Empfehlung für einen Raw-Konverter

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Mr2099

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Hallo,
seit dem Kauf der Z7 II fotografiere ich nur noch im Raw-Format.

Zur Enwicklung und zur Bildbearbeitung habe ich bisher Affinity Photo 1 genutzt, bei der Nutzung aber nur an der Oberfläche gekratzt (en wenig Beschnitt, ausrichten, Helligkeit und Kontrast anpassen). Daher stehe ich im Prinzip am Anfang und habe die freie Auswahl bzw. ich bin nicht an Affinity Photo gebunden.

Raw Therapee und Darktable sind open source Software, Affinity Photo wird aktuell für rd. 55 EUR angeboten, Lightroom Classic CC für 143 EUR p.a. (pro und contra Abo-Modell sind mir u.a. aus diesem Forum bekannt).
Mir geht es primär um eure Bewertungen des Funktionsumfangs / der Bedienung (kann auch subjektiv sein....).

Zu Lightroom habe ich einiges gelesen, daher:

Nutzt hier jemand Affinty Photo in Version 2 und kann mir seine Erfahrungen mit dem integrierten Raw-Konverter mitteilen? Gibt es hier wesentliche Veränderungen ggü. Version 1?

Wer nutzt Raw Therapee oder Darktable und kann mir seine Einschätzung mitteilen?

Nach andereeren Alternativen habe ich bisher nicht gesucht, danke natürlich aber auch für Empfehlungen in dieser Richtung.
 
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4 Kommentare
N
Nikorino kommentierte
NX studio nutze ich auch. Sehr zu empfehlen, ist eigentlich alles drin was ich brauche.

Einige nutzen hier wohl auch GIMP, ist auch kostenlos und da geht auch einiges mit.
 
WörtherseeKnipser
WörtherseeKnipser kommentierte
Ich fand Capture-NXD (also das alte "Studio" ) noch veil besser , vor allem für "Massenbearbeitung"
Mir fehlt die Toolleiste!
Aber es reicht für das was DU vor hast allemal
 
Sightholder
Sightholder kommentierte

Was vermisst Du für die Massenbearbeitung? Z. B. einfach "Strg + A" drücken und die Bildbearbeitung wird bei allen Bildern im Ordner angewendet. Alternativ hat man auch mit dem Anpassungsmanager diverse Optionen.
Die Toolleiste (oben, waagerecht), die Du aus Capture NX-D kennst, ist bei NX-Studio gesplittet, aber grundsätzlich verfügbar bzw. individualisierbar.
 
joerghey
joerghey kommentierte
Irgendwann habe ich mal gelesen, dass die Nikon EBV Produkte die besten RAW-Konverter sein müssten, denn nur Nikon selbst kennt den Quellcode ihrer Konvertierungssoftware.
 
@Mr2099

Hallo.

Ich nutze Dxo PhotoLab 6 in der aktuellen, voll ausgerüsteten Super-Duper-Alle-Extras-Version (weiß jetzt hier unterwegs nicht genau, wie die heißt, irgendwas mit Premium, Platinum oder so ähnlich).

Nach der Einarbeitung, die aber bei jeder neuen SW etwas dauert, hab' ich mich sehr wohl damit gefühlt.

Jeder RAW-Editor kann irgendetwas besonders gut, DxO PL6 ist meines Erachtens ungeschlagen in der Entfernung von Sensorrauschen mittels den Werkzeugen "Prime", "Deep Prime" und "Deep Prime XD".

Es wird zwar hier und da behauptet, Topaz Denoise AI beherrsche bessere Rauschunterdrückung, mein Urteil dazu ist allerdings, daß das Topaz-Programm, gleichgültig mit welcher Vorlage oder auch mit welcher individuellen Einstellung, ganz schlimme Porzellangesichter macht, in etwa so schlimm wie bei den schlimmsten Tik-Tok- oder Instagram-Filtern. Das liegt daran, daß Topaz die verrauschten Bereiche mit einer gefühlt "klebrigen" Glättung versieht, die stets viel zu künstlich wirkt. Die Rauschunterdrückungswerkzeuge von DxO machen das m. E. besser. Ist aber latürnich auch Geschmackssache. Topaz Denoise AI nutze ich allerdings zur Kornentfernung bei gescannten/abfotografierten Analogphotos, da Filmkorn von den Rauschunterdrückern in den RAW-Editoren nicht erkannt wird, die (er)kennen eben nur Sensorrauschen.

