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Vorgestern hatte ich ein nettes Erlebnis mit einer Hornisse: nicht ich musste sie suchen, sondern sie hat mich gefunden. Um genau zu sein, den "Eingang" zu meinen linken T-Shirt-Ärmel.
Nach gefühlten 10 Stunden Schockstarre meinerseits (vermutlich waren es nur 10 Sekunden), hat sich das emsig krabbelnde Insekt entschlossen, wieder unbekümmert in's Freie zu treten.
Es hat noch viele, viele Minuten gedauert, bis mein Adrenalinspiegel wieder Normalniveau erreicht hat.
Nicht nur harmlose Fliegen stehen auf dem Speiseplan von Krabbenspinnen. Auch wehrhaftere Insekten werden nicht verschmäht...
Während sich das Essen in den vorigen Aufnahmen in einer Margeritenblüte abspielte, fand die Mahlzeit im nächsten Foto
hängend unter einer Schnittlauchblüte statt
Dein kleiner Krabbenfreund scheint dich zu mögen, wenn er sich immer so freundlich präsentiert.
Ist der Kollege standorttreu oder sind die Bilder (auch weiter oben im Faden) aus einer Serie?
@M. Höhne
Ich nehme' das nicht so genau. Mehr als 2 Beine und ein Außenskelett - da pack' ich Spinnen und Insekten themenmäßig zusammen...
Werde zukünftig beim Posten aber trennen.
@MartinA
Tatsächlich sind das die gleichen Spinnen bei uns im Garten. Selbst die Blüten sind immer die selben....
Sehr schöne Motive. Insebesondere das erste ist toll.
Ich hadere etwas mit der Entwicklung oder liegt es an der Reduzierung auf das Forumsformat? Sind die Bilder heftig geschärft?
Danke für das Kompliment.
Beim ersten und dritten Bild sind es ziemlich sicher Kompressionsartefakte (ich bekomme in letzter Zeit hier sowieso kaum noch ein Bild in zufriedenstellender Qualität eingestellt).
Ich lasse meine Aufnahmen aber neuerdings nach der Lightroom-Bearbeitung von der Denoise-SW von Topaz-Labs auf der niedrigsten Stufe entrauschen und nachschärfen.
Mehrere Tage saß die verpuppte Larve an der Hauswand. Dass es eine der Sone ausgesetzte Südwand war, hat ihr nichts ausgemacht. Nun ist es soweit... Schon die Larven haben sich über die Blattläuse an meinen Tomatenpflanzen hergemacht. Den Blattläusen geht es also bald wieder an den Kragen.
So langsam gehen die ersten Lavendelblüten auf und sofort kommen auch die ersten fleissigen Bienen, die schon lange darauf gelauert haben. Aber alles noch überschaubar ohne großes Gesumme oder Gebrumme, denn Hummeln waren noch nicht dabei:
Nach gefühlten 10 Stunden Schockstarre meinerseits (vermutlich waren es nur 10 Sekunden), hat sich das emsig krabbelnde Insekt entschlossen, wieder unbekümmert in's Freie zu treten.
Es hat noch viele, viele Minuten gedauert, bis mein Adrenalinspiegel wieder Normalniveau erreicht hat.