Werde die Blendenautomatik "S" mit 1/320 sowie ISO Auto verwenden.
Passt um nichts zu verwackeln, doch wenn das Licht ausreicht würde ich heute lieber noch auf 1/500 verkürzen. Es sind zwar gemütliche Tiere, doch in manchen Situationen hatte ich Bewegungsunschärfe erkennbar. Wenn das ablaufende Wasser der Fluke gestochen scharf rüberkommt wirkt es einfach besser als wenn es schliert.
Nehme das Objektiv AF-S 70-300 mit VR II (Einstellung Aktiv).
Passt. Ich nehme an ich hatte "Aktiv" aktiviert.
Noch offene Fragen von mir: (bitte nicht böse sein, ist mir sehr wichtig)
Ich hoffe deine Bitte hat nichts mit dem Eindruck zu tun, den du über mich gewonnen hast. Denn dann müsste ich an meinem Image arbeiten.
Ich helfe doch gerne. :hallo:
Keiner macht sich hier die Mühe einen solchen Thread zum Laufen zu bringen, wenn er dann bei auftauchenden Fragen "böse" wäre.
Nur zu, aber alle Angaben wie immer ohne Gewähr.
Autofokus: AF-S, AF-C oder M auf unendlich ?
Einzelfeld,- oder dynamische Meßfeldsteuerung ?
Ich fotografiere (fast) ausschließlich mit AF-C und Einzelfeldsteuerung.
Mittlerweile habe ich den AF von der Auslösetaste entkoppelt und einzig auf die AF-Taste gelegt.
Damals jedoch, nehme ich an, hatte ich die Standardeinstellung.
Belichtungsmessung: Matrix, oder Mittenbetont ?
Ich fotografiere (fast) ausschließlich mit Matrix.
Dieses Motiv mit dem spiegelnden Wasser würde ich in jedem Fall mit Matrix zu bewältigen versuchen.
Nach den ersten Aufnahmen einfach das Histogramm aufrufen und notfalls nachkorrigieren.
Auslöse, oder Schärfepriorität ?
Da ich den AF entkoppelt habe, fotografiere ich alles mit Auslöseprioritiät. Es mag sein, dass das manchmal zu mehr Ausschuß führt aber das ist ja bei einer Digi kein Problem.
Apropos:
-Stell unbedingt auf Serienbild-Modus, wenn vorhanden
CH. Die Kamera muss feuern was das Ding hergibt.
-Schieb eine schnelle und große (ExtremeIII, 4GB) Speicherkarte ein. Eine zweite brauchst du als Reserve griffbereit.
Ich habe bei anderen Fotografen an Bord erlebt, dass deren Speicherkarten zu langsam waren.
Wenn du eine halbe Stunde hoch konzentriert auf das Wasser starrst und irgendwann ein solches grandioses Geschöpf auftaucht, hast du zunächst Zeit es zu fixieren und die Cam einzustellen, denn die Tiere liegen einige Minuten an der Wasseroberfläche.
Entscheidend ist der Moment wenn die Abtauchphase beginnt. Unsere Führer bzw. der Kapitän haben dies jedesmal rechtzeitig angekündigt. Das Spektakel dauert max. 5-7 Sekunden.
Du musst dir eine gute Position auf Deck suchen. Zwischen zig Handys und Kompakt-Knipsen musst du freundlich bestimmt um die Pol-Position kämpfen.
Hast du alles eingestellt und einen Spitzenplatz ergattert und das Tier kommt sogar auf deiner Seite hoch und zudem passt das Licht.
Der Wal blässt zum letzten Mal bevor sich das Wasser über seinem massigen Körper schließt, dann beißt du dir in den Hintern wenn in dem Moment der Akku leer oder die Speicherkarte voll ist.
Damals fotografierte ich noch ausschließlich in JPG, heute ausschließlich in RAW.
Da kann ich dir nicht viel helfen.
Ich weiß nur das Unsummen an Bildern anfallen werden. Wenn ich es recht in Erinnerung habe waren es zwischen 400-500 Aufnahmen.
Warum hast Du sRGB, ich nehme immer RGB ?
Bisher habe ich noch keine andere Einstellung versucht. Ich habe es aber auch nicht vor.
Dies ist, denke ich, ein zu kompexes Thema für diesen Beitrag.
Wenn man eine solche Reise macht, ist man sicher nervös, ja nichts falsch zu machen !!!
Ich werde sicherlich zu keiner zweiten Chance kommen, möchte dieses Erlebnis aber
natürlich festhalten.
Danke und L.G.
Ich hoffe ich konnte die meisten Fragen zur Zufriedenheit beantworten.
Es ist wirklich ein ergreifendes und vermutlich einmaliges Erlebnis.
Ich gebe dir auch recht, dass man möglichst alle Fehlerquellen ausschalten sollte.
Zumindest die, auf die man Einfluss hat.
Eine Überlegung sollte man noch evtl. anstellen dürfen (ist ja schließlich ein Fotografie- und kein Familien-Forum
)
Meine Freundin wird brutal Seekrank und ist aus diesem Grund an Land geblieben. :wuerg:
Wäre an diesem Tag nicht erforderlich gewesen, aber der Fotografie wegen war es von Vorteil.
Der Romantik und der gemeinsamen Erinnerung wegen von immensem Nachteil.
Nur gut, dass ich wenigstens genügend Bilder mitgebracht habe.
Ich will nur damit sagen, wenn es dir in erster Linie um gute Bildergebnisse geht, dann können Partner und Kinder auch hinderlich sein.
Klingt hart, ist aber so. Alles an Bord erlebt.
An meinen Ärmeln hat niemand gezogen um mir zu zeigen was ich bereits vergeblich scharf zu stellen vesuchte. Du verstehst.
Natürlich würde ich Frau und Kinder mitnehmen, doch eine kurze Zielansprache vor der Ausfahrt kann ja nicht schaden.
Dann viel Glück und lass doch bitte etwas von deinen Bildern sehen, sobald du zurück gekommen bist.
Wann soll es denn wohin gehen?