Frage Einbeinstative - welche am besten?

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BrilliantFan

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Guten Abend,

hat jemand Erfahrung mit Einbeinstativen? Welche maximale Arbeitshöhe sie am besten erreichen sollten? Welche Marken am besten?
Manfrotto? Gizo?

Es gibt ein Walimex

http://www.foto-walser.biz/shop/Art...pro_WAL_1983_Carbon_Pro_Einbeinstativ_185.htm

der aus Carbon ist (also leichter und theoretisch empfehlenswerter), jedoch der deutlich günstigere Preis im Vergleich zu Einbeinstativen aus Carbonfasern von Manfrotto etc macht mich etwas stutzig...

Für jeden Tip würde ich mich freuen!

BrilliantFan
 
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...bloß keinen Kugelkopf, das ist ebenso unnötig wie gefährlich...

Unbedingt einen Kugelkopf!
Du bist beim Ausrichten der Kamera viel schneller.
-Und meiner ist ganz zahm und ungefährlich.
:fahne:

Mir schräg vorgestelltem Einbein, Cam gut gegen den Kopf gedrückt und durch breite Beinhaltung den Körper stabilisiert, realisierst Du erstaunlich lange Belichtungszeiten.

Hier (#9) hatte ich das Einbein fest zwischen die Kinobestuhlung geklemmt, das machte an der D300 sogar 1/60sec. bei 200mm noch möglich.
Ohne Kugelkopf wäre ich aber viel zu langsam gewesen mit den Kameraschwenks.


... zum Schwingungsverhalten...
EinThema das beim Dreibein sehr wichtig ist.
Beim Einbein ist der Schwingungsdämpfer der Fotograf selbst soferne er die Kamera fest in der Hand hält.
 
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Besten Dank für die vielen Tipps!

Die maximale Arbeitshöhe spielt also für die meisten keine Rolle.
Die Entscheidung Kugelkopf oder keine ist eine Entscheidung die von mir noch getroffen werden soll.
Die Monostat - Stative sind mir sympathisch...

Schöne Grüße

BrilliantFan

 
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Darf ich fragen, was für einen Einbeinstativ hast Du beim Bild #9 benutzt, bzw. was für einen würdest Du empfehlen thebear?

BrilliantFan
 
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Unbedingt einen Kugelkopf!
Du bist beim Ausrichten der Kamera viel schneller.
-Und meiner ist ganz zahm und ungefährlich.
:fahne:
[.....]
Hier (#9)[/URL] hatte ich das Einbein fest zwischen die Kinobestuhlung geklemmt, das machte an der D300 sogar 1/60sec. bei 200mm noch möglich.
Ohne Kugelkopf wäre ich aber viel zu langsam gewesen mit den Kameraschwenks.
Die Kinostuhlsituation ist eine spezielle Situation.

Und so wird's IMO "gefährlich":
  1. Normalerweise wird man ja mit dem Einbein stehen und die Kamera und vielleicht eine grössere Linse drauf haben.
  2. Die Kamera hält man locker in der rechten Hand weil das Einbein ja wunderbar stützt.
  3. Dann die Kugel mit der linken Hand öffnen (die dann nicht gleichzeitig das Einbein hält).
==> Folge: Schlagartig wird das ganze System instabil, die Kamera will kippen und wenn man nicht am Handgriff fest zupackt kann einem das Ding rausrutschen oder der Objektivtubus schlägt an das Einbein.

Also ich bin nicht damit zurechtgekommen und da man die Kugel wirklich nicht braucht (denn das Kippen um eine Achse genügt ja völlig, die restlichen Freiheitsgrade hat man ja im Stativ selber) verzichte ich lieber darauf.


Danke, sehr interessant!

stabilität wird nicht vorrangig durch größeres spezifisches gewicht des eingesetzten materials erreicht, sondern durch materialeinsatz (u.a. rohrquerschnitt, dicke, versteifungen), verarbeitungsqualität (u.a. passgenauigkeit und belastbarkeit der verschraubungen) und belastung mit ausreichendem gewicht.
Das nenne ich jetzt einfach mal "Formfaktor", OK?

dass die schwingungsdämpfung von carbon deutlich besser ist als die von aluminium, ist eigentlich völlig unbestritten und in nahezu jedem stativ-ratgeber nachzulesen. deine "elastizitäts-theorie" entbehrt jeder physikalischen grundlage.
Über die Schwingungsdämpfungseingenschaften von Carbon habe ich nichts ausgesagt.
Der Elastizitätsmodul von carbonfaserverstärkten Kunststoffen quer zur Faser (und quer ist bei Durchbiegung relevanter!) liegt nur bei 13 kN/mm^2, bei Alu dagegen bei 70.

Du hast aber vollkommen recht, dass eigentlich der Formfaktor entscheidend ist, und da sind vergleichbare Alu und Carbonstative eben verschieden konstruiert. Insofern war meine Aussage wohl physikalisch begründet aber praktisch nicht treffend.:fahne:
 
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Hallo! Ich überlege, ob ich mir ein Monostat-Einbein zulege.
Kugelkopf darauf scheint schwierig zu sein.
Die meisten 2- bzw. 3-Wege-Neiger sind allerdings nur zwischen 3 und 5 Kilo belastbar.
Ich würde den Neiger dazu brauchen, um mit der D300 plus Objektiven zwischen 10mm und dem 70-300er, die ja keine Schelle besitzen, ins Hochformat wechseln zu können.
Welchen Neiger für das Einbein könntet ihr für diese Kombination empfehlen.
Anmerkung: Ich habe bereits einige Stunden recherchiert, bin aber noch zu keinem Ergebnis gekommen.
Vielen Dank schon mal für den ein oder anderen Rat! :hallo:

Beste Grüße, Michael
 
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==> Folge: Schlagartig wird das ganze System instabil, die Kamera will kippen und wenn man nicht am Handgriff fest zupackt kann einem das Ding rausrutschen oder der Objektivtubus schlägt an das Einbein.

Das passiert nur bei den ganz einfachen Kugelköpfen ohne Friktion und dieses Problem ist nicht nur auf das Benutzen auf einem Einbein beschränkt.
Eine Friktionseinstellung ist das mindeste, das ein Kugelkopf haben sollte! Andernfalls gibt es den von Dir beschriebenen Crash und der wirkt sich auf einem Dreibein meistens noch schlimmer aus: Hier hat man das Stativ nämlich meistens nicht in der Hand und das ganze Gebäude gibt um und fällt auf die Erde.

Daher: Ein Kugelkopf auf den eine Kamera montiert wird, muss immer eine Friktionsfunktion haben. Hat auch jeder einigermaßen gute Kopf. Köpfe ohne Friktion sind was für die Verwendung von Lampen, Schirmen usw..

Ich würde ohne Neiger/Kugelkopf auf dem Einbein gar nicht klar kommen, weil man Motive die weiter oben liegen sonst gar nicht anvisieren kann (bzw. nur mit starkem Kippen des Einbeins, was seine stabilisierende Wirkung dann aufhebt). Wenn jemand nur in der Horizontalen fotografier (z.B. Sport, kann ein Neiger eher unwichtig sein.


Gruß
Heiko
 
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..., die ja keine Schelle besitzen, ins Hochformat wechseln zu können.
Welchen Neiger für das Einbein könntet ihr für diese Kombination empfehlen.
Anmerkung: Ich habe bereits einige Stunden recherchiert, bin aber noch zu keinem Ergebnis gekommen.

Hallo Michael,

für Einbeinstative würde ich statt einem Neiger die Lösungen von RRS, am Besten mit L-Winkel für bestes Hochformathandling bevorzugen:
http://reallyrightstuff.com/tripods/03.html
http://reallyrightstuff.com/tripods/04.html
http://reallyrightstuff.com/QR/05.html


RRS gibt es auch ohne die hohen USA Versandkosten und Zoll in Holland zu kaufen:
http://www.foto-konijnenberg.nl

Es gibt sicherlich auch ähnliche und zugleich preiswertere Lösungen anderer Hersteller.

Gruß
Oliver
 
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Ich habe mir das Cullmann 550 und zu Weihnachten den passenden Kugelkopf 30Nm, auch von Cullmann zugelegt. Ich denke mir, eine Frage ist, wie dünn soll die unterste Säule sein? Der Kugelkopf hält auf alle Fälle mein grosses Tele.
 
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Das passiert nur bei den ganz einfachen Kugelköpfen ohne Friktion und dieses Problem ist nicht nur auf das Benutzen auf einem Einbein beschränkt.
Eine Friktionseinstellung ist das mindeste, das ein Kugelkopf haben sollte! Andernfalls gibt es den von Dir beschriebenen Crash und der wirkt sich auf einem Dreibein meistens noch schlimmer aus: Hier hat man das Stativ nämlich meistens nicht in der Hand und das ganze Gebäude gibt um und fällt auf die Erde.

Daher: Ein Kugelkopf auf den eine Kamera montiert wird, muss immer eine Friktionsfunktion haben. Hat auch jeder einigermaßen gute Kopf. Köpfe ohne Friktion sind was für die Verwendung von Lampen, Schirmen usw..

Ich würde ohne Neiger/Kugelkopf auf dem Einbein gar nicht klar kommen, weil man Motive die weiter oben liegen sonst gar nicht anvisieren kann (bzw. nur mit starkem Kippen des Einbeins, was seine stabilisierende Wirkung dann aufhebt). Wenn jemand nur in der Horizontalen fotografier (z.B. Sport, kann ein Neiger eher unwichtig sein.


Gruß
Heiko

Der Manfrottoneiger bzw. seine Derivate tragen alles was man so gemeinhin auf einem Einbein benutzt

L-Winkel?

Gruß
Dirk

Ich habe auf meinem Dreibein einen Cullmann Magnesit 40200 mit Friktion.
Der würde dann ja wohl auch auf dem Einbein zu verwenden sein.
Oder sollte ich zusätzlich für das Einbein den Manfrotto 234rc nehmen.
Würde dieser genügen für die Kombi D300+BG+70-300Vr oder sogar für das Sigma 150-500 OS?
Fragen über Fragen!
Danke für die Geduld! :hallo:

Gruß, Michael
 
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Das passiert nur bei den ganz einfachen Kugelköpfen ohne Friktion und dieses Problem ist nicht nur auf das Benutzen auf einem Einbein beschränkt.
Eine Friktionseinstellung ist das mindeste, das ein Kugelkopf haben sollte! Andernfalls gibt es den von Dir beschriebenen Crash und der wirkt sich auf einem Dreibein meistens noch schlimmer aus: Hier hat man das Stativ nämlich meistens nicht in der Hand und das ganze Gebäude gibt um und fällt auf die Erde.

Ich hab einen ziemlich guten KK mit Friktion. Aber wenn ich die so fest einstelle, dass sie den oben genannten GAU verhindert (also die Kamera beinahe halten kann) dann brauche ich zum Einstellen dann ja wieder die Hand am Monopod um gegenzuhalten. Also ich finde den 1-achsigen 234rc einfach praktischer. Damit gut.

Ich habe auf meinem Dreibein einen Cullmann Magnesit 40200 mit Friktion.
Der würde dann ja wohl auch auf dem Einbein zu verwenden sein.
Oder sollte ich zusätzlich für das Einbein den Manfrotto 234rc nehmen.
Würde dieser genügen für die Kombi D300+BG+70-300Vr oder sogar für das Sigma 150-500 OS?
Fragen über Fragen!
Danke für die Geduld! :hallo:

Gruß, Michael

Ja wenn du schon einen Kopf hast, dann probiere ihn doch am Monopod aus.
Vieleicht taugt das ja für Dich.

Einschränkung:
Manchmal gab es bei Manfrotto schon Angebote, wo der 234RC dabei war. Das würde ich dann "mitnehmen".
 
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... was für einen Einbeinstativ hast Du beim Bild #9 benutzt, bzw. was für einen würdest Du empfehlen...

Bei mir ist das
GM3550 Gitzo Einbein Serie 3 G-Lock Carbon 6X
im Einsatz und ich benütze es gerne. Kostet etwas mehr aber ich hab's noch nicht bereut.
Der Kugelkopf ist ein ganz einfacher aber stabiler von Manfrotto.


[*]Die Kamera hält man locker in der rechten Hand weil das Einbein ja wunderbar stützt.
Eine Vorgangsweise die ich nicht empfehlen würde.
Wenn ich zum Kugelkopf greife dann nehme ich die Fixierschraube und die Kamera fest in die Hand.

Also ich bin nicht damit zurechtgekommen...
Das dürfte der wichtigste Satz sein in dieser Diskusion.
Man muß zurecht kommen mit seiner Ausrüstung, sonst ist der teuerste Kram hinausgeworfenes Geld.

[...und da man die Kugel wirklich nicht braucht ...
Hat man die "Kugel" mal drauf und kommt klar damit, dann möchte man nicht mehr ohne.

Wichtig: Im Zusammenhang möchte ich auch noch eine Schnellwechseleinheit samt Kamera- und/oder Objektivplatten empfehlen. Nur damit macht das Ganze erst Spaß. Kostet zum Einstieg richtig Kohle, aber das Stativ nützt Dir wenig wenn Du es nicht benützt weil Dir nach dem dritten mal die aufschrauberei zuwieder geworden ist.
 
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Also ich finde den 1-achsigen 234rc einfach praktischer.

Da gebe ich Dir absolut recht, der 234 ist praktisch, da das Kippen zur Seite hier nicht passieren kann. Wäre für den Threaderöffner vielleicht auch die beste Lösung.
Wenn ich nicht ein sehr großes und schweres Objektiv am Einbein benutzen würde, würde für mich auch der 234 in Frage kommen.

Gruß
Heiko
 
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Hi,

wie gesagt: Als Einbein ist das Feisol 1471 superstabil und wertig verarbeitet. Als Kugelkopf passt der Markins Q 3 hervorragend drauf und hält locker meine D90 mit Batteriegriff und dem 70-200 VR II + TC 17E II. Mehr brauche ich (noch) nicht.

Die Toleranzen des möglichen Gewichts sind bei der Kombi in jedem Fall nach oben ziemlich weit: Einbein 11 Kg, Kugelkopf 30 Kg. Wem das nicht reicht, der kann den Markins M 10 nehmen, der hält bis 40 Kg (Markins kauft man am besten direkt in Korea über ebay).

VG Frank
 
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Ich versteh das Problem eines Kugelkopfes auf einem Einbein nicht. Hab mit dieser Kombination im letzten Urlaub knapp 1500 Fotos geschossen und dabei nie das Gefühl, dass mir "eine Hand fehlen würde". Im Gegenteil, ich war froh, dass ich dank Kugel das Stativ flexibler und schneller anpassen konnte. Gerade beim Einbein steht das Stativ selten im perfekten 90 Grad Winkel zur Erde, sondern wird gegen ein Mäuerchen, Stein, Baum oder den eigenen Körper stabilisiert. Da ist man doch mit der Kugel sehr viel schneller unterwegs, um alle drei Achsen eines nicht im Lot stehenden Stativs auszugleichen. Auch ein "Schwenken" auf ein anderes Motiv ist so ohne das Verstellen des Stativfusses möglich..
 
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Hallo liebe Forum Freunde

Seit drei Tagen lese ich alles über Einbeinstative hier in Forum und im Internet aber keinen cm schlau geworden :heul::nixweiss:.
Seit einer Woche bin ich stolze Besitzer einen 200- 400er, als Dreibeiner verwende ich ein Gitzo 3541LS mit einem Markins M20. Nun will ich mir auch ein Einbeinstativ zulegen. Ich werde sehr dankbar für eure Vorschläge.
Wie findet ihr MONOSTAT RS-16 K Carbon ART oder lieber ein Gitzo? Aber welche?

oscar
 
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Hallo liebe Forum Freunde

Seit drei Tagen lese ich alles über Einbeinstative hier in Forum und im Internet aber keinen cm schlau geworden :heul::nixweiss:.
Seit einer Woche bin ich stolze Besitzer einen 200- 400er, als Dreibeiner verwende ich ein Gitzo 3541LS mit einem Markins M20. Nun will ich mir auch ein Einbeinstativ zulegen. Ich werde sehr dankbar für eure Vorschläge.
Wie findet ihr MONOSTAT RS-16 K Carbon ART oder lieber ein Gitzo? Aber welche?

oscar

Hier wird doch alles empfohlen, was du gerne möchtest:fahne:
Aber, wenn man sich mal schlau macht, kauft man eigentlich nicht das Falsche. Aber die Recherche bei allen Hersteller im Internet braucht Zeit. Ich bin immer noch überzeugt die richtige Auswahl getroffen zu haben, obwohl die Kombination hier "einzigartig " zu sein scheint. Das bedeutet, dass eigentlich jeder mit seiner Kombination das Gefühl hat das Richtige zu besitzen. :up:
 
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