Ansonsten machst Du jetzt, 2023, mit keinem aktuellen RAW-Konverter/-Editor irgendwas falsch, Einarbeitung brauchen sie alle, und die Fähigkeiten der Programme zeigen sich erst bei Nutzung und durch Dein Urteil zur Gewichtung dieser. Selbst mit den kostenlosen Nikon-Programmen, allen voran dem NX-Studio, machst Du nichts grundsätzlich falsch.

Bevor Du Geld investierst, rate ich dazu, zunächst die kostenlosen Programme auszuprobieren (Darktable, Rawtherapee, Nikon NX-Studio).

Viele Grüße

von

Christoph
 
Kommentar
Moin,

ich habe lange ebenfalls mit DXO gearbeitet. Letztlich bin ich zum ABO mit Lightroom und Photoshop gewechselt. Das ist für mich das verbreitetste System und daher finde ich zu jeder sich stellenden Frage sofort Antwort und Hilfestellung bei Google und Youtube.

Willst Du "viel und professionelle" Bildbearbeitung machen wäre das meine Empfehlung.

Geht es Dir "nur" um ein bisschen Optimierung bei der Entwicklung würde ich NX Studio empfehlen.

Als Alternative zu LR+PS wird seit einigen Jahren immer wieder Luminar empfohlen. Könntest Du Dir auch mal anschauen,
 
Kommentar
Moin,
ich denke, die Programme sind heute alle zumindest gut, unterscheiden sich allerdings in einigen Besonderheiten. Es kommt aber auch darauf an, ob einem die Menüführung, die Darstellung auf dem Monitor etc. gefällt. Und die Frage ist, was man mit der Bildberabeitung noch so machen möchte, wenn es draußen zu heiß ist oder regnet.
Mir gefällt die Kombination: DxO PL 6 für die Reduktion des ISO-Rauschens, Camera Raw von Adobe für die Entwicklung der RAW-Bilder, Lightroom Classic für die Verwaltung der Bilder (sehr schnelles Filtern nach Stichwörtern, Bewertungen, Beschreibungen und "Flagge") und Topaz Sharpener AI für die Reduzierung der Bewegungsunschärfe. Adobe Photoshop ist interessant, weil die Komponenten Camera RAW-Konverter, Bridge als "Bilderübersichtssoftware", Photoshop CC als Werkzeug für künsterlisch angehauchtes Arbeiten und Lightroom Classic hervorragend miteinander arbeiten. Gut, es ist ein Abo, kostet bis zu 12 €/Monat.
 
Kommentar
Die 143€ pro Jahr für Adobe Creative Cloud Foto-Abo mit 20GB: Photoshop und Lightroom | 1 Jahreslizenz | PC/Mac Online Code & Download zahlt wohl keiner mehr. Häufig für 83€ bei Amazon (noch heute nur für Prime-Kunden, aber für alle mindestens zum schwarzen Freitag). Von mir kein weiterer Kommentar zum Abo, außer: ich habe das Abo.
 
1 Kommentar
E
Emc2 kommentierte
Stimmt, Thomas. Deshalb schrieb ich ja: "Kostet bis zu 12€/Monat". Ich erwarb das Abo, da gab es die preiswerteren Optionen noch gar nicht. Und heute bin ich zu faul, mich darum zu kümmern, wann ich wo ein Objekt meiner Begierde billiger bekomme. Eine Frage der Perspektive, womit ich meine Zeit verbringe und was ich bereit bin dafür zu bezahlen, dass ich mich weniger diszipliniert engagieren muss.
 
Soll es nur ein RAW Konverter sein. Oder auch Bildbearbeitung oder auch Bilddatenmanagement?

Ich will nach Möglichkeit nur ein Tool für das alles und benutze daher Capture1Pro
(Achtung: nur am Mac zu empfehlen. Achtung: teuer)
 
4 Kommentare
siggi65
siggi65 kommentierte
Wuxi
Wuxi kommentierte
Ich habe so viele Probleme gelesen, z.B. von @ernst.w dass ich die Software nicht guten Gewissens für PC empfehlen will. Ich habe sie an MacOS seit Jahren im Einsatz und bin happy.
 
M
Mr2099 kommentierte
Ich nutze (rudimentär) bereits Affinity Photo 1, daher reicht mir im Prinzip ein Raw-Konverter. Den hat auch Affinity an Bord ("Develop Persona"). Ich weiß aber nicht, ob a) dieses Modul in Version 1 oder 2 besser ist und es b) mit den (auch freien) Alternativen aufnehmen kann.
Ich möchte nur einmal Zeit und Geld aufwenden, daher ist mir euer Rat wichtig. Testen und entscheiden muss ich natürlich trotzdem.
@Wuxi: Ich bin Windows-User.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte

Für „normale User“, die üblicherweise etwa 15% der Features nutzen und vor allem nicht allzu viel Metadaten in ihre Kataloge pressen, ist die Software auch unter Windows durchaus brauchbar.

Poweruser hingegen sprengen sehr schnell die Grenzen, die C1 unter Windows hat. Abläufe, die unter MacOS noch rund funktionieren, führen unter Windows immer wieder zu Problemen, die teilweise schon seit Jahren nicht behoben werden. Und es gibt reichlich dokumentierte, oft sogar von C1 anerkannte Probleme. Das leidige Datenbankgemurkse (nur unter Windows) z.B. wurde mir schon vor Jahren zwar bestätigt, aber darauf verwiesen, dass hier fast der gesamte Code in diesem Bereich neu geschrieben werden müsse. Und dazu würden die Ressourcen fehlen.

Man muss mal betrachten: LR arbeitet mit derselben DB-Basis und kennt diese Probleme nicht mal ansatzweise.

Wobei ich in den letzten Wochen doch ein wenig Aufwind im Windows-Support feststellen konnte.
 
Ich arbeite regelmäßig mit LR, DxO PL 6 und Affinity V2. Alle funktionieren, aber alle haben auch ihre "Spezial-Gebiete". Affinty bietet leider keine AI-Entrauschung, und auch die RAW-Entwicklung kommt an LR oder DxO nicht heran, reicht aber für die meisten Alltagsaufgaben...
 
M
Mr2099 kommentierte
Doch, die gibt es. (Endlich kann ich auch mal was Nützliches beitragen und nicht nur Fragen stellen ;)).
Damit habe ich die Datenbank erfolgreich erweitert und ein Objektivprofil für das Z 100 - 400 importiert.
 
K
Kjaomu kommentierte
Vielen Dank. Ich habe nichts dazu gefunden. Toll
 
Sightholder
Sightholder kommentierte
Bei Z-Nikon wird ein Objektivprofil ins NEF (RAW) eingebettet. Zumindest LrC erkennt das und wendet das Profil automatisch an.
Eventuell können das auch die hier genannten Programme und die Funktion muss nur gefunden werden.

Screenshot 2023-07-13 222247.jpg
 
M
Mr2099 kommentierte


Vielen Dank. Affinity Photo 1 kann das nicht...., leider. Beim Z 100 - 400 wurde "automatisch" ein Profil für ein Sony Weitwinkel ausgewählt, beim Z 24 - 120 eines für ein Pentax Objektiv. Manuell eingestellt, sind die Ergebnisse aber m.E. zufrieden stellend. Mir geht es um die Qualität eines Raw-Konverters insgesamt. Ich fange dann mal mit dem Vergleich der Ergebnisse nach Verwendung von Objektiv-Profilen bei LR, RawTherapee und Darktable an.
 
new_nik
new_nik kommentierte
Das Problem wurde aber behoben und nach dem update auf Affinity Photo 2 ist alles gut bin sehr zufrieden damit
 
Um den Reigen der Programme zu vervollständigen, die man unbedingt auch einmal testen sollte, möchte ich auch noch auf EXPOSURE X7 hinweisen: https://exposure.software/exposure/features/
deren Werkzeuge ich auch als Plugin im Photoshop angebunden habe und ich auch sehr zufrieden bin mit den dort angebotenen Features!
 
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Ich nutze Capture One. Das kann man noch kaufen, muss kein Abo abschliessen. Heisst aber auch: Wenn man sich ein, zwei Jahre die allerneuste Kamera kauft, dann wird das RAW von der Version, die man hat, wohl nicht mehr unterstützt und man muss upgraden, was zusätzlich kostet.
Der zweite Grund für C1 ist, dass es im Gegensatz zu LR auch ohne Import arbeitet. D.h. ich kann selber die Files in Ordnern verwalten, dabei auch verschieben. Während in LR alles über den Katalog geht. Mit C1 kann ich einfach die RAW Files plus das Unterverzeichnis mit den Einstellungen dazu schieben wohin ich will, geht alles wieder.
 
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darktable. Seit 2012 und rund 200'000 Aufnahmen ist dt mein RAW-Konverter und die Lernkurve ist flach.

Alle komplexen Programme verlangen eine gewisse Einarbeitungszeit - sei es ein RAW-Konverter, ein Video-Editor oder das ERP in einem grossen Unternehmen: kaum Jemand kennt und nutzt alle Funktionen und bei darktable ist dies besonders "schlimm", weil die Entwicklung extrem schnell voran geht und sehr viele Entwickler von anderen Platformen zu dt gewechselt sind.

Andererseits ist darktable das mit grossem Abstand umfangreichste und mächtigste Werkzeug in diesem Segment (dazu gibt es reichlich Vergleiche im Netz) und neue Funktionen werden permanent hinzugefügt: derzeit gibt es wohl neun (?) verschiedene Arten zu schärfen (ich nutze nur zwei) und mit der "Base Curve" oder "filmic" zwei komplett unterschiedliche Herangehensweisen der generellen Bearbeitung (ich bin "base-curve" Nutzer) - tausende Stunden Video-Tutorials helfen hier wirklich und bei besonders schwierigen Fragen: viele dt Entwickler "leben" quasi auf pixls.us ;o)

dt ist ÜBERHAUPT NICHT wie Lightroom. dt stellt nich eine Reihe von Reglern mit "beliebten" Funktionen bereit und bietet dir maximalen Komfort. dt stellt die ALL möglichen Eingriffsmöglichkeiten bereit und erwartet von dir, dein eigenes Menü beliebter Funktionen zusammenzustellen. Die ersten Wochen sind etwas knochig, danach ist man von der vielseitigkeit begeistert.

PS. bei ALLEN Open-Source Programmen sind "Vergleichstests" in der Presse wenig aussagekräftig. Open-Source bezahlt keine Werbung, Open-Source bucht nicht die 4.Umschlagseite und bei allen Beteuerungen: keine Redaktion ist komplett unabhängig von Anzeigenverkäufen, denn der geschätzte Anzeigenkunde könnte sein Budget bei einem Konkurenten ausgeben, sollten die Vorteile des eigenen Produkts von der Redaktion nicht hinlänglich hervorgehoben werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sightholder
Sightholder kommentierte
Der Screenshot zeigt uns das F-System. Der TO hat aber das Z-System. Wie sieht es da mit den Profilen aus?
 
Metalhead
Metalhead kommentierte
Nachdem @shovelhead ja wirklich total begeistert von Darkroom ist und dies hier auch immerzu kundtut wollte ich mich nach vielen Jahren stetiger Entwicklung (und hoffentlich Verbesserungen) des Programmes mal wieder mit diesem befassen. Nur erstmal ausprobieren mit ein paar NEFs meiner Z9. Ob ich die einfachsten Einstellungen finde und die Bilder damit bearbeiten kann und war auf die Ergebnisse damit gespannt etc..

Scheiterte aber leider schon daran, dass das Programm die "Hohe Effizienz*" RAWs nicht erkennen wollte. Zumindest wurde mir nach dem Reinladen ins Programm beim versuchten Wechseln in den Entwickeln/Bearbeiten Modus irgendeine längere Fehlermeldung angezeigt (die ich auf die Schnelle und aufgrund ihrer Farbe weiß auf hellem Untergrund gar nicht erst lesen konnte) und es ging flugs zurück in den Ursprungs-(Bibliotheks-???) Modus. Und dies bei mehreren Versuchen reproduzierbar.

