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Gestern und mehr noch heute sind Tage, an denen ich es relativ ruhig angehen lassen. Hier ist gerade 11 Uhr morgens und es gibt den ersten Kaffee. Danach geht es gemütlich mal auf einen Stadtbummel ins Stadtzentrum.

Gestern Abend war ein relativ diffuses Licht, das aber kurz vor Sonnenuntergang schöne Farben lieferte. Nahe des Hafens steht eine Skulptur, die die Form eines Wikingerschiffes imitiert. Dort habe ich den Sonnenuntergang angeschaut.

Einmal gegen die Sonne fotografiert
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Einmal mit der Sonne
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Eine Frage an alle Islandfahrer. Gibt es eigendlich irgendwo offizielle und aktuelle Infos zum Strassen/Pistenzustand auf Island?
Wäte sicher nicht schlecht zur Routenplanung.

Gruss, Martin
 
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Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich da zu informieren.

en.vedur.is Wettervorhersage, die man auch nur auf einzelne Bereiche des Landes beschränken kann.

safetravel.is Information zum Zustand der Straßen und Hinweise zum sicheren Reisen.

Zudem liegt überall eine Broschüre Cycling Iceland 2015 aus, die über Verkehrsaufkommen der Straßen und deren Ausbauzustand (Teer, Schotter ...) informiert.

www.cyclingiceland.is
 
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Ich habe mich entschieden, noch einen Tag in Reykjavik zu bleiben und erst morgen über den Kleifarvatn und Krysuvik weiter nach Grindavik zu fahren, wo ich etwas Material gelagert habe.

Hier noch mal zwei Bilder. Bild 1 zeigt die unterschiedlichen Farbtöne der Gesteine rund um Landmannalaugar.

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Und Bild 2 zeigt das relativ neue Opernhaus (Harpa) am Hafen von Reykjavik

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Die Pisten, die Island bei Radfahrer beliebt und berüchtigt gemacht haben, beginnen immer mit dem Schild "Malbik Endar", Ende der geteerten Straße. Wenn es noch besser kommt, folgt ein Hinweis, dass die Straße nur für Allradfahrzeuge geeignet ist.

Dahinter folgen Pisten, bei denen man sich je nach Situation zum Schwärmen oder Fluchen hinreißen lassen kann. Heute war bei mir eher Ersteres der Fall. Obwohl der Hals immer noch etwas kratzt, bin ich heute Morgen in Reykjavik Richtung Grindavik aufgebrochen. Aber diesmal nicht über große Straßen. Die ersten 12km über Radwege, ab Hafnarfjördur dann auf eine kleine Straße an die Südküste der Halbinsel Reykjanes in Richtung Krysuvik. Von dieser Straße ging nach einigen Kilometern dann eine Piste rechts ab, die den Weg nach Grindavik etwas abkürzte.

Dass ich auf den nun folgenden knapp 25km lediglich einem Auto begegnen würde, hätte ich so nahe der Hauptstadt nicht erwartet. Die Landschaft war karg mit vielen Felsspalten, einem kleinen See. Kurzum, eine wunderbare Radpiste.

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Von hier aus werde ich morgen, wenn das Wetter mitspielt, noch ein paar Kilometer ohne Gepäck fahren und mir ein paar schöne Stellen anschauen. Danach geht es übermorgen dann nach Sandgerdi in unmittelbarer Nähe des Flughafens.
 
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Hæ Christoph,

Die ersten 12km über Radwege, ab Hafnarfjördur dann auf eine kleine Straße an die Südküste der Halbinsel Reykjanes in Richtung Krysuvik. Von dieser Straße ging nach einigen Kilometern dann eine Piste rechts ab, die den Weg nach Grindavik etwas abkürzte.

Das musst du mir bei Gelegenheit mal ganz genau beschreiben (auch gerne per PN). Ich habe das Radeln in und um Reykjavík bereits 2004 eingestellt, weil mir der Verkehr einfach zu heftig wurde und bin über jeden Tipp dankbar.
Dass das Radwegenetz ausgebaut wurde bzw. noch werden soll, habe ich mehrfach gelesen.

Danach geht es übermorgen dann nach Sandgerdi in unmittelbarer Nähe des Flughafens.

Garður ist auch nicht übel. Camping direkt unterm Leuchtturm und dann ins Freibad zum Duschen und relaxen.:up:
 
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Garður ist auch nicht übel. Camping direkt unterm Leuchtturm und dann ins Freibad zum Duschen und relaxen.:up:

Danke für den Hinweis ... da die Nacht ohnehin kurz wird, klingt Leuchtturm gut, da kann man nachts dann fotografieren, wenn das Wetter stimmt. Und die Aussichten sehen ganz passabel aus.

Wenn ich zurück bin, kann ich Dir da gerne den GPS Track schicken. Eigentlich ist da komplett Radweg. Aber 300m war ich mal auf der Hauptstraße, um dann zu sehen, dass der Radweg auf der anderen Seite weiter ging. Die Wege sind da, die Ausschilderung für einen Ortsfremden noch suboptimal.
 
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Gestern Abend bin ich zum Leuchtturm bei Grindavik gefahren, dessen Orangeton sich wunderbar vom Himmel abhob. Er liegt inmitten einer sog. "recreational area", einem kleinen Parcours mit Resten und ganzen Wracks von gestrandeten Schiffen.

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Eine Frage an alle Islandfahrer. Gibt es eigendlich irgendwo offizielle und aktuelle Infos zum Strassen/Pistenzustand auf Island?
Wäte sicher nicht schlecht zur Routenplanung.

Gruss, Martin

Hier gibt es Infos:
http://www.road.is/

Tolle Tour! Ich habe in Island schon viele Radler kämpfen / leiden sehen! Und schöne Bilder sind es auch. Einige der Orte habe ich selbst schon besucht.
 
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Garður ist auch nicht übel. Camping direkt unterm Leuchtturm und dann ins Freibad zum Duschen und relaxen.:up:

Dein Wunsch ist mir Befehl ... zumindest was die Leuchttürme betrifft. Das Freibad schloss an diesem Tag schon um 16 Uhr, so dass ich da leider zu spät kam.

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Als die eigentliche Beleuchtung für diesen (älteren) Leuchtturm anging, hatte sich der Himmel leider komplett zu gezogen. Kurz bevor ich nachts um 3 Uhr mein Zelt abschlagen wollte, fing es dann noch mal ordentlich zu regnen an. Schade, das Zelt war fast trocken, aber so ist das nun mal. ;)

Derzeit kämpfe ich noch etwas mit der Erkältung der letzten Tage und dem Temperaturschock (hier ist ja Sommer und zwar richtig). Jetzt ist Bilder sichern angesagt. In den nächsten Tagen schiebe ich aber gerne noch mal das ein oder andere Bild nach.

Danke sagen möchte ich an dieser Stelle allen, die mich in den letzten Wochen hier auf dieser Reise begleitet haben, sei es mit Tips oder guten Wünschen. Das hat mich gefreut und hat gut getan, gerade dann, wenn man auf dem Rad mal wieder ordentlich kämpfen musste (vor allen Dingen bei Wind). :up:
 
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Auch von mir ein herzliches Dankeschön, dass du uns sozusagen live mit auf die Reise genommen hast und dabei auch so tolle Bilder gezeigt hast.

Gruss, Martin
 
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Christoph, das ist eine tolle Reportage, bei der wir tolle Bilder sehen konnten :up:, uns mit Dir gefreut haben, aber auch teilweise Mitleid wegen der widrigen Bedingungen mit Dir hatten.

Das Gefühl von Abenteuer kam dabei sehr gut rüber :up::up:. Eine Portion Mut gehört wohl dazu. Ganz zu schweigen von der körperlichen Fitness.

Herzlichen Dank fürs Mitnehmen.

Ich hoffe, dass Dein Nachschlag nicht so klein ausfällt:).
 
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Eine wunderbare Bildserie, die durch die "Life-Schalte" nach Island nochmal einiges an Spannung gewonnen hat!
Es war mir ein Vergnügen dabei zu sein! :up:
 
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Ich möchte heute einmal zwei "Details" nachreichen. Ein Bild von der Küste bei Arnastapi (Snaefellsnes) habe ich ja weiter oben schon gezeigt, und zwar das Felsentor, den sog. Gatklettur. Etwas westlich davon, eigentlich aber überall an der Küste, zeigen sich wunderbare Formationen von Säulenbasalt, an denen die Brandung nagt.

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Die Nordküste von Snaefellsnes sieht in vielen Bereichen anders aus. Durch die Fjorde, die dort entstanden sind, ist die Küste vielerorts weniger schroff. Hier der Strand von Olafsvik, bei dem mich das Spiel der Farben gereizt hat.

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Die Langzeitbelichtungen am Seljalandsfoss waren etwas schwierig zu handhaben. Denn an den Stellen, an denen das Licht am schönsten war, war in der Regel auch für Sprühwasser.
Und bei Gegenlicht sieht man die Tropfen auf dem Filter dann ja als Reflexe.
Insofern habe ich da viel gewischt, die Linse erst direkt vor der Belichtung freigegeben (Deckel abgenommen) und dann gehofft, dass möglichst wenig Tropfen, die das Bildergebnis stören würden, auf dem Filter landen.
Zudem habe ich mit unterschiedlich langen Verschlusszeiten experimentiert. Dieses Bild hier ist mit einer Sekunde Belichtungszeit entstanden, was sich als guter Kompromiss erwies, bei dem das Wasser schön verschwamm und die Zeit kurz genug war, so dass die Linse nicht zu viele Wassertropfen abbekommen hat.
Der Sprühnebel in der Luft wirkt hier stellenweise fast wie ein Weichzeichner, was mir hier aber gut gefällt.

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