubmitglied
.... oder, weil man nicht erkennen kann, dass Klimaerwärmung grundsätzlich schlecht ist. Feuchte Warmzeiten mit höherer CO2 Konzentration führen zu einer Zunahme der Biomasse auf unserem Planeten und mittelfristig zu einer beschleunigten Entwicklung neuer Arten.
Wir sind ziemlich am Ende einer Eiszeit und die Klimaerwärmung ist mit Macht am kommen. Nicht, weil wir zuviel CO2 in die Luft blasen, sondern weil es schon immer auf der Erde Kalt- und Warmzeiten gegeben hat. Ein Großteil der Arten, die es heute auf der Erde gibt, werden das nicht überleben, auch die meisten Menschen nicht, na und. Wer sich mit Naturwissenschaft befasst, weiß, dass der Mensch nur eine Periode in der Erdgeschichte sein Unwesen getrieben hat und noch treibt und wenn die letzten ausgestorben sind, wird nach ein paar Hundert Jahren kaum noch etwas auf diesem Planeten erinnern, dass es hier mal eine gnadenlose Überbevölkerung mit der Affenart Homo Sapiens gab. Schlimm finden es nur die Einfältigen, die sich mit solchem Humbug wie Religion befassen, denn da bekommen sie ja von ihren Gurus eine Ewigkeit versprochen. Der naturwissenschaftlich gebildete und intelligente Mensch weiß, dass es so etwas ohnehin nicht gibt.

Unabhängig von einer stärkeren Erderwärmung, die sich über Jahrhunderte hinzieht, gibt es auch Szenarien, die durchaus realistisch sind und die ein schnelleres Ende der Menschheit bewirken können. Ich denke mal, dass der einzige, der den Menschen wichtig nimmt, der Mensch selbst ist, in seiner ganzen Einfältigkeit. :D
 

smashIt

Unterstützendes Mitglied
Ich denke mal, dass der einzige, der den Menschen wichtig nimmt, der Mensch selbst ist, in seiner ganzen Einfältigkeit. :D
denk doch nicht so negativ
da draussen gibts ne ganze menge an parasiten, bakterien und viren die ganz traurig wären ohne uns
du siehst, selbst unsere art hat fans :D
 

FrankyG

Nikon-Clubmitglied
"Wenn die gesamte Menschheit mit Ausnahme eines einzigen einer Meinung wäre, und nur dieser eine verträte eine andere, gegenteilige Meinung, dann wäre die Menschheit nicht mehr berechtigt, diesen einen zum Schweigen zu bringen, als dieser eine berechtigt wäre, die Menschheit zum Schweigen zu bringen, wenn er dies denn vermöchte."
John Stuart Mill (1806-73), "On Liberty" (1859)
Das Zitat hört sich ja ganz nett an, stimmt aber irgendwie nicht.
In einer Demokratie, so schön sie denn auch sein mag, hat der einzelne keine Chance.
Entscheidungen sind dort immer mehrheitspflichtig, und wenn die Mehrheit aus Totteln, Ignoranten oder Leute besteht, die nicht auch nur Stück weit über ihren eigenen Tellerrand schauen können, kann man sich gut vorstellen wie diese Entscheidungen ausfallen werden.



An armed man is a citizen. An unarmed man is a subject. - Thomas Jefferson
(Ein bewaffneter Mann ist ein Bürger. Ein unbewaffneter Mann ist ein Untertan.)
... was für ein Bullshit!
 
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Timotheos

Sehr aktives Mitglied
In einer Demokratie, so schön sie denn auch sein mag, hat der einzelne keine Chance.
Entscheidungen sind dort immer mehrheitspflichtig, und wenn die Mehrheit aus Totteln, Ignoranten oder Leute besteht, die nicht auch nur Stück weit über ihren eigenen Tellerrand schauen können, kann man sich gut vorstellen wie diese Entscheidungen ausfallen werden.
"Demokratie" bezeichnet auch nur die Art wie Entscheidungen getroffen werden. Durch Abstimmungen und Mehrheitsentscheid. Über die Qualität des Herrschaftssystem sagt das nichts aus. Genauer wird die Qualitätsbestimmung erst, wenn es sich um einen "demokratischen Rechtsstaat" handelt. Dann weiss man, dass man es nicht mit Willkür zu tun hat. Und wenn es sich um einen "freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat" handelt, dann ist die Herrschaft nicht nur ans Recht gebunden, sondern auch der Freiheit des Einzelnen und Grundrechten verpflichtet. Leider herrscht im allgemeinen Sprachgebrauch selten soviel Unschärfe wie bei der korrekten Bezeichnung unserer Grundordung.
 

CE-Horst

Aktives NF Mitglied
Kann hier nicht mal jemand diesen Schwachfug dicht machen?

Grusz
Horst
 
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