Gebrauchte Vollformat oder doch D300?

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Bei den Kompakten gibt es ja sehr unterschiedliche Sensorgrößen, so dass man sich hier erst einmal einigen müsste. Hinzu käme dann, dass die Kompakte einen noch deutlich kleineren Sensor hat, als der Vergleich DX-FX.

Vorab: Du kannst mir glauben, daß ich natürlich auch praktisch getestet habe, was ich hier beschreibe. Es geht drum, den Effekt der Sensorgröße zu zeigen. Und durch den kleinen Sensor wird der Effekt entsprechend deutlich.

Einen guten Vergleich bekommt man wirklich nur hin, wenn man mit dem gleichen Makro jeweils eine Aufnahme in 1:1 vom selben Motiv macht

Da liegt dein Denkfehler - ein Vergleich bei 1:1 ist praxisfremd bei Vergleich unterschiedlicher Sensorformate. Man muß vielmehr dasselbe Motiv jeweils formatfüllend aufnehmen.
 
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Volker, nur dass wir uns nicht missverstehen, aber die Auswirkung der Sensorgröße auf die Schärfentiefe bezweifel ich in keinster weise.
Es geht mir nur darum den Vorteil zu sehen, falls man im Gegenzug bei der FX entsprechend weiter abblendet.
Man könnte genauso die Frage stellen bzw. beantworten, wann die Beugungsunschärfe bei FX vs. DX auftritt und wenn es so ist, dass bei FX die Beugungschunschärfe später eintritt (wovon ich überzeugt bin), dass durch entsprechendes Abblenden der FX dies kompensiert werden kann.

Getestet habe ich dass alles nicht, da ich keine digitale Kamera mit KB-Sensor habe, aber sehen möchte ich es deswegen trotzdem gerne mal ;)
 
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Die Makrofotografie ist bei mir doch sehr vorrangig. Da hilft natürlich das LiveView der D300 sehr.

Da gehts mir genau wie Olaf: Bei hellem Umgebungslicht (von strahlendem Sonnenschein ganz zu schweigen...) sieht man auf dem Display einfach nicht genug Details. Gerade bei Makros geht es ja um feinste Verschiebungen der Schärfeebene und das geht nur, wenn man das Motiv klar, deutlich und mit allen Einzelheiten sieht.
Für Tabletopaufnahmen in der Wohnung vielleicht ganz nett, für Makros draußen hat sich der LiveView bei mir nicht bewährt. Da geht mir nachwievor nichts über den (Winkel-)Sucher.

Gruß
Heiko
 
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Da gehts mir genau wie Olaf: Bei hellem Umgebungslicht (von strahlendem Sonnenschein ganz zu schweigen...) sieht man auf dem Display einfach nicht genug Details. Gerade bei Makros geht es ja um feinste Verschiebungen der Schärfeebene und das geht nur, wenn man das Motiv klar, deutlich und mit allen Einzelheiten sieht.
Für Tabletopaufnahmen in der Wohnung vielleicht ganz nett, für Makros draußen, hat sich der LiveView bei mir nicht bewährt. Da geht mir nachwievor nichts über den (Winkel-)Sucher...

Ich sehe das wie Heiko und würde als primäres Kriterium das Sucherbild ansetzen. Wenn ich mit dem Sucher nicht korrekt Scharfstellen kann, sind Diskussionen über Beugungsunschärfe etc. müssig...
 
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Hallo,

cih fand Live-View für Makros sehr tauglich, auch fernab vom Tabletop-Gebrauch! Das ein Wicknkelsucher u.U. und auch additiv bessere Ergenisse liefen kann ist damit nicht bestritten. Aber in dieversen Situationen mit Balgen ist mir der Winkelsucher für das Ausrichten und vor allem das Suchen zum umständlich und legt mich fest. Beides zusammen könnte ich mit vorstellen!

DX/FX: Ich für meinen Teil hatte es nach vielem Stöbern so verstanden, daß FX in Bereichen WW, Architektur, Portrait und Reportage im Nahbereich deutliche Vorteile haben kann, DX aber im Makro und Telebereich durch Crop und Tiefenschärfe deutlich vorteilhalfter ist. Gerade im Telebereich ist auf einmal alles zu kurz ;)

Viele Grüße
Kai
 
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Neben der Problematik beim Ablesen, durch Licht und zu tiefen Standort, finde ich im Zusammenhang mit LiveView die Bedienung der SVA schlecht gelöst.
Wenn man die Schärfe mit LiveView eingestellt hat und anschließend die "richtige" SVA verwenden möchte, so muss man die Kamera wieder umstellen :mad:
Mein Workflow sieht aber in der Regel so aus, dass wenn ich die Schärfe eingestellt habe die Kamera nicht mehr anfasse möchte und nur noch mit dem Fernauslöser auslöse.
Gerade wenn die Schärfentiefe nur einige Millimeter beträgt finde ich hier LiveView mit SVA nicht gut durchdacht.
 
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Jetzt einmal abgesehen von der technischen Diskussion Fx-Dx, bei der ich nicht mitreden kann:
Ich denke, daß man das Geld für eine D3 besser in einer D300 (oder gleich zwei, für die ganze Familie?;)) und sinnvollem Makro-Zubehör anlegen sollte. Oder in Workshops und Fotoausflügen. Das führt aus meiner Sicht eher zu besseren Bildern als "nur" die neue Kamera.
 
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Hallo Hans-Peter,

da wir uns ja gut kennen, erlaubst Du mir eine Anmerkung, in der Hoffnung, dass Du sie mir nicht verübelst. :fahne:

Du hast vor ca. einem Jahr noch eine D 70 gehabt, standest in den digitalen Anfängen und bist vor einigen Monaten auf die D200 umgestiegen. Du hast Dich mit guten Linsen eingedeckt (u.a. das 2,8/105er VR) und hast vor Kurzem erst an einem Makrokurs teilgenommen.

Deine Aufnahmen im Makrobereich haben mich bis jetzt noch nicht so vom Hocker gehauen, aber man sieht, da ist Potential nach oben.

Da, nicht nur nach meiner Meinung, das Teil zwischen Objektiv und Fotografenauge (das Gehäuse) nur zur Unterstützung dient, um ein Bild technisch herzustellen (das Bild macht der Fotograf, der hinter der Kamera steht), wäre es für mich müßig, darüber nachzudenken, ob ein neues Gehäuse, egal ob FX oder DX, weiter hilft, um bessere Makroaufnahmen oder Zoobilder zu machen.

Mein Tipp an Dich wäre, die D200 mal restlos auszureizen und an der Qualität der Bilder zu feilen.
Dann würde ich an Deiner Stelle vielleicht noch ein wenig warten, bis eine D 400 herauskommt. Vielleicht bekommst Du dann ja Beides: FX und eine bessere Kamera.
 
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Danke, Wolfgang, für diesen Beitrag, der das Anliegen des Threaderstellers richtig verstehen hilft.

Ich kann Deinen Rat nur unterstützen. Wenn es bereits eine D200 und ein 2.8/105 VR gibt und dennoch die Makroaufnahmen nicht zufriedenstellend erscheinen, wird der Wechsel auf eine D300 oder eine D3 oder sogar zu einem anderen Kamerahersteller nichts (oder jedenfalls nur ganz wenig) nützen, kann vielmehr sogar kontraproduktiv sein (weil man wieder ein anderes Kameramodell kennen und bedienen lernen muß). Da hilft wirklich nur sehr viel Übung. Immer wieder versuchen, nicht entmutigen lassen und weitermachen.:up:
 
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Ich kann mich Wolfgang voll und ganz anschliessen. Mit der D200 und dem 105/2.8VR kann man Makros auf aller höchstem Niveau schießen. Das erfordert allerdings sehr viel Geduld, Sorgfalt und Übung. Ein anderes Kameragehäuse oder gar Vollformat ändert daran gar nichts.

Ich z.B. bin im Nov. 06 mit der D200 in die digitale Spiegelreflexfotografie eingestiegen. Die ersten 2-3 Monate war ich fast am Verzweifeln, weil ich mit der Schärfe und der Qualität der Bilder total unzufrieden war. Ich habe die Schuld aber nicht bei der Kamera gesucht sondern bei mir. Ich habe viel im Forum gelesen, mir Tipps geholt und meine arbeitsweise nach und nach verbessert. Das war hart aber ich habe mich "durchgebissen". Ohne eine gewisse Hartnäckigkeit kommt man nicht ans Ziel und ein anderer Body bringt einen dabei auch nicht weiter (außer die D40 die macht automatisch tolle Bilder:D)
 
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Hallo Hans-Peter,

da wir uns ja gut kennen, erlaubst Du mir eine Anmerkung, in der Hoffnung, dass Du sie mir nicht verübelst. :fahne:

Du hast vor ca. einem Jahr noch eine D 70 gehabt, standest in den digitalen Anfängen und bist vor einigen Monaten auf die D200 umgestiegen. Du hast Dich mit guten Linsen eingedeckt (u.a. das 2,8/105er VR) und hast vor Kurzem erst an einem Makrokurs teilgenommen.

Deine Aufnahmen im Makrobereich haben mich bis jetzt noch nicht so vom Hocker gehauen, aber man sieht, da ist Potential nach oben.

Da, nicht nur nach meiner Meinung, das Teil zwischen Objektiv und Fotografenauge (das Gehäuse) nur zur Unterstützung dient, um ein Bild technisch herzustellen (das Bild macht der Fotograf, der hinter der Kamera steht), wäre es für mich müßig, darüber nachzudenken, ob ein neues Gehäuse, egal ob FX oder DX, weiter hilft, um bessere Makroaufnahmen oder Zoobilder zu machen.

Mein Tipp an Dich wäre, die D200 mal restlos auszureizen und an der Qualität der Bilder zu feilen.
Dann würde ich an Deiner Stelle vielleicht noch ein wenig warten, bis eine D 400 herauskommt. Vielleicht bekommst Du dann ja Beides: FX und eine bessere Kamera.

Hallo Wolfgang,

verübeln tu ich Dir nix!;)
Das ich diesen Thread so eröffnet habe, hat etwas damit zu tun, dass Katrin gerne von ihrer D70s auf meine D200 wechseln würde:p (allein schon wegen der SVA)
Da stellte sich für mich natürlich die Frage - noch eine D200? - oder auf die D300 zu wechseln (oder eine gebrauchte Vollformat) eine neue D3 kommt für mich natürlich nicht in Frage!:D
Das allein war der Hintergrund für meine Frage.

Lieben Gruß
Hans-Peter:hallo:
 
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Hans-Peter, wenn Ihr in der Familie schon 2 Nikon DSLRs mit entsprechenden Optiken habt, dann kommt, wenn es eine dritte werden soll, eigentlich nur eine Nikon bzw. eine Kamera mit Nikon-Anschluß in Betracht, d.h. in dem von Dir genannten Zusammenhang eigentlich nur D300, D200, Fuji S5 Pro.

"Gebrauchte Vollformat" von Nikon wirst Du derzeit noch nur schwerlich finden, denn da kommt nur die D3 in Betracht. Von den Kodak-Modellen ist Dir auf jeden Fall abzuraten. Insofern, wenn es unbedingt jetzt eine weitere DSLR im Semipro-Segment sein soll, ist Deine Frage doch irgendwie hinfällig - oder sag mal konkret, welche Kamera Du im Auge hast.
 
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Hans-Peter, wenn Ihr in der Familie schon 2 Nikon DSLRs mit entsprechenden Optiken habt, dann kommt, wenn es eine dritte werden soll, eigentlich nur eine Nikon bzw. eine Kamera mit Nikon-Anschluß in Betracht, d.h. in dem von Dir genannten Zusammenhang eigentlich nur D300, D200, Fuji S5 Pro.

"Gebrauchte Vollformat" von Nikon wirst Du derzeit noch nur schwerlich finden, denn da kommt nur die D3 in Betracht. Von den Kodak-Modellen ist Dir auf jeden Fall abzuraten. Insofern, wenn es unbedingt jetzt eine weitere DSLR im Semipro-Segment sein soll, ist Deine Frage doch irgendwie hinfällig - oder sag mal konkret, welche Kamera Du im Auge hast.

Hallo Christian,

ich hatte da schon an die D300 gedacht (ich glaube nicht dass da zwei D200 Sinn machen). Da ich gerne mit Batteriegriff arbeite. Der MB-D10 soll ja wohl viel besser sein als der MB-D200?

Lieben Gruß
Hans-Peter
 
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Sorry, Hans-Peter, kleines Mißverständnis: Meine Frage bezog sich darauf, an welche "gebrauchte Vollformat" Du gedacht hattest.
 
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Ich kann mich Wolfgang voll und ganz anschliessen. Mit der D200 und dem 105/2.8VR kann man Makros auf aller höchstem Niveau schießen. Das erfordert allerdings sehr viel Geduld, Sorgfalt und Übung. Ein anderes Kameragehäuse oder gar Vollformat ändert daran gar nichts.

Ich z.B. bin im Nov. 06 mit der D200 in die digitale Spiegelreflexfotografie eingestiegen. Die ersten 2-3 Monate war ich fast am Verzweifeln, weil ich mit der Schärfe und der Qualität der Bilder total unzufrieden war. Ich habe die Schuld aber nicht bei der Kamera gesucht sondern bei mir. Ich habe viel im Forum gelesen, mir Tipps geholt und meine arbeitsweise nach und nach verbessert. Das war hart aber ich habe mich "durchgebissen". Ohne eine gewisse Hartnäckigkeit kommt man nicht ans Ziel und ein anderer Body bringt einen dabei auch nicht weiter (außer die D40 die macht automatisch tolle Bilder:D)

Hallo Michel,

dann müsste man noch fairerweise das Problem mit dem manuellen Fokkussieren erwähnen und dürfte Deine Threads voller Begeisterung nach Erhalt der D 300 ( LifeView bei Makros etc ) nicht lesen.
Mindestens die Catseyeempfehlung dürfte noch ausgesprochen werden.

Wenn ich die D 200 und die D 300 nebeneinander einsetze greife ich definitiv lieber zur neueren Kamera.

Du lobst das 105 VR und brauchts das 150 er Sigma.

Das bessere ist der Feind des Guten.


Mein bisher bestes Makro ist mit der D 200 entstanden :D

Grüssle

Peter

Super Bilder von der Wilhemina hast Du gemacht!
 
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Beides tolle Kameras, nach wie vor. Doch handelt es sich nicht um Vollformat-Kameras. Beide haben den DX-Chip, wie die D200.

Zu den Vorzügen und Nachteilen zwischen D2X(s) und D300 ist in diesem Forum schon viel geschrieben und diskutiert worden. Ich schätze, Du wirst in der Foren-Suche schnell fündig.
 
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Hallo Hans-Peter,

wenn Du möchtest können wir uns an einem Samstag oder Sonntag irgendwo treffen und wir können meine D 300 mal 1:1 mit deiner D 200 vergleichen.
Stativ aufgebaut und gleiches Motiv mit gleichem Objektiv an beiden Kameras testen.
Wenn jetzt noch jemand mit einer D3 dabei sein könnte, wäre der Test perfekt.

Gruss

Ralf Heimers
 
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Hallo Wolfgang,
verübeln tu ich Dir nix!;)
Gut! Lass uns baldmöglichst :beerchug: mal treffen!

Nik-Dig schrieb:
Das ich diesen Thread so eröffnet habe, hat etwas damit zu tun, dass Katrin gerne von ihrer D70s auf meine D200 wechseln würde:p
Aha, Konkurrenz im eigenen Haus belebt das Geschäft! :D

Nik-Dig schrieb:
Da stellte sich für mich natürlich die Frage - noch eine D200? - oder auf die D300 zu wechseln
Ich hatte mich schon vor ein paar Monaten gewundert, warum Du nicht direkt die D300 genommen hast - deshalb nimm sie, Du wirst es nicht bereuen (eigene Erfahrung!). :up:

Lieben Gruß auch an Katrin.
 
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