Frage Konzertfotos versaut … Hat jemand eine Idee zur Rettung

Meist sieht man schon ein Flimmern auf Monitor/Sucher.
Auf einer Testaufnahme sieht man sofort die Streifen.
Abhilfe: Nicht kürzer als 1/100s belichten oder mech. Verschluss nutzen. Bei Z8 und Z9 sollte Banding dank der kurzen Auskesezrit des Sensors weniger ein Problem sein.
 
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und wie stelle ich es ab?

Ich gehe davon aus, dass dieser Vorschlag i.A. funktioniert:
mech. Verschluss nutzen.
... , denn die Antwort hat meinem Verständnis nach Heiner selbst schon im Startpost #1 gegeben:
und leider vergessen, wieder auf den mechanischen Verschluss umzuschalten

Aber ob der mechanische Verschluss immer das Allheilmittel ist, könnte auch von der Frequenz der LED-Ansteuerung abhängen. Wenn man gezwungen ist, wegen Bewegung auf der Bühne eine sehr kurze Verschlußzeit zu wählen, z.B. kleiner als die Synchronzeit, dann läuft ja bei der Belichtung ein schmaler Spalt über den Sensor. Wenn während dieser Zeit die Helligkeit der Beleuchtung mehrfach durchmoduliert wird, wird man auch wieder Streifen bekommen.
(Ich theoretisiere und stelle Hypothesen auf, mangels eigener Erfahrung mit Bühnenbeleuchtung.)

Probieren geht wohl über studieren, weil die Art und Ansteuerung der Beleuchtung sehr unterschiedlich sein kann.
 
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Bei mech. Verschluss tritt nach meinen Erfahrungen mit Zirkus- und Show-Fotografie Banding gar nicht auf (es soll aber nach anderen Erfahrungsberichten in bestimmten Fällen dennoch möglich sein). Mit el. Verschluss kann man überraschenderweise bei 1/100s sogar mehr machen als gedacht, wenn die Bühnenaction, wie bei Sängern, gering ausfällt. Was mir noch nicht gelungen ist: Mit Feinjustierung per „SynchroScan“ (oder wie die Anti-Flicker-Einstellungen bei den jeweiligen Kameramodellen genannt werden) das Banding wegzubekommen.
 
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Was mich interessieren würde: wie erkenne ich bereits an den esten Aufnahmen vor Ort, dass ich das Problem habe und wie stelle ich es ab?
Die Geschichte mit dem rechtzeitigen Erkennen ist gar nicht so einfach während eines Konzerts. Dass meine Fotos seinerzeit versaut waren, hatte ich erst in der Konzertpause bemerkt. Vorher hatte ich mich nur darauf konzentriert, nichts zu verpassen.
Ja, mit der Flickerreduktion kann man etwas erreichen, ist aber beim Fotografieren im manuellen Modus (Konzerte mache ich nur manuell) etwas irritierend, da die Kamera die Belichtungszeit anders anzeigt.

Zwischenzeitlich habe ich mich in Bezug auf diese LED-Funzeln etwas schlau gemacht.
Das Problem ist das Dimmen der LEDs. Über die Spannung zu dimmen wie bei einer klassischen Glühbirne funktioniert nicht.
LEDs kennen nur zwei Zustände.... entweder an oder aus. Soll gedimmt werden, geht das per PWL (Pulsweitenmodulation). Dabei wird der Strom bis zu 1000 mal in der Sekunde ein und ausgeschaltet. Die Trägheit unsere Augen lässt uns nicht davon merken. Wir sehen lediglich, wie das Licht stufenlos heller oder dunkler wird, ohne dabei die Farbe zu verändern
Die Flickerreduzierung in den Kameras soll die Frequenz erkennen und mit einer Anpassung der Belichtungszeit gegensteuern.

Ich würde gebeten, am kommenden Samstag wieder eine Band zu fotografieren. In dem Club ist das Licht sowieso meist grottig, also eine gute Gelegenheit die Flickerreduzierung der Z8 zu testen.
Melde mich dann in der kommenden Woche mit ein paar Fotos zurück.

Grüße aus HB
Heiner
 
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"Hallo Heiner, die Einstellungen an der Kamera werden nicht alle Frequenzen erreichen. Dazu ist auch ein Bericht bei Nikon zu finden."


Grüße aus VER-
Andreas
 
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