Probiere es vielleicht nochmal, wenn auch diese NEFs bearbeitet werden können. Bis dahin habe ich es erstmal wieder runtergeschmissen. Sollte ja auch nur ein Test sein. Schade. Bin mit Lightroom Classic wie erwähnt vollkommen zufrieden. Trotzdem aber immer offen für Neues. Gerade wenn es umsonst ist. ;)
 
B
Brunke kommentierte
Ich mag Opensource und nutze etliche Programme. Bei Darktable habe ich mehrere Anläufe unternommen. Damit meine ich nicht installieren und ein paar mal die Maus hin- und herschubsen. Ich habe Tutorials geschaut, nachvollzogen und mich damit intensiv befasst. Es wird nicht meins. Für mein Empfinden ist es schwer sich einen Workflow zu erarbeiten. Es gibt für alles eine Lösung, aber die muss man suchen.
Das Geheimnis des Erfolgs von LR liegt nach meinem Eindruck in der extrem steilen Lernkurve, man kommt sehr schnell zu guten Ergebnissen. Der Workflow ist vorgegeben: Einfach einmal die wichtigsten Werkzeuge auf der rechten Seite von oben nach unten durcharbeiten ist für den Anfang eine gute Idee. Im zweiten Schritt wird man das dann verfeinern und für sich selber anpassen. Vor allem möchte ich nie wieder auf die automatischen Masken verzichten. Himmel/Motiv erkennen ist für mich das ultimative Werkzeug. Da ist mir egal wie die Surrogate bei DT heißen.
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
Ich koche nun nicht Jedem sein Süppchen - automatische Erkennung funktioniert, automagische Korrektur ist bei mir eingestellt. Der Screenshot zeigt logischerweise meine Konfiguration.

https://lensfun.github.io/lenslist/ dort findet man Alle unterstützten Objektive darunter derzeit 18 Nikon Z
 
Zuletzt bearbeitet:
H
Holeshot kommentierte
Wäre Darktable der einzigste Raw-Konverter am Markt würde ich nur noch in *.jpg knipsen.
 
Von Aperture im Stich gelassen, hatte ich LR gekauft und Apple bei den stationären Rechnern den Rücken gekehrt. Dann kam das Abo und ich habe C1 für Windows benutzt. Irgendwann hat C1 einen Absturz hingelegt. Alle meine Arbeit war dahin. Von C1 kam auf mehrere Kontaktversuche NULL Reaktion. Also habe ich zähneknirschend ein Abo für LR abgeschlossen. Das war schon vorher das Programm mit dem ich am besten zurecht kam. Ich nutze es auch sehr häufig auf dem iPad. Falls das mobile Bearbeiten ein Thema ist, geht vermutlich nichts an LR vorbei. Im Augenblick habe ich meinen Frieden mit dem Abo gemacht.

Affinity habe ich gekauft, das finde ich ok, aber ich hatte erwartet, dass es stärker zu einer LR Alternative ausgebaut wird. Es orientiert sich aber mehr an Photoshop. Das letzte zu zahlende Update habe ich deshalb nicht mitgemacht.
 
of51
of51 kommentierte
Ich verstehe dieses Gejaule um Adobe Abo nicht. Ein Paket hochkomplexer Profiprogramme, wovon die meisten von uns
nur einen kleinen Teil wirklich nutzen weil die meisten gar keine Profis sind. Im Angebot unter 9€ im Monat.
Wie hoch war doch gleich eure letzte Tankrechnung? Die Z8, Z9, das sind ja wahre Schneppchen, hat hier auch nur einer
über diese Preise gemeckert. Und natürlich brauchen wir alle drei Jahre 'ne neue.
Ach wir deutschen Meckerköppe:giggle:
 
W
W.W. kommentierte
Ich sehe das Problem bei Abos darin, dass ich nach auslaufen von diesem keinen Zugriff / Einfluss mehr auf meine damit gemachte "Arbeit" habe, sondern nur noch das Ergebnis. Bei einer Kauf-Version habe ich auch in X Jahren immer noch eine voll lauffähige Anwendung (vorausgesetzt, de läuft auf dem dann vorhandenen Rechner/OS noch).
 
B
Brunke kommentierte
Wir müssen die Diskussion nicht erneut führen. Die Argumente liegen alle auf dem Tisch. Für den einen oder anderen ist es ein Argument für oder gegen ein Programm. Deshalb darf es erwähnt werden und wenn ich mich trotz meiner Vorbehalte dafür entschieden habe, zeigt das doch, dass ich mit der Qualität so zufrieden bin, dass ich diese Kröte schlucke.
 
P
pulsedriver kommentierte
Der Abopreis an sich ist nicht so schlimm. Wenn man sich regelmässig eine neue Kamera holt, fährt man mit dem Kaufmodell von C1 auch kaum günstiger. Zumal da auch noch 1 TB Cloud Storage dabei ist. Ich hab was ähnliches für MS mit Office 365, das kostet auch um die 100 im Jahr, hat dafür was mehr Cloud Storage (6x1 TB).
Mobiles Arbeiten? Nun, ich habe keinen Desktop mehr. Ich hab mir ein 15.6" Notebook geholt mit UHD Bildschirm mit guter Adobe RGB Abdeckung. Da sehe ich wenig Grund, statt dessen auf dem iPad zu bearbeiten. Klar, ist das Notebook mit rund 2kg deutlich grösser und schwerer, aber es bietet auch mehr Bildschirm. Und es ist nicht das leichteste Notebook mit hellen, grossem Bildschirm mit gutem Farbraum. Ich hätte auch ein LG Gram 16 oder 17 nehmen können, auch da kann man eine zweite NVME SSD nachrüsten um selber günstig mehr Storage zu bekommen. Die sind recht dünn und leicht, trotz grossem Display. Gegen die habe ich mich entschieden, weil, weil es die nur mit deutschen Tastaturlayout gibt, aber nicht mit CH Deutsch. Was aber eben nur die kleine Minderheit der deutschsprachigen Schweiz trifft.
 
dhm
dhm kommentierte
dhm


Schon interessant wie sich "Abogegner" hier mit einer ärgerlich Bewertung in einem veraltetem Faden auslassen müssen.
Traurig ist es und wer seine Kleinkariertheit braucht gegeüber anderen Meinungen... Angenehmen Tag noch!
 
Vielen Dank an alle für die engagiert geführte Diskussion. Ich wollte keine (erneute) Diskussion über das Für und Wider eines Abo-Modells auslösen und hoffe, dass das nicht bei den Beteiligten nachhallt.
Ich werde jetzt Darktable und RawTherapee testen. Mal sehen, was mir von der Bedienung her besser gefällt. Ansonsten nehme ich mit, dass Affinity Photo (das ich bislang als einziges Programm kenne) doch eher mehr als Bildbearbeitungsprogramm einzustufen ist, aber eher nicht als Raw-Editor.
 
Kommentar
@Mr2099
Diese Entscheidung trifft man letztlich immer zwischen LR Classic und den Alternativen. Das ist die Hauptentscheidung. So, wie zwischen Bitcoin und Altcoin ;) Es hängt also davon ab, wie sehr Nerd Du bist ;)
 
1 Kommentar
M
Mr2099 kommentierte
Ich bin kein Nerd, wenn Interesse an Technik einen nicht dazu macht.
Und ich zahle immer noch bar oder mit Karte. ;)
 
Ich bin ziemlich faul und nutze deshalb DxO Photolab in der aktuellen Version. Das macht für mich die Grundarbeit fast komplett automatisch und den Rest spiele ich mir an den Reglern selbst zurecht. Spezielle Sachen mache in im Zusammenspielt mit der Software von Helicon.

Photoshop elemnts habe ich ausprobiert ... nix für mich!

Ich verlagere viel Arbeit in die Motivsuche und in die Aufnahme bevor es klick (und das auch nicht sehr oft) macht und ich die Daten auf den Rechner bringe. Je nach Motiv und Situation habe ich sogar verschieden Kameras im Einsatz - mit viel Begeisterung immer wieder die D700 die mein Farbemfinden in der Grundeinstellugn schon perfekt einfängt!
 
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Für dich wäre Nikon Capture NX 2 die richtige Software. Funktioniert bis Nikon D4s, Df, D800E. Leider ist die Software seit einiger Zeit von der Downloadseite verschwunden. Meine D3 NEF's bearbeite ich mit CNX2. Letzte Version war 2.4.7 Wenn man den Workflow beherrscht, geht das sehr zügig. Was die Farbwiedergabe betrifft, kommt da keine DXO Software hin (habe ich auch)
 
Zuletzt bearbeitet:
E
Emc2 kommentierte
Moin,
ich benutze DxO PL auch ausschließlich für die optischen Korrekturen sowie der Korrektur des ISO-Rauschens. Man könnte aus DxO Pure RAW nehmen - hat dann aber keine Optionen, Objektive ohne DxO-Modul per Hand bzgl. optischer Fehler zu korrigieren.
 
M
Mr2099 kommentierte
Gilt das auch für die Z7 II und Z-Objektive?
 
M
Mr2099 kommentierte
.... sowie mit Blick auf die Zukunft - wie werden neue Kameras und Objektive einbezogen?
 
C
chateaufort kommentierte
Eigentlich wollte ich auf eine moderne Software wechseln. Jetzt fühle ich mich abermals ermuntert, mit der alten Software weiterzuarbeiten, die hinsichtlich ihrer Eigenschaften etliche echte Vorzüge hat, auch wenn sie immer unausgereift blieb. Und die technischen Fortschritte seit der D4s sind vorhanden, aber überschaubar.
 
joerghey
joerghey kommentierte
Ich benutze immer noch ausschließlich Nikon Capture NX2. Neuere Kameras als D4s, D800E und D7100 werden einfach nicht mehr gekauft.
 
Viele gute Vorschläge. Mit einem Programm muss ich anfangen. Darktable scheint mir (bezogen auf die Einarbeitung) das komplexeste zu sein.
Beruflich betreibe ich häufiger Detailanalyse und so werde ich auch hier vorgehen. Damit möglichst viele etwas davon haben, werde ich eine Excel-Tabelle mit möglichst vielen Funktionen erstellen. Und die dann zu einem Vergleich mit Lightroom und RawTherapee weiterentwickeln.
Das kann aber etwas dauern. Ergänzungen ode Korrekturen von euch sind willkommen.
 
Kommentar
Ich nutze hauptsächlich DxO, Lightroom ist bei mir aufgrund der schlechten Bildqualität durchgefallen.
 
2 Kommentare
L
lebemann kommentierte
Das sehe ich genau andersherum.
 
C
Christian B. kommentierte
Man muss mit jedem Programm halt auch umgehen können. Etwas wohlwollende Einarbeitung ist schon nötig. Bei jedem Programm. Mit sehr geringem Aufwand kann man, wenn man es denn möchte, mit Lightroom eine ausgezeichnete technische Bildqualität erreichen. Mit anderen Programmen sicher auch. Da hat man halt die Qual der Wahl und kann das je nach Vorliebe so halten, wie man will. Aber so, wie es in #18 steht, ist es einfach Quatsch, aber das kennen wir ja schon aus anderen Zusammenhängen. 😇
 
Ich verwende meistens NX Studio, das genügt mir für die meisten Fotos. Manchmal auch DXO Photolab zum entrauschen.
 
3 Kommentare
N
Nikorino kommentierte
Ich würde schätzen, NX-studio reicht mir für ca. 80% bis 90% aller Fotos komplett aus. Beim Rest würde ich gerne ein bisschen mehr grafisch arbeiten, da fehlen mir also einige wenige Funktionen. Das sind aber echt ausnahmen.
 
Sightholder
Sightholder kommentierte
Möglicherweise sogar bei über 90%. NX-Studio ist schon ordentlich und wird bei gegebenem Anlass auch entsprechend aktualisiert.
Für den Rest, für den Du ein bisschen mehr grafisch arbeiten möchtest, könnte das kostenlose Programm Krita etwas sein. Es wird zwar nur als Malprogramm bezeichnet, ist aber real viel mehr; und es hat auch eine deutschsprachige Oberfläche.
 
N
Nikorino kommentierte
Danke! Schaue ich mir bei Gelegenheit auch kam an!
Ja, über 90% kommt ganz gut hin 😁
 
Arbeite überwiegend mit NX Studio. Für Dinge, die es nicht kann, nutze ich Adobe Photoshop Elements 2023 und Corel Paintshop Pro 2023 und Cutout 9 Professional. Mir gefällt PSP 2023 davon am besten, hatte es schon, als es noch in der innovativen Softwareschmiede Jasc zuhause war. Die wurde leider 2004 von Corel übernommen. Mag das Programm, weil es sehr vielseitig ist und man sich die Arbeitsoberfläche sehr individuell zur Arbeitserleichterung auf seine individuellen Bedürfnisse anpassen kann. PSE 2023 hat den Adobe Raw Converter Camera Raw intern, in aller Regel gefallen mir aber die Ergebnisse mit NX Studio besser. Im sog. Assistent hat PSE einige interessante Anwendungen, mit denen man schnell ein Foto verbessern kann, was manchmal angenehm ist.
 
1 Kommentar
soulbrother
soulbrother kommentierte
PSP 2023 = Sony Playstation Portable ?
 
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