Lösung Ich schmiere von .nef zu .jpg ab .... und find's gut!

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.
Anzeigen
Das hängt doch extrem von der jeweiligen Kamera ab.

Wenn wir mal die Möglichkeit der Belichtungskorrektur außer acht lassen und auch die groben Farbstufen/Helligkeitsstufen die bei starker Bearbeitung mit JPG entstehen UND wenn wir voraussetzen dass das Bild gut belichtet und mit brauchbarem WB aufgenommen wurde, dann:

- habe ich mit der D40 bis ISO800 fast nur JPG gemacht - zumindest mir war es nicht möglich da mit RAW bessere Ergebnisse hinzubekommen.
Die Schärfe war gut, das leichte Rauschen bei ISO400-800 hat die JPG Engine verschwinden lassen, auch wenn die Entrauschung auf AUS stand.
- ab ISO800 bis ISO1600 habe ich mit der D40 dann fast nur RAW gemacht, denn hier wurde das Bild nur gut wenn es durch Noiseware gejagt wurde.

- bei der D5000 sind die JPGs grundsätzlich weicher als die NEFs
- dafür sind die JPGs bis ISO1600 prima nutzbar, in RAW rufen sie nach Entrauschung, nur arbeitet Noiseware gar nicht gut mit den Daten der D5000.

Die D5000 neigt auch nicht zur Überbelichtung (wie noch D40 und D90)
Dazu ADL an, Picture Control mit ein paar guten presets versehen und ich mache fast nur noch JPGs, bzw, ich mache RAW+JPG aber fasse die RAWs nicht an.

Ganz selten versuche ich mal was aus den RAWs rauszuholen, noch seltener gelingt es mir mit RAW noch was zu retten oder besser zu machen.

Ich bin überzeugt das man mit RAW viel mehr rauszuholen kann, nur ich kann es nicht und bin deshalb froh über die guten JPG engines.


P.S.
Und es ist die Frage mit was man RAW bearbeitet...
Die aktuellen Nikons wie die D5000 packen in so ein RAW jede Menge sinnvolle Zusatzinfo.
So wird von ViewNX 2 das ADL und die Auto-Verzeichnungskorrektur beachtet -Klasse.
In RawTherapee ist da nix von zu sehen, muss man alles wieder händisch nacharbeiten - wozu?
CaptureOne kann das auch nicht lesen.
Und in DXO werden Bilder die mit ADL aufgenommen wurden und im JPG z.B. Zeichnung im Schatten und im Himmel zeigen wieder schlechter.
Ich habe sehr viel probiert.
Wenn RAW Bearbeitung bei neuen Kameras, dann wohl nur mit einer Software die das Format, das garnicht so roh ist, auch vollständig lesen kann - und das kann wohl bei Nikon nur Nikon Software - also bleibt nur CNX2. Aber CNX2 ist mir zu komplex.
Also gehe ich mehrstufig vor.
Ich mache JPG+RAW.
Wenn das JPG in Ordnung ist, dann bearbeite ich nur das JPG nach - also schneiden, minimal Korrekturen an Helligkeit, Kontrast, Farbe und etwas nachschärfen wenn nötig.
Wenn nicht, korrigiere ich grobe Fehler in ViewNX wie z.B. Belichtungsstufen, Schattenaufhellung, WB und mache dann mit JPG weiter.
Mir langt das.
 
Kommentar
Nicht? Ich dachte der ganze Thread handelt davon. :nixweiss:


Dann lies dir doch mal den Eingangsbeitrag nochmal durch. Ich seh da nur was von "deutlich weniger Zeit am Rechner" und "wenn es zu üppig wird, kann man später noch entsättigen" - dass es rein um jpgs ooc geht, davon steht da nichts. Und nur weil jemand in jpg fotografiert, heißt das noch lange nicht, dass nicht nachbearbeitet wird...

Gruß

Christoph
 
Kommentar
Dann lies dir doch mal den Eingangsbeitrag nochmal durch. Ich seh da nur was von "deutlich weniger Zeit am Rechner" und "wenn es zu üppig wird, kann man später noch entsättigen" - dass es rein um jpgs ooc geht, davon steht da nichts. Und nur weil jemand in jpg fotografiert, heißt das noch lange nicht, dass nicht nachbearbeitet wird...

Gruß

Christoph

Den Tipp mit dem Durchlesen möchte ich an dich weiterreichen.

"Das hier gezeigt Bild entstand z.B. mit einer Canon D10 (wasserdichte Kompaktknipse, nur .jpg Ausgabe) auf AUTO eingestellt und nachträglich herunterskaliert; die Lichtsituation ist im allerbesten Fall als schwierig zu bezeichnen - aber heutige jpg-engines bekommen es perfekt hin." Damit ist bestimmt nicht die jpg-Engine des Raw-Konverters, sondern die der Kamera gemeint.

Weiteres Zitat des Thread-Eröffners:
"Die heutige in-Kamera Technik kann schon extrem viel - selbst bei den Taschenknipsen!"

Sollte reichen, denke ich.

Um's Nachbearbeiten von JPG geht es hier sicher nicht. Das ist ja nun komplett sinnlos, da es auch kaum schneller ist als eine RAW-Bearbeitung mit den In-Kamera-Parametern.
 
Kommentar
Keine Angst, das hatte ich schon gelesen - ich bezog es aber dennoch nur auf das eine Bild und nicht auf die komplette Aussage an sich. Die hatte ich so verstanden, dass in den meisten Fällen jpg vollkommen ausreichend ist, weil die jpg-Engines der Kameras an sich schon sehr gut sind und, wenn das nicht ausreicht, gewisse Korrekturen am PC auch bei jpgs problemlos sind.

P.S.: Nachdem Shovelhead aber offenbar auch deiner Ansicht ist und ich das Ganze wohl falsch verstanden habe, möchte ich doch noch eins relativieren: Wenn es rein um jpgs ooc ohne jegliche Nachbearbeitung geht, dann muss ich sagen, es ist Quatsch, dass diese nahezu perfekt sind. Fast immer vertragen die Bilder zumindest eine leichte Tonwertanpassung. Und dass Agenturen mit jpgs arbeiten, heißt noch lange nicht, dass die Bilder, so wie sie gemacht wurden, auch rausgehen. Natürlich werden diese auch bearbeitet.


Gruß

Christoph
 
Kommentar
Die hatte ich so verstanden, dass in den meisten Fällen jpg vollkommen ausreichend ist, weil die jpg-Engines der Kameras an sich schon sehr gut sind und, wenn das nicht ausreicht, gewisse Korrekturen am PC auch bei jpgs problemlos sind.

Problemlos schon, aber wenn JPEG schon an sich einen Qualitätsverlust darstellen, dann auf jeden Fall besonders bei der Nachbearbeitung. Mag sein, dass meine schlechten Erfahrungen auch von der mäßigen JPEG-Engine der D80 geprägt sind, aber die Nachteile der JPEGs bei der Nachbearbeitung sind inherent und daher unabhängig von der Qualität der JPEG-Engine der Kamera.

Ich beiße mir heute noch sonstwohin, dass ich direkt nach der Neuerwerbung meiner D80 (mit ersten digitalen Kamera) den "JPEG ist doch gut genug" Rufen geglaubt habe und für meine Barcelona-Reise ein paar Wochen nach Kameraerwerb mich erst mal "nicht mit RAWs belasten" wollte. Ganz viele Aufnahmen (vor allem mit ISO > 400) hätte ich mit NEF-Dateien noch viel besser machen können. Aber wenn die Lichterzeichnung erst mal weg ist oder die Details von der Rauschunterdrückung weggebügelt sind, kann man aus den JPEGs nichts mehr rausholen.

Eine ganze Zeit lang habe ich dann RAW+JPEG aufgenommen. Bis ich mal "aus Spaß" ein NEF ohne Änderungen direkt in ein JPEG gewandelt und das mit dem aus der Kamera verglichen habe. Das hat gereicht, um in Zukunft auf JPEG aus der Kamera komplett zu verzichten.

Eine D700, um mal auszuprobieren, ob das mit der inzwischen anders ist, hätte ich auch gerne. :)
 
Kommentar
Mir macht die Nachbearbeitung am Rechner auch keine Freude.
Mein Kompromiss sieht daher so aus:
- Aufnahmen nur in RAW.
- mit DxO alles in einem Rutsch in JPEG konvertieren.

Habe damit alle Eventualitäten abgedeckt:
- kaum einen Aufwand.
- wenn es unbedingt sein muss, habe ich die vollen Reserven des RAW Formats.

