Von Ailefroide fahren wir über Briancon und den Col du Lautaret ins Tal der Romanche bis wenige Kilometer vor Bourg d'Oisans. In einem Dörfchen lassen wir das Womo stehen und steigen in die Sättel. Was jetzt kommt, ist irgendwie kurios. Mit dem Pedelec (und natürlich Karbon-statt-Kondition-Renner) hinauf zur Alpe 'Huez.
[#40]
Pedelec am Denkmal für den portugisischen Radrennfahrer Joaquim Agostinho, der 1984 an den Folgen eines Sturzes starb. Er wurde beim Rennen von einem Hund angefallen.
An keinem Anstieg scheiden sich die Geister von Radsportlern mehr als an dieser Skistation. Für die einen ist es der Radsport-Mythos schlechthin, für andere der „Berg der Holländer“ (weil holländische Profis früher oft diese Etappe gewannen), die Bergankunft der Bergankünfte oder auch das Sinnbild für das Spektakel und die Kommerzialisierung der Tour de France. Für wieder andere eine überbewerte Auffahrt in eine potthässliche Retortensiedlung. Klar ist, dass Alpe d’Huez ohne die Tour de France für Radfahrer völlig uninteressant wäre. Es wird kein landschaftlich schöner Pass erreicht, sondern eine 35.000-Bettenburg. Ein Schandfleck in toller Umgebung.
Wenn die Alpe auf dem Tourprogramm steht, pilgern Hunderttausende (manche sagen gar: 1 Million) Radsportfans schon Tag vorher an die berühmten 21 Kehren. Kennt man die Bilder, wie Menschenmassen den Radfahrern erst im allerletzten Moment eine schmale Gasse frei geben, kann man kaum glauben, wie die Straße sonst aussieht.
Hier ein Beispiel:
http://a.espncdn.com/photo/2013/0720/end_tour_climbs_21.jpg
[#41]
Tatsächlich handelt es sich um eine exzellent ausgebaute und sehr breite Straße, kein Vergleich z. B. mit dem schmalen Sträßchen auf den Col du Galibier.
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Pedelec am Denkmal für den portugisischen Radrennfahrer Joaquim Agostinho, der 1984 an den Folgen eines Sturzes starb. Er wurde beim Rennen von einem Hund angefallen.
An keinem Anstieg scheiden sich die Geister von Radsportlern mehr als an dieser Skistation. Für die einen ist es der Radsport-Mythos schlechthin, für andere der „Berg der Holländer“ (weil holländische Profis früher oft diese Etappe gewannen), die Bergankunft der Bergankünfte oder auch das Sinnbild für das Spektakel und die Kommerzialisierung der Tour de France. Für wieder andere eine überbewerte Auffahrt in eine potthässliche Retortensiedlung. Klar ist, dass Alpe d’Huez ohne die Tour de France für Radfahrer völlig uninteressant wäre. Es wird kein landschaftlich schöner Pass erreicht, sondern eine 35.000-Bettenburg. Ein Schandfleck in toller Umgebung.
Wenn die Alpe auf dem Tourprogramm steht, pilgern Hunderttausende (manche sagen gar: 1 Million) Radsportfans schon Tag vorher an die berühmten 21 Kehren. Kennt man die Bilder, wie Menschenmassen den Radfahrern erst im allerletzten Moment eine schmale Gasse frei geben, kann man kaum glauben, wie die Straße sonst aussieht.
Hier ein Beispiel:
http://a.espncdn.com/photo/2013/0720/end_tour_climbs_21.jpg
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Tatsächlich handelt es sich um eine exzellent ausgebaute und sehr breite Straße, kein Vergleich z. B. mit dem schmalen Sträßchen auf den Col du Galibier.