@Mr2099
Hallo.
Ich nutze Dxo PhotoLab 6 in der aktuellen, voll ausgerüsteten Super-Duper-Alle-Extras-Version (weiß jetzt hier unterwegs nicht genau, wie die heißt, irgendwas mit Premium, Platinum oder so ähnlich).
Nach der Einarbeitung, die aber bei jeder neuen SW etwas dauert, hab' ich mich sehr wohl damit gefühlt.
Jeder RAW-Editor kann irgendetwas besonders gut, DxO PL6 ist meines Erachtens ungeschlagen in der Entfernung von Sensorrauschen mittels den Werkzeugen "Prime", "Deep Prime" und "Deep Prime XD".
Es wird zwar hier und da behauptet, Topaz Denoise AI beherrsche bessere Rauschunterdrückung, mein Urteil dazu ist allerdings, daß das Topaz-Programm, gleichgültig mit welcher Vorlage oder auch mit welcher individuellen Einstellung, ganz schlimme Porzellangesichter macht, in etwa so schlimm wie bei den schlimmsten Tik-Tok- oder Instagram-Filtern. Das liegt daran, daß Topaz die verrauschten Bereiche mit einer gefühlt "klebrigen" Glättung versieht, die stets viel zu künstlich wirkt. Die Rauschunterdrückungswerkzeuge von DxO machen das m. E. besser. Ist aber latürnich auch Geschmackssache. Topaz Denoise AI nutze ich allerdings zur Kornentfernung bei gescannten/abfotografierten Analogphotos, da Filmkorn von den Rauschunterdrückern in den RAW-Editoren nicht erkannt wird, die (er)kennen eben nur Sensorrauschen.
Ansonsten machst Du jetzt, 2023, mit keinem aktuellen RAW-Konverter/-Editor irgendwas falsch, Einarbeitung brauchen sie alle, und die Fähigkeiten der Programme zeigen sich erst bei Nutzung und durch Dein Urteil zur Gewichtung dieser. Selbst mit den kostenlosen Nikon-Programmen, allen voran dem NX-Studio, machst Du nichts grundsätzlich falsch.
Bevor Du Geld investierst, rate ich dazu, zunächst die kostenlosen Programme auszuprobieren (Darktable, Rawtherapee, Nikon NX-Studio).
Viele Grüße
von
Christoph
Einige nutzen hier wohl auch GIMP, ist auch kostenlos und da geht auch einiges mit.