Hallo Jürgen!
Ich versuche mal aufzudröseln, was mir dazu einfällt.
Wald ist ein furchtbar schwieriges Thema, an dem ich mir auch regelmäßig die Zähne ausbeiße.
Gut finde ich, dass du versucht hast einen Vordergrund in dein Bild zu bringen, den liegenden Baumstamm. Der ist dein eigentliches Motiv?
Dann geh näher ran. Wenn du den Baumstamm fotografieren willst, dann portraitiere ihn, lass ihn zum Hauptmotiv werden, such eine interessante Stelle an ihm.
Es wirkt auf den Betrachter etwas wahrlos, wenn du versuchst, den ganzen Wald auf´s Bild zu bekommen. Das versuche ich auch immer, aber die Stimmung vor Ort bekommst du irgendwie nicht transportiert.
Also versuche es mit interessanten Details.
Oder mit interessanten Perspektiven. Auf den Boden legen. Auf einen Baum klettern.
Auf mich wirkt das Bild auch an keiner Stelle wirklich scharf, obwohl es 210 kb hat, also wohl nicht durch den Forenmixer gedreht wurde.
Es ist zu hell und hat einige ausgefressene Stellen. Besser ein wenig unterbelichten und evtl. die Schattenbereiche anschließend aufhellen.
Geh mal in den Wald, der dir am nächsten liegt. Suche dir eine hübsche Stelle (Baum, heruntergefallenen Ast, Lichtung, ...) aus und probiere dort eine Stunde lang herum mit Belichtung, Perspektive und Tiefenschärfe. Morgens, mittags, abends. Evtl. verschiedene Brennweiten. Bei Sonne und bei Regen/Nebel/Schnee.
Viel Erfolg!
Sylvia