Keine D880, D900, ... also kein Nachfolger für die D850 mehr - Ende der Serie?

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frier

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Vor etwa 1-2 Jahren hat mir ein Fotoverkäufer erstmals gesagt, dass es keinen Nachfolger für die D850 geben wird.

Heute hat diese Aussage ein Fotoverkäufer eines größeren Ladens noch einmal gemacht.

So wie es ausschaut ist das für mich DAS AUS der Nikon-DSLR.
Bei den Objektiven soll es ähnlich ausschauen. Fast wöchentlich soll es Abkündigungen von F-Objektiven geben, was diese Annahme bestätigt. Die allgemeine Liefersituation seitens Nikon soll ebenfalls sehr zu wünschen übrig lassen.

Für mich persönlich ist das eine traurige Entwicklung. Klar die Zukunft dürfte den spiegellosen Kameras gehören, auch wenn ich mich mit den elektronischen Suchern (noch?) nicht anfreunden kann. Meine Hoffnung war bei den spiegellosen Systemen darüber hinaus kleinere Kameras und kleinere Objektive. Besonders bei den Objektiven schaut das für mich anders aus. Geschwärmt hatte und habe ich noch für ein Hybridsystem das beide Suchersystem vereint.

Gekauft habe ich seit 2017 nichts mehr, weil ich als Ergänzung zu meiner D800, F5, etc. eine Kamera mit wesentlich höherer Auflösung (mind. 60 MP) und besserer Ausstattung als die der D850 wollte (bitte das jetzt nicht wieder diskutieren @ Auflösung und so weiter). Objektivmäßig bin ich sehr gut ausgestattet, es fehlen lediglich evtl. ein Fisheye und das 1,8/20. Interessant wären ggf. noch ein Universalzoom wie 24-120, ein 200er Makro bzw. ein lichtstarkes 200/300er, sowie das 19er Shift. Zu einem oder zwei lichtstarken Tele ab 400 mm aufwärts habe ich mich noch nicht durchgerungen. Ansonsten bin ich von 14-500 mm gut versorgt, auch mit lichtstarken 1,4er Optiken, sowie Shift und Makro. Mir ist bekannt, dass ich die F-Optiken bei den Z-Kameras verwenden kann, aber nicht umgekehrt.

Nun wird für mich die Entscheidung schwierig ... denn zumindest DEN NACHFOLGER der D850 wollte ich abwarten ...
Die Enttäuschung und mein Frust nehmen zu ... ich bin richtig sauer ...
Im Zweifelfall kaufe ich mir noch ein Gehäuse D850, wars das dann für mich mit Nikon ... ?

Was ist Eure Meinung dazu? Gibt es andere Informationen?
 
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Wo man klar merkt, dass es Richtung Z geht, ist das Objektivangebot.
Für Nikon F wird doch das eine oder andere schon als eingestellt gemeldet, oder wie bei Drittherstellern, verschwinden die Angebote einfach aus dem Handel. Wenn Sachen, die vorher bei 30 oder 50 Händlern im Preisvergleich gelistet waren, jetzt nur noch bei 2 oder 3 als nicht kurzfristig lieferbar zu einem 50% höheren preis als vorher drinnen stehen, heisst das auch: Gibt es nicht mehr, allenfalls noch irgendwo lagerrestposten.

Aber auch auf dem Gebrauchtmarkt sieht man es. Nämlich bei den AF(D) Linsen. Klar, die einfachen Kitzooms aus der Zeit wurden schon lange für den Preis von einmal bei Mc Donalds essen verscheuert. Und auch ehemals teurere Sachen wie ein 70-210 oder 35-105 bringen schon lange nicht mehr viel.
Jetzt mit der Z greift es aber auch auf ehemals gesuchte FB über. Das 180/2.8 ED war bis vor kurzem noch richtig teuer, 400 Euro war nicht unüblich. Auch international war es nicht viel billiger. Jetzt häufen sich die Angebote aus Japan für 200. Und sogar SWW wie das 20/2.8, wo der AF viel weniger wichtig ist, sacken gehörig im Preis, sind kaum noch nachgefragt, wenn nicht AF-S dran steht.
 
