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Es gab hier in der Gegend Gemeinden, da wurden solche Grabsteine von wackeren Bürokraten der öffentlichen Ordnungserwaltung zur "Gefahrenabwehr" umgeworfen (OT: damit keiner verletzt wird, wenn die umfallen). Das hat - mit Recht - sehr viel Ärger gegeben. Auf den pietätlosen Aufklebern wurden damals vorher 14 Tage Frist zur Befestigung gesetzt.
Ruine der Begräbniskirche St. Wenzel in Nowa Cerekwia (Neukirch), Polen.
1945 wurde bei schweren Kämpfen die Kirche zerstört und nicht wieder aufgebaut.
1946 wurden die letzten Deutschen aus dem Ort vertrieben.
Es gibt einen Gedenkstein in Deutscher und Polnischer Sprache an Gedenken an die früher hier Verstorbenen Menschen.
Die polnischen Gräber sind aufwändig gestaltet und geschmückt.
Eine besondere Form von Friedhöfen entstehen in unserer Region (Westerwald) immer häufiger: Sogenannte Ruhewälder, in denen Hinterbliebene die Möglichkeiten haben, die Urnen mit den sterblichen Resten ihrer Versorbenen in einem schönen Wald zu bestatten, wie hier in Mündersbach:
Auf diesem, mit Baumstämmen und Findlingen gestaltetem Platz kann die Trauergemeinde konfessions- und religionsübergreifend Abschied von einem Verstorbenen nehmen. Alles ist hier so gebaut, dass die Natur es irgendwann zurück nimmt:
Für das Aufstellen der Urne während des Abschieds dient beispielsweise dieser umgestaltetet Baumstumpf:
oder der Altar, an dem die religiöse oder auch ein weltlicher Prediger seine Abschiedsworte an die Trauernden richtet:
Kleine Zeichen der Erinnerung findet man trotzdem an vielen Stellen:
Grüne Reisszwecken an den ergabenen alten Buchen bedeuten, dass es unter ihnen noch die Möglichkeit gibt, einen Platz für die letzte Ruhe für sich oder einen Lieben zu finden:
Auf die naturnahe Prägung des Friedhofes wird viel Wert gelegt. Ein geschmackvoll gestaltetes Insektenhotel sorgt dafür, dass nicht nur Erinnerungen, sondern auch vielfältiges Leben hier eine Heimat finden:
ich kenne nur die Anbieter (ist ja kommerziell) "Ruheforst" und "Friedwald", die sind schon einigermaßen vertreten - allerdings sparen beide Bayern ziemlich aus - keine Ahnung, ob das a) Dich betrifft und b) von den dortigen Behörden nicht gewünscht ist.
so neu ist das ja nun nicht. Meine Schwiegermutter wurde vor ca 20 Jahren schon so bestattet. Ja, wir mußten dazu ein paar Kilometer fahren. In Dormagen (25km) wäre der nächste Friedwald - von Neuss aus