Eine etwas ketzerische Gegenthese: ist s/w das Mittel der Wahl für Männer, die wegen rot/grün-Blindheit Farben eh nicht richtig sehen (Männer deswegen, weil rot/grün-Blindheit bei Frauen nicht auftritt, hängt mit dem x/y-Chromosomen zusammen)? Für mich war in meiner "analogen Phase" s/w oft das einzige Mittel der Wahl, da zum einen Farbbilder einen wesentlich höheren Aufwand im Heimlabor verursacht hätten (allerdings hab ich auch viel mit E6 + Cibachrome gemacht), andererseits für Bilder, die in den Druck gingen, nur s/w möglich war (z.B. Zeitungsdruck). Ich denke, dass man durch diese intensive Beschäftigung dann auch lernt, schwarzweiß zu sehen (btw.: der Deutsche sieht eh nur schwarz
). Und man musste früher ja auch beim Fernsehen sich die Farbe dazudenken...
Wenn Stefan sagt, er hat nur einen schwarzweiß-Film verschossen und gemerkt, er könnte das nicht, ist das für mich, wie wenn sich jemand zum ersten Mal in ein Auto setzt und sagt, er könne nicht Auto fahren...
Dass schlechte Bilder durch s/w-Konvertierung nicht besser werden - einerseits eine Binsenweisheit, andererseits zu allgemein, weil dies von der Definition abhängt, warum ein Bild schlecht ist - gut, unscharf bleibt unscharf, aber ein Farbbild kann auch schlecht sein, weil Farben nicht zusammenpassen oder zu unruhig wirken - durch s/w ist das Problem unter Umständen gelöst.
Wenn Stefan sagt, er hat nur einen schwarzweiß-Film verschossen und gemerkt, er könnte das nicht, ist das für mich, wie wenn sich jemand zum ersten Mal in ein Auto setzt und sagt, er könne nicht Auto fahren...
Dass schlechte Bilder durch s/w-Konvertierung nicht besser werden - einerseits eine Binsenweisheit, andererseits zu allgemein, weil dies von der Definition abhängt, warum ein Bild schlecht ist - gut, unscharf bleibt unscharf, aber ein Farbbild kann auch schlecht sein, weil Farben nicht zusammenpassen oder zu unruhig wirken - durch s/w ist das Problem unter Umständen gelöst.
:winkgrin:



