Epson Stylus Pro 3800 - spricht was dagegen?

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JoBo

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
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Bei mir steht die Anschaffung eines neuen Druckers an. In der engeren Wahl waren eigentlich die üblichen drei Verdächtigen: der HP Photosmart Pro B9180, der Canon PIXMA Pro 9500 und der Epson Stylus Photo R2400, über die hier im Forum bereits sehr viel nachzulesen ist.

Meine weiteren Recherchen scheinen nun aber zu ergeben, dass der Epson Stylus Pro 3800 die womöglich noch bessere Lösung sein könnte. Er kostet mit rund 1300 € zwar fast doppelt so viel wie die vorgenannten drei, was aber einerseits aufgewogen wird durch die geringeren Druckkosten (zB kostet der ml Tinte in den 80 ml Patronen des Pro 3800 nur rund 60% vom Preis der Tinte in den 13 ml Patronen des R2400). Außerdem sind in der Grundausstattung des Pro 3800 auch schon 9x80 ml Tinte enthalten, beim R2400 nur 9x13 ml: Mehrwert ca. 600 €, je nachdem, wo man die Tinte kauft. Aus wirtschaftlichen Gründen spricht somit wohl alles für den Epson Pro 3800 - und man bekommt die A2-Fähigkeit noch "gratis" dazu. Oder habe ich was übersehen?

Was mich noch interessieren würde, ist, ob ich mir damit nicht andere Nachteil einhandeln würde (wenn wir die physische Größe des Teil mal außer Betracht lassen), insbesonder im Hinblick auf die Druckqualität. Nach den mir bekannten Tests (insbesondere der bei photo-i) sind die Ergebnisse wohl über jeden Zweifel erhaben. Nicht ganz klar ist mir, wie die geringere Auflösung zu verstehenist (2880 x 1440 dpi im Gegensatz zu beispielsweise 5760 x 1440 dpi beim R2400) - bzw wie wirkt sich das aus, besonders bei kleineren Ausdrucken?

Eingesetzt würde der Drucker bei mir mit eher bescheidenen Stückzahlen wovon A2 auch eher die Ausnahme wäre. S/W interessiert mich genauso wie FArbe, mit fine art habe ich noch keine Erfahrung.

Kann jemand Erfahrungen beitragen?
 
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peterkdos

Sehr aktives Mitglied
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Hi Johannes,

absolut nichts!

Habe den 3800 jetzt ca. 5Wochen im Büro, und bin begeistert. Vorrausetzung ist die Kalibrierung auf die verwendeten Papiersorten.

Gruß

Peter
 
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epikur

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Hallo Johannes,

genau die selben Überlegungen habe ich auch bereits angestellt (muß auch irgendwo hier im Forum stehen).

Man muß halt anfangs etwas mehr Geld anfassen. Und außerdem eine gewisse Menge an Bilder auch tatsächlich drucken - aber das kann sich ja jeder selber ausrechnen.

Die Qualität steht für mich außer Frage. Der HP (evtl. auch der Canon?) hat den Vorteil, beide schwarze Tinten für glänzende und matte Papiere gleichzeitig benutzen zu können (also ein Blatt matte und danach glänzendes Papier). Beim 2400 muß man beim Wechsel der Papiersorte immer die eine durch die andere Patrone ersetzen mit anschließendem Spülgang (die in den Schläuchen vorhandene Tinte wird dabei entleert (nicht zurückgepumpt).
Der 3800 hat zwar beide Schwarztinten an Board, aber beide nutzen den selben Schlauch - auch hier ist eine Spülung wie beim 2400er nötig.

Bei den Tintenpreisen wird da bares Geld rausgespült - beim 3800er durch die geringeren Tintenpreisen weniger als beim 2400 aber immerhin noch genug :frown1:

Dafür ist dei SW Qualität der Epsons noch etwas besser als bei den anderen beiden - ich bezweifele aber, daß man das als Normalmensch wahrnehmen kann (erinnert mich ein wenig an die fingerdicken Hifi-kabeln mit Echtgold an den Anschlüssen).
Habe aber leider keinen echten direkten vergleich, also alles pure Theorie.

vg, stefan
 
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JoBo

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
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mit was kalibrierst du dein Drucker?

Mein Bildschirm ist natürlich kalibiriert (mit Eye One), der Drucker bis jetzt aber noch gar nicht :frown1:.

Ich muss mich in das Thema erst einarbeiten, hatte aber gehofft, dass ich mich bei Verwendung von original Epson Papieren auf die mitgelieferten Profile verlassen kann (so steht es wenigstens im zitierten Testbericht von photo-i). Sollte ich mich mit der Zeit zu Fine Art vorarbeiten, würde ich mir halt die entsprechenden Profile erstellen lassen...
 
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peterkdos

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Hi Stefan,

mit der Tinte hast Du natürlich recht, Epson hat es nicht nötig, diese Geldverschwendung zu beseitigen. Aber, man munkelt, daß dieses Jahr die nachfolgende Generation jeweils einen separaten Kanal haben wird. Schauen wir mal!.

Was die SW Wiedergabe betrifft, so ist man bei der Zeitschrift "fineartprinter" immer noch der Meinung daß Epson auf diesen Gebiet unschlagbar sei.


Gruß

Peter

P.S.

Thema Kaliebrierung: EyeOne Photo von Gretag.
 
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epikur

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Hallo Peter,

Was die SW Wiedergabe betrifft, so ist man bei der Zeitschrift "fineartprinter" immer noch der Meinung daß Epson auf diesen Gebiet unschlagbar sei.

yep - von denen habe ich das auch. Es wurde dort aber auch gesagt, daß die Unterschiede wohl nur vom geschulten Auge festgestellt werden kann. Und wenn man keinen direkten vergleich hat, wirds wohl noch weniger auffallen.

Das Ganze (Qualität) hört ja beim Drucker nicht auf - das nächste, vor allem bei SW, ist die Frage "RIP ja oder nein". Die dadurch mögliche Linearisierung führt ja ebenfalls zu einem verbesserten Druck. Und dabei soll es ja auch möglich sein, saubere Grauverläufe mit Hilfe der bunten Tinten hinzubekommen. Das würde in meinen Augen weiderum bedeuten, daß die eine Grautinte mehr der Epson Drucker noch weniger Gewicht bekäme.

Aber was rede ich - habe mich ja selber schon für den 3800er entschieden :)

vg, stefan
 
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kiara

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Eine Super-Wahl !
Du brauchst kein RIP bei dem geschilderten Bedarf.
Wenn dein Bildschirm kalibriert ist, kannst du die Profile meist beim Hersteller runter laden, z.Bsp. bei Hahnemühle oder bei Rauch, Spaichingen, der auch Superpapiere hat.
Du wirst begeistert sein.
 
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JoBo

Nikon-Clubmitglied - NF-F "proofed"
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Na, das klingt ja alles sehr gut, danke für die Antworten.

Noch ne kleine Nachfrage: leidet die Tintenqualität der im Drucker eingesetzten Kartuschen mit der Zeit, will sagen, sollte man sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufbrauchen?

Ich kann meinen Druckbedarf noch nicht recht abschätzen, da ich wegen ungeeigneter Hardware bisher eher wenig gedruckt habe.
 
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zappa4ever

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Hi Johannes,

absolut nichts!

Habe den 3800 jetzt ca. 5Wochen im Büro, und bin begeistert. Vorrausetzung ist die Kalibrierung auf die verwendeten Papiersorten.

Gruß

Peter

Würde mich auch interessieren inwieweit selbst erstellte Profile besser sind als die Profile der Papierhersteller, abgestimmt auf den Drucker. Gerade für diese Klasse Drucker, die hier angesprochen ist, kann man doch bei praktisch allen Papierherstellern Profile herunterladen.
Sind die nicht zu gebrauchen, oder warum profilierst du selber ?

Stehe übrigens vor der gleichen Kaufentscheidung. HP9180 oder R3800.

Der HP hat ein paar tolle Features dem Epson voraus ("Closed Loop Kalibirerung", Überwachung der Düsen und ausmappen, falls eine defekt. 4 getrennte Köüfe, sodaß Ersatz günstiger ist) Der Epson glänzt durch die niedrigeren Druckkosten, den von vorne zugänglichen Behälter für Resttinte sowie die A2 Möglichkeit. Leider ist er halt doch sehr teuer in der Anschaffung.
 
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peterkdos

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Hi Roland,

unabhänging von dem 3800ter habe ich festgestellt, das beim wechseln der Tinte wie auch neue Papierpackung z. T. gewaltige Differenzen bzgl. der darauffolgenden Printqualität entstehen können. Es liegt wohl eher an der Tinte ( Originaltinten ) seltener am Papier, aber die Summe machts.

Ich mache es auf jeden Fall so, daß ich bei jedem 2ten Tintenwechsel das Papier neu kalibriere.

Gruß

Peter
 
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kiara

Sehr aktives Mitglied
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Wenn´s 100 % sein muß,
sollte bei neuen Chargen Papier,
beim Tintenwechsel usw. frisch kalibriert werden.
Dazu kann man sich teuere Geräte kaufen
oder bei einem Dienstleister fertigen lassen.
 
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epikur

Sehr aktives Mitglied
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Hallo,

Noch ne kleine Nachfrage: leidet die Tintenqualität der im Drucker eingesetzten Kartuschen mit der Zeit, will sagen, sollte man sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufbrauchen?

Ich kann meinen Druckbedarf noch nicht recht abschätzen, da ich wegen ungeeigneter Hardware bisher eher wenig gedruckt habe.

das Problem ist wohl eher in den Tintenresten im Druckkreislauf zu sehen - vor allem in den Druckköpfen, soweit ich das verstanden habe.

Bei vielen Druckern ist es darüberhinaus notwendig, daß sie im StandBy bleiben - dann wird ab und an eine Reinigung durchgeführt - Du wirst also auf jeden Fall regelmäßig Tinte verbrauchen :-(
(ob bei 3800er auch, weiß ich nicht. Vielleicht (schreibt Peter, oder ein anderer Besitzen des 3800er was dazu).

vg, stefan
 
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peterkdos

Sehr aktives Mitglied
Registriert
...Bei vielen Druckern ist es darüberhinaus notwendig, daß sie im StandBy bleiben - dann wird ab und an eine Reinigung durchgeführt - Du wirst also auf jeden Fall regelmäßig Tinte verbrauchen :-(
(ob bei 3800er auch, weiß ich nicht. Vielleicht (schreibt Peter, oder ein anderer Besitzen des 3800er was dazu).

vg, stefan

Hi Stefan,

soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, ist es in der Tat so, daß der 3800ter immer wieder eine "Putzpause" einlegt. Wann und warum, kann ich noch nicht sagen. Aber es scheint,daß das nicht zu Lasten der Tinte geht, zumindest sehe ich noch nicht einen signifikanten Verbrauch.

Gruß

Peter
 
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manni

NF Mitglied
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Na, das klingt ja alles sehr gut, danke für die Antworten.

Noch ne kleine Nachfrage: leidet die Tintenqualität der im Drucker eingesetzten Kartuschen mit der Zeit, will sagen, sollte man sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums aufbrauchen?

Ich kann meinen Druckbedarf noch nicht recht abschätzen, da ich wegen ungeeigneter Hardware bisher eher wenig gedruckt habe.

Hallo Johannes,

bitte beachte das Epson für die Verwendung der geöffneten Patronen einen Zeitraum von einem halben Jahr angibt. Ich selbst benutze den 3800 und bin sehr zufrieden. Für einen Auftrag habe ich kürzlich 70 A2 Bilder ausgedruckt. Die Patronen sind im Schnitt noch 1/3 gefüllt.

Beste Grüße
Manfred
www.delpho.de
 
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peterkdos

Sehr aktives Mitglied
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...wohl wahr, und gleichzeitig auch ein Beweis dafür, das die Anschaffung sich wirtschaftlich rentiert. Auch wenn man bei den Bestellung des Ersatztintensatzes erst mal „Bauchschmerzen“ bekommt.

Gruß

Peter
 
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zappa4ever

Sehr aktives Mitglied
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Grob geschätzt dürften sich die Kosten für 70 A2 Drucke beim Ausbelichter auf ca. 1500 -4000 € kommen, je nach Qualität.

Slebst mit bestem Papier dürften deine Ausrucke zusammen mit der Tinte ca. 600-700€ gekostet haben. Da ist der Drucker schon mit bezahlt, und dabei waren die Tinten ja schon beim Drucker dabei....
 
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epikur

Sehr aktives Mitglied
Registriert
Grob geschätzt dürften sich die Kosten für 70 A2 Drucke beim Ausbelichter auf ca. 1500 -4000 € kommen, je nach Qualität.

Slebst mit bestem Papier dürften deine Ausrucke zusammen mit der Tinte ca. 600-700€ gekostet haben. Da ist der Drucker schon mit bezahlt, und dabei waren die Tinten ja schon beim Drucker dabei....

ich hatte es mal grob durchgerechnet mit Hahnemühle FineArt-Papier. Gegenüber einem entsprechenden Dienstleister war die Rentabilitätsgrenze bereits bei 12-15 Ausbelichtungen auf A2. Nicht gerechnet evtl. Fehldrucke bzw. Proofdrucke, die beim Dienstleister nicht nur enorm viel Zeit, sondern eben auch nochmal einiges an Geld gekostet hätte.

Für jemanden, der Ausstellungen macht (machen kann), lohnt sich das also auf jeden Fall.

vg, stefan
 
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thepujajo

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Kann jemand mir jemand sagen wo ich die Druckpreise finde?

Was kostet so ein A2 druck (von -bis, klar ja nach bild verschieden)?

Gibst wo eine aufstellung der druckkosten aller formate?

lg
 
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