Fertige Fotos

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Juliusson

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Neugierige Frage in die Runde: Was macht Ihr eigentlich mit den (bearbeiteten) Fotos?
Nach Themen (oder anderen Gesichtspunkten) sortieren und dann archivieren? Und dann? An trüben Novembertagen heraus kramen? Meine externe Festplatte quillt allmählich über... .Bin gespannt auf Euere kreative Ideen:)
 
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Ich habe einen Ordner angelegt mit dem Namen 'Vielversprechende Aufnahmen'.
Dort liegen meine besten bearbeiteten Motive. Ab und zu fliegt eins wider raus und neue kommen dazu. Die Bearbeitung erfolgt mit PS. Ich lasse immer alle Ebenen offen, weil ich nach einer gewissen Zeit sowieso unzufrieden bin und unbedingt wieder etwas verändern muss. Das führt leider zu sehr großen Dateien bis hin zu 1GB.

Hin und wieder drucke ich aus und bin unglücklich, weil es bei mir nur bis A3+ geht.
Ausserdem verblassen die Ausdrucke überraschend schnell und ich fange jetzt an bei WhiteWall Vergrößerungen machen zu lassen bis 70/100. Einen A2 Drucker will ich mir nicht antun. Zweifle gerade an der Qualität meiner D800e und fasse jetzt die D850 ins Auge.

Ob ein Bild gut ist und mir wichtig erscheint, entdecke ich oft erst nach Jahren.
Wenn es dann gerahmt an der Wand hängt, hängt da ein Stück meines Lebens.
 
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Doch. In den letzten Monaten habe ich nur gestackt und die Aufnahmen maximal bis A3+ selber ausgedruckt.
Weil ich von meinen Werken so überzeugt war, habe ich mein bestes Motiv bei WhiteWall auf 70 x 100cm Hahnemühle Pearl vergrößern lassen.

Das sah dann nicht mehr so gut aus - auch weil ich trotz der Abzugsgröße das Bild aus geringster Entfernung angeschaut habe.
Kleinste Details reissen auf, ich sehe künstlich aufgesteilte Kanten, Bereiche ohne Zeichnung.

Eventuell habe ich den Kontrast zu stark angehoben, zuviel geschärft, weil es mir immer nur um Schärfe, Schärfe, Schärfe geht.

Eventuell leidet bei der D800e die maximale Schärfe doch unter den Erschütterungen des Verschlusses. Usw.

Auf jeden Fall würde ich mir bei dieser Bildgröße einen noch größeren Detailreichtum wünschen.
 
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Das sah dann nicht mehr so gut aus - auch weil ich trotz der Abzugsgröße das Bild aus geringster Entfernung angeschaut habe.
Du hast die Erklärung in der Problembeschreibung bereits mitgeliefert. :p

Zweifle gerade an der Qualität meiner D800e und fasse jetzt die D850 ins Auge.
Ganz ehrlich: wenn Dir die D800E in Sachen Schärfe und Detailreichtum nicht genügt, wird Dich die D850 nicht glücklicher machen. Wenn Du auf absolut perfekte Schärfe selbst bei weit mehr als "100%-Vergrößerung" Wert legst, ist ja hoffentlich gesichert, dass Du nur mit den besten Objektiven bei optimaler Blende auf einem schweren und schwingungsgedämpften Stativ mit Fern- und Spiegelvorauslösung arbeitest - oder?

CB
 
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Du hast vollkommen recht, mit dem was du sagst. Aber, wer seine Aufnahmen nicht mit 100% anschaut, der lügt.

Ich verwende das 200mm Micro und mache Aufnahmen von statischen, abstrakten Motiven.
Ich stehe also mit Trolley, MacBook, Helicon Remote, Dunkeltuch, Stativ etc auf der Wiese oder im Wald vor einem Baum
und versuche der Natur ein abstraktes Motiv abzuringen. So sieht das aus.

Dass ausgerechnet die D850 über eine Stacking-Funktion verfügen soll, hat mich aus den Socken gehauen.
Keine Spiegelbewegungen nach jeder Belichtung etc.
Aber ich traue der Sache noch nicht. 3,3mm als Mindest-Verstellschritt ist zu viel.
Mal sehen.
 
