Fließendes Wasser

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Gelöschtes Mitglied 5458

Guest

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Ich versuche die Bewegung und das Fließverhalten so sichtbar zu machen, dass es natürlich erscheint. Also keine weichgespülten Langzeitbelichtungen.
Dennoch soll aber die Dynamik spürbar werden.


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Haltet mich jetzt bitte nicht für verrückt, aber ich habe mir extra für diesen Zweck ein kleines VR-Objektiv gekauft.
Bei meinen ersten Versuchen hatte ich nämlich festgestellt, dass die "besten" Verschlußzeiten immer so um die 1/4"sek. bis 1/10" sek. liegen, je nach Fließgeschwindigkeit des Wassers.
Meine Schlussfolgerung war, dass man dies doch -wenn man einen wirksamen VR hätte- mit einer schweren Kamera recht sicher aus der Hand auslösen könnte. Also ohne Stativ.

Und tatsächlich: Verschlußzeiten bis zu einer viertel Sekunde lassen sich relativ sicher und mit geringstem Ausschuss ohne Stativ einsetzen (bei kurzer Brennweite bis 55mm DX).
Ich hatte für 75,- Euro ein kleines, gebrauchtes AF-S 18-55G VR II für meine D300 gekauft und bin vollkommen überrascht von der allgegenwärtigen Schärfe dieser Billiglinse !
Und nun teste ich mit dem Wasser rum, auf der Suche nach der bestmöglichen Darstellung der Eigenheiten des Wasser-Flusses.

O.K. der knappe Tonwertumfang der D300 setzt tatsächlich Grenzen (das mit den ausgefressenen Spitzlichtern stört auch mich).

Vielen Dank erst mal für die schnellen Rückmeldungen !​
 
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Oder haltet ihr ein Stativ für zwingend notwendig ? Wäre das erkennbar besser bei solchen Verschlußzeiten ? Ich konnte bei meinen Versuchen keinen Unterschied erkennen....

Außer natürlich wenn ich "Wattebilder" machen will, also so was (aber das ist nicht mein Ziel) :




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Ich würde mich auch sehr freuen, wenn mir jemand hier auch seine eigenen Bildbeispiele dazu einstellt und uns "seine" Technik/Vorgehensweise erklärt. Mir ist das sehr wichtig.
Was haltet ihr von dem Polfilter-Einsatz. Die sind alle mit POL entstanden, wobei ich den Grad der Löschung begrenzt habe, um die "Erhebungen" in der Wasseroberfläche "herauszuarbeiten". Im Prinzip könnte man die Oberflächenreflexion praktisch total auslöschen.
Hat sich hier schon mal jemand ernsthaft mit beschäftigt ? Ich hätte gerne mehr Feedback Leute ! Aufwachen !! :talk:
 
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:gruebel:Kein Wasser ?


Fotografiert niemand fließendes Wasser ?​
 
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Nun doch, Wolfgang, ich fotografiere auch hie und da fliessendes Wasser. Da ich aber kein Objektiv mit VR habe und das Stativ in der Regel nur für mein 800er benutze, (noch) keine einsetzbaren Filter habe, fotografiere ich wie Du.

Grundsätzlich ist es ja so, dass man vor jedem Motiv die eigene Intension überprüfen muss. Wenn ich Filter einsetze und das Wasser "schwammig" zeigen möchte, dann ist das genau so OK wie ohne Filter. Letztlich ist es eine Frage der Idee, der Gestaltung und der Umsetzung. Vergleiche sind da nicht hilfreich.

Somit kann ich eigentlich gar nicht mitreden. Grundsätzlich gilt ja, je länger die Belichtungszeit bei fliessendem Wasser, desto weniger Strukturen hat das Wasser...mit oder ohne VR oder Stativ ... :)
 
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Für mein Bildempfinden führen in der Regel Belichtungszeiten von +/- 1 Sekunde zu einem weichen Fließeffekt des Wassers, der noch Struktur zeigt. Für die Frage, ob mit oder ohne Polfilter kommt es für mich aufs Motiv an. Wenn nasse Felsen im Vordergrund zu sehen sind, werden diese mit Polfilter oft zu stumpf und leblos. Für Übersichtsaufnahmen aus größerer Entfernung ist der Polfilter in Ordnung.

Herzliche Grüße Nic
 
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Hi Wolfgang,


Du hast genau meine Meinung über das Darstellen von fliessendes Wasser getroffen. Herrlich wie quick das Wasser daher fliesst. Ratschläge wie du es besser machen kannst, mus ich selbst noch erfahren. Manche Stellen die "ausgefressen" sein sollten, finde ich passend dazu. Meine Favoriten sind #5.1 und #6.2. Das letzte Bild vom Wasserfall gefällt mit überhaupt nicht,da sollte die BLZ doch kurzer werden. Auf diesem Gebiet gibt es schon sehr schöne Beispiele, aber selbst zu experimentieren macht da sicher auch viel Spass.


Gruß Warner
 
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O.K. war dann wohl insgesamt eine blöde Fragestellung bzw. Forderung von mir, sorry. :gruebel: ...

Aus meiner Sicht ganz im Gegenteil: Es ist eine Fragestellung, die sich mit der richtigen Umsetzung einer Bildvorstellung bereits bei der Aufnahme befasst. Wenn diese nicht zuallererst in ein Fotografie-Forum gehört, wohin denn dann?

Herzliche Grüße Nic
 
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Hallo Wolfgang,

Ich denke die optimale Belichtungszeit hängt von der Fliesgeschwindigkeit und dem Anteil an "Weißwasser" also spritzendem oder schäumendem Wasser ab.
Ich nehme gerne den Polfilter bevorzuge aber das Staiv um Wasser zu fotografieren.

Hier mal ein Beispiel das mit Polfilter bei leichem Regen (also nicht alzu heller Umgebung) mit 5 Sekunden aufgenommen wurde.
Ich denke das fliesen kommt aufgrund der Stufe im oberen Teil des Bildes und der Kurve in der Mitte troz der recht langen Belichtung noch recht gut zur Geltung.

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Der Strudel unten rechts und der Unscharfe Wasserverlauf vorne links erzeugen den Eindruck von Geschwindigkeit.
Den Polfilter hatte ich ziemlich stark reingedreht um das schäumende Wasser von der glatten Oberfläche stärker abzuheben.

Beim folgenden Bild ergibt der vordere rechte Teil des Baches den Eindruck des fliesens durch die langen weissen geraden Linien.

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Hallo Wolfgang,

Mir fällt gerade noch etwas auf, es macht einen großen Unterschied für die Dynamik ob man mit der fliesrichtung oder gegen die fliesrichtung fotografiert. Die Bewegung kommt bei Fotos gegen die Fliesrichtung meiner Meinung nach immer stärker zur Geltung.
 
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Hallo Wolfgang,

....Ich denke das fliesen kommt aufgrund der Stufe im oberen Teil des Bildes und der Kurve in der Mitte troz der recht langen Belichtung noch recht gut zur Geltung..


Vielen Dank für deine Beteiligung mit Bildbeispielen !

Deine Fotos gefallen mir auch sehr gut, sind aber genau das was ich nicht will. Diese haben mehr so den "Leuchtspur-Effekt", wie er heute gern angewandt wird.
Ich möchte gerne das sichtbare Element Wasser erhalten. Auf meinen letzten Fotos von gestern Nachmittag ist mir das aber auch nicht gelungen, wenn ich sie im Nachhinein ansehe. :frown1: Obwohl diese auch mit 1/3 bis 1/4 Sekunde Belichtungszeit entstanden sind. Das war definitiv schon zu lang.
Auch scheint mir direktes Sonnenlicht gar nicht so schlecht. Die von Gestern wirken Blutleer, im Verhältnis zu den Sonnenschein-Bildern am Thread-Beginn.

Ich freue mich über weiteren Input von Euch ! (und Beispiele ! )
 
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