Gibt es neben Photoshop noch andere Bildbearbeitungsprogramme......?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

påtur

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hei und frohes Fest gehabt zu haben

Ich bin auf der Suche nach ein Bildbearbeitungsprogramm bei dem ich aus unterschiedlichen Bildern einzelne Ausschnitte entnehmen kann und sie dann wieder zu einem Bild zusammen zu setzen.

Photosop ist mir als Antwort schonmal bekannt. Gibt es noch andere Moeglichkeiten, wenn ja, wie gut oder schlecht sind diese?


LG Mark
 
Anzeigen
Bin eher unsicherer geworden, als das ich weiss was fuer ein Program da das beste fuer den jetzigen Augenblick waehre.
Es gibt RAW-Konverter, Bildbearbeitungsprogramme und Bilderdatenbanken. Angeboten werden diese einzeln, als Suite oder teilweise (mehr schlecht als recht) integriert (viele RAW-Konverter haben rudimentäre Bildbearbeitungsfunktionen, nur immer gerade die nicht, die man genau jetzt braucht :mad:).
Das ist wiederum gut da ich selber LR als Bearbeitungsprogramm
Lightroom ist eine Bilderdatenbank. Damit Du die verwalteten Bilder auch angucken kannst, ist ACR beigelegt. Was Lightroom nicht ist, ist ein Bildbearbeitungsprogramm. Sowas wäre bspw. PS oder Gimp.
Die meisten Leute sind meiner Ansicht nach bei LR völlig falsch, für einfache Aufgaben wäre PS-Elements das richtige, wenn es denn unbedingt Adobe sein muss. Für ausgefeiltere Aufgaben käme dann PS oder Gimp in Frage.
Gimp. Kostenlos und kann alles.
Gimp kann in der stabilen Version (2.8) derzeit noch kein 16bit und alle Welt wartet seit Jahren auf 3.0. Viele benutzen daher die experimentelle Version 2.9.
Nachteil: Die etwas gewoehnungsbeduerftige Usability.
Gimp ist von Programmierern gemacht, PS für Anwender und das merkt man deutlich ;)
Letztlich ist Usability aber eine reine Gewohnheitsfrage. Wer jahrelang Gimp gewohnt ist, steht bei PS auch erstmal wie der Ochs vorm Berg :)
 
Kommentar
).Lightroom ist eine Bilderdatenbank. Damit Du die verwalteten Bilder auch angucken kannst, ist ACR beigelegt. Was Lightroom nicht ist, ist ein Bildbearbeitungsprogramm. )

Das versteh ich nun ueberhaupt nicht. In LR kann ich nicht Bilder miteinander kombinieren, soweit klar, aber dennoch kann ich, vereinfacht gesagt, die Farbregler und andere Regler bedienen und so meine Bilder bearbeiten.

Aus diesen Grund halt ich es schon fuer ein Bearbeitungsprogramm.



LG Mark
 
Kommentar
Lightroom (oder das von mir verwendete darktable) ist zunächst mal ein RAW-Konverter, der aus den .NEF Rohdaten ein .jpg .png .tif oder dergleichen macht. Diesen Schritt geht man mit .NEF obligatorisch BEVOR man ein Bildbearbeitungsprogramm öffnet.

Wer in RAW photographiert und sauber arbeitet, muss trotzdem LR, dt (oder ein ähnliches Programm) öffnen, kann aber durchaus auf PS oder GIMP verzichten. Letztere sind unabdingbar, wenn man mit .jpg aus der Kamera arbeitet, oder bereits konvertierte Dateien weiter bearbeiten will.

Ich komme zu 90% mit meinem RAW-Konverter aus, finde aber den GIMP beim selektiven Schärfen, Dodge&Burn, Filmkorn simulieren oder ähnlichen Aktionen wesentlich praktischer und nutze ihn auch genau dafür.
 
Kommentar
Seltsam, keiner erwähnt Capture One.

Verwende zwar selber Photoshop und eine Capture One Lizenz war bei meiner Sony Camera dabei, habe mir es aber mal interessehalber installiert und angeschaut. Kann man mit klarkommen und nach meinem Kenntnisstand ist das DIE professionelle Alternative zu Photoshop. Das setzen die Phase One Freaks gerne ein.
Gibt es auch als Capture One Express für wenig Geld.
 
Kommentar
Hei

So nun hab ich Gimp installiert und tada bin schon in meiner Schaffenskraft ausgebremst.
Mein Problem ist derzeitig das ich leider die beiden Seitenleisten nicht habe, also die Maske zur Zeit komplett leer ist. Hab mich schon ein wenig auf die Suche gemacht aber finde die beiden Leisten nicht.
Immerhin hab ich die ganze Sache zumindest schonmal auf deutsch einstellen koennen.

Weiss Jemand rat?


LG Mark
 
Kommentar
Seltsam, keiner erwähnt Capture One.