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Du hast vollkommen recht, mit dem was du sagst. Aber, wer seine Aufnahmen nicht mit 100% anschaut, der lügt.
Ich schaue sie in 100% am Bildschirm zur Feinkontrolle von Schärfung und Rauschentfernung an, aber damit hat es sich auch. Ich würde niemals mit der Nase direkt vor einen 70x100cm-Abzug gehen - aber das kann jeder halten, wie er mag. Man sollte nur wissen, was man da tut...

CB
 
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Meine Frau macht von unseren Reisen und von der Familie schön gestaltete Alben mit echten Papierbildern. Und die sieht sie sich auch immer wieder gerne an. Manchmal tun wir das gemeinsam, aber meist gehe ich am Rechner quer durch den Bildbestand. Das ist dann natürlich nicht so chronologisch wie beim Albumschauen.

Heinz
 
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Hin und wieder bestaune ich bei Freunden selbstgestaltete, gedruckte Fotobücher. Das ist auch eine feine Sache.
Ich selber bekomme das nicht hin, ich scheitere bei der Seitengestaltung.

Es gibt so viele Möglichkeiten, welche ist die beste?, welche Bilder werden nicht verwendet?, wie viele Seiten?,
welches Format, quadratisch?, soll ich Text einfügen, welchen? soll ich blasse, ganzseitige Bilder als Hintergrund verwenden?
Soll ich die Aufnahmen vorher bearbeiten? Selbstverständlich. - 100/200//400/800?
 
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Womit man die geringste Chance hat, gruselige Layouts zu produzieren:

Nur sehr gute Bilder verwenden
1 Vollbild pro Seite
Kein Text

So werde ich das mal versuchen... vielleicht kriege ich ja doch mal ein Fotobuch hin, ohne an meinem Hang zum Perfektionismus zu scheitern...
 
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Frag mal Wuxi, wie dick seine Bücher werden....

/ Habe deine Post weiter oben gelesen. Nur auf einer externen Platte zu speichern ist auch nicht so toll.
Ich speichere derzeit auf 2 externen Festplatten von WD, die aber nie identisch sind, weil ich oft vergesse oder zu bequem bin 2 x abzuspeichern.
Deshalb habe ich jetzt vor, weiter zurückliegendeJahre auf den beiden getrennten, externen Platten zu lassen,
und die aktuellen Aufnahmen, die ich vielleicht auch noch einmal bearbeiten will, auf einem Raid-System zu speichern,
was dann aber auch schon wieder Geld verschlingen wird.
 
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Frag mal Wuxi, wie dick seine Bücher werden....

/ Habe deine Post weiter oben gelesen. Nur auf einer externen Platte zu speichern ist auch nicht so toll.
Ich speichere derzeit auf 2 externen Festplatten von WD, die aber nie identisch sind, weil ich oft vergesse oder zu bequem bin 2 x abzuspeichern.
Deshalb habe ich jetzt vor, weiter zurückliegendeJahre auf den beiden getrennten, externen Platten zu lassen,
und die aktuellen Aufnahmen, die ich vielleicht auch noch einmal bearbeiten will, auf einem Raid-System zu speichern,
was dann aber auch schon wieder Geld verschlingen wird.

Auf dem Rechner liegen die Daten auf gespiegelten Platten. Plus die Sicherung auf der externen Platte. Sollte eine der Platten im Rechner den Geist aufgeben, werden die Bilder nochmal auf eine zweite externe Platte gezogen. So habe ich immer eine zweifache Redundanz.

Demnächst werde ich mir ein neues NAS einrichten. Dann habe ich Backups auf einer externen Platte und zusätzlich auf Tape.
 
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Hallo Jörg,
angeregt durch deinen Beitrag bin ich drauf gekommen, dass das Festplatten-Dienstprogramm von Apple eine RAID Sicherung möglich macht. Da ich die beiden externen Festplatten schon besitze, werde ich die doppelte Sicherung nicht mehr von Hand machen müssen. SUPER.
 
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