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Obwohl ich schon eine Nikon Z 5 besitze, habe ich meine Nikon D750 nicht weggegeben.
An der D750 kann ich meine "alten" F-Nikkore und Zeiss ZF.2 Objektive noch ohne FTZ-Adapter anbringen.
 
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sukarujak
sukarujak kommentierte
Der Trend zur Zweit/Dritt/Viert-Kamera hält ja an ... ;)
Bei mir ist die D500 die Meist-Verwendete. Aber die D4 für Härteeinsätze möchte ich auch nicht missen. Und wenns um maximale Auflösung geht, nehme ich die Z7. Jede Maschine hat ihren Einsatzzweck. Kameramäßig fühle ich mich damit gut ausgestattet und so lange nichts irreparabel kaputt geht, sehe ich keinen Erneuerungsbedarf. Mein Interesse richtet sich dagegen viel mehr auf die Objektive und ich liebe es, neben Z- und F-Linsen auch alle möglichen anderen Schätzchen an die Z7 anflanschen zu können.
 
Heute in Dortmund bei einem Fotogeschäft eine wenig gebrauchte Nikon F5 gesehen ….
ist schon ein schickes Teil …. also der Vorgänger der hier im Beitrag erwähnten F6.
Aber ich glaube analog wird nix mehr bei mir … da reicht die F301
 
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Awi
Awi kommentierte
Genau so geht es mir auch immer wieder. Mal sehe ich eine F3, F4 oder F5 und bin versucht sie zu kaufen. Aber ich habe noch eine F301 eine FM2 , F50, F60. Die kommen alle nicht mehr zum Einsatz, werden ab und zu mal bewegt, damit sie nicht einrosten. Aber mehr als mich an ihren Anblick zu erfreuen passiert da nicht. Also lasse ich die Schönen in der Vitrine und schaffe mir auch keinen neue an.
 
Nun wird für mich die Entscheidung schwierig ... denn zumindest DEN NACHFOLGER der D850 wollte ich abwarten ...
Die Enttäuschung und mein Frust nehmen zu ... ich bin richtig sauer ...
Im Zweifelfall kaufe ich mir noch ein Gehäuse D850, wars das dann für mich mit Nikon ... ?

Was ist Eure Meinung dazu? Gibt es andere Informationen?
Tja, den Frust wirst Du bei allen Herstellern erleben, die noch zweigleisig fahren (DSLR/DSLM). Sony hat ja gleich auf die DSLM-Karte gesetzt. Wenn Du unbedingt an DSLR festhalten möchtest, solltest Du Dir eine D850 zulegen.
 
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P
pulsedriver kommentierte
Die Frage ist nur wann. Es werden doch noch recht gut DSLR verkauft. Und grade die beiden D780 und D850 laufen gut. Die D780 ist dabei schon aktualisiert. Genau so ein Update wird auch noch die D850 bekommen. Keine neue DSLR Technik, aber eine Z7 Mk? mit dem Phasen AF Modul und dem Spiegelkasten und dem Sucher der D850. Die Frage ist nur, ob das noch bald geschieht auf Basis es 45 MP Sensors, oder ob sie die nächste Sensorgeneration dafür abwarten. Das wird nur schon deshalb passieren, weil das relativ wenig Aufwand ist und man bei der D780 sieht, wie der Preis dann plötzlich wieder so schön nah der UVP ist. Die D750 war ja sehr tief runter gekommen und die D850 gibt es eigentlich auch schon sehr günstig.
DX DSLR reche ich hingegen mit keinem neuen Modell mehr bei Nikon, und auch bei der D6 rechne ich nicht mit einem DSLR Nachfolger, so gut wie die Z9 performt.
 
Immer wieder witzig, dass hier alte Threads ausgegraben werden (ok, hier sind’s nur dreieinhalb Monate nach dem letzten Post), um dann einfach weiter drauf los zu posten, als wenn es die Pause nicht gegeben hätte. Vom TS jedenfalls ist nix mehr gekommen seit langem. Keine Ahnung, warum Du @snap7 gerade hier im Thread Deine Unschlüssigkeit bezüglich einer analogen Kamera ausdiskutieren mußtest. Mit dem eigentlichen Thema hat es wenig zu tun und selbiges gehört sowieso fast schon auf den Forenfriedhof. Aber süß, wie einige wem auch immer (vielleicht dem abwesenden TS) heute weiterhin den Erwerb der D850 nahelegen. 😂 Vielleicht wäre erstmal die Frage an den TS angebrachter gewesen, ob er sich vielleicht inzwischen eine D850 geholt hat wie seine letzten Überlegungen im Dezember waren, oder ob er sich doch nun anders überlegt hat. Nur falls es die Leute hier wirklich interessiert was so ein gewöhnlicher TS tut. 😉
 
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Das Thema ist sicherlich für nicht wenige nach wie vor aktuell und auch ich warte immer noch, dass eine D880, etc, also ein Nachfolgemodell der D850 kommt. Schließlich gab es schon entsprechende Meldungen, etc. hier im Internet zu sehen. Der digitale Sucher ist für mich (noch) kein Thema und die Ausstattung (bitte nicht wieder diskutieren) der D850 reicht mir nicht. Ja, selbst im Ojektivbereich würde ich noch investieren, auch wenn ich hier relativ gut ausgestattet bin, denn Z-Objektive an D- oder F-Kameras geht halt nicht (so einfach). Nikon verschenkt hier schlicht und einfach Umsatzmöglichkeiten - schade, alleine bei mir wären das mindestens 1 weiteres Gehäuse und etwa 3 Objektive.

Erst danach würde ich vorsichtig über eine Z nachdenken. Um hier vorzubeugen: Ja, ich hatte eine Z6 und Z7II länger in der Hand. Eine Z9 für ein paar Stunden.

Was Analog betrifft: Auch ich arbeite ab und zu sogar noch analog (z. B. mit einer F5 und andere auch manuell und ohne Batterien, etc.), einfach entschleunigt und eine andere Welt ... Und ich kenne inzwischen einige Jüngere, die von Analog begeistert sind - auch wenn es teilweise "NUR" SW ist.
 
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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Sorry, ich ging davon aus, dass eine solche profane Information nicht der Anlass für 4 Seiten Diskussion, die ich nicht alle gelesen habe, sein könne. ;)
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Bietet Olympus das in Pro-DSLR an? Wenn nein: Warum sollte Nikon das in einer Pro-DSLR anbieten? Schwenk- und drehbare Displays kosten Stabilität bzw. sind anfällig. Wenn "Pros" die in relevanter Anzahl haben wollten, wären sie sicher in diesen Nikons verbaut. Da sind doch immer nur "Wünsch-Dir-Was"-Listen aus der Froschperspektive ohne Berücksichtigung der Positionierung eines Modells. D750 und D780 haben Klappmonitore. Nutzer einer D850 scheinen damit nicht allzu oft auf der Wiese rumzukriechen, ohne ein Smartphone dabei zu haben, mit dem sie sogar stehen die Kamera per Fußstupser in die richtige Position drehen können. ;)
 
wuschler
wuschler kommentierte
Ich bezweifele, daß (außer Pentax) noch ein Hersteller knappe Entwicklungs- und Produktionsressourcen in DSLRs investiert. Nikon kann ja aktuell nicht mal den Bedarf an Kameras und Objektiven für Z bedienen, wo sollen da noch Kapazitäten sein?
 
N
Nicname kommentierte
Wurde da mit der Frage nach Ausstattungswünschen ein "Stöckchen" hingehalten? Ich muss mich schon wundern, zu welch' zersetzender Unkultur von Kommentaren sich manch einer hinreissen lässt, wenn hier persönliche Wünsche für eine künftige Kamerageneration geäußert werden. Das brauche ich nicht. Nur am Rande sei erwähnt, dass meine oben geäußerten Anregungen für DSLRs, wie auch für Spiegellose gleichermaßen zutreffen. Bleiben wir doch gelassen und warten ab, welche Innovationen Nikon und andere Hersteller uns zuteil werden lassen ...
 
P
pulsedriver kommentierte
Nikon wird nicht mehr gross in die DSLR Technik investieren. Neue Modelle werden wie die D780 gemacht: Man nehme eine bewährte DSLR und ihren AF, und baue dort die Neuerungen für Liveview, Video, Sensor... ein, die man von der entsprechenden Spiegellosen rüber nehmen kann.

