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Der letzte Winter war schneereich, daher war das Kaldidalur noch nicht frei. Jetzt - ein paar Tage später - ist es aber befahrbar. Mal schauen, vielleicht nehme ich das auf dem Rückweg von Snaefellsnes.

Anbei mal ein paar Bilder der letzten Tage. Leider war so heftiger Wind (habe ich so bislang in Island nur im Hochland erlebt), dass ich weniger fotografiert habe, als geplant.

Islandpferde bei Eldborg
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Abendstimmung bei Arnastapi
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Küste bei Arnastapi
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Bevor es gleich hoffentlich entspannt knapp 30km von Olafsvik nach Grundarfjördur geht (das Knie zwickt ein wenig, nachdem ich gestern Abend noch zu einem Wasserfall hier aufgestiegen bin), noch mal 2 Bilder.

Ein Panorama aus mehreren Aufnahmen vom Krater Eldborg, der von Borganes kommend den Beginn der Halbinsel markiert.

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Und ein schönes altes Haus in Arnastapi, im Hintergrund eine der Flanken des Snaefellsjökull.

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Mensch Klasse, mich fasziniert vor allem, dass Du das offensichtlich alles während der Reise postest. So hat man den ultimativen Eindruck Deiner wunderschönen Tour. Wie spielst Du die Bilder eigentlich ein? Über ein Tablet??
Vergiss während der Reise aber Deine Urlaubserholung nicht und lass Dich nicht vom Bilderposting hetzen.
Vielen Dank jetzt schon mal für die tollen Eindrücke aus einem Land, dass wir zwar kennen, aber nur einmal bereist haben und dann mit Island nur die Pferde gemeinsam haben.
:up::up::up::up:
 
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Wie spielst Du die Bilder eigentlich ein? Über ein Tablet??
Vergiss während der Reise aber Deine Urlaubserholung nicht und lass Dich nicht vom Bilderposting hetzen.

Ich habe ein Ultrabook dabei, damit kann ich die Bilddaten auch noch ein zusätzliches Mal sichern. Und gehetzt bin ich nicht ... ich habe mir vorgenommen, die Radtage eigentlich ruhiger (d.h. mit weniger Kilometern) anzugehen, als bislang. So bleibt dann hoffentlich Zeit zum Fotografieren und auch genug Zeit für alles andere.
 
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Was hast Du für eine Fotoausrüstung dabei? Das Gewicht, Wetterschutz und die Rüttelei auf den Holperstrecken stellt wohl ein durchdachtes Packsystem voraus.
Und schnell griffbereit sollte das Ganze ja auch sein.

Ich habe lange überlegt, wie ich das packe und habe mich dafür entschieden einen F-Stop Kenti Rucksack zu nehmen, da der genau in die Ortlieb Hinterrad-Taschen passt, so dass er nicht permanent auf dem Rücken ist und bei Regen wasserdicht verstaut werden kann. Auf Schotterpisten kann ich ihn anziehen und dann das Zelt hinten vom Gepäckträger in die freie Radtasche stecken, so dass das Gewicht am Bike wieder halbwegs austariert ist.
Bei kleinen Touren ohne Bike, passt in Ihn zudem das Notebook rein und er hat eine passable Stativhalterung.

Nicht mein Traumrucksack, aber für diesen Einsatz sehr gut passend.

An Technik ist die D600 und eine D3200 (Ersatz und Telekonverter) dabei, zudem das 18-35mm, das 1,8/50mm und das 4/70-200mm sowie ein paar Filter (Pol- und Graufilter). Und natürlich Zeug zum Reinigen der Linsen und der Gehäuse.
Beim Fahren habe ich an den Gehäusen kein Objektiv montiert.

Eine Lenkertasche wäre zwar schön, da man die Kamera dann schneller parat hat, aber das Lenkverhalten am Bike leidet dadurch noch mal mehr und zudem bekommt die Kamera da die Stöße heftiger ab.

Das Stativ ist mit dem Zelt in einem Ortlieb Packsack auf dem Gepäckträger hinten (Velbon Ultra Rexi). Damit es das Zelt nicht beschädigt, habe ich es in ein Stück alte ISO Matte eingerollt, die ich zudem abends prima als Sitzunterlage nutzen kann.

