Hier zunächst eine Lestes dryas, Glänzende Binsenjungfer.
Die Art ist in Deutschland wesentlich seltener als ihre (fast)
zum Verwechseln ähnliche Schwesternart Lestes sponsa,
die Gemeine Binsenjungfer. Die Glänzende Binsenjungfer wird
auf der Roten Liste als "gefährdet" eingestuft.
Die Weibchen - wie hier gezeigt - unterscheiden sich fast nur
in der Anatomie des Ovipositors (der Eiablegeapparat am unteren
Ende des Abdomens). Bei L. dryas überragt dieser das letzte
Segment des Hinterleibs, bei L. sponsa erreicht er das Ende
gerade so.
Auch hier wurde wieder mit einer Klarsichtfolie leicht abgeschattet,
diesmal allerdings nicht durch mich
Und hier noch ein Hauhechelbläuling, Polyommatus icarus, den
ich dieses Jahr wieder in deutlich höherer Anzahl als in den
vergangenen Jahren finden kann.