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Für die nächste Etappe von Kashan nach Abbyane und dann weiter nach Esfahan haben wir uns ganz bequem ein Taxi organisiert. Die nette Iranerin spricht zwar fast kein Wort Englisch, kennt aber die Strassen durch die Berge offenbar so gut, dass sie fast ohne Bremsen auskommt
So befanden wir uns schneller als gedacht im kleinen Bergdorf Abbyane, dessen Besuch wie eine Zeitreise wirkt.
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[27] Feuertempel, ein Verehrungsort der Zoroastrier
Am späteren Nachmittag kamen wir dann in Esfahan an und genossen sogleich, wie viele hunderte Einheimische auch, ein Picknick auf dem berühmten Meidān-e Naghsh-e Jahan, auf Deutsch "Platz des Schah's".
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Die direkt daran grenzende Imam-Moschee war im innern leider zu grossen Teilen mit Gerüsten bedeckt, deshalb konnte man nur relativ wenig der beeindruckenden Mosaiken sehen.
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Auch der ehemalige Königspalast liegt direkt am Meidan.
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Von seiner zugänglichen Terasse hat man einen schönen Blick über den beeindruckenden Platz, welcher seinerzeit der weltweit grösste Stadtplatz war und unter anderem Esfahan zu seiner historisch wichtigen Bedeutung verhalf.
Besonders schön ist auch die Freitagsmoschee, rund 20 Minuten vom Meidan entfernt, wenn man sich im dazwischen liegenden Soukh nicht verliert
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In der Mitte des Innenhofs befindet sich ein Nachbau der Kaba von Mekka, welche jedes Jahr von unzähligen Gläubigen benutzt wird, die Rituale für ihre "richtige" Pilgerreise nach Mekka zu üben.
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Auch hier gibt es überall wunderschöne Details zu entdecken
Der Grund wieso die Moschee 'krumm' am Platz anliegt ist die Position von Mekka. Der Meidan ist genau nach Nord-Süd ausgerichtet, die Moschee wollte man aber mit Sicht Richtung Kaba bauen
Etwas mussten wir im Iran immer wieder von neuem lernen:
Wenn man sich auf der Stadtkarte einen Weg aussucht und sich denkt, für die 500m bis zum nächsten Restaurant braucht man so ca. 10 Minuten, der irrt gewaltig. Ständig wird man von Einheimischen angesprochen und, sofern es die Sprachkenntnisse zulassen, nach der Meinung über den Iran gefragt und sehr oft sogar zu irgend welchen Familienfeiern eingeladen.
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Dazu kommen die einladenden Düfte der unzähligen Gewürzhändler in den Bazars.
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Bahnt man sich in Esfahan den Weg vom Stadtzentrum um den Bazar Richtung Fluss, erreicht man 'irgendwann' den "lebensspendenden" Zayandeh Fluss.
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Hier tummeln sich, wie überall an belebten Orten, unzählige junge Paare, welche die gemeinsame Zeit in der Anonymität geniessen und sich auch mal eine offiziell nicht erlaubte Körpernähe gönnen
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Die Brücke ist mit seiner zweistöckigen Galerie dem grossen Platz des Imams nachempfunden.