Eine leichte Spiegellose würde ich aber so fahren (Lenkertasche).
 
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Ich werde neidisch, nicht nur wegen der tollen Bilder...nein, wettertechnisch sieht Island dann wohl gerade besser aus als Irland...:nixweiss: Hier regnet es seit Tagen.
 
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Ich habe lange überlegt, wie ich das packe und habe mich dafür entschieden einen F-Stop Kenti Rucksack zu nehmen, da der genau in die Ortlieb Hinterrad-Taschen passt, so dass er nicht permanent auf dem Rücken ist und bei Regen wasserdicht verstaut werden kann. Auf Schotterpisten kann ich ihn anziehen und dann das Zelt hinten vom Gepäckträger in die freie Radtasche stecken, so dass das Gewicht am Bike wieder halbwegs austariert ist.
Bei kleinen Touren ohne Bike, passt in Ihn zudem das Notebook rein und er hat eine passable Stativhalterung.

Nicht mein Traumrucksack, aber für diesen Einsatz sehr gut passend.

An Technik ist die D600 und eine D3200 (Ersatz und Telekonverter) dabei, zudem das 18-35mm, das 1,8/50mm und das 4/70-200mm sowie ein paar Filter (Pol- und Graufilter). Und natürlich Zeug zum Reinigen der Linsen und der Gehäuse.
Beim Fahren habe ich an den Gehäusen kein Objektiv montiert.

Eine Lenkertasche wäre zwar schön, da man die Kamera dann schneller parat hat, aber das Lenkverhalten am Bike leidet dadurch noch mal mehr und zudem bekommt die Kamera da die Stöße heftiger ab.

Das Stativ ist mit dem Zelt in einem Ortlieb Packsack auf dem Gepäckträger hinten (Velbon Ultra Rexi). Damit es das Zelt nicht beschädigt, habe ich es in ein Stück alte ISO Matte eingerollt, die ich zudem abends prima als Sitzunterlage nutzen kann.

Eine leichte Spiegellose würde ich aber so fahren (Lenkertasche).

Wir hatten auf unseren Radreisen anfangs die Kamera in einer Lenkertasche. Die war mit einem Bügel am Lenker befestigt, dadurch könnten Stösse recht gut abgefedert werden. Später kam die Kamera dann in einen Toploader um die Hüfte oder vor die Brust. War aber noch zu analogen Zeiten...

Viel Spass dir noch,

Martin
 
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Eine Lenkertasche wäre zwar schön, da man die Kamera dann schneller parat hat, aber das Lenkverhalten am Bike leidet dadurch noch mal mehr und zudem bekommt die Kamera da die Stöße heftiger ab.

Das Stativ ist mit dem Zelt in einem Ortlieb Packsack auf dem Gepäckträger hinten (Velbon Ultra Rexi). Damit es das Zelt nicht beschädigt, habe ich es in ein Stück alte ISO Matte eingerollt, die ich zudem abends prima als Sitzunterlage nutzen kann.

Eine leichte Spiegellose würde ich aber so fahren (Lenkertasche).

10 Jahre bin ich regelmäßig mit dem Fahrrad über viele tausende von Kilometern durch Europa gefahren.....immer mit einer Lenkertasche für die Kameras...

Das Lenkverhalten ist anders, keine Frage...aber wie bei einer anderen Kupplung im Auto gewöhnt man sich daran sehr schnell....:)

Meine Tasche war ein "Freischwinger"...also ein Bügel, in dem die Tasche hing...das federt sehr gut und ich hatte nie Ausfälle....


Deine Reise werde ich natürlich mit freude beobachten.....das erinnert mich natürlich an früher....:D


Gute Fahrt und immer gut Licht!...:up:


Grüße,
Jan
 
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Ich werde neidisch, nicht nur wegen der tollen Bilder...nein, wettertechnisch sieht Island dann wohl gerade besser aus als Irland...:nixweiss: Hier regnet es seit Tagen.

na ja, das kann sich innerhalb kürzester Zeit ändern, was ich jedoch im Interesse aller die auf Island, und nicht nur mit dem Rad, unterweg sind nicht hoffe.

