knv schrieb:... Oder Geige spielen kann man nur auf einer alten italienischen Geige, alles andere ist Gefidel.
Kai Licht schrieb:Ach Schmarrn!
Der richtige Vergleich wäre gewesen: mit einer ungestimmten Geige klingt es scheiße!
Ansonsten gelingt es Dir leider auch im Rest des langen postings immer haarscharf daneben zu liegen...
Es geht nicht darum ob jemand auch Freude am Fotografieren hat o. ä., es geht in diesem Thread um Fragen zum Farbmanagement!
Und da bliebe ich dabei: die meistens prints sind miserabel und das hat Gründe.
Mal ehrlich: wie viele Leute bringen denn freiwillig überhaupt prints zu Treffen mit...?
Sterbenswoertchen schrieb:Ach ja - schade, dass es nicht ohne dumpfe schwarz-weiß-Malerei geht. Alle, die nicht maximalsten Aufwand betreiben, sind Knipser. Darf ich Prints eigentlich nur in kalibriertem Licht angucken? *grübel*. Wieso darf ich eigentlich preisgekrönte Filme und Videoinstallationen auf nicht kalibrierten Fernsehern sehen? Werde ich da nicht blind von? Und darf ich ein Ölbild nur im Atelier des Malers ansehen? Und wenn ja, um welche Tageszeit?
Sorry, Kai. Ehre sei dem, der mit perfektem Farbmanagement gutes Handwerk abliefert und edle Kunst schafft. In manchen Bereichen ist das unabdingbar. In anderen nicht. Ich kann die Farbwiedergabe meines Monitors leicht verstellen. Den Unterschied sehe ich - nach 2 Stunden sehe ich ihn nicht mehr. Weil ich nicht kalibriert bin - oder mich ständig selbst kalibriere. Meine Prints dürfen ein wenig voneinander abweichen. Sie dürfen auch von Menschen mit rot-grün-Schwäche betrachtet werden. Und wenn ich im Forum oder woanders Bilder sehe, die mir die Schuhe ausziehen, dann bestimmt nicht deshalb, weil alles kalibriert war.
Also nochmal: Für bestimmte Anforderungen unabdingbar, für andere Bereiche - und nicht nur für den Photokalender für Omma - unnötig oder gar Ballast.
PS: Bevor ich es nicht hinbekomme, dass ein Bild, das auf dem Bilschirm das Format 3:2 im Querformat hat, nach einer Drehung nicht auch exakt 2:3 im Hochformat hat, werde ich mich um weitere Feinheiten bzgl. meines "Farbmanagements" (bewusst in Gänsefüßchen!!) ganz bestimmt nicht kümmern! Und das kann dauern!!
knv schrieb:hm, stimmt auch wieder. :gruebel:
darüber diskutiere ich gerne
Gewiß, ursprünglich, bis die Dogmen Einzug hielten, die dann doch etwas den Spaß missen lassen.
Tja, keine Ahnung. Andererseits, was würden die Prints nützen, wenn man das Ausgangsmaterial nicht kennt?
Grüße
Andreas
Kai Licht schrieb:
Nur zu, wir diskutieren
Ausgangsmaterial: Man sieht einen Farbstich schon! Man weiß ja, wie ein Gesicht in echt ausssieht. Vielen fällt es nicht auf, ich habe schon für Abfallprints, die rumlagen ein "Wow ist das geil!" gehört und die waren richtig daneben.
Ja, das Fecht-Dings hat mich auch beeindruckt.Kai Licht schrieb:Haha, was es alles für Emoticons gibt...
Kai Licht schrieb:Ich habe ein bißchen den Eindruck, alle anderen wissen, dass das ein verdammt wichtiger Punkt ist, haben aber nicht so recht den Durchblick, weil das Thema schon schwer verdaulich ist. Dabei tut's gar nicht weh und die Prints sind danach wirklich viel besser!
Kai Licht schrieb:Letztlich ist mir die Sache aber wurscht: ich kalibriere, weil ich keinen Magentastich in Gesichtern mag
volkerm schrieb:Dann würde ich die Ursache des Magentastich beseitigen, anstatt nachträglich die Farben irgendwie hinzudrehen.
afx schrieb:Wenn die Ursache aber fehlende/unpassende Profile sind?
Und deswegen hat er ja auch keinen Magentastich ;-)volkerm schrieb:Wenn, ja wenn ... aber Kai hat doch alles kalibriert.
Ich würde mal etwas früher ansetzen nämlich beim RAW-Konverter und ob der überhaupt "korrekte" Farben ausspuckt. Was zum Beispiel der Rawshooter z.T. an falschen Farben auswirft, die man dann nach Augenmaß wieder geradebiegen darf ... ja, da ist man ohne einen farbverbindlichen Monitor verloren.
Ich würde mal sagen beides. Speziell bei der D70, mit der D200 is es weniger krass.foxmulder schrieb:Da muß ich jetzt doch mal nachfragen: Was macht RawShooter eurer Ansicht nach mit den Farben falsch? Geht es um einen falschen Weißabgleich oder 'interpretiert' das Programm die Farben generell falsch?
Stefan Lenz schrieb:Ein Farbsehfehler, wie er bei mir vorliegt kommt bei min. 10% der Menschheit vor.
Um es gleich vorweg zuzugeben: Mit dem Farbmanagement habe ich keine sonderlich weitreichenden praktischen Erfahrungen. Ich versuche mir die zugrundeliegenden Mechanismen klarzumachen.afx schrieb:Ich würde mal sagen beides. Speziell bei der D70, mit der D200 is es weniger krass.
Die angezeigten numerischen Werte für den Weissabgleich sind meilenweit daneben. Auch mit manueller Korrektur (WB und diverse Einstellungen) hab ich z.B. Bilder von Personen mit orangen Regenjacken im grünen Wald nie so hinbekommen daß sie glaubhaft waren.
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