Mitmachthema Insektenzeit - Makrozeit

Auch von mir nochmals ein Beitrag zu den Gottesanbeterinnen.

Es ist interessant zu beobachten, wie geschickt und flink die Beute mit den stachelbewehrten Fangarmen ergriffen wird.
Beim genüsslichen Verzehr des noch lebenden Opfers zeigt sich dann allerdings die Grausamkeit der Natur. Die messerscharfen Mundwerkzeuge zerkleinern selbst harte Chitinteile mühelos und selbst Beine und Flügel werden rückstandslos verzehrt.




Jetzt beginnt auch bald wieder die Zeit der Eiablage.
Die Eier werden in einem schaumigen Gelege ausgeschieden, welches an der Luft aushärtet. Darin sind sie über den Winter gut geschützt, bis im Frühjahr das Schlüpfen beginnt.

 
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Hornisse

 
3 Kommentare
Labradorit kommentierte
Schöner Stack! Kannst Du mehr dazu sagen?
 
SJ Münchfeld kommentierte
Es handelt sich um einen Stack von 300 Einzelbildern. Zum Einsatz kam die Lumix G81 mit dem Makro 30/2.8. Die abgebildete Hornisse war – wie man an den hängenden Antennen erkennen kann – nicht mehr am Leben. Hornissen-Arbeiterinnen haben eine Lebensspanne von 20 bis 40 Tagen. Dieses Exemplar ist praktisch vor meinen Augen (aber ohne mein Zutun) gestorben. Ich habe es aufgesammelt und zuhause mit einer Pinzette auf dem Blatt drapiert. Anschließend kam die Kamera auf das Stativ und per Focus Braketing wurden 300 Aufnahmen gemacht. Das Focus Stacking erfolgte am MacBook mit der Software Zerene Stacker.
 
Labradorit kommentierte
Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Der Aufwand hat sich gelohnt!
 
Eine von den ca. 1500 bekannten Schlupfwespenarten der Schweiz - es sei denn, sie ist über die nahe Grenze von Deutschland aus eingewandert. Dort soll es etwa 3300 geben. Hier inspizierte sie einen Abschnitt Kirschholz nach verborgenen Larven, an denen sie vermutlich ein Ei ablegt.
 
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