Fließendes Wasser

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Hallo Wolfgang,

technisch hängt der Effekt fließenden Wassers mit 3 Dingen zusammen: 1. Belichtungszeit (klar schon diskutiert), 2.Fließgeschwindigkeit (hat Einfluss auf die Belichtungszeit), 3. Winkel zwischen deinem Standort der Wasser Oberfläche und der Sonne.

Wenn ich ein bestimmtes Bild von einer Landschaft im Kopf habe muss ich für meinen Standort die optimale Tageszeit für die korrekte Sonneneinstrahlung beachten und eventuell zu der besten Tageszeit nochmal kommen.
Hier mal ein paar Beispiele:

1. Belichtungszeit 1/160 recht langsames Wasser Sonne von vorne Rechts

picture.php



2. Belichtungszeit 1/160 schnelleres Wasser, an der Stufe wird es schon "fliesend", keine direkte Sonne

picture.php



3. Belichtungszeit 1/250 Sonne direkt von vorne

picture.php


Nummer 3 ist jetzt kein Landschaftsfoto sondern ein Detail.

Bild 1 und 2 sind mit der gleichen Belichtungszeit aufgenommen und bei 2 fliest es mehr als bei 1, ich glaube pauschale Festlegungen sind für dieses Thema sehr schwer.

Ich würde mir eine Landschaft aussuchen, einen festen Standort einnehmen, die Kamera mal auf das Stativ montieren und verschiedene Belichtungen durchtesten, vielleicht kannst du die Parameter dann für die Zukunft etwas einschränken und mit den Erfahrungen dein ziel erreichen.


Genau das ist faszinierend am Hobby Fotografieren, man hat ein bestimmtes Bild im kopf und versucht es durch testen zu erreichen.
Das wird duch die Digitalfotografie extrem erleichtert.
 
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Ich habe im letzten Jahr auch gerne mit fliessendem Wasser und Belichtungszeiten um die 1/4 s aus der Hand mit VR gespielt, allerdings weniger am Fluss/Bach, als vielmehr am Meer.

Anbei ein paar Beispiele (Zweitverwertungen) mit der D800 | 16-35/4 VR (Mit Pol-Filter und GND):

skotPHos.de_Sardinien2015_009.JPG


skotPHos.de_Skandinavien2015_030.JPG


skotPHos.de_20151112183634_PT.JPG


In diesem bericht (http://www.nikon-fotografie.de/vbul...hte/271915-sintra-straende-meer-und-mehr.html) gibt es noch mehr davon zu sehen...
Gemeinsam haben alle diese Bilder, dass sie ohne Stativ gemacht wurden. Das wäre in den meisten Fällen auch gar nicht gegangen, da ich z.B. bei Bild 1 auf einem schmalen Felsband direkt über Meer und bei Bild 3 bis zu den Knien (und manchmal auch tiefer) in den Wellen stand.

Viele Grüsse
 
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Das zweite Bild gefällt mir persöhnlich von der Darstellung des fliessenden Wassers her am besten. Da hätte die Zeit sicher auch noch einen Tick länger sein können.
Ich mach meist eine kleine Serien zwischen 1/5 und vielleicht 1/100 ´(je nach Fliessgeschwindigkeit), bei reissenden Bächen oder Brandung ist es aber meist zwischen 1/5 und 1/20 sec.

skotPHos.de_Skandinavien2015_072.JPG


Im Abisko Nationalpark [D800 | 19mm | f22 | 1/6s]

Gruss, Martin
 
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In jeder Sekunde Einzigartig und unwiederbringlich.

...

Hallo Wolfgang,
interessant wäre es noch, zu diesen BIlder die jeweilige Belichtungszeit zu wissen.
Aus meiner Sicht hätten die drei Bilder villeicht noch etwas mehr Zeit vertragen können...

Viele Grüsse, Martin
 
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Hallo Wolfgang,
interessant wäre es noch, zu diesen BIlder die jeweilige Belichtungszeit zu wissen.
Aus meiner Sicht hätten die drei Bilder villeicht noch etwas mehr Zeit vertragen können...

Viele Grüsse, Martin

Die letzten drei Bilder wurden mit 1/6 , 1/10, und 1/8 Sekunde aufgenommen. (In dieser Reihenfolge)
Aber als Forums-Leser sollte man unbedingt einen Exif-Viewer in seinem Browser verknüpft haben. In meinen Beiträgen sind immer die Exif-Daten hinterlegt, so sind alle Fotos nachvollziehbar.

Na ja, diese völligen Verwischer will ich ja eben nicht, ich fand dass diese Fotos gut die Dynamik im Wasser zeigen, um die es mir geht. Tun sie nicht ?
 
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