Immerdrauf bei Vollformat

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936baby

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Nach einigen Wochen Recherche werde ich mittelfristig nun doch auf Vollformat umsteigen
Dabei wird die D300S durch die D810 ersetzt.
Doch was ersetzt mein 18-200?
Die günstigste Lösung wäre das 28-300. Hätte auch den Charme der gleichen Brennweiten wie bei DX und nur 1 Objektiv für die meisten Fälle.
Die Alternative wäre das 24-120 mit dem 70-200/4. Doch dies kostet 1000€ mehr.
Ich habe Tests gelesen und Beispielbilder angesehen, doch 1000€ Unterschied habe ich nirgends gefunden.
Was meint Ihr dazu?

Um die D810 per WLAN vom Pc aus zu steuern brauche ich die Software und den Wt5. Brauch ich auch noch den UT-1? Ich werde da nicht schlau.
 
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Hallo,

bevor der shitstorm über Dich hereinbricht, formulier ich es ganz vorsichtig: Die D810 und ein Objektiv mit einem so großen Zoombereich stellen - nac hallem, was bisher zu lesen war - ganz und gar kein ideales Paar da, da die D810 zur Nutzung seiner 36 Megapixel gern Festbrennweiten oder eher teure und von der Abbildungsqualität her sehr gute Objektive bevorzugt.
Vielleicht stößt Du ja bei weiteren Recherchen auf ein ähnliches Ergebnis.

Viele Grüße,
Klaus
 
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.....nun ich versuche Dir zu raten, aus Deiner Einlassung entnehme ich, dass Du vorwiegend mit dem 18-200 fotografierst.

-

Wenn Du das 18 - 200 nicht sofort verkaust, nutze es doch die ersten Tage (Stunden) an der D810 im DX-Modus um zu sehen ob Dir die Qualität zusagt.
Falls dem so sein sollte ist das 28-300 evtl. das Richtige für Dich.

Sollte es Dir aber so gehen wie es mir erging, ich hatte das 18-200 an der D200 (neben einigen Anderen), ich war mit der Bildqualität nicht mehr zufrieden, das betraf auch das Nikor 70-300 VR an meiner D800. Ich nutze heute wechselweise das 24-70 und das AFS 50 1,4 G als immerdrauf.

Liebe Grüsse und einen schönen Abend
 
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Mein "immerdrauf" an der 810 ist das 24-70/2.8 , und in der Tasche liegt dann noch das 70-200/2.8 und der TC-2.0.

Vorher bei der D90 war die Kombination 16-85 und 70-300. Ich hab nie viel von den Superzooms gehalten, die den gesamten Bereich mit einem Objektiv abdecken, ich bin immer (ohne es je wirklich geprüft zu haben) davon ausgegangen, dass das nur ein noch größerer Kompromiss sein kann.

Ich glaube ja immer noch, dass das entscheidende an der Ausrüstung nicht der Body, sondern die Gläser sind. Wenn ich 4000 Euro auszugeben hätte, würde ich nicht 3000 für den Body und 1000 für die Gläser ausgeben, sondern eher umgekehrt, zumindest aber ausgeglichen.
 
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Genau das ist das Problem Klaus.
Ich habe eben FX-Bilder des 28-300 des 24-120 und des 70-200/4 gesehen. Und da sehe ich eben keine 1000€ Unterschied.
Als vor Jahren das 18-200 herauskam hatte ich eins von den ersten. Damals nannten es die "Experten" nur Suppenzoom. Heute lästert keiner mehr.
 
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..... Die Alternative wäre das 24-120 mit dem 70-200/4....

Und was ist mit AF-S 18-35/3.5-4.5 und AF-S 70-200/4VR. Dazwischen ein 50/1.8 und gut ist.
Ansonsten und wenn es nur selten über 150mm gehen soll das Erstgenannte und ein AF 35-135/3.5-4.5 plus ein manuelles 200/4 AI/AIS oder ein AF 180/2.8.
 
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"Mein "immerdrauf" an der 810 ist das 24-70/2.8 , und in der Tasche liegt dann noch das 70-200/2.8 und der TC-2.0"

Dem kann ich nur zustimmen:up:

Ne D810 und das 28-300 kann nur ein Kompromiss sein. Das ist so, als kaufe ich einen Ferrari und fahr mit runderneuerten Reifen...
 
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Wie phge meine ich, dass die Gläser die Bildqualität ausmachen, weniger die Kamera.

Meine Idee dazu wäre die D750 (ca.1850€, bessere HighISO-Performance), das Tamron 2,8/24-70 VC (ca. 850€) und das Tamron 2,8/70-200 VC (ca.1200€).
Damit wärst du bei Neukauf etwa bei 3900€, hättest ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Qualität der Kamera und den Objektiven, nach oben wäre die Kombination natürlich weit offen, drunter gibts hauptsächlich nur Gebrauchtware.
 
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Die Frage ist auch:
Muss man jeden mm Brennweite zwischen 28 und 300mm haben?
Will man dies jedoch tun, wird es sehr teuer , schwer und voluminös.
Mir wären die FX Zooms wie 24-70/2.8 und 70-200/2.8 ein Grauen.
Hätte ich keine Lust zu schleppen und damit irgendwo aufzulaufen.

Ich teile den Bereich in Gruppen auf und suche mir dazu passende und kompakte FBs.
Da ich selten telebrennweiten nutze, ist es für mich etwas einfacher.
Ich habe mit dem 50/1.8 an FX angefangen und das traumhafte 85/1.8 später dazu genommen. Jetzt suche ich das passende 35mm objektiv.
Falls ich was im ww Bereich noch benötige, sind 20mm für mich ww genug.
Wann brauch ich mal 14mm?

Ich werde auch nicht alles immer dabei haben.
Ein objektiv ist an der Kamera und eines nehme ich noch mit. Ende.

Mag sein dass ich mal was verpasse. Na und!?
Würde ich das schwere Zeug mit den lichtstarken FX Zooms nicht mitnehmen, würde ich mehr verpassen.
Weiter: brauche ich von allem jedes Foto?

Gute kompakte und bezahlbare FBs sind für mich DIE Lösung und schöne (re?) Fotos gelingen damit auch.
Gerade die 1.8er objektiv Serie von nikon ist da sicher das richtige, zumindest für mich.
Axel
 
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Was soll denn ein "immer drauf" sein, ein Objektiv, das für normale Situationen best mögliche Ergebnisse liefert. Immer drauf soll doch heißen, mal schnell ein Foto zu machen und da ist für mich bei der d750 das 24-85 die Wahl.:)
 
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Ich habe selbst nur ein 24-85 als unkompliziertes anspruchsloses Reise-Knips-Objektiv. Dafür ist es erstaunlich gut zu gebrauchen, nur der AF-Motor ist leider recht langsam und an die Bildbereiche außerhalb der Bildmitte sollte man keine so hohen Erwartungen stellen. Dort werden Unschärfen und CAs sichtbar. Wer gern etwas mehr ausgeben mag und die Vorteile der Nanokristallvergütung auch beim Immerdrauf haben möchte, kann das 24-120 F/4 nehmen. Das ist zwar doppelt so teuer aber gerade wenn sonst keine weiteren Objektive (Festbrennweiten) in diesem Brennweitenbereich vorgesehen sind, durchaus eine Überlegung wert. Noch besser und Lichtstärker ist das schon erwähnte 24-70. Von einem 28-300 ist ganz allgemein abzuraten, wenn es um gute Bildqualität geht. Für einfache Erinnerungs-Urlaubsfotos in reduzierter Auflösung ist es aber sicher zu gebrauchen. Fragt sich nur, ob es dafür wirklich eine D810 sein muß. Zumal Du offenbar nicht vor hast, andere qualitativ höherwertige Objektive anzuschaffen.

Wenn Du nach dem sichtbaren Unterschied suchst, mußt Du die Fotos schon auf entsprechend hochauflösenden Bildschirmen oder eben großformatig ausgedruckt betrachten. Auf einem 24" Monitor mit FullHD sehen alle Bilder gleich gut/schlecht aus.

Ein WT5 ohne UT1 bringt Dir gar nichts. Der UT1 ist das Lan-Modul mit dem Anschlusskabel für die Kamera. Der WT5 ist das WLAN-Modul, das oben auf den UT1 aufgesteckt wird.
 
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Ehrlich gesagt, verstehe ich Deine Ambition nicht, auf eine
neue Kamera mit einem anderen Sensorformat anzuschaffen.
Was versprichst Du Dir davon, wenn Du an den Objektiven
quasi nichts änderst??
 
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Ich habe für die meisten Zwecke jeweils ein passendes Spezialobjektiv und setze dieses w. m. ein.

Wenn ich aber einmal ein Universalzoom brauche, dann nehme ich das 24-120/4 immer noch sehr gerne. Es verzeichnet stark, aber ansonsten ist es nicht so übel. Auch nicht an 36MP.

Es war beim Umstieg auf FX mein erstes, denn man muss ja mal bei Null anfangen uns ich konnte nicht gleich alles das kaufen was ich heute habe.
 
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Mir wären die FX Zooms wie 24-70/2.8 und 70-200/2.8 ein Grauen.
Hätte ich keine Lust zu schleppen und damit irgendwo aufzulaufen.

Mag sein dass ich mal was verpasse. Na und!?
Würde ich das schwere Zeug mit den lichtstarken FX Zooms nicht mitnehmen, würde ich mehr verpassen.
Weiter: brauche ich von allem jedes Foto?

Die Fragen muss ja in der Tat jeder für sich selbst entscheiden. Als ich meine erste SLR (eine Canon AE-1 :) ) hatte, hatte ich mangels Geld auch nur ein einziges Objektiv, das 50mm/1.8 Standard-Teil der Canon. Natürlich konnte man damit auch "schöne" Bilder machen.

