Frage Kameratransport mit Objektiv

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thott

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In dem Thema „Zeigt her eure neueste Anschaffung“ entwickelte sich
„Off Topic“ ein Diskussion zum Transport der Kamera mit Objektiv.
Dieses Thema möchte ich hier in einem neuen Posting fortsetzten.

Unter anderem wurde von einem Mitglied der nachfolgende Transport (Bild)
als äußerst schlechte Belastung für das Kamerabajonett kommentiert.

Welche Erfahrungen bzw. Informationen habt ihr zum Transport Kamera+Objektiv.

Ich transportiere prinzipiell schwere Objektive am Stativring.
Bzw. Objektive die vom Hersteller bereits mit Stativring geliefert werden.

- Transport entweder in Schultertasche (Objektiv horizontal) oder im Rucksack.

- Kamera am Rucksackgurt mit PD Capture Clip (Objektiv nach unten)

- An der Schultertasche seitlich auch mit PD Capture Clip (Bild)

- Mit PD Slide und Swift Lock Kameraplatte seitlich am Körper (Objektiv zeigt im Winkel nach unten)

IMG_3946.jpeg
 
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HaDiDi
HaDiDi kommentierte
High-Tech Kunststoffe, die haben besondere Eigenschaften sind aber auch ziemlich teuer.

Aber genau darum geht es bei der Diskussion nicht. Es geht darum, dass man nach der dritten Wertanalyse noch die letzten drei Cent Einsparmöglichkeiten gefunden hat, die zwar die Gesamtqualität mindern, aber die der Kunde nicht sofort optisch, oder haptisch erkennt.

Dabei wird das Einsparen fast schon zum Fetisch, auch wenn es in der Gesamtkalkulation fast nichts bringt, bis auf das Risiko, das man bewährte Teile gegen neue tauscht.

Für mich war das Ösenproblem bei der Z8 (wahrscheinlich) so ein Beispiel. Gurtösen verbaut man seit Dekaden. Da gab es noch nie Probleme, warum versucht man an einem bewährten Bauteil herumzuschrauben? Vermutlich konnte man irgendwo 45 Cent/pro Öse einsparen und hat dafür die Konstruktion und den Fertigungsablauf verändert und hat sich deutlich höhere Servicekosten eingehandelt.

Dieses Verhalten zeigt sich derzeit bei fast allen Industrien und Unternehmen.
 
G
Gianty kommentierte
45 Cent wären astronomisch viel. Wir knausern teils in Stellen hinterm Komma rum. Die Grenzen von Sinn und Blödsinn verschwimmen immer mehr.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Eigentlich unnötig diese Kunststoff oder Metall Diskussion. Im Motorsport oder beim Automobil arbeiten auch keine Trottel und da überwiegen ja Verbundwerkstoffe oder Kunststoffe.
Aber so eine Kamera aus stabilem Metall, schwer und massiv, erinnert mich schon an wertige Feinmechanik und gibt mir ein besseres Gefühl, aber im 21. Jahrhundert ticken die Uhren anders, da verkommen PKW's zu Einheitsplastikbombern und die Leute müssen sich 3 to. SUV's kaufen um mit einem guten Gefühl die Kinder in den Kindergarten fahren zu können. Ausser bei den Babyboomern die können alles auch ohne Grund.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Komisch, die Babyboomer konnten solide Autos und Kameras (und auch andere Sachen) bauen die bezahlbar waren. Wie haben die das nur mit ihrer angeblichen Verbohrtheit geschafft zufriedene Kunden zu gewinnen und die Firmen am Laufen zu halten? Damals hieß es noch "Achtung, Kunde droht mit Auftrag."
Heute werden bewährte Techniken ignoriert, bestenfalls verschlimmbessert oder mit billigen, Gimmicks überfrachtet, zu kurzlebigen Wegwerfartikeln degradiert und gleichzeitig teurer verkauft weil man so mehr Profit erzielen kann. Ganz großes Kino - aber nicht für Kunden, sondern lediglich für Aktionäre.
Heute heißt es: "Die Wirtschaft warnt vor mündigen Kunden..."
 
Zuletzt bearbeitet:
G
Gianty kommentierte
@Lichtschachtsucher
Kunstoff oder Metall - der Preis entscheidet.

LEICA fräst z.B. die Deckkape der SL Kameras nicht weil Alu so toll ist oder die Deckkappe dadurch besonders robust ist.

Durch die geringen Stückzahlen wären die Betriebsmittel erheblich teurer als die Fräserei - erst recht wenn es mal Änderungen ( z.B. im Bereich des Einschalthebels der SL/SL2/SL2-S und SL3 ) gibt. Ein fertiges Betriebsmittel während des Serienbetriebes abzuändern ist zwar möglich, in der Umsetzung aber gar nicht so einfach/schnell und mit viel Risiko behaftet ( Kosten, Termine, Korrekturen ). Das Fräsprogramm ist offline schnell geändert. Da hat man mittags angepasste Teile.

Die Fräserei steht mit 110 CNC Maschinen in direkter Nachbarschaft. Betriebsmittel müssten in Fernost angefertigt werden - mit allen Nachteilen der Kommunikation/Abstimmung/Betreuung usw.

Mit den Objektivfassungen ( egal ob Kamera- oder Objektivseitig ) und Tuben verhält es sich genauso.
 
Für mich war das Ösenproblem bei der Z8 (wahrscheinlich) so ein Beispiel. Gurtösen verbaut man seit Dekaden. Da gab es noch nie Probleme, warum versucht man an einem bewährten Bauteil herumzuschrauben? Vermutlich konnte man irgendwo 45 Cent/pro Öse einsparen und hat dafür die Konstruktion und den Fertigungsablauf verändert und hat sich deutlich höhere Servicekosten eingehandelt.

Dieses Verhalten zeigt sich derzeit bei fast allen Industrien und Unternehmen.

Nein, das "Ösenproblem" war mNn einfaches Menschenversagen/Produktionsfehler. Das Personal, welches für den Teil der Fertigung zuständig war, wurden nicht geschult, war abgelenkt oder zerstreut. Dafür spricht, dass nicht alle Kameras betroffen waren, der Fehler schnell und dauerhaft behoben werden konnte.
 
Kommentar
Aber genau darum geht es bei der Diskussion nicht. Es geht darum, dass man nach der dritten Wertanalyse noch die letzten drei Cent Einsparmöglichkeiten gefunden hat, die zwar die Gesamtqualität mindern, aber die der Kunde nicht sofort optisch, oder haptisch erkennt.

Dabei wird das Einsparen fast schon zum Fetisch, auch wenn es in der Gesamtkalkulation fast nichts bringt, bis auf das Risiko, das man bewährte Teile gegen neue tauscht.

Dass die Z9 "billig zusammengeschustert" ist, rede ich seitdem ich eine in den Händen hatte. Es ist von der Wahl der Werkstoffe kein Vergleich zu den einstelligen D's geschweige F's. Es will jedoch niemand hören, schließlich hat man dafür lange gesparrt und viel Geld ausgegeben.

Zu der Problematik des Kameratragens, Leute geht raus und macht schlechte wie gute Bilder aber überlasst die Konstruktion und Werkstoffwahl den Menschen, die davon was verstehen. Kameras sind keine rohen Eier aber auch keine Panzer, einfach weiter so nutzen bis jetzt. Konstruktion ist immer ein Kompromiss, es gibt nichts bruchfestes und nicht duktiles, es ist alles eine Frage der Berechnung und der Priorität und natürlich (dieser Punkt müsste als erster stehen) der Kosten.
 
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1 Kommentar
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Danke Christoph! So sehe ich das auch. Seit ich diese elektronischen Foto-Verbrauchsartikel nur noch gebraucht kaufe, mache ich mir da keine großartigen Gedanken über den Transport, Sicherung, möglichst schonende Behandlung der Geräte/Werkzeuge oder auch Diebstahl. Wenn da etwas kaputt geht, landet es in der Tonne (Reparatur lohnt sich meistens nicht), oder vielleicht geklaut wird (ist mir noch nie passiert), wird einfach Ersatz gekauft - oder noch einfacher, es wird das genommen was eh schon parallel vorhanden ist.
 
manchmal gehen Theorie und Praxis weit auseinander; ich transportiere Body getrennt vom Objektiv. Bei TRANSPORT! wohl gemerkt. Beim Fotografieren werden Beide aneinander gekoppelt, so dass Ich das Abgebildete speichern kann. So oft ist mir dien Rücksack mal sanft oder etwas kraeftiger aus der Hand geruscht. Dabei blieb alles unbeschadet. Noch ein Foto erfolgreiches 2025.

Gruß Warner
 
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Ich war mal vor 2 Jahren in Solothurn fotografieren, dort an einem alten Turm mit Wiese. Da stand gerade ein Heiratspaar rum und eine Fotografin, die geknippst hat. Mitten auf der Wiese stand offen der "Fotorucksack" rum. War nicht mal ein spezieller Fotorucksack, sondern einer, wie wir früher auf eine Wanderung mitgenommen hatten, heisst ohne Foto/Objektiv-Einsätze. Nichts. Lose drin lag noch eine D750 mit einem AF-S 24-70/2.8, also schwer. Dazu noch 1-2 FB offen. Fotografiert hatte sie gerade mit einer D850er und dort das 70-200/2.8 drauf, auch schwer. Danach einfach alles lose in den Rucksack geschmissen, natürlich Objektiv noch auf Kamera. Ja die ganze Ausrüstung sah schon ziemlich lädiert aus. Aber scheinbar hat alles wunderbar funktioniert und die Fotos schienen jeweils auch gut gewesen zu sein, sonst wäre sie ja nicht mehr im Geschäft.

Heisst in diesem kurzen Moment habe ich viel gelernt..

1. Kaufe nie, wirklich nie, Ausrüstung von einem Berufsfotografen ;)
2. Der Plunder hält viel mehr aus als man ihm zutrauen würde

Ja wir packen alles in Watte, machen uns Sorgen, wenn mal was schweres an der Kamera hängt und wir nur die Kamera anheben, getrauen uns nicht bei einem Regentropfen noch zu fotografieren, am Meer sowieso nicht, ist ja salzige Luft..

Daher einfach fotografieren ohne zu viel Gedanken zu machen.

Und ja, gebs zu, bin extrem pingelig mit meiner Ausrüstung, damit es ja keine Kratzer oder anderes gibt und halte extrem Sorge dazu.
 
2 Kommentare
dhm
dhm kommentierte
Nun fotografiere ich bereits aktiv seit 1975 und um solche "Fragen" habe ich mir noch nie einen Kopf gemacht und gehe durchaus pfleglich und normal mit meiner Ausrüstung um. Keine Schäden oder sonstwelche wertmindernden Erfahrungen.
Ich weiss auch nicht warum man über die banalsten Sachen hier sich austauschen muss und/oder wie ein Linkshänder seine Kamera trägt.
Aber es gibt ja auch Leute, die mit eienem Q-tipp die Innenenendrohre ihres Auspuff reinigen...
Und Zeitschriften, die Anleitungen geben, wie man eine Säugling die Brust gibt...

Wo und wann hat man eigentlich seinen gesunden Menschenverstand abgegeben?
 
B
batho66 kommentierte
Aber irgendwie entwickeln diese vollkommen unwichtigen Threads einen gewissen Charme. Zumindest bei mir. Auch wenn ich anfangs denke, was soll diese Frage.
 
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