Verwende zwar selber Photoshop und eine Capture One Lizenz war bei meiner Sony Camera dabei, habe mir es aber mal interessehalber installiert und angeschaut. Kann man mit klarkommen und nach meinem Kenntnisstand ist das DIE professionelle Alternative zu Photoshop. Das setzen die Phase One Freaks gerne ein.
Gibt es auch als Capture One Express für wenig Geld.

CaptureOne ist auch nur ein RAW-Konverter und kein wirkliches Bildbearbeitungsprogramm. Man kann damit zwar, wie mit allen besseren Konvertern, sein Bild bereits sehr gut in Form bringen, aber mit richtiger Bildbearbeitung (Retuschen, Komposings, ect.) hat das nicht wirklich was zu tun. Die Bildbearbeitung beginnt erst nach der Konvertierung in ein anderes Bildformat (TIFF, JPEG, PSD, usw.). Ich selber nutze CaptureOne als Konverter, weil ich ihn besser finde als ACR von Adobe. Zur Bildbearbeitung Photoshop CC, bei Stitchings PTgui und bei Stackings Zerene. Jede Software hat ihre stärken und schwächen. Richtige Bildbearbeitungsprogramme sind aber nur Adobe Photoshop, Corel PhotoPaint, Gimp, ect...

VG
 
Kommentar
Ich nutze GIMP seit der Version 1.2 und finde die Oberfläche von PS vollkommen unergonomisch und gewöhnungsbedürftig. Allein schon, dass man alles in einem Fenster unterbringt und dadurch niemals entspannt in mehreren Instanzen oder Bildern gleichzeitig arbeiten kann ... pffffffft! Beim Gimp hat man eine Säule für Werkzeuge, eine weitere für deren Eigenschaften, und dazwischen Platz für 1, 10 oder 100 Objekte; wie man es gerade braucht (oder besser: bis der Rechner in die Knie geht).

All das kannst du doch in PS genauso machen? Hier ein Screenshot:

screenshot.jpg


Auf meinem guten, kalibrierten Schirm (rechts) ist das Foto, ringsrum ein paar Werkzeuge und Ebeneneinstellungen, auf dem alten Schirm (links) weitere Aktionen, Kanäle, Plugins. Das kannst du dir anordnen wie du willst, als Benutzeroberfläche speichern, in Presets einfügen, etc...



Lightroom ist eine Bilderdatenbank. Damit Du die verwalteten Bilder auch angucken kannst, ist ACR beigelegt. Was Lightroom nicht ist, ist ein Bildbearbeitungsprogramm. Sowas wäre bspw. PS oder Gimp.

Lightroom ist eine Datenbank, kombiniert mit dem RAW-Konverter ACR.
Schon ACR ist, integriert in BRIDGE, ein umfangreicher Bildbearbeiter.
Und ACR mit Lightroom ist noch einmal deutlich umfangreicher und nicht umsonst der wohl meistgenutzte Bildbearbeiter überhaupt. Was Lighroom fehlt, ist z.B. die Ebenenfähigkeit. Aber die Möglichkeiten allein dieses Programms übersteigen wahrscheinlich die Fähigkeiten der meisten hier (mich sicher eingeschlossen).

Gimp oder PS sind noch einmal viel komplexer und weit mehr als Bildbearbeitungs-, sondern Grafikprogramme. Wer nutzt von uns 32 Bit? Wer Pfadwerkzeuge, die ganzen Retuschefunktionen, den LAB-Modus, macht Composings? Zusätzlich kann es Panorama, HDR, Focus Stacking, etc...


Mark, ich persönlich würde dir LR als deinen primären RAW-Konverter und Bildbearbeiter empfehlen. Für die Collagen, die du nutzt, könntest du auch gratis Adobe PS2 nutzen, das ist seit einigen Monaten gratis erhältlich. Gimp kann sicher mehr, hier weiß ich jedoch nicht, ob es genauso viele Anleitungen und Tutorials im Netz gibt. Letztlich wirst du aber nicht umhin kommen, ein paar Abende in einige Tutorials zu der grundlegenden Arbeitsweise zu investieren.

Die Vorschläge zu anderen RAW-Konvertern gehen für meine Begriffe am Thema vorbei, sorry.
 
Kommentar
Mein Problem ist derzeitig das ich leider die beiden Seitenleisten nicht habe, also die Maske zur Zeit komplett leer ist. Hab mich schon ein wenig auf die Suche gemacht aber finde die beiden Leisten nicht.

tabulator > ein/ausschalten der docks (seiten ĺeisten)
oder.. > fenster > einbildmodus ein/ausschalten.

Wenn du mit Bildbearbeitung anfaengst, ist das fuer erste ein ziemlich steiniger und langwieriger Weg. Also stelle dich schon mal auf eine lange Lernphase ein. Das gilt jetzt fuer jedes Stueck SW, egal ob Gimp oder PS oder Affinity.

Das faengt bei Begrifflichkeiten an geht ueber das UI weiter zur Bearbeitung. Du musst zB wissen was eine Maske ist, was einen Ebene und wie sich die unterscheiden. Schon allein die Pinselmoeglichkeiten werden dich am Anfang erschlagen. Aber nicht aufgeben, dran bleiben. Es ist noch kein Meister von Himmel gefallen :)

lg redy
 
Kommentar
Hei
[MENTION=76970]redy[/MENTION]

Danke nun hab ich es. Ich denke mal das ich mich da schon das erste mal in Bockshorn blasen lassen habe. Beim ersten Video zum installieren sah die Startseite gleich schon fertig angelegt aus.
[MENTION=1870]Daniel[/MENTION]

Ja das wird wohl einiges an Zeit in Anspruch nehmen um nur ansatzweise ein wenig Ahnung zu bekommen. Mal schauen wie lang es dauert bis ich das umsetzen kann was ich mir vorstelle.

LG Mark
 
Kommentar
Wie bereits gesagt, die Lernkurve bei Gimp ist vergleichbar mit Photoshop. In nur wenigen Wochen ist in beiden Fällen noch kein Meister vom Himmel gefallen. Selbst beim Umstieg nach Gimp hatte ich trotz 15-jähriger Erfahrung mit PS ein paar harte Wochen vor mir. Umgekehrt wäre es allerdings nicht anders gelaufen. Egal wie, seit dem Wechsel habe ich locker 500 Euro an Miete für CC gespart. :D
 
Kommentar
Die Vorschläge zu anderen RAW-Konvertern gehen für meine Begriffe am Thema vorbei, sorry.

Das würde ich nicht so pauschal sagen wollen. Die Mengen an Fotos, die heute von auch nur wenig ambitionierten Urlaubsfotografen gemacht werden, bearbeitet man am besten nicht mehr einzeln mit Photoshop oder GIMP, sondern importiert sie (egal ob JPG oder RAW) direkt in eine Bilderdatenbank, wo es für die meisten Menschen ausreichend sein wird, dort die Belichtung anzupassen, Farbwerte zu verändern, perspektivische Korrekturen vorzunehmen und Ausschnitte zu machen. Ich wußte auch lange Zeit nicht, daß ich eigentlich viel zu viele Fotos mache und die irgendwie herumlagen, bevor ich draufgekommen bin, daß es Lightroom bzw. darktable gibt.

Diesen Schritt gehen ja auch die Kamerahersteller. Deren mitgelieferte Software zum Import von Fotos der Kameras ähneln im Aufbau immer mehr LR und sind auch ein Katalog für die gesammelten Fotos und immer weniger ein (Einzel)bildbearbeitungsprogramm.

Aber ja, die vom Themenersteller gestellte spezielle Frage nach dem Zusammenfügen von Bildteilen erfordert tatsächlich was anderes.
 
Kommentar
Mark möchte aber ein Programm, mit dem er "aus unterschiedlichen Bildern einzelne Ausschnitte entnehmen kann und sie dann wieder zu einem Bild zusammen zu setzen". So etwas funktioniert nicht mit einem RAW-Konverter. Da er mit LR zufrieden ist, wieso dann einen anderen empfehlen (der sein Problem obendrein nicht löst)?
 
Kommentar
Als Alternative werfe ich da auch mal Paint.NET in den Raum (nicht zu verwechseln mit dem Windows-Zubehör Paint).
Ist wie Gimp Freeware, kann zwar Gimp nicht "das Wasser reichen", ist aber wesentlich einfacher und übersichtlicher und sollte für die Anforderung "aus unterschiedlichen Bildern einzelne Ausschnitte entnehmen kann und sie dann wieder zu einem Bild zusammen zu setzen" auch genügen.
Gibt's nur für Windows, jedoch auch als portable Version (zum Ausprobieren muss man also nichts installieren, einfach vom USB-Stick zu starten)


Gruß,
Werner
 
Kommentar
Mark möchte aber ein Programm, mit dem er "aus unterschiedlichen Bildern einzelne Ausschnitte entnehmen kann und sie dann wieder zu einem Bild zusammen zu setzen". So etwas funktioniert nicht mit einem RAW-Konverter. Da er mit LR zufrieden ist, wieso dann einen anderen empfehlen (der sein Problem obendrein nicht löst)?
Und doch, es gibt ihn. ACDSee ultimative ist ein Raw-Converter, der aber im Bearbeitungs-Modus auch mit Ebenen umgehen kann. Dort stehen dann auch Tools zur Maskierung (auch selektives Masking) zur Verfügung. Auch PS Filter funktionieren, z.B. NIK Filter. Seither benutze ich auch Gimp nicht mehr...
Viele Grüsse, Martin

www.skotPHos.de - Licht und Schatten
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten