Front-Backfocus bei D300?

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Hallo Hans,

zunächst vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung.
Mit dem Ergebnis kannst Du ja insgesamt zufrieden sein.
Der zweite Anlauf wäre sicher vermeidbar gewesen.
Dennoch keimt auch bei mir neue Hoffnung auf, zumal ich in der Zwischenzeit nicht ganz untätig geblieben bin.
Vorweg kann ich sagen, mit meiner D 200 ebenfalls keine Schärfeprobleme bemerkt zu haben, jedenfalls nicht mit meinem 18-200 und auch nicht mit dem 17-55.
Ich habe gestern Abend über dieses Problem mit einem sehr erfahrenen Fotografen und Händler (hauptsächlich NIKON und LEICA) gesprochen, der mich soeben zurück gerufen hat.
Er wisse aus zuverlässiger Quelle (die ich hier nicht nennen soll), dass Fertigungstoleranzen an Kameras und Objektiven ursächlich seien und im "Consumer"-Bereich sehr viel häufiger anzutreffen wären, als im Premium-Segment.
Im Zusammenspiel D 300 mit dem 17-55 sei es mit hoher Wahrscheinlichkeit der AF der Kamera, der sich außerhalb der zulässigen Toleranz befände.
Mit dem 17-55 (in Japan mit sehr engen Fertigungstoleranzen) gefertigt, gäbe es grundsätzlich keine Probleme, es sei denn, das Objektiv habe einen harten Stoss erlitten oder sei runter gefallen.
Keine derartigen Probleme seien auch mit der D 3 bekannt, wenn an dieser Hochleistungsobjektive verwendet würden.
Die gute Nachricht:
Der Fehlfocus D 300 im Zusammenwirken mit dem 17-55 sei auf jeden Fall behebbar, ohne die AF-Feinabstimmung zu bemühen.
Der Service sei aber technisch aufwändig, erfordere eine Menge Fingerspitzengefühl und koste Zeit.
Ein 24-70 ließe sich an der D 300 verwenden, entfalte aber erst an einer FX sein volles Leistungspotenzial.
Und noch eine gute Nachricht am Rande:
Die zuletzt gefertigten MB-D10 weisen nunmehr einen definierbaren Auslösedruckpunkt aus, der von dem Auslöser an der Kamera nicht zu unterscheiden sei.
Ein gutwilliger Händler würde diesen innerhalb der Garantiezeit austauschen, andernfalls kann auch hier der NIKON-Service nachbessern.

Wegen des MB-D10 würde ich morgen meinen Händler anrufen und in der nächsten Woche nun doch persönlich beim NIKON-Service vorstellig werden.
Vielleicht gelingt mir auch ein kurzes persönliches Gespräch mit einem Techniker.

Über das Ergebnis werde ich nachberichten.

Freundliche Grüße
Spartacus
 
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Mit dem 17-55 (in Japan mit sehr engen Fertigungstoleranzen) gefertigt, gäbe es grundsätzlich keine Probleme, es sei denn, das Objektiv habe einen harten Stoss erlitten oder sei runter gefallen.
Das 24-70 wird ja wohl sicher mit ebenso hohem Standard gefertigt, aber es gibt trotzdem Probleme, deren Ursache eindeutig beim Objektiv liegt. Das erste Exemplar dieses Objektivs habe ich umgetauscht, weil es einen krassen Frontfokus hatte. Das zweite Exemplar (aus einer frischen Lieferung) zeigte einen ebenso starken Frontfokus.

Der Fehlfocus D 300 im Zusammenwirken mit dem 17-55 sei auf jeden Fall behebbar, ohne die AF-Feinabstimmung zu bemühen.
Der Service sei aber technisch aufwändig, erfordere eine Menge Fingerspitzengefühl und koste Zeit.
Der Fehlfokus ist sicher behebbar, da es ein AF-S-Objektiv ist. Aber ich würde nicht darauf wetten, dass die Justierung der Kamera alleine ausreicht, siehe meine Erfahrung mit dem 24-70. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird nach der Kamera auch noch das Objektiv justiert werden müssen.
Das ist für den Service sicher mit einigem Aufwand verbunden, und wenn der Fehlfokus noch so gerade innerhalb der Toleranzen liegt (wie immer diese definiert sind), wird der Service den Aufwand möglichst vermeiden wollen.
Man wird also sehr deutlich klarstellen müssen, dass man auf einer präzisen Fokussierung besteht. Das war mir offensichtlich beim ersten Mal nicht gelungen.
 
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Hallo Hans,

ich stimme mit Dir überein, was Deine Auffassung zum 24-70 betrifft.
Um so mehr bin ich darüber verwundert, dass NIKON offenbar auch im sog. Premiumsegment Produkte auf den Markt bringt, die mit den von Dir beschriebenen Mängeln behaftet sind.
Mein Informant, ein Fotografenmeister mit einem eigenen Geschäft und 35-jähriger Berufserfahrung hat mir dazu einiges anvertraut.
Meist hätte der Service viele reklamierten Mängel beseitigen oder ausgleichen können, aber eben auch nicht alles.
Diese Fälle und unzufriedene Kunden belasteten ausschließlich den Handel.
Das 24-70 sei ein gutes Objektiv, das er allerdings nicht an der D 300 empfehle.

Ich hatte mir im Mai d.J. die D 300 "blind" gekauft, ohne diesen erfahrenen Mann zu konsultieren. Er wohnt in einem anderen Bundesland und ich wollte unbedingt in der Nähe meines Wohnortes einen Ansprechpartner.
Wie ich heute weiß, hätte er mir eine andere Kamera und auch zwei andere Objektive empfohlen.
Obwohl ich gar keine Tests lese, habe ich mich auch von NIKON-Prospekten und Zeitschriften blenden lassen, in denen die D 300 als exclusives und mehrfach ausgezeichnetes Exponat beschrieben wird.
Weil die erste Kamera mit dem 18-200 überhaupt keine brauchbaren Fotos zustande brachte, hat mein Händler noch kurz vor meinem Urlaub das Gehäuse ausgetauscht.
Die Bilder waren etwas besser, aber kamen nicht annähernd an die Bilder heran, die ich mit meiner D 200 geschossen hatte.
Ich bin dann zum NIKON-Service gefahren und konnte nach etwa 3 Stunden meine Kamera wieder mitnehmen.
An meinem SB 800 hatte man zudem noch die Blitzröhre getauscht, weil alle Fotos mit Blitz einen Farbstich hatten. Auch dieser hatte an der 200 zuvor einwandfrei funktioniert.
Zwei Tage vor meinem Urlaub habe ich mir dann noch von meinem Händler das 17-55 gekauft, das sowohl vom NIKON-Service (es kam extra 1 Mitarbeiter für diese Beratung) als auch von meinem Händler als das Spitzenobjektiv gelobt worden war.
Meine Bilder sind ja brauchbar, aber eben nichts besonderes und die Konturenschärfe stimmt nicht mal beim 17-55.

Ich bin derzeit einfach enttäuscht und sauer, zumal ich derartige Mängel bei NIKON nicht erwartet hatte.
Und ich habe einfach keine Lust, schon wieder zum Kundendienst zu müssen, in der Hoffnung, dass die Mängel auch im ersten Angriff restlos und zu meiner vollen Zufriedenheit beseitigt werden.
Ich denke, dass ich das bei einem Kapitaleinsatz von über 4000.-€ auch erwarten darf.
Mein Händler würde auch alles zurücknehmen und mir - allerdings gegen erheblichen Aufpreis - eine D 3 verkaufen.
Da diese bereits einen Nachfolger hat, zweifle ich noch, zumal ich bei diesem Wetter auch keine neue Kamera testen möchte.

Vor diesem Hintergrund werde ich mich wohl zunächst für den Service entscheiden, aber ebenso klar meine Enttäuschung wie auch meine Erwartung zum Ausdruck bringen.
Und dabei ist es mir völlig gleichgültig, ob nur an Kamera oder am Objektiv bzw. an beiden eine Justage vorgenommen wird.
NIKON muss sich jedenfalls verdammt anstrengen, wenn ich dort Kunde nach über 30 Jahren Treue bleiben soll.

Freundliche Grüße
Spartacus
 
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Das 24-70 sei ein gutes Objektiv, das er allerdings nicht an der D 300 empfehle.
Die Begründung für diese Nicht-Empfehlung würde mich mal interessieren.

Meine Bilder sind ja brauchbar, aber eben nichts besonderes und die Konturenschärfe stimmt nicht mal beim 17-55.
Das darf nicht sein, und ich verstehe, dass du enttäuscht bist. Aber da ich erfahren habe, dass eine einwandfreie Justierung möglich ist (wenn auch erst beim zweiten Anlauf), würde ich dir wirklich empfehlen, Objektiv und Kamera noch einmal zum Service zu geben (vielleicht doch nach Düsseldorf), und mit Nachdruck eine perfekte Fokussierung zu fordern.

Mein Händler würde auch alles zurücknehmen und mir - allerdings gegen erheblichen Aufpreis - eine D 3 verkaufen.
Ob eine D3 aber die Probleme lösen würde, wenn die Ursache (hauptsächlich) beim Objektiv liegt?


Völlig unverständlich ist mir nach wie vor, warum manche der Profi-Objektive an der D300 auf Anhieb einwandfrei fokussieren, während andere Exemplare des gleichen Typs so krass daneben liegen. Mein 24-70 fokussiert jetzt korrekt, aber z. B. bei Unendlich steht die Entfernungsskala des Objektivs weit hinter der Unendlich-Markierung. Ist selbst bei den Profi-Linsen die Fertigungsstreuung so groß?
 
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Hallo Hans,

soweit mir noch erinnerlich, lautete die Begründung sinngemäß, dass es sich bei em 24-70 um ein für das Vollformat gerechnetes Objektiv handelt, somit an einem "kastrierten" Sensor nicht auszureizen ist.
Mein Freund und Fotografenmeister ist überdies der Ansicht, dass diese Sensoren keine Zukunft haben, zumal das Argument, Vollsensoren seien in der Herstellung zu teuer, nicht zu halten sei.

Ziel meiner Telefonate mit ihm war keine Ferndiagnose über mein Problem, sondern die Erlangung von Informationen und ggf. Empfehlungen und Ratschläge zu meinem weiteren Vorgehen.
Über die D 300 konnte ich nicht viel erfahren, da sie zwar zu seinem Verkaufskontingent zählt, aber von ihm selbst nicht getestet worden ist.
Er arbeitet seit dem Erscheinen im Kleinbildformat mit der D 3 (die keinesfalls nur Stärken hat)und im Mittelformat mit einer Hasselblad.
An der D 3 verwendet er ganz überwiegend hochlichtstarke Festbrennweiten, von einem 80-200 einmal abgesehen.
Die Reklamationsrate hielte sich bei NIKON noch in Grenzen, während sie bei Fremdobjektiven gravierende Ausmaße angenommen hätte.
Dennoch könne kein Händler darauf verzichten, weil hierbei die Verdienstspanne höher sei als bei den Marken.

Nach seinen Informationen läge der Fehlfocus in meinem Fall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an dem 17-55, sondern an der D 300.
(insoweit habe wir uns sicher mißverstanden).
Unbeschadet dieser Vermutung ist es mir zunächst gleichgültig, woran er nun im einzelnen festzumachen ist.
Ich werde Kamera und Objektiv zum Service bringen und klarmachen, dass ich vom Ergebnis der Reparatur meine Entscheidung abhängig mache, der Marke NIKON weiterhin treu zu bleiben.
Ich habe bisher der Marke vertraut und aus diesem Grunde - zugegeben überhastet und ohne die Kamera vorher zu testen - gekauft, zumal auch mein Händler in Superlativen davon geschwärmt hatte.

Die Aussagen der Händler und deren Verkäufer spiegeln aber nur hauptsächlich ein Feedback ihrer Kunden wieder, weil keiner von ihnen i.d.R über individuelle Erfahrungen mit allen Kameras und Objektiven verfügen kann.
Man empfiehlt z.B. Produkte mit einer geringen Reklamationsrate, dies muss aber keinesfalls bedeuten, dass dieses Produkt der Erwartung des Kunden gerecht wird.
Und gerade im Bereich der digitalen Kameras "sei noch sehr viel Luft drin" !.
Mein Freund hätte gerade vor kurzem Gelegenheit gehabt, eine LEICA S 2 mit neuen Hochleistungsobjektiven anzutesten.
Die Ergebnisse seien sehr gut gewesen - die Kamera soll im Sommer 2009 auf den Markt kommen für einen Preis - hinter vorgehaltener Hand und keineswegs offiziell von sage und schreibe 30.000.-EURO !!!

Es verschlägt mir die Sprache und ich würde nicht einmal eine D 3x für 7000.-€ kaufen.
Aber solange es dafür Käufer gibt, werden sich diese Hersteller bestätigt fühlen.
Bei dieser Preisgestaltung vergeht mir die Lust am Fotografieren, die ich über viele Jahre mit Enthusiasmus und großer Leidenschaft betrieben habe.

Freundliche Grüße
Spartacus
 
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Hallo Peter,

er hätte mir eine D 3 empfohlen und zwei hochwertige Nikkore mit durchgehender Lichtstärke, am liebsten Festbrennweiten für meinen Anwendungsbereich.
Die D 3, weil er damit umfassende Erfahrungen seit ihrem Erscheinen hat und die Schwächen für den semiprofessionellen Anwender vertretbar seien.

Freundliche Grüße
Spartacus
 
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Die Begründung ist etwas seltsam. Dann ist es doch gerade eine Empfehlung wert?
Oder empfiehlt er etwa das 18-200VR weil es für DX gerechnet ist und den Sensor der D300 bei weitem nicht ausreizen kann?:D

soweit mir noch erinnerlich, lautete die Begründung sinngemäß, dass es sich bei em 24-70 um ein für das Vollformat gerechnetes Objektiv handelt, somit an einem "kastrierten" Sensor nicht auszureizen ist.
 
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Hallo an Euch alle,

wie versprochen, möchte ich Euch kurz über die weitere Entwicklung informieren.
Ich habe heute Mittag meine D 300 mit MB - D 10 und meine Objektive bei Nikon in Düsseldorf abgegeben und dort sehr ausführlich meine Probleme bzw. die von mir erkannten Mängel geschildert.
Bei der Annahme bzw. Erfassung der einzelnen Geräte sah man sich das 17-55 genauer an und äußerte spontan, dass der vorgeschraubte UV-Filter von B&W ursächlich sein könnte für den Fehlfocus.
Dieser, von meinem Händler dringend empfohlenene Frontlinsenschutz sei nicht nur überflüssig, sondern behindere die Funktionsfähigkeit des AF.
Im Übrigen seien heute die Frontlinsen aus gehärtetem Glas gefertigt, so dass ein Schutzfilter entbehrlich sei.
Noch vor wenigen Tagen hatte ich daran gedacht, das Objektiv mal ohne diesen Filter zu testen, bin aber leider nicht dazu gekommen.
Diesen Filter hatte mir mein Händler für 85.-€ verkauft, der angeblich regulär 120.-€ oder sogar 125.-€ kosten soll.
Ich habe vor einer Stunde mit meinem Freund aus München (Fotografenmeister und Nikon-Händler) darüber gesprochen, der sich der vorerwähnten Meinung anschließt und UV-Filter bei Digitalkameras nicht empfiehlt, aber ihn auch nicht von vornherein als die Ursache für den Fehlfocus ansieht.
Leider hat mir mein Händler die Plastikschachtel für den Filter vorenthalten, sonst würde ich ihn wieder zurück geben.

Des weiteren hat sich Nikon bereit erklärt, auch den Druckpunkt des MB-D10 zu modifizieren.

Ich hatte in meinem Vortrag ausführlich über die unterschiedlichen Erfahrungen zu den beiden Problemstellungen berichtet und auch darüber, dass der Fehlfocus - zumindest in einem Fall - erst im zweiten Anlauf behoben worden sei.

Nach einer 10-minütigen Rücksprache hat man mir versichert, dass ich meine Kamera noch vor Weihnachten - ggf. erst am 23.12. zurück bekäme und meine Probleme im ersten Anlauf behoben würden.

Angetan war ich von der Freundlichkeit und dieser Zusage.
Ich bin nun sehr gespannt auf das Ergebnis und würde mich riesig freuen, wenn ich danach endlich jene Bilder produzieren könnte - ohne Einsatz eines Bildbearbeitungsprogramms - die meinen Erwartungen von einer solchen Kamera mit den besten Linsen entsprechen.

Sobald ich meine Kamera zurück habe, werde ich sie testen und über das Ergebnis berichten.

Freundliche Grüße
Spartacus
 
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Dieser, von meinem Händler dringend empfohlenene Frontlinsenschutz sei nicht nur überflüssig, sondern behindere die Funktionsfähigkeit des AF.

diese meinung teile ich insofern das ich die filter (als linsenschutz) auch für überflüssig halte und deswegen keine verwende. ob sie den AF behindern kann ich - da ich ja keine verwende - nicht beurteilen.


Im Übrigen seien heute die Frontlinsen aus gehärtetem Glas gefertigt, so dass ein Schutzfilter entbehrlich sei.

die gegenlichtblende ist mein hauptschutz!

ich wünsche dir, dass du deine D300 bald wieder zurück bekommst und dann viel freude damit hast.

viele gruesse
steve


ps. lass uns wissen wie es weitergeht....
 
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Hallo Steve,

aus meiner 25-jährigen Analogzeit, zuletzt mit einer F 100 und Spitzenobjektiven von Nikon waren mir die hier beschriebenen Probleme völlig fremd.
Und ich bereue noch heute, dass ich vor 5 Jahren diese Kamera verkauft habe und mich auf diese digitale Schiene eingelassen habe.
Ich habe seinerzeit, einwandfrei belichtete und sofern erwünscht, auch superscharfe Fotos geschossen, ohne diese - wie heute beinahe üblich - erst mit Bildbearbeitungsprogrammen zu verschlimmbessern und Ergebnisse vorzutäuschen, die ich in Wirklichkeit während des Fotografierens gar nicht angetroffen habe.
Als vor einigen Jahren auf der Fotokina die ersten Digitalkameras vorgestellt wurden, da hatte ich gehofft, dass sich diese Technologie nie wird durchsetzen können, so grausam waren die gezeigten Bilder.
Leider ist es anders gekommen und beinahe jährlich wird man mit Nachfolgemodellen konfrontiert, ohne dass die Bilder - und darauf kommt es mir ausschließlich an - besser geworden wären.
Ich habe bei Porträts die Hauttöne verglichen -alte analoge und neue digitale- für mich liegen Welten dazwischen - aber die meisten stört es offensichtlich nicht. Natürlichkeit sieht anders aus !

Entschuldige, ich bin abgekommen vom Thema.
Wollte nur sagen, dass seinerzeit Neutralfilter wie der Nikon L37c als Schutzfilter üblich waren.
Dass diese heute - und besonders UV-Filter - sich eher störend erweisen können - sollten ja auch Händler wissen, aber scheinbar geht es denen ausschließlich ums Geldverdienen.

Auf jeden Fall ist mein Vertrauen erstmal dahin und Nikon muss sich alle Mühe geben, um mich als Kunden zu behalten.
Zukünftig werde ich vor einem Kauf jede neue Kamera mit der entsprechenden Optik ausgiebig testen und keineswegs mehr auf werbende Aussagen der Verkäufer vertrauen, von denen manche ohnehin erschreckend wenig Ahnung haben und in der Regel nicht ausreichend qualifiziert sind.

Wenn mir Nikon sagt, wir haben unendlich viel im Service zu tun, wollen aber sehen, dass wir es in Ihrem (meinem) Falle in 5 Arbeitstagen schaffen, dann ist dieser Versuch für mich kein Qualitätsmerkmal, sondern stimmt mich eher nachdenklich.
Allerdings vermute ich, dass die Mitbewerber ähnliche Probleme haben, die allesamt wir - die Kunden - auszubaden haben.