Auf der anderen Seite: mein Haupteinsatzgebiet der Ausrüstung ist Fotografie auf Reisen. Und da kommt man oft halt nicht nah genug an das ran, was man gerne fotografieren möchte, und dann ist ein gutes Tele schon nicht schlecht. Nur - manchmal würde 105 reichen, manchmal muss es 135 sein, manchmal auch 200. Und genauso will man manchmal einfach mehr von der Landschaft auf dem Bild haben. Da ist ein Zoom bzw. zwei für mich schon ideal. Aber das ist halt individuell...

Und das Gewicht der beiden "Trumms" empfinde ich gar nicht als so dramatisch. Die D810 mit 24-70/2.9 wiegt dann 1,8kg mit demm 70-200 wären es 2,4kg. Alles drei zusammen in der Tasche wäreen knapp über drei Kilo - die auf dem Rücken zu haben ist wirklich kein Problem. Wenn man natürlich stundenlang mit der Kamera in der Hand rumlaufen muss, mag das anders aussehen - dann wären die mir sicher auch zu schwer...
 
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Mein Immerdrauf ist das 24 - 120 mm /f4,0, dazu das 70 - 200 und für alle Fälle noch den TC-20. Ich bin mit dieser Kombi bestens zufrieden, werde mir allerdings noch ein lichtstarkes Objektiv dazu packen.
 
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Die Frage ist auch:
Muss man jeden mm Brennweite zwischen 28 und 300mm haben?

Gute Frage. Nein, muss man natürlich nicht. Die Hersteller bieten es aber so an, denn sicherlich hat nicht der Verbraucher entschieden, dass 70mm fortan die "Übergangsbrennweite" sei. Und das nicht erst seit gestern; schon Ende der 1970er Jahre gab es (je nach Hersteller) Zooms von 70/75/80 bis 200/205/210.

Rudi, der rasende Reporter, erledigt seinen Job mit einem 17-35 und einem 70-200. Allerdings sind rasende Reporter eine aussterbende Spezies.

Mir wären die FX Zooms wie 24-70/2.8 und 70-200/2.8 ein Grauen.
Hätte ich keine Lust zu schleppen und damit irgendwo aufzulaufen.

Kann ich verstehen, kann ich aber selbst nur teilweise umsetzen. Ich bin kein Tele-Typ. Wenn ich mein 70-300 VR fünf Mal im Jahr ansetze, dann ist das viel. Um ganz präzise zu sein: zuletzt am 4. Januar 15, davor am 28 September 14. Ich kann blendend auf ein 70-200 und dessen Gewicht verzichten.

Ich brauche aber eine lichtstarke Brennweite im WW- zu Standardbereich und muss auf kleines Gepäckmass achten. Es ist einfach nicht möglich stets Objektive zu wechseln oder auch nur mehrere Objektive mitzuschleppen. Ein 24-70 ist vor allem leichter und kompakter als ein 1.8 35 plus ein 1.8 85 oder ein 24er plus 50er. Man kann viele oft benutzte Brennweiten in stets guter Qualität abdecken. Das macht das Objektiv zum Immerdrauf. Das Nikkor mit seiner albernen Bauform (haargenau 40% länger als das Sigma - 95 zu 133mm) und dem höchsten Gewicht (nur das Canon 24-70 ist noch schwerer - aber auch deutlich kürzer) ist dabei vielleicht das am wenigsten interessante Angebot. Das Gewicht des Nikkor fällt sicherlich auch deshalb so auf, weil es eben mit grossem Hebelarm/weit vom Kameragehäuse sitzt.

Auf Reisen ist 24-70 wirklich eine tolle Standardabdeckung. Ob mein Telezoom hingegen bei 70, 120 oder 150mm anfängt, ist mir ziemlich egal.
 
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Bei uns ist der Setpreis der D750 mit 24-120 und 24-85 fast gleich hoch. Ich habe ersteres genommen und bin sehr zufrieden. Ich bin kein Pixelpeeper. Die Bilder gefallen mir einfach sehr gut.In diesem Set bekommt man das 24-120 fast zum halben Preis. Ich vermute auch dessen Einzelpreis wird in naher Zukunft noch gesenkt werden, denn dieser ist einfach viel zu hoch. Auch mit der D750 bin ich sehr zufrieden. Gruss Martin
 
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So,vielen Dank für die Antworten.
Wenn man mein Profil anschaut wird man sehen, dass ich durchaus FX-würdige Festbrennweiten habe.
Nach einem Schlaganfall sitze ich nicht nur im Rollstuhl sondern habe auch nur noch eine voll funktionsfähige Hand. Deshalb vermeide ich den Objektivwechsel in der Alltagsfotografie. Mehrere Objektive gehen deshalb nicht. Kompaktkameras sind zu klein und können nicht richtig gehalten werden.
Es entsteht bei mir der Eindruck, das der Nikon-Vollformatbesitzer grundsätzlich einen hochauflösenden (>24“) Bildschirm besitzt und grundsätzlich Ausdrucke >A0 macht sonst braucht man ja kein Vollformat.
Ja, seit meiner Behinderung ist die Fotografie das einzige Hobby, dass ich noch ausüben kann.
Nochmals besten Dank für die Antworten.
Gruss Rolf
 
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