einmal mehr: vogelfotografie in ungarn

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danny887

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in der bienenfresser-kolonie liegen und gleichzeitig den kuckuck rufen, den wiedehopf hupen und den pirol flöten zu hören: so was kenne ich nur aus ungarn. und so wird's mir auch nach dem x-ten mal nicht leid, zumal wir die ecke rund um hortobagy von mal zu mal besser kennenlernen. mittlerweile haben wir vier bienenfresser-kolonien aufgetan, wissen genau, wo wir nach beutelmeisen-nestern suchen müssen, und ich bin davon überzeugt, manchen reiher schon in mehreren jahren hintereinander fotografiert zu haben...

auch diesmal hat's wieder viel spaß gemacht. wir sind bewusst erst im letzten mai-drittel gefahren, also später als in den vorjahren. für die singvögel war diese zeitspanne nicht mehr so günstig, für die bienenfresser hingegen perfekt gewählt.

und mit denen fang ich auch mal an - ganz klassisch im ersten bzw. letzten licht:

bienenfresser5.jpg


bienenfresser11.jpg


bienenfresser3.jpg
 
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das mit dem ersten und letzten licht ist sehr wörtlich zu nehmen: denn der späte reisetermin hat auch den ohnehin gegebenen licht-an-effekt verstärkt: spätestens um 7 uhr morgens konnten wir einpacken, weil das licht dann schon brutal hart war. andererseits hat man dann um 6 uhr auch schon mal ne 2000stel sekunde, ohne die iso-werte ad ultimo hochzuziehen. und das ermöglicht es dann, bei den bienenfressern mal all die kleien streitigkeiten im bild festzuhalten:

bienenfresser4.jpg


bienenfresser6.jpg


bienenfresser13.jpg


bienenfresser1.jpg
 
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zwar waren die rohrsänger etwas dezenter - aber bei einem drosselrohrsänger bedeutet das immer noch, dass er drei kilometer gegen den wind zu hören ist. nur vielleicht nicht mehr pausenlos...

hier kommen drossel- und schilfrohrsänger:

drosselrohr.jpg


schilfrohr.jpg
 
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und - last not least - ist der hortobagy-nationalpark nicht nur steppenlandschaft, sondern dank seiner gigantische fischteiche auch bei den schreitvögeln recht beliebt. wie verlockend die seen sein müssen, wird jeder ermessen können, der auch nur einen flüchtigen blick in google earth auf die region geworfen hat. und so wimmelt es von reihern. ich hätte da folgende arten im angebot: den allgegenwärtigen silberreiher, den eher dezenten nachtreiher, den ziemlich handlichen seidenreiher, den hübschen purpurreiher und die sehr heimliche zwergdommel.

silberreiher1.jpg


silberreiher2.jpg


nachtreiher1.jpg


nachtreiher2.jpg


seidenreiher.jpg


purpurreiher1.jpg


zwergdommel.jpg
 
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Wenn man solche Bilder sieht läuft einem das Wasser im Mund zusammen , einfach grandios und traumhaft schön . Ein Riesenkompliment dem Fotografen !!!!!!!!!!!!!!!!
 
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...einmal mehr vergebe ich hier alle Daumen ... wunderschön, wie immer ... :):up::up::up:
 
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Hallo Daniel,
einmal mehr: Vogelfotografie vom Feinsten!
Deine Ausdauer, immer wieder an die gleiche Örtlichkeit zurück zu kehren und diese dadurch immer besser kennen zu lernen, zahlt sich wahrlich aus. Deine Vogelfotos sind ein wahrer Augenschmaus und werden jedes Jahr noch besser.
Gruß Axel
 
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Mann oh Mann, alles super Bilder ! :up::up::up:

Gruß aus dem Schwabenland

Erich
 
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Bärenstark Danny, vor allem die Beutelmeisen!

Wie ich sehe hast du auf die D500 aufgerüstet, super!...die hol ich mir morgen auf der P+A auch!

Du hast an der D500 eine 500mm f4 Festbrennweite oder? Weisst du was das Objektiv für ein Baujahr hat? Überlege mir auch ein -gutes gebrauchtes- zuzulegen.
 
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einfach schön, wo habt ihr übernachtet und war es eine geführte Tour im Nationalpark

Gruss Wolfgang
 
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@ all: freut mich, dass euch die bilder gefallen.

@ marv: mit der d500 wirst du spaß haben. ich hatte vorher die d7200, hab mich aber immer wieder über den autofocus geärgert. der von der d500 ist um längen besser - sogar in verbindung mit dem 1.4-fach-konverter. wie alt mein objektiv ist, kann ich dir nicht sagen - es ist die erste fassung des 500ers mit stabi. und angesichts der tatsache, dass mittlerweile das nachfolge-modell auf dem markt verfügbar ist, sind die preise für gebrauchte ja auch spürbar in die knie gegangen, so dass das preis-leistungs-verhältnis wirklich passt.

@ wolfgang: übernachtet haben wir in "patkos motel es csarda" nahe tiszafüred. wenn du mit einfachen standards, einem freilaufenden 80-kilo-hirtenhund und einem chef, der mit dem luftgewehr auf katzen ballert, leben kannst, bist du da gut aufgehoben: es liegt ausgesprochen zentral. und: nein, wir haben weder einen guide gehabt noch einen ansitz gebucht. für uns gehört's zur naturfotografie einfach dazu, das motiv erstmal zu finden. ich geb dir ein beispiel: wenn du nach einem halben dutzend beutelmeisen-nestern, die unerreichbar in der baumkrone hängen, endlich ein fototaugliches auf augenhöhe gefunden hast, weißt du wahrscheinlich die fotos dreimal mehr zu schätzen, als wenn du vom guide dahin gebracht wirst und nur noch im richtigen augenblick auf den auslöser drücken musst. das mag seine berechtigung haben, wenn man nur wenig zeit in einem gebiet hat oder schlichtweg keine lust hat, zeit aufs auskundschaften zu verwenden - mir persönlich würde aber was fehlen.
 
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