Hab keine Ahnung von der S3pro, aber die Fragen sind ja jetzt nicht so spezifisch
1. RAW oder nicht?
Mit meiner Nikon habe ich nur im NEF Format fotografiert, aber bei 25 mB pro Bild und 20 sec zum Speichern fragt man sich dann schon, ob es Sinn macht. Werden die Bilder wirklich so viel besser?
Per se werden RAW Bilder nicht besser als JPG, direkt von der Kamera sind RAW Bilder oft sogar 'schlechter' meiner Meinung nach.
Was dir RAW ermöglicht ist eine Verlustfreie Nachbearbeitung, so das du bestimmen kannst wie die Farbsättigung sein soll, wie hell, wie die schatten usw. Wenn du das mit nem JPG machst dann verlierst du mehr und mehr Daten.
Ich persönlich schwenke gerade laufend zwischen RAW und JPG hin und her, zum einen weil ich lernen will das ich Bilder korrekt belichtet von der Kamera bekomme (also keine Nachbearbeitung mache) und zum anderen weil die Nachbearbeitung von 100 Bildern, wo ich im endeffekt das mache was die Kamera sowieso gemacht hätte als recht Zeitraubend empfinde.
Auf der anderen Seite schiese ich gerne mal in RAW um nacher die moeglichkeit zu haben nachzubearbeiten. Sprich wen ich den shot/die shots plane, dann meist in RAW, wenn ich nur so auf Knippstour bin dann eher in JPG. (meine meinung..)
2. 6M oder 12M?
In einigen Testberichte liest man, das die Bildqualität bei 12M schlechter ist, da die Kamera interpoliert. Stimmt das?
Ist wohl weniger das die kamera interpoliert (obwohl es das auch gibt) sondern eher weil auf gleicher sensorgroesse doppelt so viel 'pixel' abgefragt werden. Auf den ersten Blick hoert sich das gut an (aeh schaut gut aus?!) aber das Problem ist das sich Rauschen einschleicht. Ausserdem sind 6M sensoren schon ne weile auf dem Markt, die software in neueren kameras besser optimiert. Ich wette das die 12M kameras in 2 Jahren direkt von der Kamera so gute Bilder liefern wie die 6M von heute. Sprich auch hier nachbearbeitung notwendig (also eher in RAW schiessen).
Wobei ich natuerlich auch daneben liegen kann und mich gerne korrigieren lasse
Gruss
Frank