Wichtig beim Einbeinstativ ist, dass die maximal einstellbare Arbeitshöhe zu Deiner Körpergröße passt. Wenn Du gebückt und verkrampft hinter dem Einbein stehen musst, weil es zu kurz ist, bringt es Dir nicht das Geringste, dann kannst Du gleich aus freier Hand fotografieren.
Beachte, dass Du draußen im Feld nicht immer ebenen Boden vorfindest. Es ist ganz gut, wenn Du bezüglich maximalem Auszug noch etwas Reserve hast. Wenn sich das Ding soweit ausziehen lässt, dass Du den Stativteller bis aus Augenhöhe bringen kannst, bist Du auf der sicheren Seite.
Natürlich muss das Ding in sich stabil sein. Ein wackeliges Röhrchen bringt nix.
Ohne Stativkopf geht es ebenfalls nicht oder nur in wenigen Situationen. Ich habe es versucht und bin anfangs ohne Stativkopf losgezogen. Ich habe dann schnell gemerkt, dass die starre, unfexible Anordnung wenig hilfreich ist, und habe einen Kugelkopf draufgesetzt. O.k., ein 2-D-Neiger hätte es vielleicht auch getan, der Kugelkopf tut es auf jeden Fall.
Da ich einsfünfundachzig groß bin, blieb für das Stativ nicht viel Auswahl. Ich verwende ein Gitzo G 1564 L ("L" für extra lange Version). Oben drauf sitzt ein Manfrotto Proball 308 RC. Diese Combo hat sich bei mir sehr bewährt. Nicht nur beim Fotografieren. Die Combo macht ganz schön Eindruck, wenn man draußen damit unterwegs ist. Vor allem bei Hundebesitzern, sie nehmen ihre Untiere ganz schnell an die kurze Leine
Gruß
Uwe