Im Übrigen scheint nicht nur die D 300 betroffen.
Bei der Abgabe meiner Kamera reklamierte ein weiterer Kunde seine
D 700 und zählte alle möglichen Mängel auf. (Vignettierungen u.ä.)
Ich bekam nur Bruchstücke mit, zumal dieser Kunde sehr aufgebracht war und den Geschäftsführer verlangte.

Trotz allem setze ich jetzt auf den Service und das Versprechen, meine Kamera und Objektive absolut mängelfrei zurückzuerhalten.

Noch ein Tipp für diejenigen, die den Service aufsuchen wollen.
Es wird nach Beispielbildern gefragt, wenn man deren Qualität beanstandet.

Und zu guter Letzt bedanke ich mich für Deine guten Wünsche und ich wäre wirklich froh, wenn ich nach diesem Service das leidige Kapitel ad acta legen könnte.

Freundliche Grüße
Spartacus
 
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....und äußerte spontan, dass der vorgeschraubte UV-Filter von B&W ursächlich sein könnte für den Fehlfocus.
Dieser, von meinem Händler dringend empfohlenene Frontlinsenschutz sei nicht nur überflüssig, sondern behindere die Funktionsfähigkeit des AF.
Von dieser These habe ich noch nie etwas gehört. Interessant.

D 700 und zählte alle möglichen Mängel auf. (Vignettierungen u.ä.)
Eine Kamera die vignettiert würde ich auch reklamieren! :fahne:

Gruß
Dirk
 
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Gefährlich halbwissender Fotografenfreund, nichtswissender Händler.:eek:
Ich hoffe Nikon hat dagegen überhaupt eine Chance.
Hat Nikon eigentlich die vignettierende Kamera zum Patent angemeldet?:D
 
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An dieser Stelle möchte ich ergänzend zu meinen vorigen Beiträgen in diesem Thread, wo ich Probleme mit 24-70 und D300 hatte (massive) hinzufügen :
Ich hab die Kamera nie eingeschickt und halbwegs zufriedenstellend mit +18 über alle BW fotografiert.
Zu Weihnachten gabs ne D3. 24-70 drauf und der Fokus sitzt dort aber sowas von perfekt, ohne irgendeine Feinabstimmung.
Scheint also doch an der Kombi Kamera/Objektiv gelegen zu haben. Alle anderen Objektive haben an meiner D300 funktioniert.
 
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@Spartacus

Nach oberflächlicher Lektüre deines Threads würde ich mir zweimal überlegen
dir auch nur eine Fototasche zu verkaufen.
 
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Hallo Thomas,

mein Freund aus Bayern (Fotografenmeister und Innungsobermeister für das fotografische Handwerk) hatte mir u.a. diese Kombi D 3 mit 24-70 empfohlen.
Auch dessen weitere Ansichten wurden zwischenzeitlich von einem Nikon-Techniker vollumfänglich bestätigt.
Hätte ich mein Equipment bei ihm gekauft, wäre mir sicher viel Ärger erspart geblieben.
Ungeachtet dessen hoffe ich natürlich darauf, dass Nikon noch vor Weihnachten meine D 300 repariert und vor allem die angezeigten Mängel beseitigt.

Ich wünsche Dir viel Freude mit Deiner neuen Kamera und einem ebenso guten Objektiv (ich glaube mit Nanokristallvergütung, wennich das noch richtig in Erinnerung habe).

Freundliche Grüße
Spartacus
 
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Ich wollte damit niemandem, absolut niemandem beipflichten, der gesagt hat die D300 und das 24-70 wären keine gute Kombination. Weil das definitiv nicht stimmt. Ich hatte da lediglich mit dem Fokus Probleme, die an der D3 nicht mehr bestehen.
 
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Hallo an Euch alle,

ich habe heute Nachmittag von Nikon die schriftliche Nachricht bekommen, dass der Reparaturvorgang abgeschlossen ist.
Dem Reparaturstatus kann ich entnehmen, dass der AF an meiner D300 justiert und der Auslösedruckpunkt am MB-D10 korrigiert worden sei.
Die Abbildungseigenschaften meiner Objektive wurden in der Praxis und auch auf optischen Meßbänken geprüft. Sie liegen innerhalb der Werkstoleranz.
Die Geräte wurden im Rahmen der Qualitätskontrolle überprüft.

Freundliche Grüße und frohe Festtage
Spartacus
 
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Hoffentlich waren die optischen Meßbänke korrekt justiert, damit ein Fehlverhalten der Hardware völlig ausgechlossen ist.

Ich wünsche ein Frohes Weihnachtsfest!
 
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Hallo Steve,
aus meiner 25-jährigen Analogzeit, zuletzt mit einer F 100 und Spitzenobjektiven von Nikon waren mir die hier beschriebenen Probleme völlig fremd.

ich komme auch aus der analogen welt wo ich vor 20 jahren begonnen habe. nach 10 jahren pause bin ich digital wiedereingestiegen und war relativ entsetzt, was sich alles geändert hat...

Ich habe seinerzeit, einwandfrei belichtete und sofern erwünscht, auch superscharfe Fotos geschossen, ohne diese - wie heute beinahe üblich - erst mit Bildbearbeitungsprogrammen zu verschlimmbessern und Ergebnisse vorzutäuschen, die ich in Wirklichkeit während des Fotografierens gar nicht angetroffen habe.

das kann ich so nicht bestätigen, hätte eine meiner (oftmals selbst entwickelten,) analogen schwarz weiss aufnahmen die gleiche schärfe gehabt wie die bilder die ich heute (auch mit nachbearbeitung) 'erzeuge' hätte man mich wohl auf der ganzen welt gekannt.

Entschuldige, ich bin abgekommen vom Thema.
Wollte nur sagen, dass seinerzeit Neutralfilter wie der Nikon L37c als Schutzfilter üblich waren.
Dass diese heute - und besonders UV-Filter - sich eher störend erweisen können - sollten ja auch Händler wissen, aber scheinbar geht es denen ausschließlich ums Geldverdienen.

auch ich verwendte damals auf jedem objektiv schutzfilter UV0. mein freund, und ebenfalls fotografenmeister hier in ösiland, hatte die übrigens auch. allerdings habe ich über ihn und andere schon vor längerer zeit erfahren, dass es bei einigen filtern zu problemen mit dem fokussieren kommen kann. das ist aber nicht der grund warum ich keine verwende, ich kann das selbst auch nicht bestätigen. nur auf meinem 70-200/2,8 verwende ich einen filter als schutz da ich damit auch motocross fotografiere und ich nicht erst einmal einen stein auf die rübe bekommen habe. insofern meine einzige ausnahme. hatte die woche ein 24-70/2,8, ein 85/1,4 vom profi geliehen bekommen. beide waren ohne filter......
er meinte auch wenn schon filter als schutz dann keine UV. da scheint es irgendwelche völlig neutralen zu geben, ich kenne die aber nicht...

back to topic. ich betrachte meine D300 auch mit gemischten gefühlen (wegen des viel zu hellen monitors und vor allem wegen des internen belichtungsmessers), bin aber im großen und ganzen zufrieden. ich habe auch noch nie wirklich ernsthafte fokustests durchgeführt. gehörte ich anfangs auch zur gruppe der schärfefanatiker habe ich schnell bemerkt, dass wir dazu tendieren bilder rein technisch zu betrachten. ich war dann auf verschiedenen ausstellungen wo weltklasse-bilder, die ich teils echt scheisse fand, gezeigt wurden (analog/digital). egal ob farbe oder SW, ob digital oder analog, die waren alle nicht so scharf wie ich es noch vor einem jahr bevorzugt hätte.

inzwischen habe ich aufgehört meine bilder (hauptsächlich people/street fotografie) stärker zu schärfen. ganz im gegenteil, speziell bei teilakt und akt gefällt mir ein nicht so scharfes bild das sogar ein wenig rauschen darf inzwischen besser.

trotzdem sollte eine kamera um diesen preis korrekt und mit jedem gottverdammten scherben einwandfrei fokussieren, da gebe ich dir recht.

ich wünsche dir das alles gut (scharf ) wird
viele gruesse aus wien
steve
 
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