LG Peter
 
Kommentar
... Bis ich mal "aus Spaß" ein NEF ohne Änderungen direkt in ein JPEG gewandelt und das mit dem aus der Kamera verglichen habe. Das hat gereicht, um in Zukunft auf JPEG aus der Kamera komplett zu verzichten.

...

Genau das ist z.B. bei der D5000 nicht so.
ViewNX2 macht fast alles genauso, aber nur fast.
Speziell beim Rauschen sieht es eben anders aus.
Rauschunterdrückung ist bei mir auf aus, aber in JPGs wird anscheinend immer etwas geglättet.
Ein NEF bei ISO800 durch ViewNX gejagt zeigt sichtbares Rauschen, ein JPG bei ISO800 nicht.
Ok, das NEF wirkt schärfer in ViewNX, aber wenn es nach JPG gewandelt wurde ist es damit auch vorbei.
Das JPG aus der Kamera, leicht nachgeschärft wirkt besser als das NEF in ViewNX gewandelt und dann irgendwie entrauscht.

Abgesehen davon ist die kamerainterne RAW Bearbeitung auch recht gut. Ist zwar ein übles Gefummel, aber mit sehr guten Ergebnissen.

Es hängt wirklich von der Kamera ab. Je nach JPG Engine kann das sehr gut gehen oder eben nicht.
 
Kommentar
Es gibt nur sehr wenige Fotografen, die wirklich in der Lage sind, bessere jpegs aus dem RAW rauszuholen, als es die neuen Digicams können.

Ja eben! Ich fotografiere auch mit der D80 (und will auch erstmal dabei bleiben). Die RAW-to-JPEG-Engine der Kamera ist aber nicht ganz so fehlerfrei. Daher fotografiere ich also nun in raw und lasse mir die Bilder (auch haufenweise Urlaubsbilder) erstmal einfach ohne händisches Zutun umwandeln (mit ViewNX oder Capture) ... wenn ich mehr will, arbeite ich mit camera-RAW und Photoshop CS2 (beruflich eh vorhanden) nach.

Wenn ich mal Lust (und Zeit) habe, werde ich wohl mal Lightroom ausprobieren.

Wenn ich Geld genug hätte, wäre ich am überlegen mir eine modernere Kamera zu holen... aber die Unterschiede sind ja nicht sooo groß... wenn dann nur in der Serienbildfunktion für Sportaufnahmen....

Grüße
Heiko
 
Kommentar
Nun ja, der Bildqualitätssprung, gerade in Jpeg, von der D80 (die ich vorher hatte) zur D700 ist gewaltig. Schärfer bei gleichen Objektiven, viel saubere und fehlerfreie feinste Details (z.Bp. Farbsäume am scharfen Kanten). Am deutlichesten ist der gewaltige Dynamiksprung, dank automatischen ADL. Das heist: Endlich farbechter, richtig berlichteter Himmel ohne das die Schatten in ein schwarzes Nichts verschwinden, auch wenn sehr ungünstig die Sonne von vorne kommt. Große Tiefenschärfe bei gleichzeitig sehr hohen Belichtungszeiten (Blende 8 - 11 & 1000/s mit dem 70 -300mm Nikkor) Ich arbeite nun generell mit ISO400 um höhere Belichtungszeiten zu bekommen - um kleinste Verwacklungsunschärfe zu vermeiden. Erst kürzlich Dresdener Nachtstadtbummel frei Hand wo gleichzeitig reihenweise Mit-Touristen mit ihren Canons verzweifelt nach festen Auflagemöglichkeiten gesucht haben um ihre langen Belichtungszeiten zu handhaben. Bessere Feinabstimmung in der Bildoptimierung. Der deutlich bessere Autofokus, das bessere Gehäuse und der einfach nur geile, super helle Suche,( ein Traum für jeden Brillenträger) sind dann noch kostenlose, sehr nützliche Zugaben. :):)
 
Kommentar
Der deutlich bessere Autofokus, das bessere Gehäuse und der einfach nur geile, super helle Suche,( ein Traum für jeden Brillenträger) sind dann noch kostenlose, sehr nützliche Zugaben. :):)
Kostenlos? Im Vergleich zu welcher anderen Nikon sind die von Dir aufgezählten Dinge kostenlose Zugaben (die Nützlichkeit wird nicht in Abrede gestellt)? :confused:

Anders gefragt: kann ich diese Dinge kostenlos auch bei meiner D90 nachrüsten lassen, und wenn ja, wo? :fahne:

SCNR!
 
