Fotos zu billig verkauft?

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Mark,

ich habe letzt mein silbernes Auto für y € verkauft. Der Käufer und ich waren uns schnell einig.
Habe ich zu billig verkauft? Was hätte ich denn für mein Auto verlangen können? ...

In rot hätte ich Dich noch zum Drink eingeladen !
 
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Mark,

ich habe letzt mein silbernes Auto für y € verkauft. Der Käufer und ich waren uns schnell einig.
Habe ich zu billig verkauft? Was hätte ich denn für mein Auto verlangen können?
Es war ein Auto wie man es auf der Straße herumfahren sieht.

Kannst Du mir hierauf eine vernünftige Antwort geben?


Grüße
Bernd


Hast du noch irgend etwas konstruktives? Ich befuerchte selbst wenn ich dich mit allen Infos was moeglich ist fuettere und noch die Masse meiner Frau drauf leg, da wird nichts kommen.:rolleyes:

Gruss
 
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Was meint ihr, wieviel man haette verlangen koennen? Es geht mir nicht um irgendwelche Fantasiesummen. Eigentlich ganz realistische Summen.

50€ pro Bild.

Ich verstehe nicht, warum solche Fragen immer so abgetan werden müssen. Über den Wert von Gebrauchtwagen, Immobilien oder Kameragehäusen unterhält man sich doch auch unverfänglich... :cool:
 
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50€ pro Bild.

Ich verstehe nicht, warum solche Fragen immer so abgetan werden müssen. Über den Wert von Gebrauchtwagen, Immobilien oder Kameragehäusen unterhält man sich doch auch unverfänglich... :cool:

Hast ja Recht, nur das bleibt doch Spekulation.

7 Bilder pro € 50.- ergibt € 350.-
Vom Zeitaufwand ist das o.k..
Überlege ich aber weiter, welche Kosten normalerweise bei einem Schiff entstehen, ist das viel zu wenig. - An den Wochenenden bin ich oft an der Stör. Dort ist eine Werft.

Manchmal wird ein Schlepper repariert - da wäre ich mit diesem Geld mehr als zufrieden.

Manchmal werden Luxus-Yachten von Millionären ausgebaut, für die wäre das zehnfache auch nur ein Trinkgeld im Verhältnis zu den übrigen Ausgaben dort.

Was soll man da raten, wenn man gar keine Information über die weiteren Umstände hat ?

Beispiel :

picture.php


guggel mal den Namen:

picture.php
 
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Hast du noch irgend etwas konstruktives? Ich befuerchte selbst wenn ich dich mit allen Infos was moeglich ist fuettere und noch die Masse meiner Frau drauf leg, da wird nichts kommen.:rolleyes:

Gruss

Natürlich kommt von mir kein Preis, weil es meiner Meinung nach nicht möglich ist. Das haben Dir hier schon mehrere Teilnehmer versucht zu erklären.

Meine Analogie mit dem Auto sollte Dir nur zeigen, daß Du einfach zu wenig Infos genannt hast um Dir einen gerechtfertigten Preis zu nennen. Wobei der Preis eines Gebrauchtwagens viel einfacher, weil objektiv, zu bestimmen ist, wie der Preis eines Bildes.

Letztendlich ist der Preis für ein Bild immer so hoch, wie jemand bereit ist zu bezahlen und das ist in der Regel so gut wie nie sein erstes Angebot. So gesehen wäre in Deinem Fall wohl mehr drin gewesen. Andererseits bezahlt im Extremfall jemand sogar dafür, nur damit sein Bild unter Nennung seines Namens veröffentlicht wird.

Wenn Du mit dem Preis einverstanden warst, ist doch alles in Ordnung.
 
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Hallo Mark!
...in welchen preislichen Bereichen man sich bewegen kann.
Ich vermute, du denkst nach diesem für dich bis jetzt einmaligen Verkauf weiter: "Was kann ich bei späteren eventuell ähnlichen Anfragen verlangen?":nixweiss:
Und da ist eben das Problem: Beim "Ersten Mal" einen Preis akzeptiert zu haben, den der Käufer vorgeschlagen hat, kann bei diesem (und wegen Mundpropaganda auch bei anderen Interessenten) dazu führen, dass weitere Verkäufe nur zum gleichen Preis abgeschlossen werden können.:cam:
Das muss für dich nicht schlecht sein, wenn du auch weiterhin mit einem solchen Betrag zufrieden bist - für Andere, die von ihrer Fotografie leben müssen, kann es aber schlecht sein, wenn der Preis außergewöhnlich niedrig war, weil die Erwartungshaltung der Interessenten den erzielbaren Preis für diese Anderen "versaut".:fahne:
 
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Manchmal werden Luxus-Yachten von Millionären ausgebaut, für die wäre das zehnfache auch nur ein Trinkgeld im Verhältnis zu den übrigen Ausgaben dort.

Ich bin jetzt mal böse und formuliere es etwas hart: die Bilder sind aber auch nicht solche, die einem Besitzer/Auftraggeber dieser Yacht für Hochglanzprospekte vorschweben, oder? Langweiliges Licht, beliebiger Schnitt und Perspektive, etc... ;)


Sicher ist die Aussage richtig: "Ein Foto ist nur soviel wert, wie der Käufer bereit ist zu zahlen".
Dennoch finde ich es am einfachsten für Anfänger in diesem Bereich (wie mich), einfach mal eine grobe Hausnummer zu hören.

Neulich wollte ich ein paar Bilder von Outdoorartikeln (Zelt, Kocher, mit Personen, etc.) an einen lokalen Händler verkaufen, inkl. aller Nutzungsrechte. Ich habe 50€ pro Bild vorgeschlagen, der Händler verwies auf die gängigen Portale wie Fotolia, in denen es erstklassige Bilder inkl. aller Recht und mit 12 MP für 35€ gibt - was soll man da sagen? Am Ende hat er mir 50€ gegeben. Ich hätte sie ihm auch für 10€ verkauft, denn diese Bilder wäre ich nie irgendwo losgeworden, die wären auf der Festplatte versauert.
Ein anderer, großer Outdoor-Händler zahlt mir 200€ (warum auch immer).
Ich habe auch schon Bilder verschenkt, an einen Zelthersteller (und im Gegenzug Ersatzteile bekommen) oder an Arztpraxen (die ich kenne).

Im Endeffekt sollte man sich natürlich nicht unter Wert verkaufen, aber getreu dem Motto "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" sind ein paar Euro für Bilder, die man sonst eh nie loswürde, sicher nicht verkehrt.
 
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Ich bin jetzt mal böse und formuliere es etwas hart: die Bilder sind aber auch nicht solche, die einem Besitzer/Auftraggeber dieser Yacht für Hochglanzprospekte vorschweben, oder? Langweiliges Licht, beliebiger Schnitt und Perspektive, etc... ;)
.

Das ist überhaupt nicht böse - es sind langweilige Schnappschüsse.

Mir ging/geht es nur darum, dass ich mir bei diesen Yachten sicherlich mehr Mühe gegeben hätte, hätte ich von einem Verkauf geträumt. Aber dann hätte ich zumindest versucht, hier "richtig Kohle" zu machen - diese Leute haben genug.

Mein Anliegen war, die Spannbreite des möglichen Erlöses zu zeigen.

Es gibt Leute, die arbeiten auf einem Schlepper, Binnenschiff , ... und sind nicht reich - andere haben Mega-Yachten und würden sicher eher für gute Fotos von diesen Schiffen (die meine nicht sind, aber vielleicht die von patur - nur das kann ich auch nicht abschätzen)
auch angemessenes Geld bezahlen.

Es ist sicher eine enorme Preisspanne.
 
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Ein Weg, Preise zu eruieren, ist der Weg über GettyImages.
Bild suchen, Lizenzbedingungen mit Parametern abfragen,
dann gibt es einen Preis – korrekter: eine Preisforderung.

Eine Verwendung für Anzeigen, 1/1, 100.000 Auflage bei
5 Jahren Laufzeit wird mit rd. 2000 Euro ausgepreist …

Aber das ist High-End mit garantiertem Rechte-Clearing.

Dieser Aspekt sollte nämlich nicht vergessen werden. :cool:



 
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Was sind das denn für Argumente hier? Einem vermeintlich Reichen nimmt man für die gleiche Leistung mehr Geld ab, als einem vermeintlichen "Normalverdiener"?

Zum (grossen) Glück ist das in D verboten und kann (sehr) teuer bestraft werden. Ein Hummer Termidor ist teurer als ein Cheeseburger, aber der Preis eines Burgers und der Preis eines Hummers ist für alle Kunden im jeweiligen Restaurant gleich.

Nur der Staat macht bei den Steuern einen Unterschied; ob man das "gerecht" finden muss, darf Jeder entsprechend seiner politischen Ideologie beurteilen.
 
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Der Wert eines Fotos ist von vielen Faktoren abhängig. In der Regel aber vor allem von der Art der Nutzung und der Art des fotografischen Einsatzes. Deshalb läßt sich die Frage generell auch nicht so einfach beantworten, sondern muß von Fall zu Fall entschieden werden.

Häufig ist es eher so, daß man einem Kunden ein induviduelles Angebot macht und die Nutzung einschränkt (Werbung). Genauso gibt es aber Bereiche in denen der Kunde einem vorgibt, was er bereit ist für ein Foto, oder eine bestimmte Leistung, zu zahlen, bzw. man handelt einen festen Preis aus (macht man häufig bei regelmäßiger Zusammenarbeit).

Es gibt natürlich für bestimmte Bereiche (z.B. journalisitsche Tätigkeit) auch Tabellen von Verbänden (z.B. VG Bild Kunst), deren Vorgaben man als grobe Orientierung nutzen kann. Die haben aber keine allgemeine Gültigkeit. Auch in der Kunst sind die Preise der Fotografien nicht mit dem Aufwand, oder Nutzung, zu erklären, sondern mit dem Marktwert des Künstlers, den er sich mit einem Konzept, oder einer Idee, über viele Jahre aufgebaut hat.

Es sollte auch dem TO einleuchten, daß auch der Aufwand und die Zeit die es braucht ein Foto zu erstellen, dabei auch eine Rolle spielen können. Genauso wie man für unterschiedliche Kunden für die prinzipiell gleiche Leistung unterschiedliche viel verlangen kann. Wenn mich z.B. ein mittelloser Künstler, oder Musiker, nach einem Bild fragt, dann nenne ich ihm verständlicherweise andere Preise, als wenn ein großes Unternehmen anfragt. Es spielen also nicht immer ausschließlich kaufmännische Überlegungen eine Rolle, sondern manchmal auch persönliche.

Wenn es darum geht den üblichen Marktpreis zu ermitteln, z.B. bei einem Streitfall vor Gericht, dann spielen sogar Faktoren wie die Gestaltungshöhe eine Rolle, also ob es sich im juristischen Sinne um ein einfaches Lichtbild, oder ein Lichtbildwerk handelt.

In der Praxis kann man für ein und dasselbe Foto also durchaus recht unterschiedliche Preise erzielen. Das liegt zum Teil dann auch im Geschick des Verkäufers. Es fragt sich auch niemand ernsthaft, warum zwei Fußballspieler, oder Musiker, für den ännähernd gleichen Aufwand unterschiedlich viel bekommen ;) Als Profi weiß man nach einiger Zeit, in welchem Rahmen sich die üblichen Preise bewegen und was man für ein Bild verlangen muß, damit es sich rechnet. Als Laie ist es eigentlich ziemlich egal was man dafür bekommt, solange man mit dem vereinbarten Preis zufrieden ist.

VG
 
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und das ich einen Verdienst auch noch bei der Steuer angeben muss. Was natuerlich bloedsinn ist, da es ein Hobbybereich ist.

Vielleicht gibt es ja noch Antworten auf meine Frage.

Gruss Mark

Kleiner Hinweis: Natürlich musst du die Einnahmen in der Steuererklärung angeben, aber die meisten Leute finden irgendwann auch Ausgaben, die sich dagegen rechnen lassen. Empfehlenswert Anschaffungen, die sich im ersten Jahr abschreiben lassen (früher war das mal 800DM)
 
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Kleiner Hinweis: Natürlich musst du die Einnahmen in der Steuererklärung angeben, aber die meisten Leute finden irgendwann auch Ausgaben, die sich dagegen rechnen lassen. Empfehlenswert Anschaffungen, die sich im ersten Jahr abschreiben lassen (früher war das mal 800DM)

Unsinn :

Einnahmen aus nicht auf Gewinn gerichtetem Hobby sind steuerfrei.

Ich würde gern meinen jährlichen Gewinn aus der Hobby-Knipserei versteuern und meine Ausgaben gegenrechnen.
 
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Moin
und wenn ich das Profil von Mark richtig interpretiere
ist die ganze Steuerdiskussion ob und wie hoch Einnahmen aus einem Hobby
versteuert werden müssen oder nicht relativ nebensächlich.....
da Mark in Norwegen wohnhaft ist und dortige Steuergesetze Anwendung finden...
 
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Was sind das denn für Argumente hier? Einem vermeintlich Reichen nimmt man für die gleiche Leistung mehr Geld ab, als einem vermeintlichen "Normalverdiener"?.

Na sicher. Wenn ich "Lisa Müller" für € 50.- einen ganzen Tag fotografiere und Staatschef xy für einen Schnappschuß für die Enkel 500.- abnehme, ist das meine Sache.


.
Zum (grossen) Glück ist das in D verboten und kann (sehr) teuer bestraft werden. Ein Hummer Termidor ist teurer als ein Cheeseburger, aber der Preis eines Burgers und der Preis eines Hummers ist für alle Kunden im jeweiligen Restaurant gleich.

Nur der Staat macht bei den Steuern einen Unterschied; ob man das "gerecht" finden muss, darf Jeder entsprechend seiner politischen Ideologie beurteilen.

Unsinn.

Ich bin kein Restaurant, sondern verkaufe (wenn überhaupt) aus einem Hobby - da kann ich die Preise gestalten, wie ich will.

Außerdem : Es gibt in Hamburg mindestens ein Restaurant, das verschenkt Essen an Bedürftige.

Naturlich sind Restaurantpreise festgelegt und differieren nicht nach dem Einkommen. Aber mir ist es freigestellt, ob ich ein Foto für € 50.- , oder € 500.- anbiete. Das kann ich heute auch verschenken und morgen € 5.000.- verlangen. Dass für meine Bilder niemand so viel zahlt, ist eine andere Sache. Keiner kann aber ankommen und sagen, gestern waren sie billiger, oder umsonst.
 
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Moin
und wenn ich das Profil von Mark richtig interpretiere
ist die ganze Steuerdiskussion ob und wie hoch Einnahmen aus einem Hobby
versteuert werden müssen oder nicht relativ nebensächlich.....
da Mark in Norwegen wohnhaft ist und dortige Steuergesetze Anwendung finden...

Er hat als Ortsangabe Priwall.

Die Steuergesetze dürften in Norwegen in einem Punkt gleich sein: Kein Staat will Steuern für Einnahmen aus einem Hobby.

Es wäre zu schön, wenn ich pro Jahr € 500.- aus Knipserei versteuern dürfte.

Wer Steuern aus einer auf Gewinn (!) gerichteten Tätigkeit erzielt, kann seine Ausgaben gegenrechnen. Ich kann bei € 500.- aus Hobby leider nicht meine Ausgaben gegenrechnen. Dann könnte ich leicht meine steuerlichen Einkünfte prima herunter rechnen. Das macht aber kein Finanzamt mit.
 
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Er hat als Ortsangabe Priwall.

Die Steuergesetze dürften in Norwegen in einem Punkt gleich sein: Kein Staat will Steuern für Einnahmen aus einem Hobby.

Moin Kay
es ging mir lediglich um den Hinweis bzgl. andres Land und das dort die "Spielregeln"
evtl. etwas anders sein könnten:)
 
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