Bei Architektur, Innenräumen habe ich immer wieder den Eindruck, dass das 10,5 mm Fisheye in den Bildern am ehesten den subjektiven Eindruck meiner Augen in der erlebten Situation wiedergibt, also am meisten "Realität", "dabei gewesen sein" liefert, am wenigsten ein "Abbild" produziert - mit Ausnahme der Verzerrung natürlich.
Liegts am Menschen-ähnlichen Blickwinkel von ca. 180 Grad? Geht es jemand ähnlich?
Versuche mal, ein drei Beispiele (von gestern) beizufügen
Auch wenn der Durchschnittsblickwinkel tatsächlich bei 180° liegt, bin ich doch sehr beruhigt, dass meine eingebaute Optik nicht diese Verzeichnung aufweist! :take0:
Ich finde auch nicht, dass gerade das 10,5er besonders zur Simulation humanoid-optischer Perzeption geeignet ist. Zumindest nicht ohne die Linearisierung in CNX.
Allerdings gefällt mir das erste Bild sehr, sehr gut! :up:
#1 ist super.
Ich denke, dass der Unterschied zwischen einem Fischauge und unserem Empfinden doch schon gross ist. Dennnoch- die Bsp. sind gut gewählt, vielleicht bleibt´s ja so oder ähnlich in unserer Erinnerung.
Ich finde auch nicht, dass gerade das 10,5er besonders zur Simulation humanoid-optischer Perzeption geeignet ist. Zumindest nicht ohne die Linearisierung in CNX.
Ja und nein. Beim Fisheye werden zwar gerade Kanten krumm, das ist ungewohnt. Andererseits werden bei entzerrten Super-Weitwinkel die Motive in den Bildecken so extrem gestreckt, daß es auch sehr unnatürlich aussieht. Mir geht es deshalb wie Markus, der Eindruck von Innenräumen mit dem Fisheye entspricht trotz der krummen Wände ganz gut der gefühlten Realität.
... Andererseits werden bei entzerrten Super-Weitwinkel die Motive in den Bildecken so extrem gestreckt, daß es auch sehr unnatürlich aussieht. Mir geht es deshalb wie Markus, der Eindruck von Innenräumen mit dem Fisheye entspricht trotz der krummen Wände ganz gut der gefühlten Realität.
Sehr schön gesagt. Extreme (10-14mm für DX) "perspektivkorrigierte" Weitwinkel empfinde ich auch häufig - gerade in den Randbereichen - als unnatürlich.
Die gezeigten Motiv sind übrigens mit dem Verzerrungsfilter "Blendenkorrektur" in PS entzerrt. Zu sehen ist das Innenleben der "Queen Victoria" der Reederei Cunard. Mehr Bilder auf
Im Gegensatz zum "natural view" finde ich in der Fotografie auch eine andere Ausdrucksform, die "Verdichtung" des Gesehenen. Nicht weniger faszinierend, nur eben "die andere Seite" der Bildwirkung.