Impressionen vom Wuppertaler Zoo

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Ich wäre ganz froh gewesen wenn mir jemand bei Zeiten soviel konstruktive Kritik gegeben hätte zu solchen Bildern , die ich auch zu Hauf gemacht habe. Man selbst ahnt eben nur manchmal , das die Bilder eben doch nur mäßig bis banal sind. Aber der Weg zu besseren Bilder ist doch auch nur mit viel Engagement und Kritikfähigkeit zu erreichen, vor allem mit viel Selbstkritik. Viele Grüße Nicola
 
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Offenbar hast du ja Freude am Fotografieren.
Um zu guten Tierbildern zu kommen ist es kein einfacher Weg. Auch oder gerade im Zoo.
Als ich mit der Tierfotografie begann, hatte ich das 170-500er von Sigma und null Erfahrungen. Die Bilder von damals dienen nur noch zur Dokumentation meiner fotografischen Entwicklung. Diesem Forum habe ich es zu verdanken, dass ich mittlerweile Bilder machen kann, die auch die Kritiker in meinem Fotoclub überzeugen.
Jede konstruktive Kritik bringt mich weiter.
Und solche war hier bei vielen Antworten dabei.
Ich habe aus deinen Antworten heraus gelesen, dass du dich gerne fotografisch weiter entwickeln möchtest.
Das macht ja auch Freude.
Bleib also am Ball.
Stell am besten nur ein Foto ein mit entsprechenden Fragen dazu, wenn du lernen möchtest.
Nimm die Vorschläge auf und versuche diese umzusetzen.
Viel Spaß und Erfolg dabei!




Gruß, Michael
 
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Dann möchte ich meinen Senf auch noch mal dazu geben. Über die Technik ist ja nun schon einiges gesagt worden, daher will ich mich mal auf den fotografischen und gestalterischen Teil fokussieren.
Für mich persönlich sind die Fotos nämlich alle nicht besonders gut gestaltet, danach kommen dann erst die technischen Mängel.
Du hast bei allen deinen Fotos das Hauptmotiv komplett mittig platziert. Versuche beim nächsten mal die Drittel-Regel anzuwenden.
Bei Tieren empfiehlt es sich auch, eine schöne tiefe Perspektive einzunehmen. Man sollte versuchen auf Augenhöhe mit dem Tier zu kommen. Daher ist neben der Tatsache, dass man ohne Erlaubnis einen Hochsitz nicht betreten darf, auch schon die Perspektive für ein mögliches Foto ein Ausschlusskriterium.
So viel erst mal zur Gestaltung.
Dann solltest du mit Verschlusszeiten von 1/200-1/500 sec arbeiten, bei sich bewegenden Tieren können diese auch ruhig noch deutlich kürzer ausfallen. Wind, welcher das Fell/Gefieder durchstreift, Muskelzucken und natürlich die Bewegung des Tieres selbst können sonst ganz schnell zu unscharfen Fotos führen.
Durch Scheiben zu fotografieren ist zu dem fast immer extrem ungünstig. Da kann man meistens nur noch mittels EBV ein wenig retten. Falls man es jedoch macht, dann versuchen möglichtes im 90° Winkel, also frontal, zu fotografieren

Wenn du dies paar Grundregel beherzigst, dann bist du schon einen großen Schritt weiter!

Gruß
Stefan
 
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Die Bilder von damals dienen nur noch zur Dokumentation meiner fotografischen Entwicklung.

Ich hoffe das wird bei mir auch mal so sein, das wäre schön. Aber die Bilder bleiben auf jeden fall eine Erinnerung an den Tag, das macht sie für mich - trotz der unstrittig nicht so tollen Qualität - wertvoll.

Ich habe aus deinen Antworten heraus gelesen, dass du dich gerne fotografisch weiter entwickeln möchtest.
Das macht ja auch Freude. Bleib also am Ball.

Das ist für mich das wichtigest bei der ganzen Knipserei, Freude dran haben.



Stell am besten nur ein Foto ein mit entsprechenden Fragen dazu, wenn du lernen möchtest.
Nimm die Vorschläge auf und versuche diese umzusetzen.

Keine verkehrte Idee, sollte ich auf jeden Fall drüber nachdenken...

Viel Spaß und Erfolg dabei!




Gruß, Michael

Danke! :)

:up:
 
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Grundsaetzlich muss sich jeder die Frage stellen was er will.
Fotografieren mit Anspruch oder Knipsen.
Knipsen kann jeder egal mit welchem Equipment.

Dann ist die Frage sieht der Mensch der da knipst den Unterschied zwischen seinen Knipsbildern und anderen oder nicht.
Wenn nicht dann einfach weiterknipsen und zufrieden sein.
Kein Beinbruch.

Wenn ja, dann die Frage will ich dahin kommen wo andere sind.
D.h. Zeit investieren, lernen, besser werden und das schoene Gefuehl zu haben wenn einem ein wirklich gutes Bild gelingt.

500mm Brennweite ist die hohe Kunst des Fotografierens.
Ohne wirklich die Grundlagen der Technik verinnerlicht zu haben wird es schwer vorzeigbare Ergebnisse zu erzielen.

Wenn ich fotografiere scanne ich z.B. im Sucher schon alle vier Ecken nach stoerenden Elementen, dto. den Hintergrund und Vordergrund.
Sehr oft druecke ich NICHT ab.

Das Bild muss VORHER im Kopf da sein und dann geplant umgesetzt werden.
Dann werden BILDER daraus.

Hier eines was ich vor zwei Wochen in El Dorado Hills geschossen haben.
Ich hatte Glueck einen freistehenden Baum zu finden der zum Sonnenuntergang gepasst hat. Hab aber auch zwei Stunden danach gesucht.

Die Brennweite ist 600mm
Waiting for the Unicorn to appear by Balgenbruder, on Flickr

Zum Thema Nachbearbeitung,
Nichts was unbearbeitet aus der Kamera kommt ist Realitaet und entspricht der Wirklichkeit.
Das beginnt schon mit der Wahl der Brennweite und Belichtung.
Aus meiner Erfahrung lehnen Fotografen immer dann Nachbearbeitung ab wenn sie nicht mit den entsprechenden Programmen klarkommen.
Wer den Bildeindruck und die Stimmung die er persoenlich hatte weitergeben will MUSS zwangslauefig nacharbeiten.

Das ist jedoch das was mich an fremden Bildern interessiert, die Stimmung die derjenige weitergibt.
Die 500te Giraffe im Zoo XY geknipst ist mir ehrlich gesagt wurscht.
 
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Hallo André,

Kritik und Tipps zu Deinen Bildern hast Du ja jetzt schon genug bekommen. Dass ich das Gleiche oder Ähnliches hier wiederhole macht also erstmal keinen Sinn.
Ich möchte Dich hier mal auf ein kleines Programm zur Bildbearbeitung hinweisen, das mit Deinem XP - Rechner gut funktioniert. Lade Dir mal den JPG-Illuminator runter. Mit dem kannst Du zwar nur JPG bearbeiten, aber er läuft ohne Installation und man kann sehr gut mit Farben, Weißabgleich, Licht/Schatten, Kontrast, Beschneiden... arbeiten.

Ich habe mal dieses Bild mit dem JPG-Illuminator auf die Schnelle bearbeitet.
picture.php


Hier zum Vergleich das Original


4
"Psst, hab ich dir schon gesagt dass ich dich mag?"
picture.php

Verwacklungen und Fehlfokus kann es natürlich nicht korrigieren, aber Farben und Kontraste kann es sehr gut optimieren. Auch ein passendes Beschneiden von Bildern hilft ab und zu. Das meinten die Anderen damit, dass eine Bildbearbeitung meist sinnvoll ist.

Nochmal: Mit Bildbearbeitung kann man aus einem schlechten kein tolles Bild machen. Aber man kann ein handwerklich gutes Foto zu einem klasse Bild entwickeln.


Auf jeden Fall lass Dich nicht entmutigen. Nimm die Kritik (auch wenn sie manchmal hart ist) an und versuche Dich selbst zu entwickeln.

P.S.: Schau bei dem einen oder anderen Kritiker ruhig mal in die Alben. Manchmal sieht man dort, wer weiß, wovon er/sie redet und wer möglicherweise nur "nachplappert". ;)

P.P.S.: Wenn Du nicht möchtest, dass ich Dein Foto verändere und hier rein setzte, dann nehme ich es selbstverständlich sofort wieder raus. :hallo:
 
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Hallo,
Ich stehe vor einem ähnlichen Problem wie du. Ich habe hier auch schon Bilder reingestellt die ziemlich zerrissen wurden, na und ? Damit kann ich umgehen, es ist einfach der beste Weg um gute Bilder zu machen.

Geknipst habe ich genug, vor ein paar Wochen habe ich die alte D60 verkauft mir eine D7000 gekauft und mir fest vorgenommen bessere Fotos zu machen. Geknipst habe ich immer schon, und Fotos wie deine habe ich mehr als genug gemacht. Damit wir uns nicht falsch verstehen, die werde ich auch weiterhin machen. Einfach nur um persönliche Erinnerungen festzuhalten. Aber diese Bilder öffentlich zu zeigen ? niemals.

Ich behaupte einfach das es als "Anfänger" kaum möglich ist, beides zu tun d.h. entweder in den Zoo oder in den Zoo um Fotos zu machen. Beides zusammen geht noch nicht, weil es einfach Zeit braucht um ordentliche Fotos zu machen. Später wird es einfacher sein, aber zu Anfang halte ich das für schwierig. Ich kenne das Problem, mal eben schnell ein Foto im Vorbeigehen machen zu wollen. Als Anfänger funktioniert das eben nicht, dabei kommen Bilder raus wie deine. Nette Erinnerungen, mehr nicht.

Nimm dir die Zeit, überlege erstmal was du haben willst und versuche dann es umzusetzen. Mach dich auch nicht so abhängig vom Equipment, schöne Bilder aus dem Tierpark gehen auch ohne 500mm. Wenn das Tier zu weit liegt, dann lass es lieber. Ein einfaches Beispiel:
picture.php

Ich habe für dieses Bild 15 Minuten am Zaun gestanden und gewartet bis die Dame sich für unseren Hund interessierte. Dann entsteht auch ein brauchbares Bild. Dafür braucht es auch dann keine D4s und ein 500mm Tele.

Was braucht es für ein gutes Bild. Also ich habe eine Menge aus den Wrint Podcasts mit Holger Klein und Chris Marquardt (der aus Happy Shooting) gelernt. Hier der Link zur ersten Folge: KLICK. Es gibt noch mehrere Folgen, den Podcast findest du auch bei iTunes. Hör es dir an, es lohnt. Und beherzigen den ultimativen Tip von Chris: "Geh raus und mach' Fotos" Das ist das allerwichtigste, nur so lernst du es.

Kaufe dir ein paar Bildbände, schaue hier im Forum in die Bilderecke, hole dir dort die Inspirationen. Damit du einen Blick entwickelst, wo ein Motiv zu finden ist und wie es umzusetzen ist.

Ein aber bleibt. Das geht alles nicht von heute auf morgen, das ist echte Arbeit. Ich stand neulich auf einer schönen Wiese, mit herrlichen Bäumen und keine Ahnung wie ich das in einem Foto umsetzen sollte. Welche Perspektive wählen ? Tele oder Weitwinkel ? ganze Wiese oder nur einen Ausschnitt. Gelungen ist es mir nicht, muss also nochmal hin. Bis es klappt. Weil es sich lohnt und Spass macht.

Genug gelabert, lass dich nicht unterkriegen. Das wird.

grüße,
Jürgen
 
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Aus meiner Erfahrung lehnen Fotografen immer dann Nachbearbeitung ab wenn sie nicht mit den entsprechenden Programmen klarkommen.
Wer den Bildeindruck und die Stimmung die er persoenlich hatte weitergeben will MUSS zwangslauefig nacharbeiten.

Und auch Fehler, die aus Fehlbelichtung oder hohem oder geringem Kontrast resultieren, kann man meist sehr gut in der Nachbearbeitung mindern oder sogar ganz beseitigen. In Grenzen gilt das auch für den Schärfeeindruck.

Es lohnt sich also, sich auch mit EBV (Elektr. Bildverarbeitung) zu befassen. Ich persönlich war zu Zeiten, als ich noch auf Diafilm fotografiert habe, der Meinung, es sei doch Humbug, die gesamte Kette vom Fotografieren über die Bildbearbeitung bis zum Ausdruck selber zu übernehmen. Inzwischen habe ich erkannt, daß zumindest die Bearbeitung sehr wichtig und manchmal unbedingt notwendig ist, wenn man nicht ganz anspruchslos ist. Der hier genannte JPG-Illuminator ist sicher das richtige - zumindest, um mal auszuprobieren, was möglich ist, und natürlich auch für später.
 
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Hallo,

klar ist EBV sinnvoll. Zunächst sollte der TO sich jedoch erst einmal mit den sog. Basics der Fotografie auseinandersetzen. Ich meine damit das Zusammenspiel und die Wechselwirkungen von Verschlusszeit, Blende, Brennweite, ISO.
Als Einsteigerfotograf sich mit einem 500er zu "bewaffnen", welches an deiner Crop-Kamera einem Bildwinkel von 750mm! entspricht halte ich gelinde gesagt für mutig. Ich fand den Einwand gut, Bilder mit einer entsprechenden Frage hier einzustellen. Da dem TO die Bilder wohl gut gefallen, konnte er aber keine Fragen formulieren. Ich hoffe, dass er aus den vielen Postings gelernt hat und sich nicht entmutigen lässt. Vielleicht sieht er seine Bilder jetzt kritischer und lernt aus den Fehlern. Ich finde Lernen macht Spaß - und ClassicGolfer wird noch verdammt viel Spaß haben. :hallo:

Viele Grüße
Dieter
 
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