Mal ein Tipp für alle Hobbyfotografen, die erstmals ein Bildbearbeitungsprogramm suchen:
Was ist eigentlich Bildbearbeitung und was genau wollt ihr machen?
Mein Tipp wäre, Adobe Lightroom als Kaufversion zu nutzen! Warum? Das Programm ist ideal, um seine Bilder auch verwalten und nach Jahren wiederfinden zu können (Datenbank; nichtdestruktive Arbeitsweise, d.h. die Originaldateien bleiben immer unangetastet im Original erhalten, es werden immer nur die Änderungen am Bild in sehr kleinen Dateien gespeichert und man braucht kaum Speicherplatz, auch wenn ich z.B. 10 verschiedene Versionen des gleichen Bildes erzeuge, weil man sogenannte virtuelle Kopien verwendet. Erst beim Export werden jpg o.a. große Dateien erzeugt; Verschlagwortung und Möglichkeit der Suche der Bilder nach Schlagwörtern und Metadaten) und Lightroom kann alles machen, was man sonst bearbeiten muss! Helligkeit, Kontrast, Tiefen, Lichter, Schärfen, Sättigung, Weißabgleich, Objektivkorrekturen, Rauschreduktion und auch Ausbesserung von Fehlern wie rote Augen, Wegstempeln, Korrekturpinsel in allen möglichen Versionen. Wichtig: Das geht auch mit jpgs, wer aber ernshaft fotografiert nutzt die Raw-Dateien der Kamera und generiert später nach der Bearbeitung jpg-Bilder per aut. Export daraus!
Man kann mit LR auch Panoramen und HDRs jeweils aus mehreren Bildern erzeugen. Das reicht erst einmal völlig, ist sehr professionell und man hat sehr lange Freude an einem Programm für etwas über 100 Euro, was es auch völlig Wert ist (kostete noch vor wenigen Jahren über 300).
Das Programm beinhaltet auch einen Raw-Converter. Kauft man ein paar Jahre später eine neue Kamera, die dann evtl. Nicht mehr unterstützt wird, kann man günstig updaten oder mit einem kostenlosen Raw-Converter von Adobe die Bilder in das Adobe-dng-Format umwandeln (Digital Negativ - ebenso eine Raw-Datei), die dann wieder ohne Qualitätseinbußen in Lightroom (LR) importiert und bearbeitet werden kann.
Was Lightroom definitiv (noch) nicht kann sind Ebenen. Wer damit und noch mit viel detalillierteren Retuschen arbeiten möchte, künstlerisch Bilder komponieren möchte usw., der braucht dann so etwas wie Photoshop o.ä.
Als günstige Option würde ich da definitiv Affinity Photo wählen, wer auf den Cent nicht gucken braucht, der kann eben auch Adobe CC für Fotografen nutzen. Das kostet dann aber mtl. um die derzeit 12 Euro, beinhaltet Lightroom CC, Photoshop CC und Lightroom Mobil (für Tablets und Smartphones)...
Ich hoffe das ist für Einsteiger mal eine Anregung darüber nachzudenken, was man überhaupt machen möchte! Für normale aber auch sehr umfangreiche Bildbearbeitungen ist LR vollkommen ausreichend!
Ich arbeite seit zig Jahren mit Lightroom, habe später Photoshop genutzt (aber sehr selten) und nutze mittlerweile Adobe CC für Fotografen. Habe als Alternative aber auch Affinitiy Photo erworben, um mich auch etwas dort einzuarbeiten.
Die meisten meiner Bilder (ca. 95% der Bilder!) werden komplett nur mit LR bearbeitet und das ist auch bei sehr vielen professionellen Fotografen der Fall!!! D.h. Man braucht nicht unbedingt zum Anfang oder überhaupt Photoshop o.ä. Aber das muss jeder für sich entscheiden...
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Ich kann dir zumindest teilweise zustimmen...
Für die meisten Arbeiten, die ich an einem Bild durchführen will, reicht ein guter Raw-Converter. Es muss aber nicht LR sein. Ich arbeite gerne mit ACDSee und sehe nicht viel Unterschied zu LR, ausser dass es mit EBENEN eben doch umgehen kann. Aber, ich habe den Eindruck hier im Forum ist ACDSee eher wenig geschätzt und selten im Gebrauch. Warum? Keine Ahnung...
Viele Grüsse, Martin
Mal ein Tipp für alle Hobbyfotografen, die erstmals ein Bildbearbeitungsprogramm suchen:
Was ist eigentlich Bildbearbeitung und was genau wollt ihr machen?
Mein Tipp wäre, Adobe Lightroom als Kaufversion zu nutzen! Warum? Das Programm ist ideal, um seine Bilder auch verwalten und nach Jahren wiederfinden zu können (Datenbank; nichtdestruktive Arbeitsweise, d.h. die Originaldateien bleiben immer unangetastet im Original erhalten, es werden immer nur die Änderungen am Bild in sehr kleinen Dateien gespeichert und man braucht kaum Speicherplatz, auch wenn ich z.B. 10 verschiedene Versionen des gleichen Bildes erzeuge, weil man sogenannte virtuelle Kopien verwendet. Erst beim Export werden jpg o.a. große Dateien erzeugt; Verschlagwortung und Möglichkeit der Suche der Bilder nach Schlagwörtern und Metadaten) und Lightroom kann alles machen, was man sonst bearbeiten muss! Helligkeit, Kontrast, Tiefen, Lichter, Schärfen, Sättigung, Weißabgleich, 47
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Guten morgen und ein frohes neues Jahr
Zur Zeit kenn ich mich weder mit dem einen noch dem anderen Bildbearbeitungsprogramm aus, also brauch ich mich nicht umzugewoehnen und zu guter letzt. Es ist nur ein Hobby mit dem ich zur Zeit nichts verdiene.
Wenn ich mir nun all das vor Augen fuehre spricht meiner Meinung absolut nichts dagegen erst einmal mit freier Software, hier Gimp, anzufangen.
Dann wäre die Frage: wenn die alten (überholten) Versionen sooooo supi sind: wozu habt ihr dann jemals euer Abo abgeschlossen?
Na ja, es bleibt ja noch der Weg, die Dateien in TIFFs zu wandeln (Camera Raw) und dann weiterzubearbeiten.
Aber, ich habe den Eindruck hier im Forum ist ACDSee eher wenig geschätzt und selten im Gebrauch. Warum? Keine Ahnung...
Farbsättigung im roten Bereich ...
ich finde es schwierig, mir ein komplexes Programm nach einem Buch oder einer Vorlage zu erarbeiten. Ich gehe eher so vor, dass ich gezielt nach einer Funktion suche, die ich jetzt gerade anwenden will; so erlerne ich dann das Programm Schritt für Schritt.
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