Das hält die Kosten im Rahmen. Und wenn ein solches Modell noch ein paar Jahre verkauft wird, dann lohnt sich das auch. Auch mit sinkenden Stückzahlen, weil die Kamera nämlich wieder 30 oder 40% teurer ist als der inzwischen doch sehr günstig gewordene Vorgänger.

Und bezüglich High Resolution Modus: Das ist bei den Anbietern bis und mit KB ein Nebenprodukt des Stabis. Nur im Mittelformat gibt es Multishot Kameras, die keinen Stabi haben. Machen kann man das, Pentax hat es ja auch in seiner K-1. Auch wenn die den Multishot dort anders ausgelegt haben, nicht mehr MP sondern bessere Farbdetails.

Nikon geht im Moment aber den Weg weniger Features. Selbst Sachen, die die D850 konnte und die im DSLM sicher nicht schwieriger wären, gibt es nicht mehr in der Z7 und Z7II. Beispiele: Crop 1.2 Modus (in der DSLM dann sogar mit vollem Sucherbild). DX Automatik kann man nicht mehr abstellen.
 
Sorry, ich ging davon aus, dass eine solche profane Information nicht der Anlass für 4 Seiten Diskussion, die ich nicht alle gelesen habe, sein könne. ;)
Vielleicht ist das Nicht-Lesen der vorherigen 4 Seiten Dein Problem! Könnte doch sein, oder? ;) Vielleicht sollte man das mal tun als wie sich als Quereinsteiger in einem ausdiskutierten Thread einzubringen.
 
2 Kommentare
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Danke für den klugen Ratschlag. Ich mag kluge Ratschläge sehr gerne. :)
 
Metalhead
Metalhead kommentierte
War gar nicht böse gemeint. Aber wie gesagt, das Thema war eigentlich ausdiskutiert. Und irgendjemand hat es ohne wirklichen Bezug zum ursprünglichen Thema wieder hervorgeholt. Und nun fängt alles von vorne an. U.a. auch von Dir befeuert.:peace:
 
Gelöscht - lohnt nicht
 
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ernst.w
ernst.w kommentierte
Lohnt sich dann auch nicht mehr.
 
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Möglich, dass Nikon mit einer D880 Umsatz generieren könnte und noch einige F-Mount Objektive an den Mann bringen könnte, aber die neue Nikon-Strategie sieht nun mal anders aus.

1) Konzentration auf Spiegellose
2) Produktionskapazitäten begrenzt halten, so dass man in einem schrumpfenden Markt
nicht wieder in die Verlustzone abrutscht.
3) Die Imaging Division ist eine cash cow, so lange sie Gewinne abwirft, wird sie gemolken,
aber Investitionen für die Zukunft finden primär in anderen Geschäftsbereichen statt.

Derzeit scheint die Nachfrage nach Zett-Produkten die Produktionsmöglichkeiten deutlich zu übersteigen, man muss keine besonderen Rabatte einräumen, das Geschäftsergebnis sollte die nächsten Quartale gut ausfallen.... die "cash cow" gibt also ordentlich Milch.
 
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Das Geschäftsjahr beginnt bei NIKON meines Wissens nach im April.

Würde die aktuelle Lieferzurückhaltung erklären.

Im April kommen dann die Auslieferungen..hoffentlich
 
5 Kommentare
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Die aktuelle Zurückhaltung dürfte alleine auf massive Versorgungsprobleme zurückzuführen sein. Aktuell sehen wir bei diversen elektronischen Bauteilen, die sonst innerhalb von 8 Wochen verfügbar waren, Lieferzeiten von bis zu 52 Wochen!

Die Entwicklung wird voraussichtlich noch im Gesamtjahr 2022 anhalten.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
An sich findet eher zum Ende des Geschäftsjahres die große Rallye statt, um auf den letzten Metern jeden Dollar/Euro/Yen/... einzusammeln und die Boni des Managements durch Ziel-(Über-)Erfüllung in die Höhe zu treiben. Es wäre also kontraproduktiv, jetzt auf die Bremse zu steigen, wenn nicht die Jahresziele sowieso schon übererfüllt wurden und sich der Vertrieb dann in der Tat durch Verschiebung von Umsatz einen solide gepolsterten Start ins neue GJ 22/23 verschaffen würde. Das mag skurril klingen, aber genau so läuft das im industriellen Sektor...Kundenwünsche sind da eher nachrangig... :LOL:
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Och? Jetzt bin ich aber gespannt!

Kein Unternehmen dieser Welt legt bei der Umsatzerzielung eine Zurückhaltung an den Tag. Betriebswirtschaftler - wie ich - würden ihren Bereich Sales einfach nur schlachten....

Im Moment sind 95 % der Lieferverzögerungen auf Abrisse in der supply chain zurückzuführen und zwar in Folge massiver, entstandener backlogs, die erst einmal beseitigt werden müssen.

Sehe ich im Moment tagtäglich, wenn die Beschaffung die Lieferzeiten auf Elektronikkomponenten zurückmeldet und Projektlaufzeiten sich aufgrund dessen dramatisch verlängern.

Diese weltweite Verknappung geht auch an Nikon und anderen Kameraherstellern nicht vorbei, habe ich gerade bei Sony erlebt. Geben nicht einmal eine voraussichtliche Lieferzeit an.....
 
F
fwolf15 kommentierte
Ein Freund arbeitet auch im Elektronikbereich, er stöhnt auch über die Lieferfähigkeit von manch Produzenten. Er meinte erst kürzlich ein deutscher Lüfterhersteller hat mittlerweile bei bestimmten Produkten Lieferzeiten von über 700(!) Tagen. Und im letzten Monat kostete die schnelle Beschaffung (per Luftfracht) ausserhalb Europas von noch verfügbaren Komponenten zusätzlich knapp 900.000 Euro . Hängt natürlich zusätzlich auch mit dem Ukraine Konflikt zusammen.

Aber genug OT.
Ich denke auch, dass Nikon bei den einstelligen F Bodies nichts mehr nachlegt, für die 850 und D500 hab ich auch so meine Zweifel, aber würde das nicht komplett ausschließen.
 
....wenn nicht die Jahresziele sowieso schon übererfüllt wurden und sich der Vertrieb dann in der Tat durch Verschiebung von Umsatz einen solide gepolsterten Start ins neue GJ 22/23 verschaffen würde. Das mag skurril klingen, aber genau so läuft das im industriellen Sektor...Kundenwünsche sind da eher nachrangig... :LOL:
Genauso kenne ich es - seit 30 Jahren.
Wenn das vorgegebene Jahresziel erreicht ist, wird gebremst.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Es gibt schon fiese Tricks des Sales-Managements die einen verleiten können auch mal 150% zu verkaufen…
 
Die Frage ist, noch viel Geld für eine Spiegelreflexkamera (Flagschiff) ausgeben? Einerseits werden die Modelle ja nicht schlagartig "schlecht", nur weil es keine Innovationen mehr gibt. Andererseits für bald obsolete Technik tief in die Tasche greifen? Zieht natürlich auch den Rattenschwanz an Objektiven nach sich, wenn man keine Adapter benutzen will. Es mag ja Gründe bzw. Vorteile geben, weshalb es extra für die spiegellosen Kameras Objektive gibt. Ob die jedoch das Argument schlechthin sind, mag jeder für sich beurteilen. Das wäre die Fragestellung meinerseits. Ich hab ja mit der Nikon D780 geliebäugelt. Die D850 denke ich wäre das Sahnehäubchen, aber brauche ich aktuell einfach nicht. Gerade mit der aktuellen Entwicklung der Märkte mag es wohl noch schwerer zu entscheiden sein, ob jetzt kaufen oder noch warten. Prognosen über die Preisentwicklung zu erstellen. Gibt es irgendwelche "typischen" Verhaltensweisen seitens Nikon, die sich jahrelang so gezeigt haben, wenns was Neues gab? Weiß nicht mehr, werden die D780, D850 usw. noch produziert oder wurde die Produktion eingestellt?
 