Kommentar
Das Wort "kostenlos" sollte man nicht wirklich ernst nehmen. Mir ging es vor allem um die Verbesserungen in der Bildqualität. Man beschränkt nur all zu gern die Qualitäten der D700 auf die zu letzt genannten Merkmale. Es ist schön wenn man sie hat, aber so wichtig sind sie mir nicht. Ich hätte mir auch eine D90 mit dem FX Sensor und der Bildqualität der D700 gekauft. In diesen Sinne sind das kostenlose Beigaben. :rolleyes:
 
Kommentar
Große Tiefenschärfe bei gleichzeitig sehr hohen Belichtungszeiten (Blende 8 - 11 & 1000/s mit dem 70 -300mm Nikkor) Ich arbeite nun generell mit ISO400 um höhere Belichtungszeiten zu bekommen - um kleinste Verwacklungsunschärfe zu vermeiden.
Nur mal so angemerkt: Die Belichtungszeiten unterscheiden sich zwischen FX und DX nicht so wirklich. Und dann ist da noch die Geschichte mit der äquivalenten Blende, deswegen kannst du bei gleicher Belichtungszeit einmal mehr aufblenden und mit dem ISO-Wert eins runter gehen. Also bitte keine Vorteile in Zusammenhängen konstruieren wo sie nicht vorhanden sind!

Gruß
Dirk
 
Kommentar
Im Sommer zur Mittagssonne mag das stimmen. am späten Nachmittag, vielleicht noch im schattigen Wald, blinkt dann schon mal ISO 2500 auf. :)
 
Kommentar
Im Sommer zur Mittagssonne mag das stimmen. am späten Nachmittag, vielleicht noch im schattigen Wald, blinkt dann schon mal ISO 2500 auf. :)

1. Hast du die Zahlen (Blende 8/11; 1/1000sec, ISO 400) genannt.
2. Blinkt dann bei DX eben 1.250.

Aber ich befürchte, diese Diskussion geht wie üblich spurlos an dir vorüber, also: Vergiß es einfach, laß dein Weltbild nicht durch Fakten ins Wanken geraten!

Gruß
Dirk
 
Kommentar
ISO 1200 konnte man bei der D80 schon vergessen, gerade wenn man vielen dunkle Bildbereiche hat. Meine Antwort bezog sich auf die D80!! Nicht auf irgend eine andere Dx Kamera wie die D300. Hier geht es auch gar nicht um DX - FX sondern um Jpeg - RAW
 
Kommentar
Nun ja, der Bildqualitätssprung, gerade in Jpeg, von der D80 (die ich vorher hatte) zur D700 ist gewaltig. Schärfer bei gleichen Objektiven, viel saubere und fehlerfreie feinste Details (z.Bp. Farbsäume am scharfen Kanten). Am deutlichesten ist der gewaltige Dynamiksprung, dank automatischen ADL. Das heist: Endlich farbechter, richtig berlichteter Himmel ohne das die Schatten in ein schwarzes Nichts verschwinden, auch wenn sehr ungünstig die Sonne von vorne kommt. Große Tiefenschärfe bei gleichzeitig sehr hohen Belichtungszeiten (Blende 8 - 11 & 1000/s mit dem 70 -300mm Nikkor) Ich arbeite nun generell mit ISO400 um höhere Belichtungszeiten zu bekommen - um kleinste Verwacklungsunschärfe zu vermeiden. Erst kürzlich Dresdener Nachtstadtbummel frei Hand wo gleichzeitig reihenweise Mit-Touristen mit ihren Canons verzweifelt nach festen Auflagemöglichkeiten gesucht haben um ihre langen Belichtungszeiten zu handhaben. Bessere Feinabstimmung in der Bildoptimierung. Der deutlich bessere Autofokus, das bessere Gehäuse und der einfach nur geile, super helle Suche,( ein Traum für jeden Brillenträger) sind dann noch kostenlose, sehr nützliche Zugaben. :):)

Bohr' nur ruhig weiter in der Wunde! ;-)
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten