Klebrige "Belederung".

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Einhorn

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Was hindert einem daran die Belederung auszutauschen oder zu ueberkleben mit einem Material nach eigenem Wunsch. Z.B. Leder, das gibt eine ganz individuelle Note. Kleber?, da weiss Michael = Beuteltier rat, oder alte Beiträge suchen.


Gruß Warner
 
2 Kommentare
F
Fiesta1 kommentierte
Sach mal gehts noch???

Bei meiner 5.000,- teuren Z7 kleb ich was rum??

Nikon sollte sich mal den verarbeiteten Müll selber ansehen:mad:
 
E
Einhorn kommentierte
Beim "Veredeln" steigt der Preis um so mehr.
Brauche die Spiegellosen nicht, mit Spiegel werden die Bilder mindestens so gut.
Habe früher mal bei eine SRT D90 eine Teil wieder mit Patex angeklebt. Wie Original hat es ausgesehen.
Vielleicht war der Umgebungstemperatur bei der Lagerung (Heizkörper, Fussbodenheizung o.ä.was dazu geführt hat) Ein kühlen und trocken Raum ist sicher vorzuziehen.


Schöne Weihnachten


Gruß Warner
 
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Glaser

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Nachdem die ursprüngliche Frage gegessen scheint, noch ein allgemeines Wörtchen zum Phänomen:

Das kann mit allen möglichen Kunststoffflächen auftreten. Vorwiegend Beschichtungen, Kunstleder und Schaumstoffe. Welches Material wie lange halten wird, sieht man ihm meist nicht an. Ich hatte das mit allen möglichen Produkten, welche teilweise schon aufgezählt wurden. Computermäuse, Sigma EX Objektive, Brillenetuis, Nikon Köcher für Superteleobjektive, Elektrowerkzeuge usw. Es gibt aber genauso viele Beispiele von ganz ähnlichen Oberflächen, welche nicht klebrig wurden.


Moin,

der Hinweis ist richtig und tritt wohl überall mal auf, wo Oberflächen optisch und / oder haptisch zusätzlich "veredelt " wurden.
Bei unserem mittlerweile 15 Jahre alten VW wurden Teile des Armaturenbretts sowie die Türgriffmulden etc. mit einem samtartigen Überzug versehen, der wohl die Plastikhaptik ersetzen sollte.
Nur: nach etwa 4-5 Jahren Gebrauch fingen diese Überzüge auch an, sich irgendwie leicht klebrig anzufühlen und wollte man sie normal mit einem Tuch mal abwischen, so klebte der Staub förmlich auf der Oberfläche und war nur noch mit eienm feuchten Tuch zu entfernen. Dann lösten sich an den Griffmulden die ersten Teile dieser Beschichtung und bei vorsichtigem "Testen" mit dem Fingernagel konnte man die Beschichtung ablösen und ein hässliches Hellgrau des eigentlichen Plastikmaterials war zu sehen. Ich habe die Griffe dann neu besorgt und ausgetauscht. (Nicht orirginal VW!)
Die neuen waren in der Farbe einfach durchgefärbt, hatten aber nicht das samtartige Anfassgefühl, was ich aber auch nicht brauchte.

Ach ja, meine olle F65 klebt auch in ihrem Fotokoffer vor sich hin.
 
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tengris

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Gummiringe, in einer gut schließenden Blechdose (Bonbondose) aufbewahrt, halten sich erstaunlich lange frisch.
Das kann ich bestätigen (Kunststoffdose mit Schraubdeckel). Die Aussage bezog sich auf Gummiringe im Realeinsatz. Für den Fall, dass ich da mal etwas brauche, das länger als zwei Jahre halten soll, sammle ich die Drahtstücke, mit welchen bei Elektrogeräten die beigelegten Kabel zusammen gebunden sind.
 
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markus03

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Hallo zusammen,

das Thema "Klebrige Belederung" oder genauer Klebrige Gummierung trat auch bei meiner Nikon F80 zum unwohl auf!
Gelöst wurde dieses Problem mit Torwol neutralen tensidefreier Reiniger. Hilfsmittel waren ein Mikrofasser Tuch und ein Q -Tip Stäbchen.
Nun klebt nichts mehr!!
_DSF6594.JPG
 
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Emc2

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Hallo Markus03,
den genannten Reiniger gibt es in zwei Variationen: alkalisch (Torwoll A) und sauer (Torwol S). Welcher Reiniger begeisterte Dich?
Gruß Emc2
 
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Emc2

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Hallo Markus03,
den genannten Reiniger gibt es in zwei Variationen: alkalisch (Torwoll A) und sauer (Torwol S). Welcher Reiniger begeisterte Dich?
Gruß Emc2
Ergänzug:
Sorry, war nachlässig, das Produkt gibt es auch in der neutralen Version. War ein wenig versteckt.
 
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Bworld

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Hallo, ja Torwol neutralen tensidfreier Reiniger!

Hallo Markus,
würde mich freuen, wenn Deine Reinigung nachhaltig Besserung bringt.

Erfahrungsgemäss sind alle Reinigungsversuche, Talkum usw. aber nur für zeitlich begrenzte Dauer erfolgreich. Relativ schnell kommt der klebrige Effekt wieder durch, so dass eine längerfristige Lösung nur der Tausch der Gummiapplikationen bringt. Bei gummierten Gehäuseteilen hilft das natürlich nicht weiter, deshalb sind seit längerem auch keine F100 Rückwände mehr lieferbar.

Grüsse
Bernd
 
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Emc2

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markus03

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Korrektur!!
Hallo zusammen, meine Damen und Herren, mir ist ein Fehler unterlaufen!
Bitte entschuldigt diesen Umstand!!
@Emc2 Das Reinigungsmittel wurde unverdünnt auf den Lappen/Q-Tip Stäbchen aufgetragen und sofort die Gummiehrung abgerieben.
Das Reinigungsmittel nennt sich: ECOLAB Muril® Schmutzbrecher, (Entfernt schnell und gründlich extreme Verschmutzungen, Öl- und Fettrückstände).
 
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Emc2

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Korrektur!!
... ECOLAB Muril® Schmutzbrecher, (Entfernt schnell und gründlich extreme Verschmutzungen, Öl- und Fettrückstände).
Alles nicht so schlimm.
Frage: Ist es im freien Handel / im Supermarkt erhältlich? Oder muss man es im Online-Handel erwerben und wenn ja, bei wem?
Danke für Dein Engagement, Emc2
 
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BernhardJ

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Das Mittel ist ein hochalkalischer Industriereiniger, also eine starke Lauge.
Was macht diese Lauge mit klebrigem Gummi? Chemiker an Bord?
Beispielsweise Natronlauge verwendet man unter anderem zur Regeneration von Gummi.

Bei Ebay kann man Muril in verschiedenen Abfüllmengen, meistens 10 Liter, kaufen.

Grüße - Bernhard
 
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Gebrauchsfotograf

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Ob Natronlauge so toll ist? Hatte mir mal eine F80 gebraucht zugelegt. Der Verkäufer (ein Anästhesist aus Magdeburg) hatte die Kamera mit "Desderman disinfection pure" von Schülke kplt. gereinigt. Das hatte er mir auf Anfrage mitgeteilt. Mit diesem Mittel habe ich dann die Gummierung von zwei alten Hand-Funkgeräten, die fies klebten, entfernt.
Top Top Top! Beschriftungen usw. werden nicht angegriffen. Wahrscheinlich tuts auch ein ähnliches Desinfektionsmittel.
 

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Bworld
Bworld kommentierte
Ich hatte schon vor einiger Zeit mit Sterilium Handdesinfektion gereinigt, brachte nicht den dauerhaften Erfolg.
Außerdem hatte ich auch schon mal eine gummierte Datenrückwand gereinigt, bin mir aber nicht sicher, ob das damals auch Sterilium war. Jedenfalls hat sich dort die Schrift und auch die dünne Gummierung auf der Kunststoffklappe aufgelöst.
 

BernhardJ

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Ehmmm... wenn ich Markus richtig verstanden habe, hat er mit Muril die Gummierung nicht entfernt sondern vorsichtig so behandelt dass sie zwar nicht mehr klebt, aber dennoch noch vorhanden ist und jetzt nach fast einem Jahr weiterhin in Ordnung ist.

Grüße - Bernhard
 
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Bworld
Bworld kommentierte
Falls Du mein Kommentar im Beitrag drüber meinst:
Klar hat Markus nur gereinigt ohne die Gummierung zu entfernen, so habe ich ihn auch verstanden, ist ja auch das Ziel. Ich wollte nur davor warnen, wie oben erwähnt, einfach mit Handdesinfektion dran zu gehen, unter Umständen löst sich da eine Gummierungsschicht auf.
Mich und sicher auch viele Andere würde es freuen, wenn es mit Muril wirklich klappt, meine bisherigen Erfahrungen mit diversen anderen Mitteln waren aber alle nicht von Dauer (waren in der Regel Alkohole und Reiniger mit Tensiden). Das Problem zeigt sich auch bei verschiedenen anderen Geräten, die eine Gummierungsschicht auf Kunststoff haben. Wenn die Gummierung anfängt zu kleben, wird sie meistens nicht nur oberflächig klebrig, sondern in der Gesamtheit weich. Da findet man kein Ende, bis die Schicht weg ist. Bei den dicken Gummis am Handgriff geht natürlich keinen Schicht weg, ist ja durch und durch Gummi. Aber auch da kam bei mir bisher das Klebrige immer wieder recht schnell zurück.

Grüße
Bernd
 

Emc2

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Moin,
ich stimme Bernd zu. Es ist zu prüfen, aus welchem Grund die "Belederung" eine klebrige wurde. Wurde diese durch Chemikalien wie z. B. Insektenschutzmittel angegriffen, könnten oben genannte Mittel eine Option sein. Altert der Kunststoff als solcher, hilft letztlich nur noch eine sogenannte "Neubelederung". Was verdampft ist, ist einfach weg.
Gruß Emc2.
 
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tengris

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Interessant, dass dieser Thread gerade jetzt wieder aus der Kiste kommt, wo ich gerade zwei Tage aufgewändet habe, ob bei zweien meiner Blitzköpfe die beiden obersten Lackschichten abzuschaben. Die Gehäuse sind aus grauem Kunststoff. Anderswo reicht das auch. Darüber wurden sie grau lackiert und bedruckt. Unter anderem Spannungsangaben für amerikanische Stromnetze. Darüber nochmal grau lackiert, Logo und Modellangabe in einem neuen Design und europäische Spannungsangaben. Die oberste Lackschicht hat sich zu einer Masse zersetzt, welche Klebeetikettresten verblüffend ähnelt und kaum runter zu kriegen ist. Viel Aufwand für die Verschönerung und viel Aufwand für die Abtragung und am Ende hat keiner was davon.
 
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Gebrauchsfotograf

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Ich glaube, man muss unterscheiden zwischen Belederung und Gummierung.

Die Belederungen kann man nach meiner Erfahrung (D750) nur kpl. erneuern. Sie weiten sich und der Kleber darunter verliert seine Haftkraft.
Hat vermutlich mit fettigen und schwitzigen Händen zu tun, wobei das möglicherweise auch noch individuell vom Benutzer abhängt.
Denn viele Kameras haben das Problem nicht, aber alle haben die gleiche Belederung.

In den 80ern und Anfang der 90er war es verbreitet, auf Kunststoffen eine Gummierung aufzubringen, damit sich die Gehäuse griffiger anfühlten.
Die Gummierung war auf meiner F80 restlos entfernt und auch die Funkgeräte haben jetzt keine Gummierung mehr - dank des Desinfektionsmittels.
Wo nix ist, kann auch nix kleben.

Wenn das mit der Natronlauge nachhaltig funktioniert, ist doch alles okay, das wollte ich nicht in Frage stellen, es wäre mir nur zu "ätzend" o_O
 
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Bworld
Bworld kommentierte
Genau, am Rückdeckel meiner F90x habe ich auch die komplette Gummierung runter geschuppt. Beim Data-Rückteil ist die Gummierung großteils noch drauf und klebt vor sich hin.
Ich hatte oben überlesen, dass Du die Gummierung ja komplett gewollt runter geholt hast. Ich habe noch einen Etikettenlöser (riecht stark nach Zitrone), der holt das klebrige Zeug noch besser als Alkohol runter, allerdings löst der auch manche Kunststoffe und auch die Aufdrucke an.
 
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