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WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
So wie ich es mitbekomme kann man das Verhalten von Nikon nur raten. Am besten eine Glaskugel - siehe Diskusionen über neue Kameras und Objektive, und was dann Nikon wirklich gemacht hat.
Ich denke aber dass wir derzeit in einer noch verzwickteren Lage sind - Wirtschaftkrise durch die Pandemie, Krieg, China-Lieferungen usw..
Mit der Z9 hat Nikon zumindest endgültg gezeigt, dass Spiegelsysteme vorbei sind. Im meinem Foto-Bekanntkreis, der zwar nicht großartig repräsentativ ist, geht alles Richtung - "das war meine letzte Spiegelkamera".
Es gibt sogar schon D850 unter 2000€ am Gebrauchtmarkt, und ich glaube da wird noch einiges folgen - es kommt sicher ein "äquvalenter" digitaler Nachfolger im entsprechenden Preissegnment.
Offizell ist mir vom Produktionsende noch nix bekannt, D850 wird auch noch auf der Nikon Seite beworben, also sicher noch in Produktion. Ich denke aber, in 2-3 Jahren ist es wohl sicher aus. Die D500 wurde auch letztes Jahr eingestellt und ist 1 Jahr älter als die D850.
Im Endeffekt würde ich an Deiner Stelle warten, wenn keine Notwendigkeit besteht, und auch der Gebrauchtmarkt ist immer wieder lukrativ, wenn man nicht das neueste haben will.
just my 2 cents
 
Den Preis hat's aber schon vor über einem Jahr beim Photohaus gehabt. War kurz vor Weihnachten - Jahr müsste ich raten, aber denke 2020 oder 2019 war das. Mein Ziel sind maximal 2.000,-- für eine neue D780. Kameras kaufe ich ungern gebraucht, ebenso wie Objektive, obwohl ich auch da schon Ausnahmen gemacht habe. Die Nikon F65 und mein erstes Makro-Objektiv. Ja eben, wer will schon viel Geld für Technik ausgeben, an der nichts mehr optimiert wird. Wenige Menschen. Das wird wohl alles eine Frage des Preises werden. Wenn die Spiegelreflex-Technik entsprechend großen preislichen Abstand zu den spiegellosen Kameras hat, dann gehen die sicher schnell weg. Solang der Abstand noch gering und der Preis entsprechend hoch ist, wird es wohl eher eine Glaubensfrage sein. Denke ich. Wenn es dann in ein paar Jahren so weit wäre mit der D780 wäre das vollkommen ok. Die Kamera auf Lager zu macht ja keinen Sinn und mit meiner aktuellen bin ich (fast) rundum zufrieden.
 
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WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
Bei "Neu" würd eich nch auf einen Herbstrabatt hoffen, obwohl - die Lage ist für mich extrem uneinsehbar, wegen der vielen neuen Faktoren - da kann der Preisanstieg den Rabatt stark auffressen.
Schau Dir mal im keepa.com das ganze an - zur D780, da sind die Preise fast wieder wie 2020 bei der Einführung allerdings extreme Schwankungen dabei D850 finde ich nicht)
Aber auch zB bei einer z50 zB ist der Preis wieder auf diesem Niveau.
So denke ich auf Ankündigungen warten und bei einer Aktion zuschlagen, in Zwischenzeit ev das Geld "anlegen".
Die großen Schnäppchen von 2020-21 sind eh schon vorbei.
Sehe ich mir aber die D500 an, die ist als Neuware nach oben katapultiert, da out of Prodction, hingegen kannst Du mit "fast neu" am gebrauchtmarkt echte Schnäppchen machen
 


Och? Jetzt bin ich aber gespannt!

Kein Unternehmen dieser Welt legt bei der Umsatzerzielung eine Zurückhaltung an den Tag. Betriebswirtschaftler - wie ich - würden ihren Bereich Sales einfach nur schlachten....

Im Moment sind 95 % der Lieferverzögerungen auf Abrisse in der supply chain zurückzuführen und zwar in Folge massiver, entstandener backlogs, die erst einmal beseitigt werden müssen.

Sehe ich im Moment tagtäglich, wenn die Beschaffung die Lieferzeiten auf Elektronikkomponenten zurückmeldet und Projektlaufzeiten sich aufgrund dessen dramatisch verlängern.

Diese weltweite Verknappung geht auch an Nikon und anderen Kameraherstellern nicht vorbei, habe ich gerade bei Sony erlebt. Geben nicht einmal eine voraussichtliche Lieferzeit an.....
Stimmt alles. Aber was hat das mit einem evtl. abweichenden Wirtschaftsjahr zu tun? Darauf bezog sich meine Aussage.
 
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