Challenge Giannis EXIF-Peepshow – Oder: Die Hohe Kunst des Zen Funk

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in ihrer Vielfalt aber kaum zur Erhellung von Giannis Problem beitragen dürften... ;)
lucky, klar, wissen WIR, wie es gemeint war, aber ...

... im Threadtitel steht ZEN nicht umsonst.

Gianni muss aus seiner geistigen Wohlfühlzone raus. Und totale Verwirrung wäre da ein guter erster Schritt ;)
 
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Gianni,

ich geb dir jetzt mal einen pauschalen Entwicklungstipp (kein Gegenlicht), dass flau ist aus deiner Sicht zb mit ISO 100 gemacht.

Edith: Gianna kannte das schon.
 
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An Falk:
viele Jahre hab ich mich auch lieber in Bücher vertieft,
inzwischen lerne ich aber auch mal gerne zusammen mit anderen von anderen.

Und ich will Gianni keineswegs als Anfänger einstufen,
aber es sind immer wieder die Aussagen wie die D810 wäre vielleicht die bessere
Kamera, oder er hat von jemanden gelernt die ISO hoeher zu drehen damit
das Bild nicht verwackelt. An sich ist doch der Schritt die Belichtungszeit
passend zu haben und dazu muss dann ggf die ISO rauf.
Zumindest kommt mir das so vor, dass da einiges Wissen da ist
aber ab und an nicht komplett umgesetzt werden kann.

Gruss
Juergen
 
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Gianni,

ich geb dir jetzt mal einen pauschalen Entwicklungstipp (kein Gegenlicht), dass flau ist aus deiner Sicht zb mit ISO 100 gemacht.
...

Ausprobieren und Mitteilung, obs immer noch flau ist. :up:

Wow, und das am besten mit jedem Bild ...

Zuerst einmal wissen wir doch gar nicht, ob Gianni hier noch mitliest. Dann wissen wir nicht, ob er RAWs, oder jpegs bevorzugt und welche Picture Control Einstellung er im Falle von jpegs verwendet.

Er hat auf Bernds Tipp hin die Gradationskurve entdeckt, das ist ein guter Anfang. Wenn er nun jedes Bild mittels Klarheit, Dynamik und Schärferegler zusätzlich anspitzt, dann können wir ja grausige Ergebnisse erwarten :D.
 
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Ich habe ja noch nichtmal Giannis Bild gesehen, was flau ist.
Daher habe ich mal pauschal das angezeigt, was ähnlich wie ein Breitbandantibiotikum angewendet, erste Erfolge bringen könnte, wohl gemerkt Konjunktiv: könnte !

Wenn er nun jedes Bild mittels Klarheit, Dynamik und Schärferegler zusätzlich anspitzt, dann können wir ja grausige Ergebnisse erwarten :D.

Die Df könnte man zudem als ideale Anfängerknipse bezeichnen, sie verzeiht haarsträubende Fehler (+ oder -3 Blenden und aufhellen oder abdunkeln, kein Problem) und liefert trotzdem Topergebnisse, mit meinen Tipps bereichert,noch bessere. :)
 
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Anderer Vorschlag: Df verkaufen, 810 kaufen.

Nein, meine Df wird nicht verkauft!

Da sie nur von wenigen Fotografen besessen wird, kann sie ja später mal als Rarität einen guten Sammlerwert haben.

Außerdem hat sie noch einen weiteren Vorteil:
Wenn ich mit der Df und alten Ai-, Ai-s oder Vor-Ai-Objektiven unterwegs bin, komme ich sehr oft mit anderen Fotografen ins Gespräch - meist sind es ältere Herren, die sich noch an die guten alten Nikon-Zeiten erinnern und früher mit analogen Nikons fotografiert haben.

Die Kamera ist mir auch mittlerweile ans Herz gewachsen - und von guten Freunden soll man sich ja nicht trennen...

Gruß
Gianni
 
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Ich wüsste auch nicht, welchen Vorteil eine 810 zu bieten hat :nixweiss:

Ei, wenn die Df verglichen zu einer 810 nur 75% Details liefert und für Landschaft eher ungeeignet ist, könnte man sagen: Der Vorteil einer D810 liegt darin, dass man nur vom Stativ weg scharfe Aufnahmen machen kann (das sagten zumindest einige vor Monaten), wegen der vielen MP und sie sich daher noch besser zum entschleunigten puren Fotografieren eignet. Dies wird unterstrichen durch den Fakt, da Sie ja nur 5fp/s kann während die Df 5.5/s macht. :)

Ich frage mich nun: wo bitte schön sind die restlichen 25% an Details, oder wie bringe ich die noch auf den Sensor ? Da behauptet einer nach Test, dass ich pro Aufnahme volle 25% verschenke, das kann doch nicht wahr sein - ich verkaufe, äh nein - ich verschenke.
 
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Nein, meine Df wird nicht verkauft!

Da sie nur von wenigen Fotografen besessen wird, kann sie ja später mal als Rarität einen guten Sammlerwert haben.

Das ist jetzt in meinen Augen die völlig falsche Argumentation, Gianni ;).

Nutze doch bitte erst einmal die Möglichkeiten der Df halbwegs aus bevor Du Dir für teures Geld die nächste Kamera kaufst und dort wieder vor den alten Problemen bei der Bildbearbeitung stehst.

Nur mal so als Tip: Installiere Dir die Demo-Version von CNX2, lade dort Deine RAWs, spiele ein wenig mit den Kamera-Settings in CNX2 und wenn Du eine gefunden hast die dir gefällt -> übernehme diese Settings als Default in Deiner Df.
 
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Ei, wenn die Df verglichen zu einer 810 nur 75% Details liefert und für Landschaft eher ungeeignet ist, könnte man sagen: Der Vorteil einer D810 liegt darin, dass man nur vom Stativ weg scharfe Aufnahmen machen kann (das sagten zumindest einige vor Monaten), wegen der vielen MP und sie sich daher noch besser zum entschleunigten puren Fotografieren eignet. Dies wird unterstrichen durch den Fakt, dass Sie ja nur 5fp/s kann während die Df 5.5/s macht. :)

Ich frage mich nun: wo bitte schön sind die restlichen 25% an Details, oder wie bringe ich die noch auf den Sensor ? Da behauptet einer nach Test, dass ich pro Aufnahme volle 25% verschenke, das kann doch nicht wahr sein - ich verkaufe.

Moin
warum nicht direkt eine Hasselblad- H5D-200......:confused:
die 200 Megapixel entschleunigen so das Fotografieren, das die Zeit quasi
rückwärts läuft , wenn du 2 bis 4 Stunden Landschaftsfotografie gemacht hast, musst du im Kinderwagen abgeholt werden :hehe:
 
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D
Nur mal so als Tip: Installiere Dir die Demo-Version von CNX2, lade dort Deine RAWs, spiele ein wenig mit den Kamera-Settings in CNX2 und wenn Du eine gefunden hast die dir gefällt -> übernehme diese Settings als Default in Deiner Df.

Hey sorry.
Wenn man CNX2 weiternutzt weil man es schon ewig im Einsatz
hat und sturztrunken immer noch fehlerfrei bedienen kann,
während man den Namen der Gattin schon nicht mehr aufsagen kann.
Alles ok.

Aber sich neu mit einem toten, inzwischen deutlich verwesenden, Pferd zu beschäftigen,
halte ich nicht für die geschickteste aller Varianten sich mit Bildbearbeitung zu beschäftigen.


Kommt morgen ne Dfs oder doch ne D810 isses vorbei mit CNX2
und das Sony Alphatier geht schon jetzt nicht damit.
Und die Lizenz in 4 Wochen gibts dann auf dem Gebrauchtmarkt, was ja nicht das ungeschickteste sein muss.

Lightroom oder irgendwas anderes das noch lebt...

Gruß
Jürgen
 
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...
Nur mal so als Tip: Installiere Dir die Demo-Version von CNX2, lade dort Deine RAWs, spiele ein wenig mit den Kamera-Settings in CNX2 und wenn Du eine gefunden hast die dir gefällt -> übernehme diese Settings als Default in Deiner Df.

So ähnlich wäre auch mein Tipp:
Fotografiere einfach mal in RAW und "entwickle" bereits in der Kamera aus einer gewünschten Aufnahme ein JPG. Schon auf dem Kameradisplay kann man relativ gut erkennen, wie die verschiedenen Picture Control Eigenschaften sich auf das Bild in seiner Farbigkeit auswirken. Außerdem kann man auch noch an der Belichtung und dem Weißabgleich und vielen anderen Dingen mit der internen Bildbearbeitung schrauben.

Um mal schnell aus einem NEF ein oder mehrere JPG zu machen, ist die interne Software gar nicht so schlecht, da sie recht simpel in der Bedienung ist.

Gruß Dirk
 
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Nur mal so als Tip: Installiere Dir die Demo-Version von CNX2, lade dort Deine RAWs, spiele ein wenig mit den Kamera-Settings in CNX2 und wenn Du eine gefunden hast die dir gefällt -> übernehme diese Settings als Default in Deiner Df.

Danke für den Tipp, aber ich arbeite seit nunmehr 3 Jahren mit CNX2 - zuerst an den RAW-Dateien meiner D700, jetzt der Df.

Gleich zu Anfang habe ich mir zusätzlich zum Handbuch das englischsprachige Werk von Mike Hagen: Nikon Capture NX2 - After the Shoot gekauft und es gründlich durchgearbeitet.

Alle meine Fotos mit der Df sind in Capture NX2 bearbeitet - ich hatte nur bislang nicht den Kontrast mittels einer "Schlangenlinie" über die Gradationskurve (Tonwertkurve) eingestellt, sondern über die Funktion "Kontrast/Helligkeit" der Bearbeitungsliste.

Die Veränderung der Gradationskurve gibt mir aber differenziertere Möglichkeiten, Licht und Dunkel anzupassen - nämlich genau dort, wo diese verändert werden sollen.

Gruß
Gianni
 
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Ich möchte nochmal kurz auf die Frage "Exif ja/nein/wozu" zurückkommen...

Heute hat Rainer Martini wieder einen Thread über Marrakesch eröffnet, den ich wie die allermeisten Reisereportagen (und nicht nur Rainers) mit großem Interesse beschaue. An seinen Aufnahmen kann ich idR eine individuelle "Bildsprache" bzw. einen Stil erkennen. Aus den rudimentären Daten von Brennweite/Blende/Zeit kann man dann - so denke ich - schon bestimmte Rückschlüsse ziehen, wie eine spezielle Wirkung erzielt wird. Insofern können einige Daten schon informativ bzw. hilfreich sein - ich denke da nur an ein kürzliches Scharmützel, in dem die generelle Eignung von Telebrennweiten für Reise-/Städtefotografie diskutiert wurde ;).
 
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Ich möchte nochmal kurz auf die Frage "Exif ja/nein/wozu" zurückkommen...

Heute hat Rainer Martini wieder eine Thread über Marrakesch eröffnet, den ich wie die allermeisten Reisereportagen (und nicht nur Rainers) mit großem Interesse beschaue. An seinen Aufnahmen kann ich idR eine individuelle "Bildsprache" bzw. einen Stil erkennen. Aus den rudimentären Daten von Brennweite/Blende/Zeit kann man dann - so denke ich - schon bestimmte Rückschlüsse ziehen, wie eine spezielle Wirkung erzielt wird. Insofern können einige Daten schon informativ bzw. hilfreich sein - ich denke da nur an ein kürzliches Scharmützel, in dem die generelle Eignung von Telebrennweiten für Reise-/Städtefotografie diskutiert wurde ;).

Genau dies - die Nennung des Objektivs - war für mich sehr wertvoll bei Betrachtung der Fotos von Rainer Martini in der Toskana - er hat dort ja mit einem Teleobjektiv gearbeitet und damit eine faszinierende Verdichtung der Landschaft erzielt.

Normalerweise wird ja bei Aufnahmen in den Bergen ein Weitwinkelobjektiv empfohlen - aber als ich die meisterhaften Gebirgsaufnahmen von Ming Thein mit einem 85er Teleobjektiv gesehen habe, verwende ich bei Aufnahmen hier im Gebirge auch immer öfter ein 85er.

Wenn die Nennung des Objektivs nicht erfolgt wäre, hätte ich diese für mich wichtigen Hinweise nicht bekommen.

Gruß
Gianni
 
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... Fotos von Rainer Martini in der Toskana - er hat dort ja mit einem Teleobjektiv gearbeitet und damit eine faszinierende Verdichtung der Landschaft erzielt.
Genau diese Erkenntnis hättest Du auch, wenn Du die enstprechenden Kapitel z.B. von www.fotolehrgang.de mal durchgeschmökert hättest - nur wäre es dann eine vielleicht etwas systematischere Erkenntnis.

Normalerweise wird ja bei Aufnahmen in den Bergen ein Weitwinkelobjektiv empfohlen ...
...was in dieser Pauschalität einfach unsinnig ist, wer auch immer solche Empfehlungen ausspricht. Man kann mit Weitwinkeln im Gebirge beeindruckende Aufnahmen erzeugen, aber auch völlig langweiligen Schrott produzieren. Selbiges mit Teles, es kommt auf das Motiv und den gewünschten Eindruck an.

Wenn die Nennung des Objektivs nicht erfolgt wäre, hätte ich diese für mich wichtigen Hinweise nicht bekommen.
Warum probierst Du nicht einfach aus freien Stücken was aus? Es kostet Dich doch nichts an Geld und schlimmstenfalls hast Du Aufnahmen auf dem Chip, die Dir doch nicht recht gefallen. Du solltest weniger "Empfehlungen" lesen, welche Brennweiten man wann und wie zu nutzen habe, sondern einfach machen und ausprobieren. ;)

CB
 
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Auch wenn der Threadtitel ein wenig entgleist ist, fand ich die Diskussion im Thread über weite Strecken sehr erhellend.
Danke an alle Autoren der etwas sachlicheren Beiträge hier!
 
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