Im Zelt und womöglich im Hochland wird es schnell ungemütlich.
 
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Am Wochenende sind die Campingplätze in Island immer mit Einheimischen rappelvoll. So hat sich gestern in Grundarfjördur eine Gruppe Halbstarker etwa 1 Meter neben mein Zelt gestellt, obgleich viel Platz gewesen wäre.

Mit Bier und Grillgut wurde die Nacht zum Tage gemacht. Positiv war aber, dass ich gegen 4 Uhr wach wurde und gemerkt habe, dass sich der Regen gelegt hat. Ich bin dann an den Kirkjufellsfoss und habe im Morgenlicht fotografiert.

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Nach drei richtig windigen Tagen, die auf dem Rad nicht wirklich eine Freude zu fahren waren, ging es heute deutlich angenehmer weiter und langsam wieder Richtung Borgarnes. Die 70km heute im Sattel waren angenehmer zu fahren als die 45km von Arnastapi nach Olafsvik vorgestern.


Gegen die Lenkertasche habe ich mich entschieden, weil nach der letzten Islandtour sowohl Kamera als auch das Objektiv, das in der Lenkertasche war, zur Justage mussten (Schotterpisten sind eben materialermüdend).
 
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Die Nacht zum Tage machen ist in dieser Jahreszeit nicht schwer :dizzy: und wenn es genug Brennywin gibt, dann singen sie sich in den Schlaf und Du hast Zeit so ein schönes Foto zu schießen.
 
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So ... heute wurde die erste Runde beendet und morgen ist erstmal ein Ruhetag angesagt, bevor es dann in Richtung Hraunfossar und Kaldidalur weiter geht.

Das Licht gestern morgen war ganz schön, während es heute stark bewölkt und wiederum windig war.

Nochmal ein zweites Bild vom Kikjufell mit Wasserfall

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Und ein Bild vom Bike mit dem Seljafjördur auf der Halbinsel Snaefellsnes im Hintergrund.

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Ein tolles Thema mit Superbildern (meine Daumen reiche ich nach, wird aber schonmal in die Highlights gepackt), zudem brandaktuell. Danke für´s Mitnehmen in den Abenteuerurlaub :up:
 
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Nach einigen Tagen ohne Internet, dafür aber mit sehr viel Gegenwind, hier mal wieder ein kurzes Update in zwei Teilen.

Am Mittwoch ging es bei Nieselregen und stetigem Gegenwind von Borgarnes in Richtung Husafell, vorbei an den schönen Hraunfossar (Lava Wasserfällen), die sich direkt aus einem Lavafeld in die darunter gelegene Hvita stürzen. Leider war das Licht nicht sonderlich berauschend an diesem Tag.

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Am Tag darauf ging es bei Rückenwind (!!!) durch das Kaldidalur, oder besser gesagt über das Kalte Tal. Denn zunächst auf Schotterpiste von 140 auf ca. 720m hoch, um dann auf weiteren 40km Schotterpiste bis nach Thingvellir zu verlaufen.
Gäbe es keinen Schnee, kein Wasser, die Landschaft könnte wie von einem anderen Planeten sein. Die kleinen Bodendecker, die hier und da ein Plätzchen gefunden haben, fallen kaum auf.

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PS: Bitte nicht über die Art und Weise wundern, wie das Bike bepackt ist. Normalerweise sind die Hinterradtaschen gleich hoch gepackt und dazwischen liegt auf dem Gepäckträger das Zelt. Auf schlechten Pisten kommt der Kamerarucksack auf der einen Hinterradtasche aber auf den Rücken und das Zelt samt Stativ dann einfach hochkannt in die nun freie Tasche. Ist in zwei Minuten umgepackt und hat den Vorteil, dass das Bike austariert bleibt.
 
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Um Thingvellir nicht zu doppeln, hier mal einen Sprung zum Geysir, an dem ich gestern angekommen bin und den ich sowohl abends als auch kurz nach Sonnenaufgang fotografiert habe.

Heute morgen hatte ich den Geysir für mich ganz alleine. Dieses Naturschauspiel ist jedes Mal aufs Neue beeindruckend.

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